VIVeris Invest AGSCHWEIZER IMMOBILIENGESELLSCHAFT
Veris MarktRadar

Immobilienpreise in Tirol

Von den Hochpreislagen rund um Kitzbühel bis ins ländliche Osttirol: Tirol zählt zu den teuersten Immobilienmärkten Österreichs. Der Veris MarktRadar zeigt Preise, Mieten und regionale Unterschiede im Überblick.

Panoramablick auf Innsbruck mit der Nordkette im Hintergrund, Tirol
4.965€/m²
Eigentumswohnung
4.828€/m²
Haus
21,13€/m²
Miete je Monat
5,1%
Bruttomietrendite
779.174
Einwohner

Stand Juli 2026 · Quelle: ohne-makler.at, ath-immobilien.com · Mietpreisbremse

Der Immobilienmarkt in Tirol im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet in Tirol im Juli 2026 durchschnittlich 4.965 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von rund 2.600 bis über 15.000 € je nach Bezirk (ohne-makler.at, ath-immobilien.com). Ein Haus liegt im Landesschnitt bei 4.828 € je Quadratmeter, Stand 2025 (ath-immobilien.com). Damit zählt Tirol zu den teuersten Bundesländern Österreichs und liegt nach Wien, Vorarlberg und Salzburg auf Platz vier.

Der Unterschied zwischen den touristisch geprägten Hochpreislagen und dem übrigen Land ist gross: Im Bezirk Kitzbühel erreichen Eigentumswohnungen laut Wirtschaftskammer und privaten Immobilienportalen Preise von deutlich über 15.000 € je Quadratmeter, während im Bezirk Landeck gebrauchte Wohnungen teils schon zwischen 1.590 und 2.520 € je Quadratmeter zu finden sind. Zwischen diesen beiden Polen liegt der grösste Teil des Tiroler Marktes, angeführt von der Landeshauptstadt Innsbruck mit einem Wohnungsschnitt von rund 7.354 € je Quadratmeter.

Wie gross und wie unterschiedlich ist der Tiroler Markt?

Mit 779.174 Einwohnerinnen und Einwohnern zu Jahresbeginn 2026 ist Tirol das siebtgrösste Bundesland Österreichs, das Bevölkerungswachstum hat sich zuletzt aber deutlich verlangsamt (Land Tirol, Statistik Austria). Verwaltungsgliedert ist das Land in die Stadt Innsbruck sowie acht Bezirke: Innsbruck-Land, Kitzbühel, Kufstein, Schwaz, Imst, Landeck, Reutte und Lienz (Osttirol). Wirtschaftlich prägen drei Faktoren den Immobilienmarkt: die Universitäts- und Landeshauptstadt Innsbruck als Arbeitsmarktzentrum, der ganzjährige Tourismus in Regionen wie Kitzbühel, dem Zillertal und dem Ötztal sowie die alpine Topografie, die verfügbares Bauland strukturell knapp hält.

Innsbruck selbst wird von der Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck mit ihrem grossen Landeskrankenhaus sowie der privaten Managementhochschule MCI getragen – zusammen mit der Landesverwaltung sichern sie tausende gut bezahlte Arbeitsplätze und eine stetige Nachfrage nach kleineren Wohnungen für Studierende und Berufseinsteiger. Ausserhalb der Landeshauptstadt setzen Industriebetriebe eigene Preisimpulse: Swarovski in Wattens, der Pharmakonzern Sandoz in Kundl und der Metallverarbeiter Plansee in Reutte zählen zu den grössten privaten Arbeitgebern des Landes.

Auch die einzelnen Bezirke haben ein eigenes wirtschaftliches Profil, das sich im Immobilienmarkt niederschlägt. Der Bezirk Schwaz lebt neben dem Tourismus im Zillertal traditionell von Bergbau- und Metallverarbeitungsbetrieben, der Bezirk Kufstein von mittelständischer Industrie und der Nähe zu Bayern, und der Bezirk Imst vom Gletschertourismus rund um das Pitztal und das Ötztal. Diese wirtschaftliche Vielfalt erklärt, warum sich innerhalb eines vergleichsweise kleinen Bundeslands so unterschiedliche Preisniveaus nebeneinander finden.

Käuferinnen und Käufer bilden in Tirol ein besonders heterogenes Bild. In Innsbruck und dem Unterland dominieren Eigennutzer und Berufstätige aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Industrie, während in den touristischen Hochpreislagen wie Kitzbühel, Seefeld oder dem Zillertal zusätzlich internationale Käuferinnen und Käufer sowie Interessenten für Freizeitwohnsitze eine Rolle spielen – deren Möglichkeiten das Tiroler Grundverkehrsgesetz und die Freizeitwohnsitz-Kontingente allerdings deutlich einschränken. In den ländlichen Seitentälern wiederum prägen kleinere, oft ältere Haushalte das Bild, während die Studierendenstadt Innsbruck überdurchschnittlich viele Ein- und Zweipersonenhaushalte zählt.

Kapitalanlegerinnen und -anleger sind in Tirol traditionell seltener vertreten als in Wien, spielen aber in Innsbruck und in den touristischen Hochpreislagen eine wachsende Rolle – dort häufig in Kombination mit einer möglichen Eigennutzung als Zweit- oder Ferienwohnsitz, sofern die entsprechenden Widmungsvoraussetzungen erfüllt sind. In den ländlichen Bezirken dominieren dagegen fast ausschliesslich Eigennutzerinnen und Eigennutzer, die eine Immobilie zum dauerhaften Wohnen erwerben.

Wie verhalten sich Mieten und Kaufpreise zueinander?

Die durchschnittliche Angebotsmiete in Tirol liegt bei 21,13 € je Quadratmeter und Monat und damit erstmals über der 20-Euro-Marke, ein Plus von rund 5 % gegenüber dem Vorjahr (immobilienscout24.at). Damit ist Tirol nach Wien und Salzburg das drittteuerste Bundesland bei den Mieten. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine flächendeckende Mietpreisbremse; für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet, gilt stattdessen der Richtwertmietzins, während Neubauten weitgehend frei vermietbar sind.

Für Sie als Käuferin oder Käufer heisst das: Der Landesschnitt allein trägt selten weit. Massgeblich sind die Marktdaten der jeweiligen Gemeinde oder Region, wie sie auf den nachgeordneten Seiten dieses MarktRadars aufbereitet werden.

Wie sieht es bei Bautätigkeit und Vermarktungsdauer aus?

Die Zahl der Baugenehmigungen in Tirol ist seit 2019 um rund die Hälfte eingebrochen, während gleichzeitig die Immobilientransaktionen 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund 15 % zulegten (ALMENO Immobilien). Dieses Auseinanderlaufen von Angebot und Nachfrage verschiebt die Nachfrage zunehmend auf Bestandsobjekte, vor allem im Grossraum Innsbruck. Belastbare, landesweit einheitlich erhobene Zahlen zur Leerstandsquote liegen für diese Seite nicht in ausreichender Tiefe vor und werden deshalb bewusst nicht beziffert. Die typische Vermarktungsdauer ist in gefragten Lagen rund um Innsbruck und in den touristischen Hochpreisregionen kurz, in strukturschwächeren Tälern wie Teilen Osttirols dagegen spürbar länger.

