MARKTRADAR STADT ZÜRICH

Immobilienmarkt Zürich

Der teuerste Wohnmarkt der Schweiz: rund CHF 16'900 bis 19'500 pro Quadratmeter, eine Leerwohnungsziffer von 0,1 Prozent – und keine Handänderungssteuer.

Blick über die Limmat auf die Zürcher Innenstadt mit Altstadt und Skyline

Der Zürcher Wohnmarkt im Überblick

Zürich ist der teuerste Wohnmarkt der Schweiz. Wer in der Stadt eine Eigentumswohnung sucht, zahlt im Median rund CHF 16'858 pro Quadratmeter; bei Einfamilienhäusern liegt der Median bei CHF 16'185 pro Quadratmeter (Auswertung Februar 2026). Auswertungen von Verkaufsinseraten der zwölf Monate bis Mai 2026 kommen auf höhere Werte: CHF 19'206 pro Quadratmeter bei Wohnungen und CHF 18'500 bei Häusern. Die Differenz zeigt, wie stark Erhebungsmethode, Lage und Zustand das Bild prägen – als Orientierungsband für die Stadt Zürich gelten rund CHF 16'900 bis 19'500 pro Quadratmeter.

Auf Kantonsebene sind die Grössenordnungen tiefer: Eine Eigentumswohnung kostete 2025 im Mittel CHF 1,2 Millionen, ein Einfamilienhaus rund CHF 1,6 Millionen. Innerhalb von zehn Jahren sind Eigentumswohnungen um über 35 Prozent, Einfamilienhäuser um 45 Prozent teurer geworden. Besonders teuer ist Wohneigentum in der Stadt selbst und in den Seegemeinden.

Der Markt ist schmal. In der Stadt Zürich wechseln jährlich nur 500 bis 700 Eigentumswohnungen den Besitzer. Gleichzeitig lag die Leerwohnungsziffer am 1. Juni 2025 bei 0,1 Prozent; gezählt wurden 235 leerstehende Wohnungen. Wer kaufen will, konkurriert deshalb nicht nur mit anderen Käufern, sondern mit einem strukturell knappen Angebot.

Die Stadt gliedert sich in zwölf Stadtkreise mit 34 Quartieren. Zwischen dem Seefeld im Kreis 8 und Schwamendingen im Kreis 12 liegen bei den Quadratmeterpreisen mehr als CHF 10'000. Die Kreis- und Quartierlage ist damit die wichtigste einzelne Preisinformation in Zürich – noch vor Baujahr und Ausstattung.

Zürich in Zahlen

16'858CHF/m2
Eigentumswohnung
Median Stadt Zürich, Feb. 2026
16'185CHF/m2
Einfamilienhaus
Median Stadt Zürich, Feb. 2026
41CHF/m2
Miete, Median
Pro Monat, ausgeschrieben 2025
+2,2%
Wohneigentumspreise
ZWEX Kanton ZH, 2. Q. 2026
≈ 0,4%
Kaufnebenkosten
Kanton Zürich, ohne Makler

Marktlage 2025 und 2026

Die Preisdynamik hat sich abgeschwächt, aber nicht gedreht. Der Zürcher Wohneigentumsindex ZWEX der Zürcher Kantonalbank lag Ende 2023 um 3,7 Prozent über dem Vorjahr, 2025 betrug das Plus 3,2 Prozent. Im ersten Quartal 2026 stieg der Index um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, im zweiten Quartal 2026 nur noch um 0,4 beziehungsweise 2,2 Prozent bei einem Indexstand von 251,09 Punkten.

Innerhalb des Kantons laufen die Teilmärkte auseinander. Im zweiten Quartal 2026 notierte die Region See bei 279,93 Punkten (+2,9 Prozent zum Vorjahr), die Region Land bei 222,77 Punkten (+3,2 Prozent), während die Region Regio mit 237,77 Punkten nur 1,2 Prozent zulegte und gegenüber dem Vorquartal 1,4 Prozent verlor. Bereits 2025 war das Wachstum in der Region Land mit 4,2 Prozent am höchsten und in der Region Regio mit 2,3 Prozent am schwächsten.

