Immobilienpreise Aschaffenburg
Pendlerstadt am Rand des Rhein-Main-Gebiets mit rund 73.300 Einwohnerinnen und Einwohnern: Der Veris MarktRadar zeigt Kaufpreise, Mieten und die Preisunterschiede zwischen den Aschaffenburger Stadtteilen im Überblick.

Stand August 2026 · Quelle: immoportal.com · Mietpreisbremse
Der Immobilienmarkt in Aschaffenburg im Überblick
Eine Eigentumswohnung kostet in Aschaffenburg im August 2026 durchschnittlich 3.982 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 3.368 bis 4.596 € (immoportal.com, Stand 1. August 2026). Ein Haus liegt im Mittel bei 3.443 € je Quadratmeter, die Spanne reicht von 2.344 bis 4.542 €. Die Nettokaltmiete beträgt im Schnitt 12,36 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 9,99 bis 15,15 € je nach Lage.
Damit liegt Aschaffenburg beim Wohnungskauf spürbar unter dem bayerischen Landesschnitt von 4.421 € je Quadratmeter. Als kreisfreie Stadt am Rand des Rhein-Main-Gebiets mit rund 73.326 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stadt Aschaffenburg, Stand Ende 2025) profitiert der Markt vor allem von der Nähe zu Frankfurt am Main: Der Hauptbahnhof ist mit dem Regionalexpress in rund 47 Minuten, mit ICE-Verbindungen in rund 28 Minuten zu erreichen. Für viele Pendlerinnen und Pendler in den Frankfurter Bankenbezirk ist Aschaffenburg damit eine spürbar günstigere Alternative zum hessischen Umland.
Wer kauft und mietet in Aschaffenburg?
Die Nähe zum Rhein-Main-Gebiet prägt die Käuferschaft deutlich: Neben Eigennutzern aus der Region kaufen zunehmend Pendlerinnen und Pendler, die in Frankfurt oder Offenbach arbeiten, aber vom niedrigeren Preisniveau diesseits der Landesgrenze profitieren wollen. Familien und Erstkäufer finden in Aussenlagen wie Nilkheim oder Schweinheim vergleichsweise zugängliche Einstiegspreise, während die Innenstadt rund um Schloss Johannisburg eher gehobene Käuferschichten anzieht. Mit über 4.000 Studierenden an der Technischen Hochschule Aschaffenburg (Wintersemester 2025/26) sowie Beschäftigten grosser Arbeitgeber wie Linde Material Handling stützt zusätzlich eine breite Mieternachfrage den Markt.
Was bedeutet die Zinswende 2022 für Aschaffenburg?
Anders als in vielen bayerischen Grossstädten fiel der Preiseinbruch nach der Zinswende 2022 in Aschaffenburg moderater aus: Der Quadratmeterpreis für Wohnungen bewegte sich zwischen 2021 und 2024 weitgehend seitwärts, von rund 3.556 € (drittes Quartal 2021) auf rund 3.625 € (2024). Für 2026 zeigen die Portale allerdings ein uneinheitliches Bild: immoportal.com weist für Wohnungen einen Rückgang von rund 5,6 % gegenüber dem Vorjahr aus, während immoverkauf24.de für einen ähnlichen Zeitraum ein Plus von rund 3,1 % nennt. Der amtliche Gutachterausschuss für den Landkreis Aschaffenburg beschreibt den Markt dagegen zurückhaltender als insgesamt ausgeglichen, ohne deutliche Preissprünge in die eine oder andere Richtung.
Wie wirkt sich die Nähe zu Frankfurt auf den Markt aus?
Aschaffenburg gehört zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main und ist zugleich die grösste Stadt der Region Bayerischer Untermain. Diese Doppelrolle sorgt für eine strukturell hohe Nachfrage: Wer im Rhein-Main-Gebiet arbeitet, aber die hessischen Preise scheut, findet in Aschaffenburg oft ein spürbar günstigeres, gleichzeitig gut angebundenes Wohnumfeld. Das unterscheidet die Stadt von rein bayerisch geprägten Mittelstädten und macht sie zu einem eigenständigen Marktsegment innerhalb Unterfrankens.
