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Bayern

Immobilienpreise Würzburg

Universitätsstadt am Main mit rund 132.700 Einwohnern: Der Veris MarktRadar zeigt Kaufpreise, Mieten und die Preisunterschiede zwischen den Würzburger Stadtteilen im Überblick.

Panoramablick auf Würzburg von der Festung Marienberg mit Altstadt, Dom und dem Main
4.064€/m²
Eigentumswohnung
3.419€/m²
Haus
13,62€/m²
Miete je Monat
4,0%
Bruttomietrendite
132.700
Einwohner

Stand August 2026 · Quelle: immoportal.com · Mietpreisbremse

Der Immobilienmarkt in Würzburg im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet in Würzburg im August 2026 durchschnittlich 4.064 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 3.443 bis 4.686 € (immoportal.com, Stand 1. August 2026). Ein Haus liegt im Mittel bei 3.419 € je Quadratmeter, die Spanne reicht von 2.632 bis 4.206 €. Die Nettokaltmiete beträgt im Schnitt 13,62 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 11,18 bis 16,74 € je nach Lage.

Damit liegt Würzburg beim Wohnungskauf leicht unter dem bayerischen Landesschnitt von 4.421 € je Quadratmeter, bei Häusern spürbar darunter. Als kreisfreie Grossstadt in Unterfranken mit rund 132.700 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stadt Würzburg, Stand 31. Dezember 2025) profitiert der Markt vor allem von der Julius-Maximilians-Universität und dem Universitätsklinikum als grössten Arbeitgebern sowie von rund 38.000 Studierenden, die die Nachfrage nach kleineren Wohnungen dauerhaft hochhalten.

Wer kauft und mietet in Würzburg?

Die grosse Zahl an Studierenden und jungen Berufseinsteigern prägt den Mietmarkt besonders in Stadtteilen nahe der Universität und Kliniken, etwa in Grombühl und Frauenland. Eigennutzer und Familien suchen eher ruhigere Wohnlagen wie die Sanderau, während Kapitalanleger von der stabilen Nachfrage durch den grossen Studierenden- und Klinikpersonalanteil profitieren. Anders als im Grossraum München dominiert in Würzburg kein einzelner Grosskonzern; die Nachfrage stützt sich breiter auf Universität, Klinikum, Justiz- und Verwaltungsbehörden sowie mittelständische Unternehmen.

Was bedeutet die Zinswende 2022 für Würzburg?

Nach ImmoScout24-Daten erreichten Wohnungspreise in Würzburg im zweiten Quartal 2022 mit rund 4.037 € je Quadratmeter einen Höchststand, danach begann mit der Zinswende ein Rückgang, der je nach Portal unterschiedlich stark ausfiel – bei Häusern nennt ImmoScout24 ein Minus von rund 9,3 % gegenüber dem Hoch von 2022. Seit 2025/26 zeichnet sich analog zum bayerischen Gesamtmarkt eine Stabilisierung ab: immoportal.com weist für Wohnungen einen nahezu unveränderten Jahrestrend von rund 0,0 % aus, für Häuser ein Plus von 1,8 %.

Zwischen Neubau und Bestand liegt in Würzburg eine spürbare Spanne: Die günstigsten Angebote in Aussenlagen wie Heidingsfeld oder Versbach starten unter 3.400 € je Quadratmeter, während sanierte Altbauwohnungen und Neubauprojekte in der Altstadt, im Mönchberg-Viertel oder in der Sanderau regelmässig über 4.500 € erreichen. Für den unsanierten Bestand in den historischen, oft denkmalgeschützten Altstadtlagen kalkulieren Käuferinnen und Käufer zusätzliche Sanierungskosten ein, was die erzielbaren Preise dort dämpft.

Vergleich

Stadtteile im Vergleich

Frauenland3.545 – 5.0974.32114,56+1,7 % (steigend)4,0 %Aufsteiger (steigend)
Grombühl3.768 – 4.8184.29313,14+7,4 % (steigend)3,7 %Aufsteiger (steigend)
Sanderau3.852 – 4.5704.21113,86+1,8 % (steigend)3,9 %Aufsteiger (steigend)
Zellerau3.918 – 4.0964.00712,77−0,5 % (stabil)3,8 %Stabil (stabil)

Quelle: immoportal.com

Die Bruttomietrendite wird berechnet: Jahresmiete je m² geteilt durch den Kaufpreis je m².