Auf der Angebotsseite hat sich kaum etwas entspannt. Die 235 leerstehenden Wohnungen vom 1. Juni 2025 sind 66 mehr als ein Jahr zuvor (169), die Leerwohnungsziffer verharrt aber bei 0,1 Prozent. Von rund 2'900 seit 2024 neu erstellten Wohnungen standen lediglich 42 leer. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass die Leerwohnungszahl nur einen kleinen Teil der monatlich rund 2'000 angebotenen Wohnungen abbildet.

Für Käufer heisst das: Der Preisauftrieb ist langsamer geworden, ein Angebotsdruck, der die Preise breit nach unten korrigieren würde, ist in Zürich nicht erkennbar. Die relevanten Unterschiede entstehen weniger über den Kaufzeitpunkt als über Lage und Objekttyp.

Wohneigentumspreise Kanton Zürich — Veränderung zum Vorjahr

013453.73.22.82.220232025Q1 26Q2 26

Quelle: ZKB, Wohneigentumsindex ZWEX. Für 2024 liegt kein publizierter Jahreswert vor.

Wohnung oder Haus?

In der Stadt Zürich ist die Eigentumswohnung der Normalfall und das Haus die Ausnahme. Pro Quadratmeter sind Häuser im Median sogar etwas günstiger als Wohnungen (CHF 18'500 gegenüber CHF 19'206 in der Inseratsauswertung bis Mai 2026); die absoluten Kaufpreise liegen wegen der Fläche jedoch deutlich höher.

Wichtiger als der Mittelwert ist die Streuung im Haussegment. Das untere Fünftel der Häuser wird unter CHF 13'809 pro Quadratmeter gehandelt, das obere Fünftel über CHF 25'806 – ein Verhältnis von nahezu 1 zu 2. Praktisch folgt diese Staffelung der Bauform: Reiheneinfamilienhäuser in Altstetten, Affoltern oder Schwamendingen liegen am unteren Rand, Doppeleinfamilienhäuser im Mittelband, freistehende Einfamilienhäuser am Zürichberg oder in Seenähe im oberen Fünftel.

Bei Wohnungen ist die Streuung enger: 60 Prozent der Angebote liegen zwischen CHF 17'018 und CHF 22'492 pro Quadratmeter. Kleinwohnungen sind pro Quadratmeter am teuersten – der Median reicht von CHF 17'200 bei sechs und mehr Zimmern bis CHF 20'922 bei 2 bis 2,5 Zimmern. Wer die Fläche reduziert, senkt den Gesamtpreis, nicht den Quadratmeterpreis.

Objekttypen in der Stadt Zürich im Vergleich

OBJEKTTYPPREIS PRO m2EINSTIEG GESAMTMERKMAL
EigentumswohnungCHF 16'858–19'206 (Median)ab ca. CHF 850'000 (50 m2)Grösstes Angebot, 500–700 Verkäufe/J.
Reiheneinfamilienhausab CHF 13'809 (unteres Fünftel)ab ca. CHF 1,9 Mio. (140 m2)Günstigster Hauszugang, knapp
DoppeleinfamilienhausCHF 13'809–25'806 (Mittelband)ca. CHF 2,2–3,0 Mio. (160 m2)Kompromiss aus Fläche und Preis
Freistehendes Einfamilienhausab CHF 25'806 (oberes Fünftel)ab ca. CHF 3,5 Mio. (140 m2)Rarität, Zürichberg und Seelage

Quelle: Neho (Stadt Zürich, Mai 2026) und RealAdvisor (Feb. 2026); Einstiegspreise daraus gerechnet.

Lagen und Kreise

Zürich zählt zwölf Stadtkreise und 34 Quartiere. Die Preisspanne innerhalb der Stadt ist grösser als jene zwischen manchen Kantonen.