Der Verhandlungsspielraum spiegelt dieses Gefälle: In Innsbruck und in den gefragten Bezirken Kitzbühel und Innsbruck-Land übersteigt die Nachfrage das Angebot spürbar, sodass Verkäuferinnen und Verkäufer selten von ihrem Angebotspreis abweichen müssen. In den ländlicheren Bezirken Landeck, Reutte und Lienz, wo Objekte länger am Markt bleiben, berichten Maklerinnen und Makler dagegen von einem grösseren Verhandlungsspielraum für Käuferinnen und Käufer.

Auch wenn sich das Bevölkerungswachstum landesweit verlangsamt hat, bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch: Kleinere Haushalte, ein anhaltender Zuzug nach Innsbruck-Land und die touristische Zusatznachfrage nach Zweitwohnsitzen kompensieren den gedämpften Bevölkerungszuwachs. Für Sie als Interessentin oder Interessent bedeutet das: In den Wachstumsregionen bleibt der Markt angespannt, während sich in abwandernden Gebieten wie Teilen Osttirols zunehmend Verhandlungsmöglichkeiten eröffnen.

Wie in ganz Österreich läuft auch in Tirol praktisch jeder Eigentumsübergang über einen Notar oder Rechtsanwalt und die grundbücherliche Eintragung, unabhängig davon, ob es sich um eine Eigentumswohnung, ein Haus oder ein unbebautes Grundstück handelt. Diese Formstrenge sorgt für eine hohe Rechtssicherheit, verlängert aber auch die Abwicklungsdauer eines Kaufs auf üblicherweise mehrere Wochen bis Monate zwischen Vertragsunterzeichnung und grundbücherlicher Durchführung.

Auf- und Absteiger

Gemeinden mit der stärksten Bewegung

Eigentumswohnungen

Aufsteiger

  1. 1
    Telfs

    Anhaltender Zuzug aus dem Raum Innsbruck treibt die Wohnungsnachfrage, bei Häusern sorgt ein dünner Markt mit wenigen Verkäufen für starke Ausschläge.

    +4,3 %5.876 /m²

Absteiger

  1. 1
    Kufstein

    Wohnungspreise sinken leicht nach der Zinswende, Häuserpreise steigen dank Pendler- und Grenznachfrage.

    −2,1 %6.002 /m²
  2. 2
    Innsbruck

    Wohnungen korrigieren nach dem Boom leicht, Häuser verteuern sich wegen extremer Flächenknappheit im Inntal weiter.

    −2,1 %7.273 /m²
  3. 3
    Schwaz

    Als günstigere Alternative zu Innsbruck bei kurzer Bahnanbindung bleibt die Nachfrage stabil, die Wohnungspreise sind zuletzt leicht gesunken.

    −1,1 %5.454 /m²
Häuser

Aufsteiger

  1. 1
    Telfs

    Anhaltender Zuzug aus dem Raum Innsbruck treibt die Wohnungsnachfrage, bei Häusern sorgt ein dünner Markt mit wenigen Verkäufen für starke Ausschläge.

    +24,5 %6.885 /m²
  2. 2
    Innsbruck

    Wohnungen korrigieren nach dem Boom leicht, Häuser verteuern sich wegen extremer Flächenknappheit im Inntal weiter.

    +8,0 %7.077 /m²
  3. 3
    Schwaz

    Als günstigere Alternative zu Innsbruck bei kurzer Bahnanbindung bleibt die Nachfrage stabil, die Wohnungspreise sind zuletzt leicht gesunken.

    +1,4 %5.011 /m²
  4. 4
    Kufstein

    Wohnungspreise sinken leicht nach der Zinswende, Häuserpreise steigen dank Pendler- und Grenznachfrage.

    +1,3 %6.676 /m²

Veränderung der Angebotspreise über zwölf Monate. Beschreibt beobachtete Entwicklung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Vergleich

Gemeinden im Vergleich

Innsbruck132.8207.2737.07724,75−2,1 % (fallend)4,1 %Ja
Kufstein20.2126.0026.67618,01−2,1 % (fallend)3,6 %Ja
Telfs16.4395.8766.88520,98+4,3 % (steigend)4,3 %Ja
Schwaz14.4805.4545.01118,80−1,1 % (fallend)4,1 %Ja

Quelle: ohne-makler.at

Die Bruttomietrendite wird berechnet: Jahresmiete je m² geteilt durch den Kaufpreis je m².

Wie haben sich die Preise entwickelt?

2022 markierte mit rund 5.700 € je Quadratmeter für Bestandsimmobilien den bisherigen Höchststand des Tiroler Immobilienmarkts, angetrieben durch niedrige Zinsen und hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland (ALMENO Immobilien). Mit der Zinswende der EZB und der ab August 2022 geltenden KIM-Verordnung für die Kreditvergabe kehrte sich der Trend um: Die Nachfrage brach laut Maklerbeobachtungen um bis zu 30 % ein, die Vermarktungszeiten verlängerten sich spürbar.

Die KIM-Verordnung der Finanzmarktaufsicht schrieb Banken bis Mitte 2025 verbindlich mindestens 20 % Eigenmittel, eine maximale Schuldendienstquote von 40 % des Nettoeinkommens und eine Kreditlaufzeit von höchstens 35 Jahren vor. Nach ihrem Auslaufen wenden die Banken seither wieder eigene, im Einzelfall etwas flexiblere Kreditvergaberichtlinien an, was Beobachter als einen der wesentlichen Gründe für die anziehende Nachfrage seit 2025 nennen.

2023 und 2024 standen im Zeichen der Konsolidierung. Die Preissteigerungen blieben in den meisten Bezirken hinter der Inflation zurück, in Summe wird für Bestandsobjekte ein realer Rückgang von bis zu 25 bis 30 % gegenüber dem Boomjahr 2022 verzeichnet, während Neubauten durch gestiegene Baukosten deutlich stabiler blieben. Eine durchgehende, Tirol-weit einheitlich erhobene Jahresreihe der Durchschnittspreise für diesen Zeitraum liegt für diese Seite nicht in belastbarer Form vor und wird deshalb bewusst nicht beziffert.

Seit 2025 stabilisiert sich der Markt: Die Wirtschaftskammer Tirol spricht von einer „schrittweisen Erholung“ mit anziehenden Transaktionszahlen, getragen von der gelockerten KIM-Verordnung und einem wieder kalkulierbaren Zinsniveau. Für 2026 wird ein Nachfrageanstieg von rund 6,4 % erwartet, der stärkste unter allen österreichischen Bundesländern (ALMENO Immobilien) – allerdings bei weiterhin knappem Neubauangebot.

