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Veris MarktRadar

Immobilienpreise in Salzburg

Von der Landeshauptstadt bis zu den Tourismusregionen der Alpen: Salzburg zählt zu den teuersten Immobilienmärkten Österreichs. Der Veris MarktRadar zeigt Preise, Mieten und regionale Unterschiede im Überblick.

Blick auf die Festung Hohensalzburg über den Dächern der Salzburger Altstadt
4.968€/m²
Eigentumswohnung
4.766€/m²
Haus
11,50€/m²
Miete je Monat
2,8%
Bruttomietrendite
572.905
Einwohner

Stand Dezember 2025 · Quelle: Statistik Austria · Mietpreisbremse

Der Immobilienmarkt in Salzburg im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet in Salzburg im Jahresdurchschnitt 2025 laut Statistik Austria 4.968 € je Quadratmeter, ein Wohnhaus im Schnitt 4.766 € (Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025). Damit liegt das Bundesland bei Wohnungen auf Platz drei aller österreichischen Bundesländer, knapp vor Tirol und hinter Vorarlberg, bei Häusern auf Platz vier nach Wien, Vorarlberg und Tirol.

Innerhalb der Preisspanne von rund 4.200 bis 9.000 € je Quadratmeter liegen die günstigsten Lagen in den ländlichen Gemeinden des Pinzgau und Lungau, während Neubauwohnungen in der Landeshauptstadt und in gefragten Tourismusorten wie Lofer die obere Spanne markieren. Der Faktor zwischen den teuersten und den günstigsten dokumentierten Lagen liegt damit bei rund 2,1.

Wie gross und wie unterschiedlich ist der salzburgische Markt?

Zum Jahresende 2025 lebten im Bundesland Salzburg vorläufig rund 572.905 Menschen (Land Salzburg, Landesstatistik). Das Land gliedert sich in die sechs politischen Bezirke Salzburg-Stadt, Salzburg-Umgebung, Hallein, St. Johann im Pongau, Zell am See und Tamsweg, die traditionell den fünf Gauen Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau zugeordnet werden. Wirtschaftlich prägen die Landeshauptstadt mit ihrem Dienstleistungs- und Tourismussektor sowie grosse Unternehmen wie Red Bull mit Sitz in Fuschl am See, die Porsche Holding, der Handelskonzern SPAR, der Energieversorger Salzburg AG und der Kranhersteller Palfinger den Arbeitsmarkt. Hinzu kommt der internationale Tourismus in den alpinen Regionen Pongau und Pinzgau, wo Skigebiete wie Saalbach-Hinterglemm und Zell am See-Kaprun ganzjährig Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien erzeugen.

Käuferinnen und Käufer sind ein breites Feld: In der Landeshauptstadt und im Flachgau dominieren Eigennutzer und Berufspendler, die von der Nähe zu Deutschland profitieren – die Grenze bei Freilassing liegt nur wenige Kilometer von der Altstadt entfernt, was auch deutsche Käuferinnen und Käufer anzieht. In den Tourismusregionen Pongau und Pinzgau spielen zusätzlich Zweitwohnsitz- und Ferienimmobilienkäufer eine Rolle, deren Möglichkeiten die strengen Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden allerdings deutlich einschränken.

Wie verhalten sich Mieten und Kaufpreise zueinander?

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt im Bundesland Salzburg bei rund 11,50 € je Quadratmeter und Monat, wobei die Spanne beträchtlich ist: In normalen Lagen im Flachgau und Tennengau werden 9,00 bis 10,60 € verlangt, im Pinzgau 8,90 bis 10,30 € (jeweils netto, ohne Betriebskosten). In der Landeshauptstadt liegen die Mieten deutlich darüber. Für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet, gilt seit 1. April 2026 ein Richtwertmietzins von 9,31 € je Quadratmeter; Neubauten sind grösstenteils frei vermietbar.

Wie sieht es bei Bautätigkeit und Vermarktungsdauer aus?

Für 2026 werden im Bundesland Salzburg rund 1.870 fertiggestellte Wohneinheiten erwartet, davon rund 520 in der Landeshauptstadt – mehr als in den beiden Vorjahren. Der höhere Wert geht allerdings überwiegend auf verschobene Projekte aus Vorjahren zurück; für 2027 rechnen Fachleute in der Landeshauptstadt bereits wieder mit einem Rückgang um rund 100 Einheiten. Die Nachfrage nach Wohnraum wächst währenddessen kontinuierlich, sodass eine nachhaltige Entspannung nicht in Sicht ist. Die typische Vermarktungsdauer ist in der Landeshauptstadt und im Flachgau kurz, in den ländlichen Gemeinden des Lungau dagegen spürbar länger.