Stadtteile im Vergleich
| Stadtmitte | 3.334 – 6.005 | 3.917 | — | +1,9 % (steigend) | — | Aufsteiger (steigend) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nilkheim | 2.513 – 6.347 | 3.742 | — | +5,3 % (steigend) | — | Aufsteiger (steigend) |
| Schweinheim | 2.765 – 6.086 | 3.705 | — | — (stabil) | — | Stabil (stabil) |
| Damm | 2.467 – 5.054 | 3.494 | — | +4,3 % (steigend) | — | Aufsteiger (steigend) |
Quelle: immowelt / immoportal.com
Die Bruttomietrendite wird berechnet: Jahresmiete je m² geteilt durch den Kaufpreis je m².
Städte mit der stärksten Bewegung
Aufsteiger
- 1Nilkheim
Grösstes Neubaugebiet der Stadt (Anwandeweg) treibt Nachfrage und Preise spürbar nach oben.
+5,3 %3.742 €/m² - 2Damm
Günstigstes Preisniveau unter den ausgewerteten Stadtteilen zieht Erstkäufer und Kapitalanleger an.
+4,3 %3.494 €/m² - 3Stadtmitte
Historische Altstadtlage bei knappem, denkmalgeschütztem Angebot treibt die Nachfrage.
+1,9 %3.917 €/m²
Veränderung der Angebotspreise über zwölf Monate. Beschreibt beobachtete Entwicklung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Preisniveau nach Städte
- Stadtmitte3.917 €
- Nilkheim3.742 €
- Schweinheim3.705 €
- Damm3.494 €
Angaben in € je m²
Welcher Stadtteil passt wozu?
Aschaffenburg gliedert sich in zehn Stadtteile mit spürbar unterschiedlichem Charakter. Die Stadtmitte rund um Schloss Johannisburg und die historische Altstadt gilt als teuerste Lage: Eigentumswohnungen kosten hier im Schnitt rund 3.917 € je Quadratmeter, in Bestlage über 6.000 €. Sie eignet sich vor allem für Käuferinnen und Käufer, die kurze Wege, Gastronomie und Kultur direkt vor der Tür schätzen.
Schweinheim im Süden ist mit rund 10.800 Einwohnerinnen und Einwohnern der grösste Stadtteil und bietet mit dörflich geprägtem Ortskern und einem Wohnungsschnitt von rund 3.705 € je Quadratmeter ein mittleres Preisniveau – ein Stadtteil für Familien, die Ruhe und dennoch kurze Wege in die Kernstadt suchen. Damm nördlich der Innenstadt, mit rund 13.000 Einwohnerinnen und Einwohnern der bevölkerungsreichste Stadtteil, liegt mit rund 3.494 € je Quadratmeter am günstigsten unter den hier ausgewerteten Lagen und eignet sich besonders für Erstkäufer und Kapitalanleger. Nilkheim im Westen wiederum ist der Stadtteil mit der stärksten Neubaudynamik: Im Neubaugebiet Anwandeweg entstehen auf 27 Hektar rund 750 Wohnungen für 1.500 bis 2.000 zusätzliche Bewohnerinnen und Bewohner, bei einem aktuellen Wohnungsschnitt von rund 3.742 € je Quadratmeter.
Für Kapitalanleger, die auf eine stabile Mietnachfrage setzen, bieten sich vor allem Lagen mit Nähe zu Hochschule und Hauptbahnhof an, für Familien und Ruhestand eher die grüneren Stadtteile wie Schweinheim, Obernau oder Gailbach am Rand des Spessarts.
Wie haben sich die Preise entwickelt?
Zwischen 2021 und 2024 bewegten sich die Aschaffenburger Wohnungspreise vergleichsweise stabil: von rund 3.556 € je Quadratmeter im dritten Quartal 2021 über 3.575 € (2023) und 3.625 € (2024) bis 3.666 € Ende 2025 (immoportal.com). Ein ausgeprägter Einbruch wie in vielen anderen bayerischen Städten nach der Zinswende 2022 lässt sich für Aschaffenburg anhand der verfügbaren Portaldaten nicht eindeutig belegen – die Stadt profitierte offenbar von ihrer strukturell hohen Pendlernachfrage Richtung Rhein-Main.
