Immobilienpreise München
München ist die teuerste Grossstadt Bayerns – und zugleich einer der wirtschaftsstärksten Standorte Deutschlands. Der Veris MarktRadar zeigt Preise, Mieten und Stadtteile im Überblick.

Stand Juli 2026 · Quelle: immowelt · Mietpreisbremse
Der Immobilienmarkt in München im Überblick
Eine Eigentumswohnung kostet in München im Juli 2026 durchschnittlich 8.078 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 4.936 bis 15.244 € (immowelt). Für ein Haus liegt der Durchschnitt bei 9.083 € je Quadratmeter. Damit ist München die teuerste Grossstadt Bayerns und eine der teuersten Deutschlands.
Wie gross ist München und wer lebt hier?
Mit 1.612.429 Einwohnerinnen und Einwohnern zum 31. Dezember 2025 ist München die bevölkerungsreichste Stadt Bayerns und die drittgrösste Deutschlands (Landeshauptstadt München). Die Einwohnerzahl ist gegenüber 2024 um 0,54 % gestiegen, und langfristige Prognosen erwarten bis 2045 ein weiteres Plus von rund 14 %. Getragen wird das Wachstum von einem der stärksten Arbeitsmärkte Europas: BMW, Siemens, Allianz, Munich Re und zahlreiche Technologieunternehmen haben ihren Hauptsitz oder wichtige Standorte in München, ergänzt durch LMU und TU München als grosse Hochschulen.
Wie verhalten sich Mieten und Kaufpreise?
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 20,71 € je Quadratmeter (immowelt) – der höchste Wert unter den bayerischen Grossstädten. Seit 1. Januar 2026 gehört München zu den 285 bayerischen Städten und Gemeinden mit Mietpreisbremse. Wie sich daraus die Bruttomietrendite ergibt, zeigen die Kennzahlen oben; sie ist rechnerisch ermittelt und ersetzt keine Einzelfallprüfung. Für Sie als Käuferin oder Käufer bedeutet das hohe Preisniveau, dass sich ein genauer Blick auf den einzelnen Stadtteil noch stärker lohnt als andernorts in Bayern.
Wie stark wird in München gebaut, und wie ist die Nachfrage strukturiert?
Die Stadt plant mit rund 8.500 Wohnungsfertigstellungen pro Jahr, davon über 2.000 gefördert oder preisgedämpft (Landeshauptstadt München) – bei anhaltend niedrigem Leerstand reicht das nicht aus, um den Nachfrageüberhang spürbar zu senken. Rund 60 % der Käufer bei Neubauprojekten sind laut Marktbeobachtungen Bauträger und institutionelle Investoren, die im Schnitt 22 % über dem Bodenrichtwert zahlen – ein Indiz für die anhaltend hohe Nachfrage nach Bauland.
Stadtteile im Vergleich
| Altstadt-Lehel | 10.500 – 20.000 | 12.468 | 25,11 | +4,0 % (steigend) | 2,4 % | Aufsteiger (steigend) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bogenhausen | 9.000 – 16.000 | 11.500 | 25,35 | +5,0 % (steigend) | 2,6 % | Aufsteiger (steigend) |
| Maxvorstadt | 8.500 – 15.000 | 11.200 | 26,43 | +5,2 % (steigend) | 2,8 % | Aufsteiger (steigend) |
| Schwabing | 8.668 – 11.681 | 10.175 | 26,44 | +4,0 % (steigend) | 3,1 % | Aufsteiger (steigend) |
| Neuhausen | 8.000 – 13.500 | 9.926 | 26,82 | +3,0 % (steigend) | 3,2 % | Aufsteiger (steigend) |
| Haidhausen | 9.041 – 10.710 | 9.875 | 22,37 | +4,5 % (steigend) | 2,7 % | Aufsteiger (steigend) |
| Sendling | 7.816 – 9.199 | 8.507 | 25,43 | −6,0 % (fallend) | 3,6 % | Absteiger (fallend) |
| Hadern | — | 8.270 | 20,91 | +3,0 % (steigend) | 3,0 % | Aufsteiger (steigend) |
| Pasing | 5.292 – 10.919 | 7.311 | 20,04 | +3,0 % (steigend) | 3,3 % | Aufsteiger (steigend) |
| Trudering | 5.162 – 10.283 | 7.270 | 20,00 | −3,0 % (fallend) | 3,3 % | Absteiger (fallend) |
Die Bruttomietrendite wird berechnet: Jahresmiete je m² geteilt durch den Kaufpreis je m².