Auf- und Absteiger

Gemeinden mit der stärksten Bewegung

Eigentumswohnungen

Aufsteiger

  1. 1
    Saalfelden am Steinernen Meer

    Wohnungen wurden 2026 durch Nachfrage aus dem Pinzgau und der Tourismusregion Saalfelden-Leogang teurer, Häuser gaben bei knappem Bauland leicht nach.

    +12,9 %5.198 /m²
  2. 2
    Hallein

    Pendlernachfrage aus Salzburg-Stadt und ein stabiler Arbeitsmarkt um Bosch treiben die Preise, das Zweitwohnungsverbot bremst den Nebenmarkt.

    +4,4 %4.544 /m²
  3. 3
    Salzburg

    Anhaltend hohe Nachfrage aus Umland und Bayern trifft auf knappes Bauland in der Weltkulturerbe-Altstadt; Häuser verbilligen sich durch geringes Neubauangebot.

    +2,9 %6.178 /m²

Absteiger

  1. 1
    Zell am See

    Wohnungen wurden 2026 leicht günstiger, während Häuser wegen knappen Angebots und hoher Zweitwohnsitz-Nachfrage deutlich teurer wurden.

    −3,7 %6.124 /m²
Häuser

Aufsteiger

  1. 1
    Zell am See

    Wohnungen wurden 2026 leicht günstiger, während Häuser wegen knappen Angebots und hoher Zweitwohnsitz-Nachfrage deutlich teurer wurden.

    +20,4 %7.734 /m²
  2. 2
    Hallein

    Pendlernachfrage aus Salzburg-Stadt und ein stabiler Arbeitsmarkt um Bosch treiben die Preise, das Zweitwohnungsverbot bremst den Nebenmarkt.

    +0,6 %4.931 /m²

Absteiger

  1. 1
    Saalfelden am Steinernen Meer

    Wohnungen wurden 2026 durch Nachfrage aus dem Pinzgau und der Tourismusregion Saalfelden-Leogang teurer, Häuser gaben bei knappem Bauland leicht nach.

    −5,3 %4.798 /m²
  2. 2
    Salzburg

    Anhaltend hohe Nachfrage aus Umland und Bayern trifft auf knappes Bauland in der Weltkulturerbe-Altstadt; Häuser verbilligen sich durch geringes Neubauangebot.

    −3,5 %6.084 /m²

Veränderung der Angebotspreise über zwölf Monate. Beschreibt beobachtete Entwicklung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Vergleich

Gemeinden im Vergleich

Salzburg158.5956.1786.08418,30+2,9 % (steigend)3,6 %Ja
Hallein21.6544.5444.93114,00+4,4 % (steigend)3,7 %Ja
Saalfelden am Steinernen Meer17.3605.1984.79818,60+12,9 % (steigend)4,3 %Ja
Zell am See10.2176.1247.73415,75−3,7 % (fallend)3,1 %Ja

Quelle: Statistik Austria / ohne-makler.at

Die Bruttomietrendite wird berechnet: Jahresmiete je m² geteilt durch den Kaufpreis je m².

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Zwischen 2019 und 2022 durchlief der salzburgische Immobilienmarkt eine ausgeprägte Boomphase: Der Medianpreis für Eigentumswohnungen stieg von 4.002 € im Jahr 2019 auf 4.950 € im Jahr 2022, jener für Häuser von 3.632 € auf 5.333 € (Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025). Bei Häusern markierte 2022 den bisherigen Höchststand, bei Eigentumswohnungen wurde dieser erst ein Jahr später erreicht: 2023 lag der Medianpreis für Wohnungen bei 5.012 € – ein Muster, das sich von den meisten anderen Bundesländern unterscheidet.

Mit der Zinswende 2022 kehrte sich der Trend bei Häusern rasch um: 2023 sank der Preis auf 5.161 €, 2024 auf 4.974 € und 2025 auf 4.766 € – ein Rückgang von rund 10,6 % gegenüber dem Höchststand 2022. Bei Eigentumswohnungen fiel die Korrektur milder aus: Nach dem Zwischenhoch 2023 sank der Preis 2024 leicht auf 4.926 €, um 2025 mit 4.968 € wieder knapp darüber zu liegen.

Warum entwickeln sich Wohnungen und Häuser so unterschiedlich?

Häuser in Salzburg wurden in den Boomjahren überproportional stark nachgefragt, insbesondere im Flachgau und im Speckgürtel der Landeshauptstadt – entsprechend deutlich fiel die Korrektur nach der Zinswende aus. Eigentumswohnungen profitieren dagegen von der anhaltend hohen Nachfrage in der dicht besiedelten Landeshauptstadt und den Tourismusorten, wo Bauland knapp und die Alternative Miete durch die niedrige Leerstandsquote kaum verfügbar ist.

Wie geht es 2026 weiter?