Für 2026 zeigen die Quellen ein uneinheitliches Bild. immoportal.com weist zum 1. August 2026 einen Wohnungsschnitt von 3.982 € aus, nach eigener Trendberechnung aber ein Minus von rund 5,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat. immoverkauf24.de nennt für das zweite Quartal 2026 einen niedrigeren Wohnungsschnitt von rund 3.695 €, dafür ein Jahresplus von rund 3,1 %. homeday.de wiederum berichtet von 3.750 € mit einem Plus von 4,2 %.
Warum weichen die Quellen bei Aschaffenburg so stark voneinander ab?
Anders als bei grossen Städten mit vielen Transaktionen schwanken Portalauswertungen für mittelgrosse Städte wie Aschaffenburg stärker, weil die zugrunde liegende Zahl an Inseraten kleiner und damit anfälliger für Ausreisser ist. Der amtliche Gutachterausschuss für den Landkreis Aschaffenburg bewertet die Marktlage bei der Bodenrichtwert-Fortschreibung zum 1. Januar 2026 zurückhaltender: Er beschreibt den Immobilienmarkt insgesamt als ausgeglichen, ohne deutliche Preissprünge oder einen spürbaren Nachfragerückgang. Diese Seite folgt bei den Kennzahlen oben immoportal.com als Hauptquelle, macht die abweichenden Werte anderer Portale und der amtlichen Einschätzung hier im Text aber transparent, statt sie stillschweigend zu mitteln.
Für 2027 rechnen Marktbeobachter angesichts sinkender Bauzinsen mehrheitlich mit einer moderaten Stabilisierung des Marktes.
Preisentwicklung
Nahezu stabile Preise 2021 bis 2025, für 2026 zeigen die Portale ein uneinheitliches Bild zwischen Rückgang und Anstieg.
Quelle: immowelt, immoportal.com (2021–2026)
Wohnung oder Haus?
Die Wahl zwischen Eigentumswohnung und Haus hängt in Aschaffenburg stark von Lage und Budget ab. Eigentumswohnungen kosten im Schnitt 3.982 € je Quadratmeter und sind in allen Stadtteilen erhältlich, während Häuser mit durchschnittlich 3.443 € pro Quadratmeter günstiger, in der Gesamtsumme aber wegen der grösseren Fläche meist teurer sind. Freistehende Häuser konzentrieren sich vor allem in den äusseren Stadtteilen wie Obernau, Gailbach und Nilkheim sowie im Umland.
Reihenhäuser und Doppelhaushälften positionieren sich meist im unteren bis mittleren Bereich der Aschaffenburger Hausspanne von 2.344 bis 4.542 € je Quadratmeter (immoportal.com) und sind häufig die günstigste Zugangsmöglichkeit zum eigenen Haus. Freistehende Einfamilienhäuser erreichen vor allem in gehobenen Lagen wie Godelsberg oder Teilen von Schweinheim die obere Spanne.
Welche Objektart passt zu welchem Budget?
Für kleinere Budgets bleibt die Eigentumswohnung, insbesondere im Bestand ausserhalb der Altstadt, meist der zugänglichste Einstieg. Wer ein Haus mit Garten sucht, findet im Landkreis Aschaffenburg und in den äusseren Stadtteilen deutlich günstigere Einstiegspreise als in der Kernstadt, muss dafür aber oft mit längeren Wegen zum Hauptbahnhof rechnen. Da immoportal.com Reihenhäuser und Doppelhaushälften nicht separat von freistehenden Häusern ausweist, sind die Werte für diese Segmente in der folgenden Übersicht als Spannen innerhalb der Aschaffenburger Hauspreise zu verstehen, nicht als eigenständig erhobene Durchschnittswerte.