Auf- und Absteiger

Städte mit der stärksten Bewegung

Aufsteiger

  1. 1
    Grombühl

    Nähe zu Bahnhof und Universitätsklinikum treibt die Nachfrage; Wohnungspreise legen deutlich zu, Hauspreise nahezu stabil.

    +7,4 %4.293 /m²
  2. 2
    Sanderau

    Ruhige, gehobene Wohnlage mit hoher Nachfrage von Familien; Wohnungspreise ziehen an, Hauspreise geben leicht nach.

    +1,8 %4.211 /m²
  3. 3
    Frauenland

    Nachfrage von Klinikpersonal, Studierenden und Berufseinsteigern hält die Wohnungspreise stabil steigend, während das kleine Hausangebot leicht nachgibt.

    +1,7 %4.321 /m²

Absteiger

  1. 1
    Zellerau

    Wandel vom Arbeiterquartier zum gefragten Wohnstandort für junge Familien; Hauspreise ziehen an, Wohnungspreise leicht rückläufig nach starkem Vorlauf.

    −0,5 %4.007 /m²

Veränderung der Angebotspreise über zwölf Monate. Beschreibt beobachtete Entwicklung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Preisniveau

Preisniveau nach Städte

  1. Frauenland4.321 €
  2. Grombühl4.293 €
  3. Sanderau4.211 €
  4. Zellerau4.007 €

Angaben in € je m²

Welcher Stadtteil passt wozu?

Würzburg gliedert sich in 13 statistische Stadtbezirke mit deutlich unterschiedlichem Charakter. Die Sanderau gilt als gehobene, ruhige Wohnlage südlich der Altstadt und eignet sich vor allem für Familien und Eigennutzer mit höherem Budget; Eigentumswohnungen kosten hier im Schnitt 4.211 € je Quadratmeter (immoportal.com, Stand 1. August 2026).

Frauenland im Osten der Stadt, geprägt von Klinikum und Universität, richtet sich eher an Berufseinsteiger, Klinikpersonal und Kapitalanleger, die auf die stabile Nachfrage von Studierenden und Beschäftigten setzen; der Wohnungsschnitt liegt bei 4.321 € je Quadratmeter. Zellerau am westlichen Mainufer verbindet Wohnlagen am Fluss mit ehemaligen Arbeiterquartieren und wandelt sich zunehmend zum gefragten Wohnstandort für junge Familien, bei einem Wohnungsschnitt von 4.007 € je Quadratmeter. Grombühl nördlich der Altstadt, traditionell von Bahn und Klinikum geprägt, bietet mit 4.293 € je Quadratmeter ein mittleres Preisniveau und eignet sich durch die Nähe zu Bahnhof und Uniklinik besonders für Pendlerinnen und Pendler sowie Kapitalanleger.

Neubauaktivität konzentriert sich derzeit vor allem auf Konversionsflächen wie das ehemalige Kasernenareal Hubland im Osten der Stadt, wo seit einigen Jahren ein komplett neuer Stadtteil mit mehreren Tausend Wohneinheiten entsteht, sowie auf einzelne Nachverdichtungsprojekte in Zellerau und Grombühl. Diese Projekte dürften mittelfristig zusätzliches Angebot in mittleren Preislagen schaffen.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Zwischen 2018 und dem Zinswende-Hoch 2022 stiegen die Würzburger Wohnungspreise deutlich: Nach Daten von miete-aktuell.de lag der Quadratmeterpreis 2018 bei rund 3.177 €, bis Mitte 2022 nach ImmoScout24 bei rund 4.037 € – ein Plus von rund 27 % in vier Jahren.

Mit der Zinswende der Europäischen Zentralbank ab 2022 gaben die Preise nach. Eine Auswertung der WirtschaftsWoche bezifferte den Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen im September 2024 auf rund 3.630 € – die vermutliche Talsohle dieses Zyklus. Seit 2025 zeichnet sich eine Stabilisierung ab: immoportal.com weist für August 2026 einen Wohnungspreis von 4.064 € je Quadratmeter aus, nahezu wieder auf dem Niveau des Jahres 2022.

Warum weichen die Quellen bei Würzburg voneinander ab?