Erste Marktbeobachtungen für 2026 deuten auf eine Fortsetzung der leichten Erholung hin: Der bundesweite Häuserpreisindex der Oesterreichischen Nationalbank erreichte im ersten Quartal 2026 mit 272,2 Punkten einen neuen Höchststand, und Immobilienportale meldeten für Salzburg im ersten Quartal 2026 ein Preisplus von rund 2 % gegenüber dem Vorjahr. Eine ausführlichere Einordnung liefert die Prognose weiter unten auf dieser Seite.

Preisentwicklung

Preisentwicklung

4.0024.1754.6464.9505.0124.9264.9682019202020212022202320242025

Häuser erreichten 2022 ihren Höchststand und geben seither nach, Eigentumswohnungen erst 2023 – seit 2024 stabilisieren sich die Wohnungspreise wieder.

Quelle: Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025

Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus?

Die Wahl der Objektart wirkt sich in Salzburg spürbar auf den Quadratmeterpreis aus. Eigentumswohnungen kosten im Landesschnitt 4.968 €, freistehende Einfamilienhäuser mit 4.766 € nur wenig weniger (Statistik Austria 2025) – ein vergleichsweise geringer Abstand, der auf die hohe Nachfrage nach beiden Objektarten sowohl in der Landeshauptstadt als auch in den touristisch geprägten Lagen zurückzuführen ist.

Reihenhäuser und Doppelhaushälften positionieren sich meist im mittleren Preissegment und sind häufig der günstigste Zugang zum eigenen Haus, insbesondere im Tennengau und im äusseren Flachgau. Freistehende Einfamilienhäuser erzielen dagegen in den bevorzugten Wohnlagen von Salzburg-Umgebung sowie in den Seegemeinden am Wolfgangsee und Fuschlsee die höchsten Preise.

Welche Objektart passt zu welchem Budget?

Für kleinere Budgets bleibt die Eigentumswohnung meist der zugänglichste Einstieg, vor allem in Neubauprojekten ausserhalb der historischen Altstadt. Wer ein Haus mit Garten sucht, findet im Pongau, Pinzgau und Lungau deutlich günstigere Einstiegspreise als im Flachgau, muss dafür aber oft längere Pendelzeiten in die Landeshauptstadt in Kauf nehmen.

Die folgende Übersicht ordnet die vier gängigen Objektarten mit ihren typischen Preisniveaus ein. Da die amtliche Statistik Reihenhäuser und Doppelhaushälften nicht getrennt von freistehenden Häusern ausweist, sind die Werte für diese Segmente als Spannen innerhalb der salzburgischen Hauspreise zu verstehen, nicht als eigenständig erhobene Durchschnittswerte.

Objektartenvergleich Salzburg

ObjektartPreis je m²EinstiegspreisMerkmal
Eigentumswohnung4.968 € (Ø)ab ca. 200.000 €Landesschnitt, in Altstadt höher
Reihenhaus3.600–4.800 €ab ca. 320.000 €Günstigster Hauszugang
Doppelhaushälfte4.200–5.200 €ab ca. 380.000 €Mittleres Segment
Einfamilienhaus4.766 € (Ø)ab ca. 450.000 €Freistehend, im Flachgau teurer

Quelle: Statistik Austria, ohne-makler.at, 2025/26

Welche Lagen und Regionen gibt es?

Salzburg gliedert sich in die sechs politischen Bezirke Salzburg-Stadt, Salzburg-Umgebung, Hallein, St. Johann im Pongau, Zell am See und Tamsweg, die den fünf traditionellen Gauen Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau entsprechen. Wirtschaftlich und preislich prägender als die Bezirksgrenzen sind jedoch die Unterschiede zwischen der dicht besiedelten Landeshauptstadt mit ihrem Speckgürtel im Flachgau und den ländlich-touristisch geprägten Regionen im Süden des Landes.

Wo ist Wohneigentum in Salzburg am teuersten?

An der Spitze steht die Landeshauptstadt: In der Altstadt und in bevorzugten Wohnlagen wie Riedenburg oder Aigen erreichen Bestandswohnungen 8.500 bis 9.500 €, Neubauprojekte in Toplagen bis zu 9.000 € und mehr je Quadratmeter. Auch im Tourismusort Lofer im Pinzgau werden mit rund 8.052 € je Quadratmeter ähnlich hohe Werte erzielt wie in Teilen der Landeshauptstadt, getragen von der Nachfrage nach Ferienimmobilien. Im Bezirk Zell am See liegt das Preisniveau insgesamt rund 4,6 % über dem übrigen Bundesland.

Wo ist Wohneigentum in Salzburg günstiger?