Objektartenvergleich Aschaffenburg
| Objektart | Preis je m² | Einstiegspreis | Merkmal |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnung | 3.982 € | ab ca. 140.000 € | Übliches Einstiegssegment |
| Reihenhaus | 2.300–3.300 € | ab ca. 260.000 € | Günstigste Hausform |
| Doppelhaushälfte | 3.000–3.900 € | ab ca. 300.000 € | Mittleres Segment |
| Einfamilienhaus | 3.443 € (Ø) | ab ca. 350.000 € | Freistehend, Umland günstiger |
Quelle: immoportal.com, August 2026
Was ist in Aschaffenburg zu beachten?
Wie im gesamten Freistaat gelten in Aschaffenburg die bayerischen Rahmenbedingungen: 3,5 % Grunderwerbsteuer, rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision für den Käuferanteil. Hinzu kommen lokale Besonderheiten, die vor allem mit der Grenzlage zu Hessen und der historischen Altstadt zusammenhängen.
Wie wirkt sich die Mietpreisbremse in Aschaffenburg aus?
Seit 1. Januar 2026 gehört die kreisfreie Stadt Aschaffenburg zu den 285 bayerischen Gemeinden mit Mietpreisbremse (Bayerisches Staatsministerium der Justiz, Verordnung vom 16. Dezember 2025). Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, bei Bestandsverträgen gilt eine Kappungsgrenze von 15 % innerhalb von drei Jahren. Grundlage für die ortsübliche Vergleichsmiete ist der qualifizierte Mietspiegel 2024/2026 der Stadt Aschaffenburg, der zum 14. Mai 2026 um 4,4 % indexiert wurde und noch bis 13. Mai 2028 gilt.
Was bedeutet der Denkmalschutz für Käuferinnen und Käufer?
Die historische Altstadt rund um Schloss Johannisburg, Stiftsbasilika und Pompejanum steht in weiten Teilen unter Denkmalschutz. Bauliche Veränderungen und Sanierungen an denkmalgeschützten Gebäuden bedürfen dort einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung, was Kosten und Planungsaufwand erhöhen, unter Umständen aber auch steuerliche Abschreibungsvorteile nach § 7i und § 10f EStG eröffnen kann.
Welche Rolle spielt die Grenzlage zu Hessen?
Aschaffenburg liegt unmittelbar an der Landesgrenze zu Hessen und ist Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main sowie Zentrum der Region Bayerischer Untermain. Für Käuferinnen und Käufer, die in Hessen arbeiten, aber in Bayern kaufen, gelten weiterhin die bayerischen Steuersätze und Regelungen – ein spürbarer Unterschied etwa zur hessischen Grunderwerbsteuer von 6,0 %, die beim Immobilienerwerb jenseits der Landesgrenze anfallen würde.
Regionale Besonderheiten
Pendlerstadt vor den Toren Frankfurts
Mit einer Fahrzeit von rund 28 Minuten per ICE bzw. 47 Minuten per Regionalexpress nach Frankfurt am Main zieht Aschaffenburg strukturell Pendlerinnen und Pendler an, die von niedrigeren Preisen als im hessischen Rhein-Main-Gebiet profitieren wollen.
Neues Wohnquartier Anwandeweg in Nilkheim
Auf 27 Hektar entstehen im Neubaugebiet Anwandeweg rund 750 Wohnungen für 1.500 bis 2.000 zusätzliche Bewohnerinnen und Bewohner – eines der grössten Wohnbauprojekte der Stadt seit Jahrzehnten.
Denkmalschutz prägt die Altstadt
Schloss Johannisburg, Stiftsbasilika und weite Teile der historischen Altstadt stehen unter Denkmalschutz. Sanierungen bedürfen dort einer gesonderten Genehmigung, was Kosten und Planungsaufwand erhöhen kann.
Uneinheitliche Portaltrends 2026
Immobilienportale weisen für Aschaffenburg 2026 Jahrestrends zwischen −5,6 % und +4,2 % aus, während der amtliche Gutachterausschuss den Markt als insgesamt ausgeglichen beschreibt – ein Hinweis auf die vergleichsweise dünne Datenbasis bei mittelgrossen Städten.