Die Portale kommen zu spürbar unterschiedlichen Werten: immoportal.com nennt für August 2026 einen Wohnungsschnitt von 4.064 €, ImmoScout24 rund 3.816 € für einen ähnlichen Zeitraum. Der Unterschied erklärt sich vor allem durch unterschiedliche Objektmischungen in den ausgewerteten Inseraten und unterschiedliche Erhebungszeiträume. Diese Seite folgt bei den Kennzahlen oben konsequent immoportal.com als Hauptquelle und weist abweichende Werte hier im Text aus, statt sie stillschweigend zu mitteln.

Preisentwicklung

Preisentwicklung

3.1773.6004.0373.6304.06420182020202220242026

Deutlicher Anstieg bis zum Zinswende-Hoch 2022, Rückgang bis zur Talsohle 2024, seit 2025 wieder steigende Bestandspreise.

Quelle: miete-aktuell.de, ImmoScout24, immoportal.com

Wohnung oder Haus?

Die Wahl zwischen Eigentumswohnung und Haus entscheidet in Würzburg stark über Lage und Budget. Eigentumswohnungen kosten im Schnitt 4.064 € je Quadratmeter und sind in nahezu allen Stadtteilen erhältlich, während Häuser mit durchschnittlich 3.419 € pro Quadratmeter günstiger, aber in der Gesamtsumme teurer sind und vor allem in Aussenlagen wie Heidingsfeld, Versbach oder Lindleinsmühle zu finden sind.

Reihenhäuser und Doppelhaushälften positionieren sich meist im unteren bis mittleren Bereich der Würzburger Hausspanne von 2.632 bis 4.206 € je Quadratmeter (immoportal.com) und sind häufig die günstigste Zugangsmöglichkeit zum eigenen Haus. Freistehende Einfamilienhäuser erreichen vor allem in gehobenen Lagen wie der Sanderau oder in Höchberg am Stadtrand die obere Spanne.

Welche Objektart passt zu welchem Budget?

Für kleinere Budgets bleibt die Eigentumswohnung, insbesondere im Bestand ausserhalb der Altstadt, meist der zugänglichste Einstieg. Wer ein Haus mit Garten sucht, findet in den Aussenlagen und im Landkreis Würzburg deutlich günstigere Einstiegspreise als in der Kernstadt, muss dafür aber oft mit längeren Wegen in die Innenstadt rechnen.

Da immoportal.com Reihenhäuser und Doppelhaushälften nicht separat von freistehenden Häusern ausweist, sind die Werte für diese Segmente in der folgenden Übersicht als Spannen innerhalb der Würzburger Hauspreise zu verstehen, nicht als eigenständig erhobene Durchschnittswerte.

Objektartenvergleich Würzburg

ObjektartPreis je m²EinstiegspreisMerkmal
Eigentumswohnung4.064 €ab ca. 130.000 €Übliches Einstiegssegment
Reihenhaus2.600–3.400 €ab ca. 230.000 €Günstigste Hausform
Doppelhaushälfte3.200–3.900 €ab ca. 280.000 €Mittleres Segment
Einfamilienhaus3.419 € (Ø)ab ca. 310.000 €Sanderau/Frauenland teurer

Quelle: immoportal.com, August 2026

Was ist in Würzburg zu beachten?

Wie im gesamten Freistaat gelten in Würzburg die bayerischen Rahmenbedingungen: 3,5 % Grunderwerbsteuer, rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision für den Käuferanteil. Hinzu kommen lokale Besonderheiten, die vor allem mit der historischen Altstadt und der starken Universitätsprägung der Stadt zusammenhängen.

Was bedeutet der Denkmalschutz für Käuferinnen und Käufer?

Die Würzburger Residenz mit Hofgarten zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weite Teile der übrigen Altstadt rund um Dom, Marktplatz und Alte Mainbrücke unterliegen dem Denkmalschutz; bauliche Veränderungen und Sanierungen bedürfen dort in der Regel einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung, was Kosten und Planungsaufwand erhöhen kann.

Wie wirkt sich die Mietpreisbremse in Würzburg aus?

Seit 1. Januar 2026 gehört Würzburg zu den 285 bayerischen Gemeinden mit Mietpreisbremse. Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, bei bestehenden Mietverhältnissen gilt eine Kappungsgrenze von 15 % innerhalb von drei Jahren. Für Käuferinnen und Käufer, die eine Wohnung vermieten möchten, begrenzt das den erzielbaren Mietertrag.

Welche Rolle spielt die Universität für Nachfrage und Bautätigkeit?