  • Kreis 8 (Riesbach, Seefeld, Weinegg): die teuersten Adressen der Stadt. Im Seefeld reicht die Spanne von CHF 18'000 bis 23'000 pro Quadratmeter; an der Zollikerstrasse nahe dem Zürichhorn werden CHF 22'972 erreicht, an der Hauptachse des Seefelds CHF 21'971.
  • Kreis 1 (Altstadt, City): Bankenlage und historischer Kern, an der Brandschenkestrasse CHF 21'129 pro Quadratmeter.
  • Kreis 5 (Escher Wyss, Gewerbeschule): ehemaliges Industriegebiet, heute Neubaulage – an der Turbinenstrasse CHF 20'175 pro Quadratmeter.
  • Kreis 7 (Hottingen, Fluntern, Witikon): Zürichberg mit Hanglage und Sicht. In Spitzenquartieren wie Hottingen und Fluntern sind über CHF 17'000 pro Quadratmeter die Regel, in Witikon beginnen die Preise um CHF 10'000.
  • Kreis 2 (Enge, Wollishofen, Leimbach): linkes Seeufer mit Enge als Spitzenquartier. Der tiefe Mietzins-Median von CHF 429 pro Quadratmeter und Jahr weist auf viele langjährige Mietverhältnisse hin.
  • Kreise 9 und 11 (Altstetten, Albisrieden, Oerlikon, Seebach, Affoltern): Entwicklungs- und Verdichtungsgebiete mit dem grössten Neubauanteil und den moderatesten Einstiegspreisen im Wohnungssegment.
  • Kreis 12 (Schwamendingen): günstigster Kreis, teils unter CHF 12'000 pro Quadratmeter, mit CHF 337 pro Quadratmeter und Jahr auch der tiefste Mietzins der Stadt.

Für die Preisbeurteilung ist die Kreiszahl allerdings nur der erste Schritt. Innerhalb des Seefelds liegen zwischen einer ruhigen Seitenstrasse mit Seezugang und einer Hauptachse rund 27 Prozent Unterschied. Strassen- und Geschosslage, Baujahr, Lärmbelastung und Aussicht schlagen in Zürich stärker durch als der Quartiersschnitt.

Mietzins nach Stadtkreis 2025 (CHF pro m2 und Jahr)

02505007501'000513429510480466450447524432411431337K1K2K3K4K5K6K7K8K9K10K11K12

Quelle: Neho 2025, ausgeschriebene Wohnungen. Stadtmedian CHF 497, Durchschnitt CHF 565.

Zürcher Besonderheit: keine Handänderungssteuer, aber Drittelziel

Der Kanton Zürich hat die Handänderungssteuer per 1. Januar 2005 abgeschafft. Seither fallen beim Eigentumsübergang nur noch die Beurkundungsgebühr des Notariats und die Grundbuchgebühr an – je 0,1 Prozent des Kaufpreises. Damit liegen die Erwerbsnebenkosten in Zürich bei rund 0,2 bis 0,4 Prozent, während Käufer in Kantonen mit Handänderungssteuer ein Mehrfaches davon tragen. Die im Kanton Zürich gebräuchliche Bezeichnung «Handänderungsgebühr» meint die Grundbuchgebühr und ist nicht mit der Handänderungssteuer zu verwechseln.

Die zweite Zürcher Eigenheit ist wohnpolitisch. Die Stimmberechtigten haben 2011 einen wohnpolitischen Grundsatzartikel in die Gemeindeordnung aufgenommen: Bis 2050 soll ein Drittel der Mietwohnungen gemeinnützig sein. Ende 2023 lag dieser Anteil bei 27,0 Prozent. Für das Budget 2025 beantragte der Stadtrat 500 Millionen Franken für den Kauf von Liegenschaften zugunsten bezahlbaren Wohnraums – die Stadt tritt am Markt also selbst als Käuferin auf.

Beides zusammen prägt den Zürcher Markt in einer Kombination, die es in dieser Form nirgends sonst in der Schweiz gibt: Ein wachsender, dem freien Markt entzogener Mietwohnungsbestand und eine Leerwohnungsziffer von 0,1 Prozent halten das handelbare Angebot knapp, während die Transaktionskosten so tief sind wie in kaum einem anderen Kanton. Wer in Zürich kauft, zahlt den Preis in der Kaufsumme – nicht in den Nebenkosten.