Städte mit der stärksten Bewegung
Aufsteiger
- 1Maxvorstadt
Die Nähe zu LMU, TU München und den Pinakotheken sichert eine konstant hohe Nachfrage von Studierenden, Akademikern und Kapitalanlegern.
+5,2 %11.200 €/m² - 2Bogenhausen
Die Villenlagen am Herzogpark und der Isar sowie ein knappes Angebot an Grundstücken treiben die Preise weiter nach oben.
+5,0 %11.500 €/m² - 3Haidhausen
Die Verwandlung vom Arbeiterviertel zum gefragten Szeneviertel treibt die Preise seit Jahren überdurchschnittlich.
+4,5 %9.875 €/m²
Veränderung der Angebotspreise über zwölf Monate. Beschreibt beobachtete Entwicklung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Preisniveau nach Städte
- Altstadt-Lehel12.468 €
- Bogenhausen11.500 €
- Maxvorstadt11.200 €
- Schwabing10.175 €
- Neuhausen9.926 €
- Haidhausen9.875 €
- Sendling8.507 €
- Hadern8.270 €
- Pasing7.311 €
- Trudering7.270 €
Angaben in € je m²
Städte in München
Welcher Stadtteil passt wozu?
Innerhalb Münchens liegt zwischen den teuersten und günstigsten Stadtteilen ein deutlicher Preisunterschied: Schwabing erreicht 12.000 bis 16.000 € je Quadratmeter, Bogenhausen 10.000 bis 14.000 €. Am Stadtrand, etwa in Trudering-Riem oder Hadern, liegen die Preise mit 7.500 bis 8.500 € spürbar darunter, in Aubing oder Feldmoching-Hasenbergl teils bei 6.000 bis 7.000 €.
Für wen eignet sich welche Lage?
Zentrale Lagen wie Altstadt-Lehel, Maxvorstadt oder Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt sprechen vor allem Kapitalanleger und urbane Eigennutzer ohne Kinder an, die kurze Wege schätzen und höhere Preise akzeptieren. Familien weichen häufiger in Stadtteile mit mehr Grünflächen und grösseren Wohnungen aus, etwa nach Trudering, Hadern oder in Teile Bogenhausens, während Berufseinsteiger und Studierende eher in citynahen, aber preislich zugänglicheren Lagen suchen.
Wo entsteht in München Neubau?
Die grössten neuen Wohnquartiere entstehen derzeit am Stadtrand: Im Westen wächst Freiham, das bis 2035 rund 25.000 Menschen Platz bieten soll – aktuell leben dort bereits rund 8.500 Menschen. Im Norden entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne der neue Stadtteil Neufreimann für rund 15.000 Menschen mit etwa 5.500 Wohnungen, davon ein Drittel gefördert. Die Stadt plant insgesamt mit rund 8.500 Wohnungsfertigstellungen pro Jahr, darunter über 2.000 geförderte oder preisgedämpfte Einheiten (Landeshauptstadt München).
Wie haben sich die Preise entwickelt?
Wie in ganz Bayern durchlief auch München von 2019 bis 2022 eine ausgeprägte Boomphase, gefolgt von einer spürbaren Preiskorrektur ab 2023 im Zuge der Zinswende. Seit November 2024 zeichnet sich eine Erholung ab: Marktbeobachtungen der ortsansässigen Maklerfirma mrlodge weisen für Eigentumswohnungen ein Plus von rund 4 %, für Häuser von rund 6 % aus. Das liegt spürbar über der bayernweiten Entwicklung von 1,6 % (immowelt) – München erholt sich also schneller als der Landesdurchschnitt.
Für 2026 rechnen Marktbeobachter mit einer Stabilisierung auf hohem Niveau bei den Kaufpreisen, während die Mieten angesichts des knappen Angebots weiter um 2 bis 4 % steigen dürften.
Warum liegt der aktuelle Marktdurchschnitt unter den Neubauwerten von 2023?
Statista weist für neu errichtete Eigentumswohnungen in München einen Höchststand von rund 12.000 € je Quadratmeter im Jahr 2023 aus, mit einer Korrektur auf rund 10.000 € bis 2025. Der aktuelle Marktdurchschnitt von immowelt (8.078 €, 2026) bezieht dagegen auch Bestandswohnungen ein, die im Schnitt günstiger sind als Neubauten – die beiden Werte sind deshalb nicht direkt vergleichbar und werden hier bewusst nicht vermischt.
Preisentwicklung
Neubaupreise stiegen bis 2023 stark und korrigierten seither, der Marktdurchschnitt 2026 liegt wegen des Bestandsanteils darunter.
Quelle: Statista Neubau-Erhebung (2019–2025), immowelt Marktdurchschnitt (2026)
Wohnung oder Haus?