Zentrum der Region Bayerischer Untermain
Als grösste Stadt der Region Bayerischer Untermain und Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main verbindet Aschaffenburg bayerische Rahmenbedingungen mit einer funktionalen Nähe zum hessischen Ballungsraum.
Recht und Kosten kompakt
- Mietpreisbremse
- Gilt in Aschaffenburg. Seit 1.1.2026 als kreisfreie Stadt Teil der 285 bayerischen MiSchuV-Gemeinden (BayMBl. 2025 Nr. 558 vom 17.12.2025).
- Bodenrichtwerte
- BORIS-Bayern ↗
- Mietspiegel 2024/2026
- Der qualifizierte Mietspiegel der Stadt Aschaffenburg wurde zum 14. Mai 2026 um 4,4 % indexiert und gilt bis 13. Mai 2028; die Basismiete liegt je nach Baujahr und Fläche zwischen 6,26 und 12,26 € je Quadratmeter.
- Denkmalschutz Altstadt
- Schloss Johannisburg, Stiftsbasilika und weite Teile der Altstadt stehen unter Denkmalschutz; bauliche Veränderungen bedürfen einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung.
- Grenzlage zu Hessen
- Trotz unmittelbarer Nähe zu Frankfurt gelten in Aschaffenburg die bayerischen Steuersätze und Regelungen, u. a. die niedrigere Grunderwerbsteuer von 3,5 % gegenüber 6,0 % in Hessen.
Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Was kostet der Kauf zusätzlich?
| Kaufpreis | 500.000 € | |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % | 17.500 € |
| Notar & Grundbuch | 2,0 % | 10.000 € |
| Maklerprovision (Käuferanteil) | 3,57 % | 17.850 € |
| Nebenkosten gesamt | 9,1 % | 45.350 € |
| Gesamtaufwand | 545.350 € |
Richtwerte für Bayern. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.
Miet- und Kaufmarkt Aschaffenburg
Mietmarkt Aschaffenburg
- Ø Miete
- 12,36 €/m²
- Miete Bestlage
- 15,15 €/m²
- Mietpreisbremse
- Seit 1.1.2026
Kaufmarkt Aschaffenburg
- Ø Wohnung
- 3.982 €/m²
- Ø Haus
- 3.443 €/m²
- Trend Wohnung
- −5,6 %/Jahr
Kaufpreise und Mieten liegen in Aschaffenburg deutlich unter dem bayerischen Landesschnitt, gestützt durch eine strukturell hohe Pendlernachfrage Richtung Rhein-Main. Ob Kauf oder Miete näher liegt, hängt von Eigenkapital, geplanter Nutzungsdauer und Stadtteil ab – eine pauschale Einordnung ersetzt das nicht.
Quelle: immoportal.com
Verkaufschancen in Aschaffenburg
Die folgenden Indikatoren ordnen die aktuelle Marktlage für Verkäuferinnen und Verkäufer ein.
- Preistrend Wohnungen
- uneinheitlich
- Preistrend Häuser
- +0,1 %/12 Mte
- Pendlernachfrage FFM
- 28 Min. n. Frankfurt
- Mietpreisbremse
- Seit 1.1.2026
- Studierende TH AB
- > 4.000
Quelle: immoportal.com, Stadt Aschaffenburg
Für Eigentümer
In Aschaffenburg treffen Verkäuferinnen und Verkäufer auf eine strukturell breite Nachfrage von Pendlerinnen und Pendlern Richtung Rhein-Main sowie von Studierenden der Technischen Hochschule. Besonders gut angebundene Lagen nahe Hauptbahnhof und Innenstadt vermarkten sich erfahrungsgemäss zügiger als Objekte in Aussenlagen oder mit hohem Sanierungsbedarf. Belastbare, einheitlich erhobene Zahlen zur durchschnittlichen Vermarktungsdauer liegen für Aschaffenburg nicht vor.
Ersteinschätzung anfordernHäufige Fragen
Was kostet eine Eigentumswohnung in Aschaffenburg?