Der Boom bis 2022 war kein Tiroler Sonderphänomen, sondern Teil einer österreichweiten Entwicklung: Der Häuserpreisindex von Statistik Austria legte 2019 um 5,8 %, 2020 um 7,7 % und 2021 um 12,3 % zu – der höchste Jahresanstieg seit Beginn der Indexreihe 2010. Tirol bewegte sich in dieser Phase am oberen Rand der Bundesländer, was die anschliessende Korrektur ab 2022 hier besonders spürbar machte.

Welchen Einfluss haben energetische Anforderungen auf die Preise?

Mit der schrittweisen Verschärfung der energetischen Mindeststandards für Bestandsgebäude gewinnt der energetische Zustand einer Immobilie zunehmend Einfluss auf ihren Preis. Unsanierte Altbauten mit schwachen Energieausweiswerten werden in Tirol von Käuferinnen und Käufern zunehmend mit Preisabschlägen bewertet, während sanierte oder neuwertige Objekte Aufschläge erzielen. Für ländliche Tallagen mit älterem Baubestand verstärkt dieser Effekt den ohnehin bestehenden Preisabstand zu den Zentren.

Warum weichen die Zahlen verschiedener Quellen voneinander ab?

Private Immobilienportale wie ohne-makler.at werten aktuelle Angebotspreise aus Inseraten aus und reagieren schnell auf Marktbewegungen, teils auf Basis kleiner Fallzahlen je Gemeinde. Die Wirtschaftskammer Tirol erhebt ihren Immobilienpreisspiegel dagegen über Maklerbefragungen, und Statistik Austria berechnet auf Basis sämtlicher grundbücherlich eingetragener Kauffälle – inklusive familiärer Übertragungen – einen amtlichen Durchschnittspreis. Diese Seite folgt bei den Kennzahlen oben den aktuellen Portaldaten und macht abweichende Werte anderer Quellen hier im Text kenntlich, statt sie stillschweigend zu mitteln.

Für 2026/27 rechnen mehrere Marktbeobachter mit einer Fortsetzung der moderaten Erholung. Eine ausführlichere Einordnung mit Szenarien liefert die Prognose weiter unten auf dieser Seite.

Verstärkt wird die erwartete Preisdynamik durch den anhaltenden Rückgang bei den Baugenehmigungen: Da 2026 österreichweit so wenig Wohnungen fertiggestellt werden wie seit Jahrzehnten nicht mehr, dürfte sich der Nachfrageüberhang in den Tiroler Wachstumsregionen – allen voran Innsbruck und Innsbruck-Land – tendenziell weiter verschärfen, sofern die Zinsen nicht erneut deutlich steigen.

Preisentwicklung

Preisentwicklung

5.7004.9654.965202220252026

Höchststand 2022, Korrektur 2023/24 durch die Zinswende, seit 2025 Stabilisierung auf hohem Niveau.

Quelle: almeno.at (2022); ohne-makler.at, ath-immobilien.com (2025/26)

Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus?

Die Wahl der Objektart entscheidet in Tirol oft stärker über den Quadratmeterpreis als die Region selbst. Eigentumswohnungen kosten im Landesschnitt rund 4.965 € je Quadratmeter, freistehende Einfamilienhäuser mit rund 4.828 € je Quadratmeter liegen nur unwesentlich darunter – ein Bild, das sich stark verändert, sobald man Neubau und Bestand getrennt betrachtet.

Bei Neubauwohnungen lag der Landesschnitt 2025 bei rund 6.000 € je Quadratmeter, während gebrauchte Bestandswohnungen im gleichen Zeitraum bei rund 4.200 € je Quadratmeter gehandelt wurden (ALMENO Immobilien). Diese „Schere zwischen Neubau und Bestand“ ist laut Branchenbeobachtern so weit geöffnet wie nie zuvor und macht energetisch sanierte Bestandsobjekte zunehmend zur preislich interessanten Alternative zum Neubau.

Wie stark die Wohnungsgrösse den Quadratmeterpreis beeinflusst, zeigt sich exemplarisch im Bezirk Landeck: Eine 60-Quadratmeter-Wohnung kostet dort im Schnitt rund 3.768 € je Quadratmeter, eine 100-Quadratmeter-Wohnung dagegen rund 4.529 € je Quadratmeter (ohne-makler.at). In Kitzbühel dreht sich dieses Verhältnis: Kleine, touristisch vermarktbare Einheiten unter 30 Quadratmetern erzielen laut wohnungsboerse.net mit rund 8.900 € je Quadratmeter einen deutlichen Aufschlag gegenüber grösseren Wohnungen – ein Effekt, der auf die starke Nachfrage nach kompakten Zweit- und Ferienwohnungen zurückgeht.

Reihenhäuser und Doppelhaushälften positionieren sich meist im mittleren Preisband und sind in der Regel die günstigste Zugangsmöglichkeit zum eigenen Haus, insbesondere im Tiroler Unterland rund um Kufstein und im Bezirk Reutte. Freistehende Einfamilienhäuser erreichen dagegen in Innsbruck-Land, im Bezirk Kitzbühel und in touristisch geprägten Tallagen die obere Spanne.

Welche Objektart passt zu welchem Budget?

Wichtig für die Finanzierung ist zudem, dass Banken bei touristisch geprägten Objekten wie Ferienwohnungen mit gewerblicher Vermietungskomponente häufig andere, strengere Massstäbe anlegen als bei klassischen Eigenheimen zur Selbstnutzung – ein Punkt, der bei der Budgetplanung für ein Objekt in Kitzbühel, Seefeld oder dem Zillertal frühzeitig mit der finanzierenden Bank geklärt werden sollte.

Für kleinere Budgets bleibt die gebrauchte Eigentumswohnung meist der zugänglichste Einstieg, vor allem ausserhalb von Innsbruck und Kitzbühel, etwa im Bezirk Landeck oder in Osttirol. Wer ein Haus mit Grundstück sucht, findet im Bezirk Reutte und in Teilen Osttirols deutlich günstigere Einstiegspreise als im Inntal – muss dafür aber oft längere Pendelzeiten nach Innsbruck in Kauf nehmen.

Die folgende Übersicht ordnet die vier gängigen Objektarten mit ihren typischen Preisniveaus ein. Da die verfügbaren Portaldaten Reihenhäuser und Doppelhaushälften statistisch nicht durchgehend getrennt von freistehenden Häusern ausweisen, sind die Werte für diese Segmente als Spannen innerhalb der Tiroler Hauspreise zu verstehen, nicht als eigenständig erhobene Durchschnittswerte.