Am unteren Ende der Preisskala liegen die ländlichen Gemeinden des Lungau, wo bereits die Baugrundpreise landesweit am niedrigsten ausfallen, sowie einzelne Orte im Pinzgau: In Rauris etwa kosten Eigentumswohnungen im Schnitt rund 4.192 € je Quadratmeter – deutlich weniger als im benachbarten Zell am See oder in Lofer. Der Faktor zwischen den teuersten und den günstigsten dokumentierten Lagen liegt damit bei rund 2,1.

Was bedeutet die Nähe zu Deutschland für Käufer?

Die Landeshauptstadt liegt nur wenige Kilometer von der bayerischen Grenze bei Freilassing entfernt. Das zieht sowohl Berufspendler als auch deutsche Käuferinnen und Käufer an, die von der einheitlich niedrigen Grunderwerbsteuer und von Mietrenditen profitieren, die in österreichischen Städten teils über dem deutschen Niveau liegen. Gleichzeitig weichen manche Interessentinnen und Interessenten wegen der hohen Preise in der Landeshauptstadt ins benachbarte Bayern aus – ein Effekt, der den Markt in beide Richtungen beeinflusst.

Welche Arbeitsmärkte prägen die einzelnen Regionen?

Neben dem Dienstleistungssektor der Landeshauptstadt setzen international tätige Unternehmen eigene Preisimpulse: Red Bull in Fuschl am See, die Porsche Holding und der Handelskonzern SPAR in der Landeshauptstadt sowie der Kranhersteller Palfinger prägen den Arbeitsmarkt im Flachgau. In Pongau und Pinzgau stützt der ganzjährige Tourismus rund um Skigebiete wie Saalbach-Hinterglemm und Zell am See-Kaprun die Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien, während der Lungau wirtschaftlich stärker von Energiewirtschaft und Landwirtschaft geprägt ist.

Wie unterscheidet sich Salzburg von den Nachbarbundesländern?

Im Vergleich zu Tirol, wo alpine Toplagen und Wintersporttourismus die Preise ähnlich stark treiben, und zu Oberösterreich, das deutlich stärker von Industrie und Pendlerstrukturen geprägt ist, verbindet Salzburg drei Preistreiber gleichzeitig: die Nähe zu Deutschland, den Städtetourismus der Landeshauptstadt und den alpinen Tourismus in Pongau und Pinzgau. Das erklärt, warum Salzburg bei Eigentumswohnungen knapp vor Tirol und deutlich vor Oberösterreich liegt.

Was ist in Salzburg anders als anderswo?

Salzburg unterscheidet sich in mehreren rechtlichen Punkten von anderen österreichischen Bundesländern und von Deutschland.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Salzburg?

Anders als in Deutschland, wo die Grunderwerbsteuer je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % liegt, ist sie in Österreich bundesweit einheitlich auf 3,5 % festgelegt – auch in Salzburg. Hinzu kommen rund 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr, die für Hauptwohnsitze bis 500.000 € Kaufpreis noch bis 30. Juni 2026 befristet entfällt.

Was regelt das neue Grundverkehrsgesetz?

Seit der Reform 2023 entscheidet eine landesweite, weisungsfreie Grundverkehrskommission über den Erwerb land- und forstwirtschaftlicher Flächen durch Personen ausserhalb der EU/des EWR. Für sonstige Grundstückskäufe durch Drittstaatsangehörige ist grundsätzlich die Bezirkshauptmannschaft zuständig; verweigert werden Genehmigungen insbesondere bei Spekulationsabsicht, fehlendem Ortsbezug oder Strohmann-Konstruktionen. EU- und EWR-Bürgerinnen und -Bürger sind Inländern gleichgestellt.

Warum sind Zweitwohnsitze in Salzburg so stark reglementiert?

82 der 119 Salzburger Gemeinden gelten laut der Verordnung 2024 als Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden, weil ihr Anteil an Nebenwohnsitzen 16 % des gesamten Wohnungsbestands übersteigt. In diesen Gemeinden ist die Nutzung einer Wohnung als Freizeitwohnsitz nur in eigens gewidmeten Zweitwohnungsgebieten zulässig. Bemerkenswert: Die Landeshauptstadt selbst wies 2024 erstmals mit 15,2 % einen Anteil knapp unter dem gesetzlichen Schwellenwert auf, kennzeichnet ihr Stadtgebiet aber weiterhin eigenständig als Beschränkungsgebiet.

Was bedeutet der Denkmalschutz für die Altstadt?

Die Salzburger Altstadt zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Für Gebäude im Schutzbereich gelten strenge denkmalschutzrechtliche Auflagen bei Sanierung und Umbau, die Kosten erhöhen, gleichzeitig aber auch die Werthaltigkeit und Exklusivität der wenigen verfügbaren Objekte unterstreichen.