Mit rund 38.000 Studierenden auf knapp 133.000 Einwohner gehört Würzburg zu den Städten mit dem höchsten Studierendenanteil Bayerns. Das treibt insbesondere die Nachfrage nach kleineren Wohnungen und WG-tauglichen Grundrissen in der Nähe von Hubland, Altstadt und Klinikum – ein Effekt, der den Würzburger Markt strukturell von rein industriell geprägten Städten unterscheidet.

Regionale Besonderheiten

Regionale Besonderheiten

Bauzonen & Raumplanung

Hubland als neuer Stadtteil

Auf dem ehemaligen Kasernenareal Hubland im Osten Würzburgs entsteht seit mehreren Jahren ein komplett neuer Stadtteil mit mehreren Tausend Wohneinheiten, Universitätsgebäuden und Grünflächen – eines der grössten Stadtentwicklungsprojekte Unterfrankens.

Recht & Bewilligungen

Denkmalschutz prägt die Altstadt

Grosse Teile der historischen Altstadt rund um Dom, Residenz und Alte Mainbrücke unterliegen dem Denkmalschutz. Sanierungen bedürfen dort einer gesonderten Genehmigung, was Kosten und Planungsaufwand erhöhen kann.

Nachfrage & Zielgruppen

Universität und Klinikum als Preisanker

Mit über 10.000 Beschäftigten an der Universität und rund 7.300 am Universitätsklinikum sowie rund 38.000 Studierenden stützen zwei grosse, konjunkturunabhängige Arbeitgeber die Nachfrage nach Wohnraum dauerhaft.

Marktstruktur

Deutliche Preisspanne zwischen Neubau und Bestand

Mit rund 3.630 € für Bestand gegenüber rund 5.560 € für Neubau (WirtschaftsWoche, September 2024) fällt der Aufschlag für Neubauwohnungen in Würzburg besonders hoch aus.

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Grunderwerbsteuer
3,5 % des Kaufpreises — Satz von Bayern. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,0 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Gilt in Würzburg. Seit 1.1.2026 Teil der 285 bayerischen Mietpreisbremse-Gemeinden.
Bodenrichtwerte
BORIS-Bayern
Denkmalschutz Altstadt
Weite Teile der Würzburger Altstadt rund um Dom, Residenz und Alte Mainbrücke stehen unter Denkmalschutz; bauliche Veränderungen bedürfen einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung.
Hubland-Konversionsfläche
Auf dem ehemaligen Kasernenareal Hubland entsteht ein neuer Stadtteil mit mehreren Tausend Wohneinheiten – mittelfristig zusätzliches Angebot in mittleren Preislagen.
Universitätsstadt-Nachfrage
Rund 38.000 Studierende sorgen für einen strukturell hohen Bedarf an kleineren Mietwohnungen, besonders in Grombühl und Frauenland.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuch2,0 %10.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %17.850 €
Nebenkosten gesamt9,1 %45.350 €
Gesamtaufwand545.350 €

Richtwerte für Bayern. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Miet- und Kaufmarkt

Miet- und Kaufmarkt Würzburg

Mietmarkt

Mietmarkt Würzburg

Ø Miete
13,62 €/m²
Miete Bestlage
16,74 €/m²
Mietpreisbremse
Seit 1.1.2026
Kaufmarkt

Kaufmarkt Würzburg

Ø Wohnung
4.064 €/m²
Ø Haus
3.419 €/m²
Trend Wohnung
±0,0 %/Jahr

Kaufpreise und Mieten liegen in Würzburg unter dem bayerischen Landesschnitt, gestützt durch eine breite, universitätsgeprägte Nachfrage. Ob Kauf oder Miete näher liegt, hängt von Eigenkapital, geplanter Nutzungsdauer und Stadtteil ab – eine pauschale Einordnung ersetzt das nicht.

Quelle: immoportal.com

Verkaufschancen

Verkaufschancen in Würzburg

Die folgenden Indikatoren ordnen die aktuelle Marktlage für Verkäuferinnen und Verkäufer ein.

58/ 100
Ausgeglichener Markt
schwierigsehr gut
Preistrend Häuser
+1,8 %/12 Mte
Preistrend Wohnungen
±0,0 %/12 Mte
Nachfrage Studierende
38.000 Studenten
Mietpreisbremse
Seit 1.1.2026
Denkmalschutz Altstadt
Hoher Anteil
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Quelle: immoportal.com, Stadt Würzburg

Für Eigentümer

Für Eigentümer

In Würzburg treffen Verkäuferinnen und Verkäufer auf eine breite Nachfrage von Studierenden, Klinikpersonal und Familien, was besonders gut angebundene Lagen in Sanderau und Frauenland regelmässig zügig vermarktet. Für Objekte in Aussenlagen oder mit Sanierungsbedarf ist erfahrungsgemäss mehr Zeit und Verhandlungsspielraum einzuplanen.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Würzburg?