Wie unterschiedlich sich die Bezirke selbst innerhalb einzelner Marktphasen entwickeln, zeigte der Immobilienpreisspiegel 2023: Neue Eigentumswohnungen verteuerten sich im Bezirk Kitzbühel um 2,8 %, im Bezirk Kufstein dagegen um 6,07 %, während Einfamilienhäuser landesweit im Schnitt um 8,21 % zulegten und im Bezirk Kufstein sogar um 8,29 % (WKO Tirol). Solche Bezirksunterschiede sind typisch für Tirol und ein Grund, warum ein einzelner Landesdurchschnitt die tatsächliche Marktlage vor Ort nur eingeschränkt abbildet.

Beim Kauf einer Neubauwohnung vom Bauträger greift zusätzlich das österreichische Bauträgervertragsgesetz: Es sichert Ihre Anzahlungen über ein gestaffeltes Zahlungsmodell nach Baufortschritt oder eine Bankgarantie ab. Bei Bestandsimmobilien entfällt dieser Schutz, dafür lässt sich der energetische Zustand vorab über den Energieausweis prüfen – gerade in älteren Tiroler Bauernhäusern und Chalets ausserhalb der Zentren ein Punkt, der beim Preisvergleich mit Neubauten oft unterschätzt wird.

Wie stark wirkt sich der Erhaltungszustand auf den Preis aus?

Zwischen einem sanierungsbedürftigen Bauernhaus im Seitental und einem frisch renovierten oder neu errichteten Chalet in derselben Gemeinde können mehrere Tausend Euro je Quadratmeter liegen. Käuferinnen und Käufer, die eine Sanierung selbst in Angriff nehmen, kalkulieren neben dem Kaufpreis in Tirol häufig zusätzlich mit erhöhten Baukosten durch die alpine Lage – etwa für Materialtransport, Statik im Hangbereich oder winterliche Bauunterbrechungen. Diese Zusatzkosten relativieren einen auf den ersten Blick günstigen Kaufpreis in Randlagen mitunter deutlich.

Objektartenvergleich Tirol

ObjektartPreis je m²EinstiegspreisMerkmal
Eigentumswohnung4.965 €ab ca. 220.000 €Landesdurchschnitt, in Kitzbühel deutlich höher
Reihenhaus3.800–5.200 €ab ca. 340.000 €Günstigste Hausform, v. a. Unterland
Doppelhaushälfte4.200–5.600 €ab ca. 400.000 €Mittleres Segment
Einfamilienhaus4.828 € (Ø)ab ca. 480.000 €Freistehend, in Kitzbühel/Innsbruck-Land teurer

Quelle: ohne-makler.at, Mai 2026

Welche Lagen und Regionen gibt es?

Tirol gliedert sich in die Landeshauptstadt Innsbruck sowie die acht Bezirke Innsbruck-Land, Kitzbühel, Kufstein, Schwaz, Imst, Landeck, Reutte (Ausserfern) und Lienz (Osttirol). Geografisch und wirtschaftlich prägender sind die informellen Regionen: das dicht besiedelte Inntal von Kufstein bis Innsbruck, das touristisch geprägte Kitzbüheler Land, das Zillertal, das Ötztal und Pitztal, das durch die Fernpassstrasse an Bayern angebundene Ausserfern sowie das nur über den Alpenhauptkamm oder über Italien erreichbare Osttirol.

Wo ist Wohneigentum in Tirol am teuersten?

An der Spitze steht mit deutlichem Abstand der Bezirk Kitzbühel: Wohnungen erreichen dort laut Wirtschaftskammer und privaten Portalen Preise von deutlich über 15.000 € je Quadratmeter, teils über 20.000 € in bester Lage – ein Niveau, das in Österreich nur von Teilen Wiens erreicht wird. Ausschlaggebend für die Beliebtheit sind wohlhabende Zuwanderer aus dem In- und Ausland, die in der Region rund um den Wilden Kaiser und den Kitzbüheler Horn seit Jahrzehnten Zweit- und Feriendomizile suchen. Auch die Landeshauptstadt Innsbruck zählt mit rund 7.354 € je Quadratmeter für Eigentumswohnungen zu den teuersten Grossstädten des Landes, getragen von Universität, Landesverwaltung und der Lage am Fuss der Nordkette.

Wo ist Wohneigentum in Tirol günstiger?

Am unteren Ende der Preisskala liegen die strukturschwächeren, ländlich geprägten Regionen: Im Bezirk Landeck finden sich gebrauchte Eigentumswohnungen teils schon zwischen 1.590 und 2.520 € je Quadratmeter, im Bezirk Lienz (Osttirol) liegen Häuser laut Marktbeobachtern häufig im Bereich von rund 2.000 bis 4.200 € je Quadratmeter. Osttirol ist zudem die einzige Tiroler Region mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung, was das Preisniveau zusätzlich dämpft. Im benachbarten Bezirk Imst liegen die Preise laut Marktbeobachtern rund ein Viertel über jenen des Bezirks Landeck, bleiben damit aber ebenfalls deutlich unter dem Landesschnitt.

Welche Rolle spielt der Tourismus für die Nachfrage?

Auch das Zillertal und das Ötztal folgen diesem Muster: Ganzjahrestourismus dank gletschernaher Skigebiete, eine hohe Dichte an Zweitwohnsitzen und ein knappes Angebot an Dauerwohnraum treiben die Preise in den Talschaftsgemeinden spürbar über das Niveau vergleichbar grosser Gemeinden ohne Tourismus. Für ortsansässige Familien wird das zunehmend zur Herausforderung, weshalb mehrere Gemeinden in diesen Regionen eigene geförderte Wohnbauprojekte für Einheimische vorantreiben.

Der ganzjährige Tourismus ist einer der stärksten Preistreiber in Tirol – anders als in den meisten übrigen Bundesländern. In Kitzbühel, Seefeld, dem Zillertal und dem Ötztal treffen einheimische Nachfrage, Freizeitwohnsitz-Interessenten und ein knappes Angebot an baulandtauglichen Grundstücken aufeinander. Das Tiroler Raumordnungsgesetz begrenzt die Zahl der Freizeitwohnsitze je Gemeinde über feste Kontingente und schränkt zusätzlich die touristische Kurzzeitvermietung gewöhnlicher Wohnungen ein – beides Instrumente, mit denen das Land versucht, den Wohnraum für die einheimische Bevölkerung zu sichern.

Welche Regionen wachsen, welche schrumpfen?

Das Bevölkerungswachstum verteilt sich sehr ungleich auf die Bezirke. Der grösste Teil des landesweiten Zuwachses entfiel zuletzt auf den Bezirk Innsbruck-Land, der innerhalb eines Jahres rund 424 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnete (Statistik Austria, Land Tirol). Osttirol dagegen zählte zu Jahresbeginn 2026 mit 48.946 Einwohnerinnen und Einwohnern rund 1.500 Menschen weniger als noch vor zwanzig Jahren – ein Rückgang, der sich in einem spürbar entspannteren Immobilienmarkt niederschlägt und Osttirol zur einzigen strukturell schrumpfenden Region Tirols macht.