Regionale Besonderheiten

Regionale Besonderheiten

Steuern & Abgaben

Grunderwerbsteuer bundesweit einheitlich

Anders als in Deutschland mit Länder-Unterschieden von 3,5 bis 6,5 % gilt in ganz Österreich – auch in Salzburg – ein einheitlicher Satz von 3,5 % des Kaufpreises.

Recht & Bewilligungen

Neues Grundverkehrsgesetz seit 2023

Eine landesweite Grundverkehrskommission entscheidet seit der Reform 2023 über land- und forstwirtschaftliche Käufe durch Personen ausserhalb der EU/des EWR; für sonstige Käufe ist die Bezirkshauptmannschaft zuständig.

Bauzonen & Raumplanung

Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden

82 der 119 Gemeinden gelten laut Verordnung 2024 als Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden, weil der Anteil an Nebenwohnsitzen 16 % des Wohnungsbestands übersteigt. Freizeitwohnsitze sind dort nur in eigens gewidmeten Gebieten zulässig.

Marktstruktur

Nähe zu Deutschland treibt Nachfrage

Die Landeshauptstadt liegt nur wenige Kilometer von der bayerischen Grenze bei Freilassing entfernt. Deutsche Käuferinnen und Käufer sowie Berufspendler prägen die Nachfrage in Stadt und Flachgau spürbar.

Infrastruktur & Erreichbarkeit

UNESCO-Altstadt mit Denkmalschutz

Die seit 1996 als Weltkulturerbe geschützte Altstadt unterliegt strengen denkmalschutzrechtlichen Auflagen bei Sanierung und Umbau, was Angebot und Preise in den zentralen Lagen der Landeshauptstadt zusätzlich beeinflusst.

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Grunderwerbsteuer
3,5 % des Kaufpreises. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,6 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Gilt in Salzburg. Richtwertmietzins gilt nur für Altbauten im Vollanwendungsbereich des MRG (meist vor 1945 errichtet); ab April 2026 9,31 €/m².
Grundverkehrsgesetz 2023
Landesweite Grundverkehrskommission für land- und forstwirtschaftliche Käufe durch Nicht-EU/EWR-Bürger; Bezirkshauptmannschaft für sonstige Fälle.
Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden
82 von 119 Gemeinden beschränken Freizeitwohnsitze auf eigens gewidmete Zweitwohnungsgebiete (Verordnung 2024).
Denkmalschutz Altstadt
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1996; Sanierungen und Umbauten im Schutzbereich sind genehmigungspflichtig.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuch2,6 %13.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,6 %18.000 €
Nebenkosten gesamt9,7 %48.500 €
Gesamtaufwand548.500 €

Richtwerte für Salzburg. Keine Steuer- oder Rechtsberatung - im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Budget

Was bekomme ich wo für mein Budget?

Wohnfläche zum Durchschnittspreis der einzelnen Gemeinden.

  1. Salzburg81
  2. Hallein110

Wohnfläche zum jeweiligen Durchschnittspreis, ohne Kaufnebenkosten. Orientierungswert, keine Objektbewertung.

Miet- und Kaufmarkt

Miet- und Kaufmarkt

Mietmarkt

Mietmarkt Salzburg

Ø Miete
11,50 €/m²
Richtwertmietzins
9,31 €/m² (Altbau)
Miete Flachgau/Tennengau
9,00–10,60 €/m²
Kaufmarkt

Kaufmarkt Salzburg

Ø Wohnung
4.968 €/m²
Ø Haus
4.766 €/m²
Preisentwicklung Wohnung 2025
+0,9 %

Kaufpreise und Mieten liegen in Salzburg deutlich über dem österreichischen Durchschnitt, mit dem grössten Abstand in der Landeshauptstadt und in den Tourismusorten von Pongau und Pinzgau. Ob Kauf oder Miete näher liegt, hängt stark von Eigenkapital, Region und geplanter Nutzungsdauer ab – eine pauschale Einordnung ersetzt das nicht.

Quelle: Statistik Austria / ImmoScout24 AT

Marktprognose

Marktprognose

Grundtendenz: steigendHorizont: 12–24 Monate

Nach dem Rückgang der Häuserpreise seit 2022 und der milderen Korrektur bei Wohnungen zeichnet sich seit 2024/25 eine Stabilisierung ab. Für 2026/27 rechnen Marktbeobachter mit weiteren moderaten Preisanstiegen, getragen von kalkulierbaren Zinsen und hoher Nachfrage.

Basisszenario
+1 bis +3 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 50 %

Moderates, breit getragenes Preiswachstum bei stabiler Nachfrage in der Landeshauptstadt und im Flachgau sowie kalkulierbarem Zinsniveau.

Optimistisch
+4 bis +6 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 25 %

Anhaltend knappes Bauland und ein absehbarer Rückgang der Fertigstellungen ab 2027 verlagern die Nachfrage stark auf Bestandsobjekte und könnten einen ausgeprägten Verkäufermarkt entstehen lassen.