Eine Eigentumswohnung kostet in Würzburg im August 2026 durchschnittlich 4.064 € je Quadratmeter (immoportal.com). Die Spanne reicht von 3.443 € in einfachen Aussenlagen bis 4.686 € in gefragten Vierteln wie der Sanderau oder dem Mönchberg. Damit liegt Würzburg leicht unter dem bayerischen Landesschnitt von 4.421 €.

Was kostet ein Haus in Würzburg?

Ein Haus kostet in Würzburg im Schnitt 3.419 € je Quadratmeter (immoportal.com, August 2026), mit einer Spanne von 2.632 bis 4.206 €. Damit liegt der Würzburger Hausmarkt deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 3.726 €.

Welcher Stadtteil ist in Würzburg am teuersten, welcher am günstigsten?

Unter den hier ausgewerteten Stadtteilen ist Frauenland mit 4.321 € je Quadratmeter für Wohnungen am teuersten, gefolgt von Grombühl mit 4.293 € und Sanderau mit 4.211 €. Zellerau liegt mit 4.007 € am günstigsten (immoportal.com, Stand 1. August 2026).

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Würzburg?

Nach dem Zinswende-Rückgang seit 2022 und der Talsohle bei Bestandswohnungen um 2023/24 steigen die Preise seit 2024/25 wieder. Für 2026 weist immoportal.com bei Wohnungen einen nahezu stabilen Jahrestrend von rund 0,0 % aus, bei Häusern ein Plus von 1,8 %; ImmoScout24 nennt für Wohnungen weiterhin ein Minus gegenüber dem Hoch von 2022.

Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in Würzburg?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt in Würzburg bei 13,62 € je Quadratmeter (immoportal.com, 2026), mit einer Spanne von 11,18 € in einfachen bis 16,74 € in guten Lagen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Mieten in mittleren Lagen um rund 5 % gestiegen.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Würzburg?

Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und liegt in Würzburg dank moderater Kaufpreise und einer durch rund 38.000 Studierende und das Universitätsklinikum gestützten Nachfrage im bayerischen Vergleich eher im mittleren Bereich. Sie ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Würzburg rechnen?

Wie im gesamten Freistaat fallen in Würzburg 3,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision für den Käuferanteil. Insgesamt sind das rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.

Gilt in Würzburg die Mietpreisbremse?

Ja. Würzburg gehört seit 1. Januar 2026 zu den 285 bayerischen Städten und Gemeinden mit Mietpreisbremse (Bayerisches Staatsministerium der Justiz). Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, bei Bestandsverträgen gilt eine Kappungsgrenze von 15 % in drei Jahren.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Würzburg?

Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital. Bei einer durchschnittlichen Würzburger Eigentumswohnung von 70 Quadratmetern und rund 4.064 € je Quadratmeter entspricht das einem Kaufpreis von etwa 284.000 € und damit einem Eigenkapitalbedarf von rund 25.000 bis 30.000 € allein für die Nebenkosten.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Würzburg?

Belastbare, einheitlich erhobene Zahlen zur durchschnittlichen Vermarktungsdauer liegen für Würzburg nicht vor. Erfahrungsgemäss finden Objekte in gefragten Lagen wie Sanderau oder Frauenland zügiger Käufer als Immobilien in Aussenlagen oder mit hohem Sanierungsbedarf, was in der Regel auch mehr Verhandlungsspielraum eröffnet.

Wie viele Menschen leben in Würzburg?

Zum 31. Dezember 2025 lebten 132.700 Menschen in Würzburg (Stadt Würzburg, Statistik und Stadtforschung). Hinzu kommen rund 38.000 Studierende, die zwar nicht alle mit Erstwohnsitz gemeldet sind, den Wohnungsmarkt aber spürbar mitprägen.

Welche Stadtteile sind in Würzburg besonders gefragt?

Besonders gefragt sind die Sanderau als ruhige, gehobene Familienlage südlich der Altstadt sowie Frauenland mit seiner Nähe zu Universität und Klinikum. Auch das neu entstehende Hubland-Quartier im Osten der Stadt zieht wachsendes Interesse auf sich.