Kaufnebenkosten im Kanton Zürich

Die Nebenkosten des Erwerbs sind in Zürich überschaubar und berechenbar. Beurkundung des Kaufvertrags und Eintrag im Grundbuch kosten je 0,1 Prozent des Kaufpreises; auf der Beurkundung liegt die Mehrwertsteuer von 8,1 Prozent. Wird eine Hypothek errichtet, kommen Beurkundung und Eintragung des Schuldbriefs mit je 0,1 Prozent der Pfandsumme hinzu – diese Positionen trägt der Käufer allein.

Für die Gebühren aus dem Kaufvertrag haften Käufer und Verkäufer im Kanton Zürich solidarisch; die interne Aufteilung wird im Vertrag geregelt und liegt üblicherweise bei je der Hälfte. Nicht zu den Erwerbsnebenkosten zählt die Maklerprovision: Den Auftrag erteilt in der Schweiz in der Regel die Verkäuferseite, die die Provision auch trägt. Beim Käufer kommen die Kosten der Finanzierung sowie – je nach Objekt – Schätzungs- und Instandstellungskosten hinzu.

Kaufnebenkosten bei einem Kaufpreis von CHF 1,5 Mio.

POSTENSATZBETRAG
Handänderungssteuerentfällt seit 1.1.2005CHF 0
Beurkundung Kaufvertrag0,1 % + 8,1 % MWSTCHF 1'622
Grundbucheintrag (Handänderung)0,1 %, ohne MWSTCHF 1'500
Beurkundung Schuldbrief0,1 % der Hypothek + MWSTCHF 1'297
Grundbucheintrag Schuldbrief0,1 % der HypothekCHF 1'200
Summe≈ 0,37 % des KaufpreisesCHF 5'619

Quelle: Notariate des Kantons Zürich; Strike Advisory. Beispiel: Hypothek CHF 1,2 Mio., ohne Makler.

Recht: Grundbuch, Steuern, Erwerb aus dem Ausland

Eigentum an einem Grundstück entsteht in der Schweiz erst mit dem Eintrag im Grundbuch; der Kaufvertrag bedarf der öffentlichen Beurkundung. Im Kanton Zürich beurkunden die staatlichen Notariate, die zugleich als Grundbuchamt tätig sind.

Beim Verkauf greift die Grundstückgewinnsteuer, die den Verkäufer trifft. Der Tarif steigt stufenweise von 10 Prozent bis auf 40 Prozent für Gewinne über CHF 100'000; Gewinne unter CHF 5'000 bleiben steuerfrei. Bei einer Besitzesdauer unter einem Jahr erhöht sich die Steuer um 50 Prozent, unter zwei Jahren um 25 Prozent. Ab fünf vollen Jahren wird sie ermässigt – beginnend bei 5 Prozent und ab 20 Jahren bei 50 Prozent. Weil die Steuer durch ein gesetzliches Grundpfandrecht gesichert ist, sollte die Sicherstellung im Kaufvertrag geregelt werden.

Für den Erwerb aus dem Ausland gilt die Lex Koller. Staatsangehörige der EU und EFTA mit rechtmässigem und tatsächlichem Wohnsitz in der Schweiz gelten nicht als Personen im Ausland und können unbeschränkt erwerben. Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz können eine selbst genutzte Hauptwohnung bewilligungsfrei kaufen. Ferienwohnungen sind für Personen im Ausland im Kanton Zürich nicht erwerbbar, weil der Kanton keine entsprechenden Fremdenverkehrsgebiete ausweist.

Landesweit steht ein Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung an: Am 28. September 2025 haben die Stimmberechtigten die Verfassungsgrundlage mit 57,7 Prozent Ja angenommen. Der Eigenmietwert entfällt, im Gegenzug fallen die Abzüge für private Schuldzinsen weitgehend weg. Die neuen Regeln greifen frühestens ab dem 1. Januar 2028.

Stand der Daten und Haftungshinweis

Preis-, Miet- und Indexangaben stammen aus den Quellen mit Stand 2025/2026; Inseratsdaten weichen von beurkundeten Transaktionspreisen ab. Dieser Beitrag ist informativ und ersetzt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Häufige Fragen zum Immobilienmarkt Zürich

Was kostet eine Eigentumswohnung in der Stadt Zürich pro Quadratmeter?