Konservativ
−2 bis 0 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 25 %

Ein erneuter Zinsanstieg oder eine schwächere Konjunktur in Deutschland dämpfen die grenznahe Nachfrage, die Erholung bei den Häuserpreisen bleibt aus.

Einflussfaktoren

  • Zinsniveau · stützend · Ein gut kalkulierbares Zinsumfeld verbessert die Leistbarkeit.
  • Nähe zu Deutschland · stützend · Grenznahe Nachfrage aus Bayern stützt Preise in Stadt und Flachgau.
  • Fertigstellungsrückgang ab 2027 · neutral · Nach dem Hoch 2026 dürfte das Neubauvolumen wieder sinken.
  • Zweitwohnung-Beschränkungen · neutral · Begrenzen Ferienimmobilien, nicht die Nachfrage nach Hauptwohnsitzen.
  • Tourismusnachfrage Pongau/Pinzgau · stützend · Ganzjähriger Tourismus stützt die Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien.

Prognosen sind Einschätzungen auf Basis öffentlich verfügbarer Daten – keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Salzburg?

Eine Eigentumswohnung kostet in Salzburg im Jahresdurchschnitt 2025 laut Statistik Austria 4.968 € je Quadratmeter. Die Spanne reicht von rund 4.200 € in ländlichen Gemeinden des Pinzgau bis über 9.000 € in der Landeshauptstadt und in gefragten Tourismusorten wie Lofer.

Was kostet ein Haus in Salzburg?

Ein Haus kostet in Salzburg im Schnitt 4.766 € je Quadratmeter (Statistik Austria, Jahresdurchschnitt 2025). Damit liegt Salzburg bei Häusern auf Platz vier unter allen österreichischen Bundesländern, nach Wien, Vorarlberg und Tirol.

Welche Lage ist am teuersten, welche am günstigsten?

Am teuersten sind die Altstadt und bevorzugte Wohnlagen der Landeshauptstadt wie Riedenburg und Aigen mit 8.500 bis über 9.000 € je Quadratmeter, gefolgt vom Tourismusort Lofer im Pinzgau mit rund 8.052 €. Am günstigsten sind ländliche Gemeinden im Lungau und Pinzgau, etwa Rauris mit rund 4.192 € je Quadratmeter.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Salzburg?

Bei Eigentumswohnungen steigen die Preise seit 2024 wieder leicht: 2025 lag der Medianpreis bei 4.968 € nach 4.926 € im Vorjahr. Bei Häusern hält der Rückgang seit dem Höchststand 2022 an, mit einem Minus von rund 10,6 % bis 2025 (Statistik Austria).

Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in Salzburg?

Die durchschnittliche Angebotsmiete im Bundesland Salzburg liegt bei rund 11,50 € je Quadratmeter und Monat. In normalen Lagen im Flachgau und Tennengau werden 9,00 bis 10,60 € verlangt, im Pinzgau 8,90 bis 10,30 €, jeweils ohne Betriebskosten.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Salzburg?

Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und liegt in Salzburg angesichts hoher Kaufpreise landesweit eher im niedrigeren bis mittleren Bereich. Sie ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Salzburg rechnen?

In Salzburg fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr, Vertragserrichtungskosten von rund 1,5 % sowie üblicherweise 3,6 % Maklerprovision. Insgesamt sind das mit Makler rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.

Gilt in Salzburg die Mietpreisbremse?

Eine flächendeckende Mietpreisbremse wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet, gilt seit 1. April 2026 stattdessen ein Richtwertmietzins von 9,31 € je Quadratmeter.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Salzburg?

Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital, häufig zusätzlich 10 bis 20 % des Kaufpreises. Bei salzburgischen Durchschnittspreisen bedeutet das meist einen sechsstelligen Betrag.

Wie lange dauert ein Immobilienverkauf in Salzburg?

Die Vermarktungsdauer hängt stark von Lage und Preissegment ab: In der Landeshauptstadt und im Flachgau finden sich häufig zügig Käufer, in den ländlichen Gemeinden des Lungau kann sich der Prozess spürbar länger hinziehen.

Wie viele Menschen leben im Bundesland Salzburg?

Zum Jahresende 2025 lebten vorläufig rund 572.905 Menschen im Bundesland Salzburg (Land Salzburg, Landesstatistik). Das Bevölkerungswachstum lag 2025 bei knapp 0,2 %.

Was ist das Grundverkehrsgesetz und wen betrifft es?

Das Salzburger Grundverkehrsgesetz verlangt von Käuferinnen und Käufern ausserhalb der EU/des EWR eine Genehmigung, seit der Reform 2023 durch eine landesweite Grundverkehrskommission bzw. die Bezirkshauptmannschaft. EU- und EWR-Bürgerinnen und -Bürger sind Inländern gleichgestellt.