Wie wirkt sich die Verkehrsanbindung auf die Preise aus?

Innsbruck liegt am Kreuzungspunkt der Inntalautobahn A12 und der Brennerautobahn A13 und ist über den Bahnhof Innsbruck an die Railjet-Verbindungen nach München, Wien und Bozen angebunden – eine Lage, die sowohl Berufspendler als auch den alpenquerenden Güter- und Reiseverkehr bündelt. Der im Bau befindliche Brenner-Basistunnel, dessen Vollbetrieb für die 2030er-Jahre geplant ist, dürfte die Fahrzeiten Richtung Süden weiter verkürzen und gilt als eines der grössten Infrastrukturprojekte mit potenzieller Preiswirkung auf bahnhofsnahe Lagen im Grossraum Innsbruck. Das Ausserfern ist über die Fernpassstrasse B179 an den bayerischen Raum München angebunden, während Osttirol verkehrstechnisch am stärksten von den Nachbarregionen abgeschnitten ist.

Welche Arbeitsmärkte prägen die einzelnen Regionen?

Neben dem Tourismus setzen die Universität und Landesverwaltung in Innsbruck sowie Industriebetriebe im Unterland und in Schwaz eigene Preisimpulse. Die Nähe zu Bayern über den Fernpass und den Achensee sowie zu Italien über den Brenner sorgt zusätzlich für Pendlerbewegungen, die in den grenznahen Bezirken Reutte und Kufstein spürbar sind.

Welche Grossprojekte könnten die Preise künftig beeinflussen?

In Innsbruck wird das Areal rund um den Hauptbahnhof seit Jahren schrittweise städtebaulich weiterentwickelt, was umliegende Lagen langfristig aufwerten dürfte. Der Brenner-Basistunnel als grösstes Infrastrukturprojekt der Region soll den Bahnverkehr Richtung Süden beschleunigen und könnte die Anbindung des Wipptals verbessern. In den Tourismusregionen prägen dagegen vor allem einzelne grössere Hotel- und Chaletprojekte sowie der laufende Ausbau von Seilbahn- und Liftanlagen die lokale Nachfrage, ohne dass sich daraus landesweit gültige Preiseffekte ableiten lassen.

Auch der geförderte Wohnbau spielt in Tirol eine grössere Rolle als in vielen anderen Bundesländern: Land und Gemeinden fördern gezielt Wohnungen für Einheimische in touristisch stark nachgefragten Gemeinden, um dem Verdrängungsdruck durch Zweitwohnsitze entgegenzuwirken. Für den freien Kauf- und Mietmarkt, wie ihn dieser MarktRadar abbildet, bleibt dieser Sektor allerdings weitgehend getrennt sichtbar.

Bei Schulen, Kinderbetreuung und Nahversorgung zeigt sich das für ein Alpenland typische Gefälle: Innsbruck und die grösseren Bezirkshauptorte bieten ein dichtes Angebot, während in kleineren Seitentälern der Weg zur nächsten weiterführenden Schule oder zum nächsten Supermarkt oft deutlich länger ist – ein Faktor, den Familien beim Vergleich von Landgemeinden und Zentrumslagen einkalkulieren sollten.

Öffentlich ist der Grossraum Innsbruck über die Regionalbahnen des Verkehrsverbunds Tirol sowie über die Zillertalbahn gut erschlossen, die das Zillertal von Jenbach aus an das überregionale Bahnnetz anbindet. In den westlichen Bezirken Landeck und Imst sowie in weiten Teilen Osttirols ist der öffentliche Verkehr dagegen dünner getaktet, sodass ein eigenes Fahrzeug für viele Haushalte praktisch unverzichtbar bleibt – ein weicher, aber real spürbarer Standortfaktor bei der Wohnortwahl.

Was ist in Tirol anders als anderswo?

Tirol unterscheidet sich in mehreren rechtlichen Punkten von anderen österreichischen Bundesländern und von Deutschland.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Tirol?

Anders als in Deutschland, wo die Grunderwerbsteuer je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % liegt, ist sie in Österreich bundesweit einheitlich auf 3,5 % festgelegt – auch in Tirol. Hinzu kommen rund 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr sowie üblicherweise rund 1,5 % Kosten für die Vertragserrichtung. Bei unentgeltlichen Übertragungen im engsten Familienkreis, etwa im Rahmen einer Hofübergabe, gelten abweichende Bemessungsgrundlagen nach dem Grundstückswert – ein Punkt, der insbesondere für die vielen landwirtschaftlich geprägten Gemeinden Tirols praxisrelevant ist.

Was regelt das Tiroler Grundverkehrsgesetz?

Der Erwerb von Grundstücken durch Personen, die nicht EU- oder EWR-Bürgerinnen und -Bürger sind, bedarf in Tirol der grundverkehrsbehördlichen Genehmigung; ausgenommen ist der Erwerb im engeren Familienkreis. Bereits der Erwerb von 5 % der Anteile an einer grundstücksbesitzenden Gesellschaft ist genehmigungspflichtig – eine im Bundesländervergleich niedrige Schwelle. EU- und EWR-Bürgerinnen und -Bürger sind Inländern gleichgestellt und von der Genehmigungspflicht ausgenommen.

Was ist ein Freizeitwohnsitz und warum ist er so streng reglementiert?

Als Freizeitwohnsitz gilt in Tirol Wohnraum, der nicht dem ganzjährigen Wohnbedarf, sondern Urlaubs-, Wochenend- oder Erholungszwecken dient. Für neue Freizeitwohnsitze gelten feste, gemeindeweise Kontingente: Landesweit sind rund 16.300 Freizeitwohnsitze genehmigt, davon rund 1.274 allein im Bezirk Kitzbühel. In vielen Gemeinden dürfen keine neuen Kontingente mehr vergeben werden, und die unrechtmässige Nutzung von Wohnraum als Freizeitwohnsitz gilt als Verwaltungsübertretung, die im Wiederholungsfall bis zur behördlich angeordneten Zwangsversteigerung führen kann. In der Gemeinde Waidring etwa müssen rund 90 genehmigte Freizeitwohnsitze seit 2020 eine kommunale Zweitwohnsitzabgabe entrichten; neue Kontingente werden dort nicht mehr vergeben.

Was gilt für Kurzzeitvermietung wie Airbnb?

Das Tiroler Raumordnungsgesetz erlaubt es den Gemeinden, die touristische Kurzzeitvermietung gewöhnlichen Wohnraums an wechselnde Gäste zu beschränken oder zu untersagen. Wiederholte kurzfristige Vermietung einer eigentlich zu Wohnzwecken gewidmeten Wohnung kann als genehmigungspflichtige Widmungsänderung gelten; mehrere Gemeinden kontrollieren dies inzwischen gezielt, insbesondere im Bezirk Kitzbühel, wo seit über zwei Jahren eine eigene Kontrollstelle im Stadtbauamt verdächtige Objekte prüft.