In München dominiert die Eigentumswohnung den Markt deutlich: Freistehende Häuser sind wegen der begrenzten Grundstücksfläche selten und entsprechend teuer.
Reihenhäuser und Doppelhaushälften liegen laut Marktbeobachtungen bei rund 8.600 € je Quadratmeter, freistehende Einfamilienhäuser erreichen mit rund 12.000 € je Quadratmeter das obere Preissegment. Eine Doppelhaushälfte startet häufig bei rund 1 Million Euro, ein freistehendes Einfamilienhaus bei rund 1,1 Millionen Euro.
Was macht Häuser in München so knapp?
Anders als im ländlichen Bayern gibt es innerhalb der Stadtgrenzen kaum unbebaute Grundstücke für neue Einfamilienhäuser. Die meisten Häuserkäufe betreffen deshalb Bestandsobjekte oder kleine Neubauprojekte auf nachverdichteten Grundstücken, was die Einstiegspreise zusätzlich treibt.
Was bedeuten energetische Anforderungen für Bestandshäuser?
Gerade bei den zahlreichen Bestandshäusern aus den 1950er- bis 1970er-Jahren schlägt eine schlechte Energiebilanz mittlerweile spürbar auf den Preis durch: Käuferinnen und Käufer kalkulieren die absehbaren Kosten für Dämmung, Fenster und Heizungstausch ein und handeln entsprechend niedrigere Angebote aus. Energetisch sanierte oder neu errichtete Objekte erzielen dagegen einen deutlichen Aufschlag.
Objektartenvergleich München
| Objektart | Preis je m² | Einstiegspreis | Merkmal |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnung | 8.078 € | ab ca. 350.000 € | Übliches Einstiegssegment |
| Reihenhaus | 8.600 € (Ø) | ab ca. 800.000 € | Günstigste Hausform |
| Doppelhaushälfte | 8.600 € (Ø) | ab ca. 1.000.000 € | Meist am Stadtrand |
| Einfamilienhaus | 12.000 € (Ø) | ab ca. 1.100.000 € | Freistehend, selten |
Quelle: immowelt, mrlodge 2026
Was ist in München zu beachten?
Was bedeutet der Milieuschutz für Käufer?
In München gibt es 36 Erhaltungssatzungsgebiete (Milieuschutzgebiete), die rund 204.400 Wohnungen und etwa 340.500 Einwohnerinnen und Einwohner umfassen (Landeshauptstadt München). In diesen Gebieten benötigen bauliche Modernisierungen über dem ortsüblichen Standard sowie die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen eine Genehmigung der Stadt – Luxussanierungen sind ausgeschlossen.
Was regelt das Zweckentfremdungsverbot?
Seit 1972 gilt in München ein Zweckentfremdungsverbot: Wohnraum darf ohne Genehmigung nicht dauerhaft für andere Zwecke, etwa gewerbliche Nutzung oder Ferienvermietung, zweckentfremdet werden. Ergänzt wird das durch das Programm „Wohnen in München VII“ (2023–2028), das die Erhaltungssatzungsgebiete ausweitet und einen Mietenstopp bei den städtischen Wohnungsgesellschaften vorsieht.
Regionale Besonderheiten
36 Milieuschutzgebiete
In München schützen 36 Erhaltungssatzungen rund 204.400 Wohnungen vor Luxusmodernisierung und Umwandlung in Eigentumswohnungen.
Zweckentfremdungsverbot seit 1972
Wohnraum darf in München ohne städtische Genehmigung nicht dauerhaft zweckentfremdet werden, etwa für Ferienvermietung.
Ausgeprägtes Preisgefälle innerhalb der Stadt
Zwischen Schwabing (bis 16.000 €/m²) und Aubing (ab 6.000 €/m²) liegt ein Faktor von rund 2,5 bei den Wohnungspreisen.
Starker Arbeitsmarkt treibt Nachfrage
BMW, Siemens, Allianz und Munich Re sowie LMU und TU München sichern einen kontinuierlichen Zuzug an Fachkräften und Studierenden.
Wohnen in München VII
Das Programm 2023–2028 weitet Milieuschutzgebiete aus und sieht einen Mietenstopp bei städtischen Wohnungsgesellschaften vor.
Recht und Kosten kompakt
- Grunderwerbsteuer
- 3,5 % des Kaufpreises — Satz von Bayern. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,0 % zu Buche.
- Mietpreisbremse
- Gilt in München. Seit 1.1.2026 Teil der 285 bayerischen Gemeinden mit Mieterschutzverordnung.