Was macht Würzburg als Universitätsstadt für den Immobilienmarkt besonders?

Die Julius-Maximilians-Universität ist mit über 10.000 Beschäftigten der grösste Arbeitgeber der Stadt, das Universitätsklinikum mit rund 7.300 Beschäftigten der zweitgrösste. Zusammen mit rund 38.000 Studierenden auf knapp 133.000 Einwohner sorgen sie für eine breite, strukturell verankerte Nachfrage nach Wohnraum, die weniger konjunkturabhängig ist als in reinen Industriestandorten.

Was entsteht auf dem Hubland-Gelände?

Auf dem ehemaligen Kasernenareal Hubland im Osten Würzburgs entsteht seit mehreren Jahren ein neuer Stadtteil mit mehreren Tausend Wohneinheiten, Universitätsgebäuden und Grünflächen. Das Projekt dürfte mittelfristig zusätzliches Angebot vor allem im mittleren Preissegment schaffen.

Gibt es in der Würzburger Altstadt Denkmalschutz-Auflagen?

Ja. Die Würzburger Residenz mit Hofgarten zählt seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe, weite Teile der übrigen Altstadt rund um Dom, Marktplatz und Alte Mainbrücke unterliegen dem Denkmalschutz. Sanierungen und bauliche Veränderungen bedürfen dort in der Regel einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung.

Wie unterscheiden sich Neubau und Bestand in Würzburg preislich?

Der Unterschied ist erheblich: Laut einer Auswertung der WirtschaftsWoche kosteten Bestandswohnungen im September 2024 rund 3.630 € je Quadratmeter, Neubauwohnungen dagegen rund 5.560 €. Käuferinnen und Käufer sollten diesen Aufschlag bei der Objektwahl einkalkulieren.

Welche Rolle spielt das Universitätsklinikum für den Wohnungsmarkt?

Das Universitätsklinikum Würzburg beschäftigt rund 7.300 Menschen, darunter 800 Ärztinnen und Ärzte, und ist nach der Universität der zweitgrösste Arbeitgeber der Stadt. Besonders in Grombühl und Frauenland, den Standorten von Klinikum und Uni-Kliniken, sorgt das für eine stabile Nachfrage nach Mietwohnungen.

Wie hat sich der Wohnungsmarkt seit der Zinswende 2022 entwickelt?

Nach dem Preishoch von rund 4.037 € je Quadratmeter im zweiten Quartal 2022 (ImmoScout24) gaben die Preise mit steigenden Bauzinsen nach, mit einer Talsohle bei Bestandswohnungen um 2023/24. Seit 2024/25 steigen die Preise wieder; im August 2026 liegt der Schnitt laut immoportal.com bei 4.064 € und damit wieder nahe am Niveau von 2022.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand August 2026 (immoportal.com). Sie werden quartalsweise überprüft.

  • Q3/2026 · Erstveröffentlichung mit Marktdaten Stand August 2026 (immoportal.com, Stadt Würzburg).
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Weiterführend

Quellen

  1. immoportal.com – Immobilienpreise Würzburg · abgerufen 10.8.2026
  2. immoportal.com – Immobilienpreise Sanderau · abgerufen 10.8.2026
  3. immoportal.com – Immobilienpreise Frauenland · abgerufen 10.8.2026
  4. immoportal.com – Immobilienpreise Zellerau · abgerufen 10.8.2026
  5. immoportal.com – Immobilienpreise Grombühl · abgerufen 10.8.2026
  6. immoportal.com – Mietspiegel Würzburg · abgerufen 10.8.2026
  7. Stadt Würzburg – Statistik und Stadtforschung, Bevölkerung · abgerufen 10.8.2026
  8. ImmoScout24 Atlas – Immobilienpreise Würzburg · abgerufen 10.8.2026
  9. miete-aktuell.de – Immobilienpreise Würzburg · abgerufen 10.8.2026
  10. WirtschaftsWoche Immobilienatlas – Würzburg · abgerufen 10.8.2026
  11. Bayerisches Staatsministerium der Justiz – Mieterschutzverordnung 2026 · abgerufen 10.8.2026
  12. jobs-wuerzburg.de – Grösste Arbeitgeber Würzburg · abgerufen 10.8.2026
  13. Wikimedia Commons – Würzburg Panorama (Bild) · abgerufen 10.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ — keine Anlageberatung.
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