Was unterscheidet Tirol von den Nachbarregionen Vorarlberg und Salzburg?

Während in Vorarlberg vor allem Pendlereinkommen aus der Schweiz und Liechtenstein die Preise treiben, ist es in Tirol der Tourismus selbst, der über internationale Zweitwohnsitzkäufer und ein knappes Kontingent an Freizeitwohnsitzen einzelne Gemeinden wie Kitzbühel oder Seefeld auf ein Preisniveau hebt, das sonst nur in Wien zu finden ist. Diese Konzentration extremer Preisausreisser auf wenige touristische Hotspots bei gleichzeitig deutlich günstigeren Nachbartälern macht die Preisspanne innerhalb Tirols breiter als in den meisten anderen österreichischen Bundesländern.

Was regelt die Tiroler Bauordnung zusätzlich?

Die Tiroler Bauordnung 2018 wurde zuletzt 2023 novelliert und verpflichtet Bauherrinnen und Bauherren unter anderem zu strengeren energetischen Nachweisen bei grösseren Sanierungen. Für Käuferinnen und Käufer von unsaniertem Bestand bedeutet das, dass anstehende Sanierungspflichten frühzeitig in die Kaufpreiskalkulation einfliessen sollten, insbesondere bei älteren Objekten ausserhalb der Zentren.

Wie unterscheidet sich die Maklerprovision von Deutschland?

In Österreich gilt anders als in Deutschland keine hälftige Teilung der Maklerprovision zwischen Käufer- und Verkäuferseite. Üblich ist stattdessen eine Provision von 3 % des Kaufpreises zuzüglich 20 % Umsatzsteuer je Seite, sofern beide Parteien denselben Makler beauftragen – bei getrennter Beauftragung können abweichende Sätze vereinbart werden. Für Käuferinnen und Käufer aus Deutschland ist dieser Unterschied ein häufiger Stolperstein bei der Kostenkalkulation.

Gibt es eine kommunale Zweitwohnsitzabgabe?

Zusätzlich zur landesweiten Freizeitwohnsitz-Regelung erheben mehrere Tiroler Gemeinden eine eigene kommunale Zweitwohnsitzabgabe auf Wohnungen mit Nebenwohnsitzmeldung. Höhe und Ausgestaltung unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde und sollten vor dem Kauf einer Zweit- oder Ferienimmobilie direkt bei der Standortgemeinde erfragt werden.

Insgesamt zeigt sich: Wer in Tirol kauft, kauft nicht nur eine Immobilie, sondern erwirbt sie in einem der rechtlich am dichtesten regulierten Immobilienmärkte Österreichs. Grundverkehrsgesetz, Freizeitwohnsitz-Kontingente und kommunale Raumordnung greifen ineinander und unterscheiden sich zum Teil von Gemeinde zu Gemeinde – eine frühzeitige Prüfung der konkreten Widmung und Nutzungsmöglichkeiten ist deshalb in Tirol besonders empfehlenswert.

Regionale Besonderheiten

Regionale Besonderheiten

Steuern & Abgaben

Grunderwerbsteuer bundesweit einheitlich

Anders als in Deutschland mit Länder-Unterschieden von 3,5 bis 6,5 % gilt in ganz Österreich – auch in Tirol – ein einheitlicher Satz von 3,5 % des Kaufpreises.

Recht & Bewilligungen

Grundverkehrsgesetz mit niedriger Beteiligungsschwelle

Personen ausserhalb der EU/des EWR benötigen für den Grundstückserwerb eine Genehmigung; bereits ab 5 % Anteilserwerb an einer grundstücksbesitzenden Gesellschaft greift die Genehmigungspflicht.

Bauzonen & Raumplanung

Freizeitwohnsitz-Kontingente streng begrenzt

Landesweit sind rund 16.300 Freizeitwohnsitze genehmigt, davon rund 1.274 im Bezirk Kitzbühel. In vielen Gemeinden werden keine neuen Kontingente mehr vergeben.

Marktstruktur

Kitzbühel als Sonderfall mit internationalen Käufern

Wohnungen erreichen im Bezirk Kitzbühel Preise von deutlich über 15.000 € je Quadratmeter – ein Niveau, das in Österreich sonst nur Teile Wiens erreichen.

Recht & Bewilligungen

Kurzzeitvermietung kann Widmungsänderung sein

Das Raumordnungsgesetz erlaubt Gemeinden, touristische Kurzzeitvermietung gewöhnlicher Wohnungen zu beschränken; wiederholte Vermietung an wechselnde Gäste kann genehmigungspflichtig werden.

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Grunderwerbsteuer
3,5 % des Kaufpreises. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,6 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Gilt in Tirol. Richtwertmietzins nur für Altbauten im Vollanwendungsbereich des MRG (meist vor 1945 errichtet); Neubauten sind frei vermietbar.
Grundverkehrsgesetz
Genehmigungspflicht für Käufer ausserhalb der EU/des EWR; bereits ab 5 % Anteilserwerb an grundstücksbesitzenden Gesellschaften.
Freizeitwohnsitz-Kontingente
Gemeindeweise begrenzte Kontingente, landesweit rund 16.300 genehmigte Freizeitwohnsitze; unrechtmässige Nutzung kann zur Zwangsversteigerung führen.
Kurzzeitvermietung
Gemeinden können touristische Kurzzeitvermietung gewöhnlichen Wohnraums beschränken oder untersagen.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuch2,6 %13.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,6 %18.000 €
Nebenkosten gesamt9,7 %48.500 €
Gesamtaufwand548.500 €

Richtwerte für Tirol. Keine Steuer- oder Rechtsberatung - im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Budget

Was bekomme ich wo für mein Budget?

Wohnfläche zum Durchschnittspreis der einzelnen Gemeinden.

  1. Innsbruck69
  2. Kufstein83
  3. Telfs85
  4. Schwaz92

Wohnfläche zum jeweiligen Durchschnittspreis, ohne Kaufnebenkosten. Orientierungswert, keine Objektbewertung.

Miet- und Kaufmarkt

Miet- und Kaufmarkt

Mietmarkt

Mietmarkt Tirol

Ø Miete
21,13 €/m²
Richtwertmietzins
nur Altbau vor 1945
Miete Innsbruck
über Landesschnitt
Kaufmarkt

Kaufmarkt Tirol

Ø Wohnung
4.965 €/m²
Ø Haus
4.828 €/m²
Bezirk Kitzbühel
über 15.000 €/m²

Kaufpreise und Mieten liegen in Tirol deutlich über dem österreichischen Durchschnitt, mit den grössten Ausreissern in den touristischen Hochpreislagen rund um Kitzbühel. Ob Kauf oder Miete näher liegt, hängt stark von Region, Eigenkapital und Nutzungsdauer ab – eine pauschale Einordnung ersetzt das nicht.