Eine Eigentumswohnung kostet in Aschaffenburg im August 2026 durchschnittlich 3.982 € je Quadratmeter (immoportal.com), mit einer Spanne von 3.368 bis 4.596 €. Damit liegt Aschaffenburg spürbar unter dem bayerischen Landesschnitt von 4.421 €. Am teuersten ist die Stadtmitte rund um Schloss Johannisburg mit rund 3.917 € je Quadratmeter.
Was kostet ein Haus in Aschaffenburg?
Ein Haus kostet in Aschaffenburg im Schnitt 3.443 € je Quadratmeter (immoportal.com, August 2026), mit einer Spanne von 2.344 bis 4.542 €. Damit liegt der Aschaffenburger Hausmarkt unter dem bayerischen Durchschnitt von 3.726 €.
Welche Lage ist in Aschaffenburg am teuersten, welche am günstigsten?
Am teuersten ist die Stadtmitte rund um Schloss Johannisburg und die historische Altstadt mit rund 3.917 € je Quadratmeter für Wohnungen. Am günstigsten unter den ausgewerteten Lagen ist Damm mit rund 3.494 €, gefolgt von Schweinheim mit rund 3.705 € (immowelt/immoportal.com, 2026).
Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Aschaffenburg?
Die Portale zeigen für 2026 ein uneinheitliches Bild: immoportal.com weist bei Wohnungen ein Minus von rund 5,6 % gegenüber dem Vorjahr aus, immoverkauf24.de dagegen ein Plus von rund 3,1 %. Der amtliche Gutachterausschuss beschreibt den Markt insgesamt als ausgeglichen, ohne deutliche Preissprünge in beide Richtungen.
Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in Aschaffenburg?
Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt in Aschaffenburg bei 12,36 € je Quadratmeter (immoportal.com, 2026), mit einer Spanne von 9,99 bis 15,15 €. Der amtliche Mietspiegel 2024/2026 weist je nach Baujahr und Fläche eine niedrigere Basismiete von 6,26 bis 12,26 € aus.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Aschaffenburg?
Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete. Die strukturelle Pendlernachfrage Richtung Frankfurt und die Nähe zur Technischen Hochschule stützen eine stabile Mietnachfrage, bei gleichzeitig moderateren Kaufpreisen als im hessischen Rhein-Main-Gebiet. Das ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.
Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Aschaffenburg rechnen?
Wie im gesamten Freistaat fallen in Aschaffenburg 3,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision für den Käuferanteil. Insgesamt sind das rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.
Gilt in Aschaffenburg die Mietpreisbremse?
Ja. Aschaffenburg gehört als kreisfreie Stadt seit 1. Januar 2026 zu den 285 bayerischen Städten und Gemeinden mit Mietpreisbremse (Bayerisches Staatsministerium der Justiz, Verordnung vom 16. Dezember 2025). Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Aschaffenburg?
Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital. Bei einer durchschnittlichen Aschaffenburger Eigentumswohnung von 70 Quadratmetern und rund 3.982 € je Quadratmeter entspricht das einem Kaufpreis von etwa 279.000 € und einem Eigenkapitalbedarf von rund 25.000 bis 28.000 € allein für die Nebenkosten.
Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Aschaffenburg?
Belastbare, einheitlich erhobene Zahlen zur durchschnittlichen Vermarktungsdauer liegen für Aschaffenburg nicht vor. Erfahrungsgemäss finden Objekte in gut angebundenen Lagen nahe Hauptbahnhof und Innenstadt zügiger Käufer als Immobilien in Aussenlagen oder mit hohem Sanierungsbedarf.
Wie weit ist es von Aschaffenburg nach Frankfurt?
Der Hauptbahnhof Aschaffenburg ist mit dem ICE in rund 28 Minuten, mit dem Regionalexpress in rund 47 Minuten mit dem Frankfurter Hauptbahnhof verbunden. Über die A3 sind der Frankfurter Flughafen und das Bankenviertel rund 50 Kilometer entfernt.
Wie viele Menschen leben in Aschaffenburg?
Zum Jahresende 2025 lebten rund 73.326 Menschen in Aschaffenburg (Stadt Aschaffenburg, citypopulation.de). Damit ist Aschaffenburg die grösste Stadt der Region Bayerischer Untermain und eine der grösseren kreisfreien Städte Unterfrankens.