Im Median rund CHF 16'858 pro Quadratmeter (Auswertung Februar 2026). Inseratsauswertungen der zwölf Monate bis Mai 2026 kommen auf CHF 19'206. Als Orientierungsband für die Stadt gelten rund CHF 16'900 bis 19'500 pro Quadratmeter.

Was kostet ein Haus in der Stadt Zürich pro Quadratmeter?

Der Median liegt je nach Erhebung bei CHF 16'185 (Februar 2026) bis CHF 18'500 (Inserate bis Mai 2026). Die Streuung ist gross: Das untere Fünftel liegt unter CHF 13'809, das obere über CHF 25'806 pro Quadratmeter.

Wie hoch ist der Medianpreis einer Eigentumswohnung im Kanton Zürich?

Rund CHF 1,2 Millionen im Jahr 2025. Damit sind Eigentumswohnungen im Kanton innerhalb von zehn Jahren um über 35 Prozent teurer geworden. In der Stadt Zürich und in den Seegemeinden liegen die Preise deutlich darüber.

Was kostet ein Einfamilienhaus im Kanton Zürich?

Im Mittel rund CHF 1,6 Millionen, 45 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Im Kanton bestehen etwa 120'000 Einfamilienhäuser, von denen im letzten Erhebungsjahr rund 2'200 verkauft wurden.

Welcher Stadtkreis ist der teuerste?

Der Kreis 8 mit Riesbach, Seefeld und Weinegg. Im Seefeld reicht die Spanne von CHF 18'000 bis 23'000 pro Quadratmeter, an der Zollikerstrasse nahe dem Zürichhorn werden CHF 22'972 erreicht. Auch die Mieten sind hier mit CHF 524 pro Quadratmeter und Jahr am höchsten.

Welcher Stadtkreis ist der günstigste?

Der Kreis 12 (Schwamendingen). Kaufpreise liegen teils unter CHF 12'000 pro Quadratmeter, der mittlere Mietzins bei CHF 337 pro Quadratmeter und Jahr – der tiefste Wert der Stadt.

Was kostet Miete in Zürich pro Quadratmeter?

Bei ausgeschriebenen Wohnungen liegt der Median 2025 bei CHF 497 pro Quadratmeter und Jahr, also rund CHF 41 pro Quadratmeter und Monat. Der Durchschnitt liegt mit CHF 565 pro Jahr beziehungsweise rund CHF 47 pro Monat höher.

Wie stark unterscheiden sich die Mieten zwischen den Kreisen?

Um mehr als 50 Prozent. 2025 reichten die mittleren Mietzinsen von CHF 337 pro Quadratmeter und Jahr im Kreis 12 bis CHF 524 im Kreis 8, gefolgt von Kreis 1 mit CHF 513 und Kreis 3 mit CHF 510.

Zahlt man in Zürich Handänderungssteuer?

Nein. Der Kanton Zürich erhebt seit dem 1. Januar 2005 keine Handänderungssteuer mehr. Die im Kanton übliche «Handänderungsgebühr» ist die Grundbuchgebühr von 0,1 Prozent und keine Steuer.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Zürich?

Rund 0,2 bis 0,4 Prozent des Kaufpreises. Bei einem Kauf über CHF 1,5 Millionen mit einer Hypothek von CHF 1,2 Millionen ergeben Beurkundung, Grundbucheintrag und Schuldbrief zusammen etwa CHF 5'600 inklusive Mehrwertsteuer.

Wer trägt die Notariats- und Grundbuchgebühren?

Für die Gebühren aus dem Kaufvertrag haften Käufer und Verkäufer im Kanton Zürich solidarisch; üblich ist eine Teilung zur Hälfte. Die Kosten für Beurkundung und Eintragung des Schuldbriefs trägt der Käufer allein.

Fällt auf den Gebühren Mehrwertsteuer an?

Ja, 8,1 Prozent – aber nur auf der Beurkundungsgebühr des Notariats. Die Grundbuchgebühr ist von der Mehrwertsteuer ausgenommen.