Quelle: ohne-makler.at

Marktprognose

Marktprognose

Grundtendenz: steigendHorizont: 12–24 Monate

Nach der Korrektur 2023/24 stabilisiert sich der Tiroler Wohnimmobilienmarkt spürbar. Für 2026 wird der stärkste Nachfrageanstieg aller österreichischen Bundesländer erwartet, getragen von der gelockerten KIM-Verordnung und einem knappen Neubauangebot.

Basisszenario
+2 bis +4 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 50 %

Moderates Preiswachstum bei stabiler Nachfrage in Innsbruck und im Unterland sowie kalkulierbarem Zinsniveau.

Optimistisch
+5 bis +8 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 25 %

Das knappe Neubauangebot verschärft sich weiter, die Nachfrage in Kitzbühel und Innsbruck übersteigt das Angebot deutlich.

Konservativ
0 bis −2 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 25 %

Ein erneuter Zinsanstieg oder eine schwächere Konjunktur dämpfen die Nachfrage, besonders in den touristischen Hochpreislagen.

Einflussfaktoren

  • Zinsniveau · stützend · Kalkulierbares Zinsniveau verbessert die Leistbarkeit.
  • Tourismusnachfrage · stützend · Zweitwohnsitzkäufer stützen die Preise in Kitzbühel und Seefeld.
  • Baugenehmigungen · neutral · Rückgang der Baugenehmigungen seit 2019 begrenzt das Neubauangebot.
  • Freizeitwohnsitz-Kontingente · neutral · Begrenzen Ferienimmobilien, nicht die Nachfrage nach Hauptwohnsitzen.
  • Bevölkerungswachstum · neutral · Verlangsamtes Wachstum dämpft die Nachfrage regional unterschiedlich.

Prognosen sind Einschätzungen auf Basis öffentlich verfügbarer Daten – keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Tirol?

Eine Eigentumswohnung kostet in Tirol im Juli 2026 durchschnittlich 4.965 € je Quadratmeter (ohne-makler.at, ath-immobilien.com). Die Spanne reicht von rund 2.600 € in ländlichen Bezirken wie Landeck bis über 15.000 € in Kitzbühel.

Was kostet ein Haus in Tirol?

Ein Haus kostet in Tirol im Landesschnitt rund 4.828 € je Quadratmeter (Stand 2025, ath-immobilien.com). Damit liegen Häuser nur unwesentlich unter dem Preisniveau von Eigentumswohnungen, mit deutlich höheren Werten in Innsbruck-Land und Kitzbühel.

Welche Lage ist am teuersten, welche am günstigsten?

Am teuersten ist der Bezirk Kitzbühel mit Wohnungspreisen von deutlich über 15.000 € je Quadratmeter, gefolgt von Innsbruck mit rund 7.354 € je Quadratmeter. Am günstigsten sind der Bezirk Landeck und Teile Osttirols mit teils unter 2.600 € je Quadratmeter.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Tirol?

Nach dem Höchststand 2022 und einer Korrektur 2023/24 stabilisiert sich der Markt seit 2025. Für 2026 erwartet die Branche mit rund 6,4 % den stärksten Nachfrageanstieg aller österreichischen Bundesländer (ALMENO Immobilien).

Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in Tirol?

Die durchschnittliche Angebotsmiete in Tirol liegt bei 21,13 € je Quadratmeter und Monat, ein Plus von rund 5 % gegenüber dem Vorjahr (immobilienscout24.at). Damit ist Tirol nach Wien und Salzburg das drittteuerste Bundesland bei den Mieten.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Tirol?

Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und liegt in Tirol angesichts hoher Kaufpreise, insbesondere in Kitzbühel und Innsbruck, eher im niedrigeren Bereich. Sie ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Tirol rechnen?

In Tirol fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr, rund 1,5 % Vertragserrichtungskosten sowie üblicherweise 3,6 % Maklerprovision. Insgesamt sind das mit Makler rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.

Gilt in Tirol die Mietpreisbremse?

Eine flächendeckende Mietpreisbremse wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet, gilt stattdessen der Richtwertmietzins.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Tirol?

Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital, häufig zusätzlich 10 bis 20 % des Kaufpreises. Bei touristisch genutzten Objekten legen Banken oft strengere Massstäbe an.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Tirol?

Die Vermarktungsdauer hängt stark von der Region ab: In Innsbruck und Kitzbühel finden sich häufig zügig Käufer, in ländlicheren Bezirken wie Landeck, Reutte oder Lienz kann sich der Prozess deutlich länger hinziehen.

Wie viele Menschen leben in Tirol?

Zu Jahresbeginn 2026 lebten rund 779.174 Menschen in Tirol, ein Plus von nur 0,19 % gegenüber dem Vorjahr (Statistik Austria, Land Tirol). Damit hat sich das Bevölkerungswachstum zuletzt deutlich verlangsamt.

Warum sind die Immobilienpreise in Tirol so hoch?

Tirol profitiert von knappem Bauland durch die alpine Topografie, einem starken Arbeitsmarkt rund um Innsbruck und einer aussergewöhnlich hohen touristischen Zusatznachfrage nach Zweit- und Ferienwohnsitzen, vor allem in Kitzbühel, Seefeld und dem Zillertal.

Was ist das Tiroler Grundverkehrsgesetz und wen betrifft es?

Das Grundverkehrsgesetz verlangt von Käuferinnen und Käufern ausserhalb der EU/des EWR eine grundverkehrsbehördliche Genehmigung für den Grundstückserwerb. Bereits ab 5 % Anteilserwerb an einer grundstücksbesitzenden Gesellschaft greift die Genehmigungspflicht.

Darf ich in Tirol eine Ferienwohnung kaufen und nutzen?

Als Freizeitwohnsitz gilt Wohnraum, der nicht dem ganzjährigen Wohnbedarf dient. Dafür gelten feste, gemeindeweise Kontingente – landesweit sind rund 16.300 genehmigt, viele Gemeinden vergeben keine neuen mehr.

Gibt es in Tirol eine Zweitwohnsitzabgabe?

Mehrere Tiroler Gemeinden erheben eine eigene kommunale Zweitwohnsitzabgabe auf Wohnungen mit Nebenwohnsitzmeldung. Höhe und Ausgestaltung unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde.

Was gilt für die Kurzzeitvermietung wie Airbnb in Tirol?

Das Raumordnungsgesetz erlaubt Gemeinden, die touristische Kurzzeitvermietung gewöhnlichen Wohnraums zu beschränken oder zu untersagen. Wiederholte Vermietung an wechselnde Gäste kann als genehmigungspflichtige Widmungsänderung gelten, besonders kontrolliert im Bezirk Kitzbühel.

Warum sind die Preise in Kitzbühel so extrem hoch?