Darf ich in Salzburg eine Ferienwohnung kaufen und nutzen?

In den 82 der 119 Salzburger Gemeinden, die als Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden gelten, ist die Nutzung als Freizeitwohnsitz nur in eigens gewidmeten Zweitwohnungsgebieten zulässig. Ausserhalb dieser Gebiete drohen Verwaltungsstrafen und im Wiederholungsfall die behördliche Nutzungsuntersagung.

Was sind Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden?

Das sind Gemeinden, deren Anteil an Nebenwohnsitzen 16 % des gesamten Wohnungsbestands übersteigt. Laut der Verordnung 2024 trifft das auf 82 der 119 Salzburger Gemeinden zu; die Landeshauptstadt lag 2024 mit 15,2 % knapp darunter, kennzeichnet ihr Gebiet aber weiterhin eigenständig als Beschränkungsgebiet.

Warum sind die Immobilienpreise in Salzburg so hoch?

Salzburg profitiert von der Nähe zu Deutschland, einem starken Dienstleistungs- und Tourismussektor, international tätigen Arbeitgebern wie Red Bull und der Porsche Holding sowie knappem Bauland in der Landeshauptstadt und den Tourismusregionen. Das treibt die Preise über den österreichischen Durchschnitt.

Was unterscheidet den Flachgau preislich vom Rest Salzburgs?

Der Flachgau profitiert als Speckgürtel der Landeshauptstadt von hoher Pendlernachfrage und liegt preislich spürbar über den südlichen Gauen Pongau, Pinzgau und Lungau. Gleichzeitig bleibt er günstiger als die Landeshauptstadt selbst.

Welche Gemeinden in Salzburg sind besonders günstig?

Zu den günstigeren Lagen zählen ländliche Gemeinden im Lungau, wo bereits die Baugrundpreise landesweit am niedrigsten sind, sowie einzelne Orte im Pinzgau wie Rauris mit rund 4.192 € je Quadratmeter für Eigentumswohnungen.

Welche Rolle spielt die Nähe zu Deutschland?

Die Landeshauptstadt liegt nur wenige Kilometer von der bayerischen Grenze bei Freilassing entfernt. Das zieht Berufspendler und deutsche Käuferinnen und Käufer an, während umgekehrt manche Interessentinnen und Interessenten wegen der hohen Preise ins benachbarte Bayern ausweichen.

Welche Arbeitgeber prägen die Nachfrage in Salzburg?

Red Bull mit Sitz in Fuschl am See, die Porsche Holding, der Handelskonzern SPAR, der Energieversorger Salzburg AG und der Kranhersteller Palfinger zählen zu den grossen Arbeitgebern. Hinzu kommt der ganzjährige Tourismus in Pongau und Pinzgau.

Wie stark ist der Neubau in Salzburg?

Für 2026 werden rund 1.870 fertiggestellte Wohneinheiten im Bundesland erwartet, davon rund 520 in der Landeshauptstadt. Der Anstieg geht überwiegend auf verschobene Projekte zurück; für 2027 wird in der Landeshauptstadt bereits wieder ein Rückgang erwartet.

Für wen lohnt sich der Kauf einer Immobilie in Salzburg eher als die Miete?

Das hängt stark von Region, Eigenkapital und Nutzungsdauer ab. In der Landeshauptstadt mit sehr hohen Kauf- und Mietpreisen fällt die Abwägung anders aus als in den ländlichen Gauen. Eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich.

Wie wirkt sich die Zinsentwicklung 2026 auf die Preise in Salzburg aus?

Der Häuserpreisindex der Oesterreichischen Nationalbank erreichte im ersten Quartal 2026 mit 272,2 Punkten einen neuen Höchststand, was auf ein gut kalkulierbares Zinsumfeld hindeutet. Für Salzburg wurde im ersten Quartal 2026 ein moderates Preisplus von rund 2 % gemeldet.

Was ist der Richtwertmietzins und wann gilt er?

Der Richtwertmietzins gilt für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet, und liegt in Salzburg seit 1. April 2026 bei 9,31 € je Quadratmeter. Neubauten und viele andere Objekte sind davon ausgenommen und frei vermietbar.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Salzburg?

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Salzburg wie in ganz Österreich 3,5 % des Kaufpreises – anders als in Deutschland gibt es hier keine Länder-Unterschiede.

Sind die Immobilienpreise in Salzburg im bundesweiten Vergleich hoch?

Ja, Salzburg liegt bei Eigentumswohnungen auf Platz drei und bei Häusern auf Platz vier aller österreichischen Bundesländer, jeweils deutlich über dem Österreichschnitt (Statistik Austria 2025).