Wie haben sich die Zürcher Preise 2025 und 2026 entwickelt?

Der Wohneigentumsindex ZWEX für den Kanton Zürich stieg 2025 um 3,2 Prozent. Im ersten Quartal 2026 betrug das Plus 2,8 Prozent zum Vorjahr, im zweiten Quartal 2026 nur noch 2,2 Prozent bei einem Indexstand von 251,09 Punkten.

Verlangsamt sich der Preisanstieg in Zürich?

Ja. Von 3,7 Prozent Ende 2023 über 3,2 Prozent im Jahr 2025 bis 2,2 Prozent im zweiten Quartal 2026 hat sich die Jahresteuerung fast halbiert. Der Anstieg ist damit langsamer geworden, aber nicht gestoppt.

Welche Teilregionen des Kantons legen am stärksten zu?

Im zweiten Quartal 2026 die Region Land mit 3,2 Prozent und die Region See mit 2,9 Prozent zum Vorjahr. Die Region Regio kam auf 1,2 Prozent und verlor gegenüber dem Vorquartal 1,4 Prozent.

Wie hoch ist die Leerwohnungsziffer in der Stadt Zürich?

0,1 Prozent. Am 1. Juni 2025 standen 235 Wohnungen leer, ein Jahr zuvor 169. Von rund 2'900 seit 2024 neu erstellten Wohnungen waren lediglich 42 unbesetzt.

Wie viele Eigentumswohnungen wechseln in der Stadt jährlich den Besitzer?

Nur 500 bis 700. Der Markt ist damit schmal; die meisten Transaktionen im Kanton finden in der Agglomeration und in den Landgemeinden statt.

Wohnung oder Haus – was ist in Zürich sinnvoller?

In der Stadt ist die Eigentumswohnung der Normalfall: pro Quadratmeter ähnlich teuer wie ein Haus, absolut aber deutlich günstiger. Häuser sind knapp und werden vor allem am Stadtrand, am Zürichberg und in Seenähe gehandelt.

Was kostet ein Reiheneinfamilienhaus in Zürich?

Reihenhäuser liegen im unteren Bereich des Haussegments, also ab rund CHF 13'809 pro Quadratmeter. Bei 140 Quadratmetern Wohnfläche entspricht das einem Einstieg von rund CHF 1,9 Millionen.

Was kostet ein freistehendes Einfamilienhaus in der Stadt?

Freistehende Häuser gehören zum oberen Fünftel des Haussegments ab CHF 25'806 pro Quadratmeter. Bei 140 Quadratmetern sind das über CHF 3,5 Millionen; am Zürichberg und in Seenähe entsprechend mehr.

Sind kleine Wohnungen pro Quadratmeter teurer?

Ja. Der Median reicht von CHF 17'200 pro Quadratmeter bei sechs und mehr Zimmern bis CHF 20'922 bei 2 bis 2,5 Zimmern. Kleinflächen kosten in Zürich pro Quadratmeter rund ein Fünftel mehr.

Wie viel Eigenkapital verlangen Schweizer Banken?

Banküblich sind mindestens 20 Prozent Eigenmittel, davon in der Regel die Hälfte aus Mitteln ausserhalb der Pensionskasse, sowie eine kalkulatorische Tragbarkeit von rund einem Drittel des Bruttoeinkommens. Beim Zürcher Preisniveau ist das die häufigste Hürde.

Welche Bruttorendite ist mit einer Mietwohnung in Zürich erreichbar?

Rechnerisch rund 2,9 Prozent: CHF 497 Mietzins pro Quadratmeter und Jahr auf einen Kaufpreis von CHF 16'858 pro Quadratmeter. Nach Bewirtschaftung, Rückstellungen und Steuern bleibt deutlich weniger.

Können Personen aus dem Ausland in Zürich eine Wohnung kaufen?

EU- und EFTA-Angehörige mit rechtmässigem und tatsächlichem Wohnsitz in der Schweiz können unbeschränkt erwerben. Drittstaatsangehörige mit Wohnsitz in der Schweiz dürfen eine selbst genutzte Hauptwohnung bewilligungsfrei kaufen.