- Bodenrichtwerte
- BORIS-Bayern ↗
- Erhaltungssatzung/Milieuschutz
- 36 Gebiete mit rund 204.400 Wohnungen, Genehmigungspflicht für Luxusmodernisierungen und Umwandlungen.
- Zweckentfremdungsverbot
- Seit 1972; Ferienvermietung und gewerbliche Umnutzung von Wohnraum sind ohne Genehmigung untersagt.
- Wohnen in München VII
- Städtisches Programm 2023–2028 mit Mietenstopp bei städtischen Wohnungsgesellschaften und ausgeweitetem Milieuschutz.
Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Was kostet der Kauf zusätzlich?
| Kaufpreis | 500.000 € | |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % | 17.500 € |
| Notar & Grundbuch | 2,0 % | 10.000 € |
| Maklerprovision (Käuferanteil) | 3,57 % | 17.850 € |
| Nebenkosten gesamt | 9,1 % | 45.350 € |
| Gesamtaufwand | 545.350 € |
Richtwerte für Bayern. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.
Miet- und Kaufmarkt
Mietmarkt München
- Ø Miete
- 20,71 €/m²
- Mietpreisbremse
- seit 1.1.2026
- Erwartete Steigerung
- +2 bis +4 %
Kaufmarkt München
- Ø Wohnung
- 8.078 €/m²
- Ø Haus
- 9.083 €/m²
- Trend seit 11/2024
- +4 bis +6 %
Kaufpreise stabilisieren sich 2026 auf hohem Niveau, während die Mieten wegen des knappen Angebots weiter steigen dürften. Ob Kauf oder Miete näher liegt, hängt stark von Eigenkapital und Nutzungsdauer ab.
Quelle: immowelt, mrlodge
Verkaufschancen
München bleibt 2026 ein Markt mit klaren Vorteilen für Verkäuferinnen und Verkäufer.
- Nachfrage
- Hoch
- Vermarktungsdauer
- 4–8 Wochen
- Angebot
- Knapp
- Bauträger-Anteil
- 60 % der Käufer
Quelle: mrlodge, FT Immobilien24
Für Eigentümer
München bleibt 2026 ein Verkäufermarkt: Bauträger zahlen im Schnitt 22 % über dem Bodenrichtwert, und mit professioneller Unterstützung dauert die Vermarktung häufig nur vier bis acht Wochen. Besonders gefragt sind gut geschnittene Bestandswohnungen in citynahen Lagen.
Ersteinschätzung anfordernHäufige Fragen
Was kostet eine Eigentumswohnung in München?
Eine Eigentumswohnung kostet in München im Juli 2026 durchschnittlich 8.078 € je Quadratmeter (immowelt), mit einer Spanne von 4.936 bis 15.244 €. Damit ist München die teuerste Grossstadt Bayerns.
Was kostet ein Haus in München?
Ein Haus kostet in München im Schnitt 9.083 € je Quadratmeter (immowelt). Reihenhäuser und Doppelhaushälften liegen bei rund 8.600 €, freistehende Einfamilienhäuser bei rund 12.000 € je Quadratmeter.
Welcher Stadtteil ist am teuersten, welcher am günstigsten?
Am teuersten sind Schwabing (12.000–16.000 €/m²) und Bogenhausen (10.000–14.000 €/m²). Günstiger sind Randlagen wie Aubing oder Feldmoching-Hasenbergl mit 6.000 bis 7.000 €/m².
Steigen oder fallen die Immobilienpreise in München?
Nach der Preiskorrektur 2023 erholen sich die Preise seit November 2024: Marktbeobachtungen (mrlodge) weisen für Eigentumswohnungen rund +4 %, für Häuser rund +6 % aus – stärker als der bayerische Durchschnitt von 1,6 %.
Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in München?
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 20,71 € je Quadratmeter (immowelt) – der höchste Wert unter Bayerns Grossstädten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in München?
Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und liegt in München angesichts der sehr hohen Kaufpreise landesweit eher am unteren Ende. Sie ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.
Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in München rechnen?
Wie im übrigen Bayern fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision für den Käufer – insgesamt rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.
Gilt in München die Mietpreisbremse?
Ja, München gehört seit 1. Januar 2026 zu den 285 bayerischen Städten und Gemeinden mit Mietpreisbremse.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in München?
Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital, häufig zusätzlich 10 bis 20 % des Kaufpreises – bei Münchner Preisen ein sechsstelliger Betrag.
Wie lange dauert ein Immobilienverkauf in München?
Mit professioneller Unterstützung dauert die Vermarktung in München häufig nur vier bis acht Wochen – deutlich kürzer als im bayerischen Durchschnitt.
Was ist ein Milieuschutzgebiet in München?