Kitzbühel zieht seit Jahrzehnten wohlhabende Zuwanderer aus dem In- und Ausland an, die Wohnungen und Chalets als Zweit- oder Feriendomizil suchen. Bei knappem Bauland erreichen die Preise dort deutlich über 15.000 € je Quadratmeter, ein Niveau, das in Österreich sonst nur Teile Wiens erreichen.

Wie unterscheidet sich Innsbruck vom Rest Tirols?

Innsbruck erzielt mit rund 7.354 € je Quadratmeter für Eigentumswohnungen deutlich höhere Preise als der Landesschnitt von 4.965 €, getragen von Universität, Landesverwaltung und der Lage am Fuss der Nordkette.

Welcher Bezirk in Tirol ist am günstigsten?

Am günstigsten sind der Bezirk Landeck mit gebrauchten Wohnungen teils zwischen 1.590 und 2.520 € je Quadratmeter sowie Teile Osttirols, wo Häuser häufig im Bereich von rund 2.000 bis 4.200 € je Quadratmeter liegen.

Wie hat sich der Neubau in Tirol entwickelt?

Die Baugenehmigungen sind seit 2019 um rund die Hälfte eingebrochen, während die Nachfrage 2025 um rund 15 % zulegte. Die Schere zwischen Neubau- und Bestandspreisen ist laut Branchenbeobachtern so weit geöffnet wie nie zuvor.

Was ist die KIM-Verordnung und wie wirkt sie sich aus?

Die KIM-Verordnung schrieb Banken bis Mitte 2025 mindestens 20 % Eigenmittel, eine maximale Schuldendienstquote von 40 % und höchstens 35 Jahre Laufzeit vor. Nach ihrem Auslaufen gelten wieder flexiblere bankeigene Kreditrichtlinien, was die Nachfrage seit 2025 stützt.

Wie wirkt sich Osttirol demografisch auf den Markt aus?

Osttirol ist die einzige Tiroler Region mit rückläufiger Bevölkerung – rund 1.500 Menschen weniger als vor zwanzig Jahren. Das dämpft die Nachfrage und hält die Preise dort spürbar unter dem Landesschnitt.

Für wen lohnt sich der Kauf einer Immobilie in Tirol eher als die Miete?

Das hängt stark von Region, Eigenkapital und Nutzungsdauer ab. In Kitzbühel und Innsbruck mit sehr hohen Kauf- und Mietpreisen fällt die Abwägung anders aus als in ländlichen Bezirken. Eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich.

Was ist der Richtwertmietzins und wann gilt er?

Der Richtwertmietzins gilt für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet. Neubauten und viele andere Objekte sind davon ausgenommen und frei vermietbar.

Welche Rolle spielt der Tourismus für die Immobilienpreise in Tirol?

Der ganzjährige Tourismus in Kitzbühel, Seefeld, dem Zillertal und dem Ötztal sorgt für eine aussergewöhnlich hohe Zusatznachfrage nach Zweit- und Ferienwohnsitzen, die das Preisniveau in diesen Regionen deutlich über den Landesschnitt hebt.

Sind die Immobilienpreise in Tirol im bundesweiten Vergleich hoch?

Ja, Tirol liegt bei Eigentumswohnungen und Häusern nach Wien, Vorarlberg und Salzburg auf Platz vier unter allen österreichischen Bundesländern.

Wie wirkt sich die Verkehrsanbindung auf die Immobilienpreise in Tirol aus?

Innsbruck profitiert von der Lage an der Inntal- und Brennerautobahn sowie von Railjet-Verbindungen nach München, Wien und Bozen. Der im Bau befindliche Brenner-Basistunnel könnte bahnhofsnahe Lagen im Grossraum Innsbruck langfristig zusätzlich aufwerten.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand Juli 2026 (ohne-makler.at, ath-immobilien.com). Sie werden quartalsweise überprüft.

  • Q3/2026 · Erstveröffentlichung mit Marktdaten Stand Juli 2026 (ohne-makler.at, ath-immobilien.com, ALMENO Immobilien, WKO Tirol, Statistik Austria).
Quartals-Update per E-Mail

Erhalten Sie alle drei Monate die aktuellen Kauf- und Mietpreise für Tirol direkt per E-Mail.

Update anfordern
Veris Invest

Ihre Immobilie in Tirol einschätzen

Erhalten Sie eine marktbasierte Ersteinschätzung für Ihre Immobilie in Tirol.

Vertraulich · unverbindlich · keine Anlageberatung.

Weiterführend

Quellen

  1. ohne-makler.at – Immobilienpreise Tirol 2026 · abgerufen 31.7.2026
  2. ATH Immobilien – Immobilienpreise Tirol 2026 nach Bezirken · abgerufen 31.7.2026
  3. ALMENO Immobilien – Immobilienpreise Tirol 2026 · abgerufen 31.7.2026
  4. WKO Tirol – Immobilienpreisspiegel 2026 präsentiert · abgerufen 31.7.2026
  5. top.tirol – Immobilienpreisspiegel 2023 · abgerufen 31.7.2026
  6. ImmobilienScout24 AT – Preisentwicklung Miete Österreich 2026 · abgerufen 31.7.2026
  7. Land Tirol – Bevölkerung in Tirol · abgerufen 31.7.2026
  8. tirol.ORF.at – Tirol wächst nur minimal, Osttirol im Minus · abgerufen 31.7.2026
  9. Land Tirol – Grundverkehrsrecht · abgerufen 31.7.2026
  10. tirol.ORF.at – Freizeitwohnsitz-Kontrollen: Magere Bilanz · abgerufen 31.7.2026
  11. Land Tirol – tiris Rauminformationssystem · abgerufen 31.7.2026
  12. ohne-makler.at – Immobilienpreise Innsbruck 2026 · abgerufen 31.7.2026
  13. ohne-makler.at – Immobilienpreise Kreis Reutte 2026 · abgerufen 31.7.2026
  14. wohnungsboerse.net – Immobilienpreise Kitzbühel 2026 · abgerufen 31.7.2026
  15. Statistik Austria – Immobiliendurchschnittspreise 2024 · abgerufen 31.7.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ - keine Anlageberatung.
Präsenz im D/A/CH-Raum

Unsere Standorte.

Von Luzern und München aus betreuen wir Eigentümer, Partner und Projekte im gesamten D/A/CH-Raum - persönlich, diskret und mit kurzen Wegen. Ein dritter Standort in Feldkirch in Vorarlberg ist in Eröffnung.

Luzern
Hauptsitz · Schweiz

Luzern

Winkelriedstrasse 35
6002 Luzern

München
Niederlassung · Deutschland

München

Maximilianstraße 18
München

Feldkirch
In Eröffnung · Österreich

Feldkirch

Feldkirch, Vorarlberg
Standort in Eröffnung

Immobilienpreise Tirol 2026 — MarktRadar