Welche Stadtteile sind in Aschaffenburg am günstigsten?
Unter den hier ausgewerteten Stadtteilen ist Damm mit rund 3.494 € je Quadratmeter für Wohnungen am günstigsten, vor Schweinheim mit rund 3.705 €. Beide liegen deutlich unter der Stadtmitte mit rund 3.917 € (immowelt/immoportal.com, 2026).
Was entsteht im Neubaugebiet Anwandeweg in Nilkheim?
Im Neubaugebiet Anwandeweg in Nilkheim entstehen auf 27 Hektar rund 750 Wohnungen, verteilt auf Einfamilienhäuser, Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser, für 1.500 bis 2.000 zusätzliche Bewohnerinnen und Bewohner. Ein Teil der Wohnungen wird durch die städtische Stadtbau Aschaffenburg gefördert errichtet.
Gibt es in Aschaffenburg Denkmalschutz-Auflagen?
Ja. Schloss Johannisburg, die Stiftsbasilika und weite Teile der historischen Altstadt stehen unter Denkmalschutz. Bauliche Veränderungen an denkmalgeschützten Gebäuden bedürfen dort einer gesonderten Genehmigung, was Kosten und Planungsaufwand erhöhen kann.
Welche Arbeitgeber prägen den Aschaffenburger Immobilienmarkt?
Grösster Arbeitgeber der Stadt ist Linde Material Handling mit rund 1.800 Beschäftigten am Hauptsitz. Daneben prägen die Technische Hochschule Aschaffenburg mit über 4.000 Studierenden sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen aus Logistik, Metall- und Elektroindustrie den Standort.
Warum weichen die Immobilienportale bei Aschaffenburg so stark voneinander ab?
Anders als bei grossen Städten schwanken Portalauswertungen für mittelgrosse Städte wie Aschaffenburg stärker, weil weniger Inserate zugrunde liegen. Während immoportal.com für 2026 einen Rückgang meldet, weisen immoverkauf24.de und homeday.de ein Plus aus – der amtliche Gutachterausschuss beschreibt den Markt dagegen als insgesamt ausgeglichen.
Was macht die Hochschule Aschaffenburg für den Wohnungsmarkt aus?
Mit über 4.000 Studierenden im Wintersemester 2025/26 sorgt die Technische Hochschule Aschaffenburg für eine strukturell verankerte Nachfrage nach kleineren Mietwohnungen, besonders in Lagen mit guter Anbindung an Innenstadt und Hauptbahnhof.
Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Datenstand
Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand August 2026 (immoportal.com). Sie werden quartalsweise überprüft.
- Q3/2026 · Erstveröffentlichung mit Marktdaten Stand August 2026 (immoportal.com, Stadt Aschaffenburg).
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Weiterführend
Quellen
- immoportal.com – Immobilienpreise Aschaffenburg · abgerufen 10.8.2026
- immoverkauf24.de – Immobilienpreise Aschaffenburg · abgerufen 10.8.2026
- homeday.de – Preisatlas Aschaffenburg · abgerufen 10.8.2026
- immowelt – Immobilienpreise Aschaffenburg · abgerufen 10.8.2026
- Stadt Aschaffenburg – Mietspiegel · abgerufen 10.8.2026
- citypopulation.de – Aschaffenburg Bevölkerung · abgerufen 10.8.2026
- Bayerisches Staatsministerium der Justiz – Mieterschutzverordnung 2026 · abgerufen 10.8.2026
- Landkreis Aschaffenburg – Gutachterausschuss, Bodenrichtwerte 2026 · abgerufen 10.8.2026
- TH Aschaffenburg – Studierendenzahl 2025/26 · abgerufen 10.8.2026
- Stadt Aschaffenburg – Grösste Arbeitgeber · abgerufen 10.8.2026
- Deutsche Bahn – Verbindung Aschaffenburg–Frankfurt · abgerufen 10.8.2026
- Stadt Aschaffenburg – Aschaffenburg in Zahlen 2025 · abgerufen 10.8.2026