In den 36 Münchner Erhaltungssatzungsgebieten mit rund 204.400 Wohnungen benötigen Luxusmodernisierungen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen eine städtische Genehmigung.
Was regelt das Zweckentfremdungsverbot in München?
Seit 1972 darf Wohnraum in München ohne Genehmigung nicht dauerhaft zweckentfremdet werden, etwa für Ferienvermietung oder gewerbliche Nutzung.
Warum sind Häuser in München so selten und teuer?
Innerhalb der Stadtgrenzen gibt es kaum unbebaute Grundstücke. Die meisten Käufe betreffen Bestandshäuser oder kleine Neubauten auf nachverdichteten Grundstücken, was die Einstiegspreise treibt.
Wer kauft aktuell in München?
Rund 60 % der Käufer bei Neubauprojekten sind laut Marktbeobachtungen Bauträger und institutionelle Investoren, die im Schnitt 22 % über dem Bodenrichtwert zahlen.
Welcher Stadtteil eignet sich für Familien?
Familien weichen häufig in Stadtteile mit mehr Grünflächen und grösseren Wohnungen aus, etwa nach Trudering, Hadern oder Teile Bogenhausens.
Wie viele Menschen leben in München?
Zum 31. Dezember 2025 lebten 1.612.429 Menschen in München (Landeshauptstadt München) – ein Plus von 0,54 % gegenüber 2024.
Welche Arbeitgeber prägen den Münchner Immobilienmarkt?
BMW, Siemens, Allianz und Munich Re haben ihren Hauptsitz in München, ergänzt durch LMU und TU München als grosse Hochschulstandorte – das sichert einen kontinuierlichen Zuzug.
Was ist das Programm „Wohnen in München VII“?
Das städtische Programm 2023–2028 weitet die Milieuschutzgebiete aus und sieht einen Mietenstopp bei den städtischen Wohnungsgesellschaften vor.
Wie stark steigen die Mieten in München 2026?
Marktbeobachter erwarten für 2026 einen weiteren Mietanstieg von rund 2 bis 4 %, während sich die Kaufpreise auf hohem Niveau stabilisieren.
Ist München im bundesweiten Vergleich die teuerste Stadt?
München zählt neben wenigen Toplagen in Hamburg und Frankfurt zu den teuersten Grossstädten Deutschlands und ist die teuerste Stadt Bayerns.
Was kostet ein Neubau in München im Vergleich zum Bestand?
Neu errichtete Eigentumswohnungen erreichten laut Statista 2023 einen Höchststand von rund 12.000 € je Quadratmeter, mittlerweile rund 10.000 €. Bestandswohnungen liegen im Marktdurchschnitt mit 8.078 € spürbar darunter.
Wo entsteht in München neuer Wohnraum?
Die grössten neuen Quartiere sind Freiham im Westen, das bis 2035 rund 25.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben soll, und Neufreimann im Norden auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne mit rund 15.000 Einwohnern und 5.500 Wohnungen.
Wie viele Wohnungen werden in München jährlich gebaut?
Die Stadt plant mit rund 8.500 Fertigstellungen pro Jahr, davon über 2.000 gefördert oder preisgedämpft (Landeshauptstadt München).
Wie unterscheidet sich München preislich von anderen deutschen Grossstädten?
München liegt bei Wohnungspreisen deutlich über Hamburg, Frankfurt oder Berlin. Der Abstand zum bayerischen Landesdurchschnitt von 4.421 € je Quadratmeter beträgt fast das Doppelte.
Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Datenstand
Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand Juli 2026 (immowelt). Sie werden quartalsweise überprüft.
- Q3/2026 · Erstveröffentlichung mit Marktdaten Stand Juli 2026 (immowelt, Landeshauptstadt München).
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Quellen
- immowelt – Immobilienpreise München · abgerufen 31.7.2026
- Landeshauptstadt München – Statistik Bevölkerung · abgerufen 31.7.2026
- mrlodge – Immobilienpreise München, Entwicklung · abgerufen 31.7.2026
- Landeshauptstadt München – Erhaltungssatzungen · abgerufen 31.7.2026
- Landeshauptstadt München – Zweckentfremdungssatzung · abgerufen 31.7.2026
- Rainer Fischer Immobilien – Prognose München 2026 · abgerufen 31.7.2026
- FT Immobilien24 – Grundstück verkaufen München · abgerufen 31.7.2026
- Bayerisches Staatsministerium der Justiz – Mieterschutzverordnung 2026 · abgerufen 31.7.2026
- Statista – Kaufpreis neu errichteter Eigentumswohnungen München · abgerufen 31.7.2026