Kann man in Zürich als Person im Ausland eine Ferienwohnung kaufen?

Nein. Der Kanton Zürich weist keine Fremdenverkehrsgebiete im Sinne der Lex Koller aus, weshalb hier kein Ferienwohnungserwerb durch Personen im Ausland möglich ist. Schweizweit werden jährlich rund 1'500 solche Bewilligungen erteilt.

Wen trifft die Grundstückgewinnsteuer?

Den Verkäufer. Der Tarif steigt stufenweise von 10 Prozent bis 40 Prozent für Gewinne über CHF 100'000, Gewinne unter CHF 5'000 bleiben steuerfrei. Weil ein gesetzliches Grundpfandrecht die Steuer sichert, sollte die Sicherstellung im Kaufvertrag geregelt werden.

Wie wirkt die Besitzesdauer auf die Grundstückgewinnsteuer?

Kurze Haltedauern werden belastet: unter einem Jahr plus 50 Prozent, unter zwei Jahren plus 25 Prozent. Ab fünf vollen Jahren gibt es eine Ermässigung von zunächst 5 Prozent, die ab 20 Jahren 50 Prozent erreicht.

Was ändert sich mit der Abschaffung des Eigenmietwerts?

Der Eigenmietwert auf selbst genutztem Wohneigentum entfällt, dafür fallen die Abzüge für private Schuldzinsen weitgehend weg. Die Verfassungsgrundlage wurde am 28. September 2025 mit 57,7 Prozent Ja angenommen; wirksam wird der Systemwechsel frühestens ab 1. Januar 2028.

Was bedeutet das Zürcher Drittelziel für Käufer?

Die Gemeindeordnung sieht seit 2011 vor, dass bis 2050 ein Drittel der Mietwohnungen gemeinnützig ist; Ende 2023 waren es 27,0 Prozent. Für das Budget 2025 beantragte der Stadtrat 500 Millionen Franken für Liegenschaftenkäufe. Das frei handelbare Angebot bleibt entsprechend knapp.

Wo finde ich amtliche Preisdaten für Zürich?

Für die Stadt im Abfragetool LIMA von Statistik Stadt Zürich, das Medianpreise und Handänderungen nach Stadtquartier und Zonenart aus den Handänderungsanzeigen ausweist. Für den Kanton bei der Fachstelle Immobilienmarkt des Kantons Zürich sowie im ZWEX der Zürcher Kantonalbank.

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Quellen

  1. Kanton Zürich — Immobilienpreise (Fachstelle Immobilienmarkt) · abgerufen 29.7.2026
  2. ZKB — Wohneigentumsindex ZWEX, 2. Quartal 2026 · abgerufen 29.7.2026
  3. Stadt Zürich — Leerwohnungsziffer per 1. Juni 2025 · abgerufen 29.7.2026
  4. Neho — Quadratmeterpreise Stadt Zürich (Stand 31.05.2026) · abgerufen 29.7.2026
  5. Neho — Mietzinsen Stadt Zürich nach Kreisen 2025 · abgerufen 29.7.2026
  6. RealAdvisor — Immobilienpreise Zürich, Februar 2026 · abgerufen 29.7.2026
  7. Notariate des Kantons Zürich — Gebühren beim Kaufvertrag · abgerufen 29.7.2026
  8. Strike Advisory — Notariatsgebühren im Kanton Zürich · abgerufen 29.7.2026
  9. Kanton Zürich — Tarif der Grundstückgewinnsteuer (ZStB 225.1) · abgerufen 29.7.2026
  10. Kanton Zürich — Grundstückerwerb durch Personen im Ausland · abgerufen 29.7.2026
  11. EFD — Systemwechsel Wohneigentumsbesteuerung · abgerufen 29.7.2026
  12. Stadt Zürich — Wohnpolitik und Drittelziel · abgerufen 29.7.2026
  13. Statistik Stadt Zürich — Preise von Liegenschaften (LIMA) · abgerufen 29.7.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: 29. Juli 2026Informativ — keine Anlageberatung.
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