Was bedeutet der Denkmalschutz der Altstadt für Käufer?

Die Salzburger Altstadt zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Für Gebäude im Schutzbereich gelten strenge denkmalschutzrechtliche Auflagen bei Sanierung und Umbau, die Kosten erhöhen, aber auch die Exklusivität der wenigen verfügbaren Objekte unterstreichen.

Wie unterscheiden sich Pongau und Pinzgau preislich vom übrigen Bundesland?

Pongau und Pinzgau sind stark touristisch geprägt: Skiorte wie Lofer oder Zell am See erreichen mit bis zu 8.052 € je Quadratmeter Preise nahe dem Niveau der Landeshauptstadt, während abseits der Tourismuszentren, etwa in Rauris, deutlich günstigere Lagen zu finden sind.

Welche Rolle spielt der Tourismus für den Immobilienmarkt in Salzburg?

Der ganzjährige Tourismus in Pongau und Pinzgau, etwa rund um Saalbach-Hinterglemm und Zell am See-Kaprun, stützt die Nachfrage nach Wohn- und Ferienimmobilien zusätzlich zur Nachfrage der ansässigen Bevölkerung. Die Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden begrenzen diesen Effekt allerdings auf ausgewiesene Zweitwohnungsgebiete.

Wie unterscheidet sich Salzburg von den Nachbarbundesländern Tirol und Oberösterreich?

Salzburg liegt bei Eigentumswohnungen mit 4.968 € je Quadratmeter knapp vor Tirol (4.965 €), aber deutlich vor Oberösterreich. Anders als Tirol profitiert Salzburg zusätzlich von der Nähe zu Deutschland, anders als Oberösterreich von einem stärker tourismus- statt industriegeprägten Markt (Statistik Austria 2025).

Was ist die KIM-Verordnung und betrifft sie Salzburg?

Die KIM-Verordnung regelte bis zu ihrem Auslaufen 2025 bundesweit strenge Eigenmittel- und Rückzahlungsquoten bei der Kreditvergabe. Ihre Lockerung erleichtert seither auch in Salzburg die Finanzierung und trägt zur seit 2024/25 anziehenden Nachfrage bei.

Wie viele Gemeinden hat das Bundesland Salzburg?

Salzburg gliedert sich in 119 Gemeinden, verteilt auf sechs politische Bezirke. 82 dieser Gemeinden gelten laut Verordnung 2024 als Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden.

Was kostet Bauland in Salzburg?

Bebaubare Grundstücke kosteten in Salzburg 2025 im geometrischen Mittel rund 383 € je Quadratmeter (Statistik Austria) – nach Tirol und Vorarlberg der dritthöchste Wert unter allen österreichischen Bundesländern, mit deutlichen Unterschieden zwischen Flachgau und Lungau.

Welche Rolle spielt die Universität Salzburg für die Nachfrage?

Die Paris-Lodron-Universität Salzburg und mehrere Fachhochschulstandorte ziehen Studierende und Fachkräfte in die Landeshauptstadt und stützen dort die Nachfrage nach kompakten Mietwohnungen, insbesondere in Stadtnähe.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand Dezember 2025 (Statistik Austria). Sie werden quartalsweise überprüft.

  • Q3/2026 · Erstveröffentlichung mit Marktdaten Stand 2025 (Statistik Austria) und 2026 (Portaltrends).
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Weiterführend

Quellen

  1. Statistik Austria – Immobilien-Durchschnittspreise 2025 · abgerufen 3.8.2026
  2. ohne-makler.at – Immobilienpreise Salzburg · abgerufen 3.8.2026
  3. Land Salzburg – Landesstatistik Bevölkerung 2025 · abgerufen 3.8.2026
  4. RIS – Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden-Verordnung 2024 · abgerufen 3.8.2026
  5. meinbezirk.at – 82 Zweitwohnung-Beschränkungsgemeinden · abgerufen 3.8.2026
  6. Land Salzburg – Grundverkehrsbehörden · abgerufen 3.8.2026
  7. Brandauer Rechtsanwälte – Richtwertmiete Salzburg 2026 · abgerufen 3.8.2026
  8. WKO Salzburg – Immobilienwirtschaft 2026 · abgerufen 3.8.2026
  9. WKÖ – Immobilienpreisspiegel 2026 · abgerufen 3.8.2026
  10. capitalo.at – Nebenkosten Hauskauf Österreich 2026 · abgerufen 3.8.2026
  11. immobilien-news.at – Bundesländer-Übersicht 2026 · abgerufen 3.8.2026
  12. SELFIMMO – Immobilienmarkt Österreich 2026 · abgerufen 3.8.2026
  13. Wikimedia Commons – Festung Hohensalzburg · abgerufen 3.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ - keine Anlageberatung.
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