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Immobilienpreise in Aargau

Der Aargau liegt zwischen den Wirtschaftsräumen Zürich, Basel und Bern und ist mit 743'643 Einwohnerinnen und Einwohnern der viertgrösste Kanton der Schweiz. Diese Seite ordnet Kaufpreise, Mieten und Kaufnebenkosten ein.

8'307CHF/m²
Eigentumswohnung
7'896CHF/m²
Haus
17.00CHF/m²
Miete je Monat
2.5%
Bruttomietrendite
743'643
Einwohner

Stand Juni 2026 · Quelle: Neho, RealAdvisor, homegate

Der Immobilienmarkt in Aargau im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet im Kanton Aargau im Juni 2026 durchschnittlich 8'307 CHF je Quadratmeter (Neho, Stand Juni 2026). Für Einfamilienhäuser weist dieselbe Erhebung 7'896 CHF je Quadratmeter aus. Beide Werte sind Mittelwerte über 196 Gemeinden, und genau darin liegt die Schwierigkeit: Die Spanne reicht bei Wohnungen von 4'242 bis 15'994 CHF je Quadratmeter, bei Häusern von 3'202 bis 15'994 CHF. Der Median liegt mit 8'113 CHF (Wohnungen) und 7'653 CHF (Häuser) jeweils leicht unter dem Durchschnitt — ein Hinweis darauf, dass einzelne sehr teure Gemeinden den Schnitt nach oben ziehen.

Wie teuer ist Wohneigentum im Aargau im Vergleich zur übrigen Schweiz?

Der Aargau liegt unter dem Landesmittel, aber nicht dramatisch. Schweizweit wurden im Juni 2026 rund 9'003 CHF je Quadratmeter für Eigentumswohnungen und 7'957 CHF für Häuser ausgewiesen, über alle Objektarten 8'480 CHF. Aargauer Wohnungen liegen damit rund acht Prozent unter dem gesamtschweizerischen Wohnungsdurchschnitt, Aargauer Häuser praktisch auf Landesniveau. Der Kanton ist also kein Billigmarkt, sondern ein durchschnittlich teurer Markt mit ausgesprochen tiefen Erwerbsnebenkosten.

Entscheidend für die Kaufentscheidung ist weniger der kantonale Schnitt als der Abstand zum Kanton Zürich. Wer aus dem Limmattal oder aus Zürich-West in den Aargau ausweicht, kauft dieselbe Wohnfläche regelmässig zu einem deutlich tieferen Quadratmeterpreis und verlängert dafür den Arbeitsweg um zehn bis zwanzig Bahnminuten. Dieses Kalkül ist der wichtigste Preistreiber im östlichen Kantonsteil und erklärt, warum die teuersten Aargauer Gemeinden alle an der Grenze zum Kanton Zürich liegen.

Wie gross ist die Spanne zwischen den Gemeinden?

Zwischen der teuersten und der günstigsten Aargauer Gemeinde liegt in den Angebotsdaten mehr als der Faktor zwei. Am oberen Ende stehen Berikon mit 11'398 CHF und Zufikon mit 10'629 CHF je Quadratmeter im zürichnahen Mutschellen-Gebiet sowie Ennetbaden mit rund 10'946 CHF und Wettingen mit 9'547 CHF im Raum Baden. Der Kantonshauptort Aarau liegt mit rund 8'233 bis 8'638 CHF je Quadratmeter im Mittelfeld. Am unteren Ende finden sich periphere Gemeinden wie Aarburg mit 6'577 CHF und Veltheim mit 5'108 CHF.

Das Gefälle folgt keiner Nord-Süd- oder Ost-West-Achse, sondern der Erreichbarkeit. Preisbestimmend ist, wie schnell ein Haushalt vom Wohnort aus Zürich, Basel oder Bern erreicht — und ob die Gemeinde einen eigenen Bahnhof mit dichtem Takt hat. Zwei Gemeinden mit identischer Bausubstanz können sich allein deshalb um mehrere tausend Franken je Quadratmeter unterscheiden.

Wer kauft im Aargau, und wer mietet?

Der mittlere Transaktionspreis liegt bei rund 806'000 CHF für Eigentumswohnungen und rund 1'172'000 CHF für Einfamilienhäuser (RealAdvisor, Stand August 2026). Ein typisches Vier-Zimmer-Haus kostet nach Auswertung der Inserate rund 990'000 CHF, wobei das untere Segment bei etwa 656'000 CHF beginnt und das obere bis über 1'550'000 CHF reicht. Diese Grössenordnungen sind für Doppelverdienerhaushalte mit gutem Einkommen erreichbar, was den Aargau zu einem ausgeprägten Eigennutzermarkt macht.

Kapitalanlegerinnen und -anleger treten vor allem in den Zentren Baden, Wettingen, Aarau und in den Bahnhofslagen von Lenzburg, Brugg und Rheinfelden auf. In den peripheren Gemeinden des Zurzibiets und des oberen Freiamts überwiegt dagegen die Selbstnutzung deutlich — dort ist die Wiederverkaufsliquidität geringer und der Käuferkreis kleiner.

Wie steht es um Bevölkerung, Leerstand und Bautätigkeit?

Ende 2025 lebten 743'643 Personen im Kanton Aargau; er ist damit bevölkerungsmässig der viertgrösste Kanton der Schweiz. Auf 140'380 Hektaren verteilen sich 196 Gemeinden in elf Bezirken. Der Bezirk Baden ist mit 155'798 Einwohnerinnen und Einwohnern der grösste, flächenmässig die grösste Gemeinde ist Zurzach mit 2'599 Hektaren. Der Wohnungsbestand belief sich per Ende 2024 auf 348'656 Einheiten (Statistik Aargau).

Die Leerwohnungsziffer sank innert Jahresfrist von 1,30 auf 1,18 Prozent. Sie liegt damit über dem gesamtschweizerischen Wert von rund 1,08 Prozent. Der Aargau ist damit kein ausgetrockneter Markt wie Zürich oder Zug, sondern ein Kanton, in dem gebaut wird und in dem Suchende noch eine reelle Auswahl vorfinden. Diese vergleichsweise rege Bautätigkeit ist der wichtigste dämpfende Faktor für die Aargauer Preisentwicklung.

Was zahlt man im Aargau zur Miete?

Eine 4,5-Zimmer-Wohnung mit rund 115 Quadratmetern wird im Kanton für etwa 1'950 CHF im Monat angeboten, was ungefähr 17 CHF je Quadratmeter und Monat entspricht (Auswertung Stand Juli 2026). In Aarau liegt die vergleichbare Wohnung bei rund 2'391 CHF, in Baden bei rund 2'370 CHF. Hier ist Vorsicht geboten: RealAdvisor weist für Aargauer Wohnungen 294 CHF je Quadratmeter und Jahr aus, was rechnerisch rund 24,50 CHF je Quadratmeter und Monat ergibt. Diese Abweichung dürfte auf eine andere Flächendefinition und einen anderen Objektmix zurückgehen. Wir führen beide Werte auf und mitteln sie nicht.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Der Aargauer Markt hat sich 2025 und 2026 seitwärts bis leicht aufwärts bewegt. Über zwölf Monate bis Juni 2026 veränderten sich die Wohnungspreise um 0,1 Prozent und die Hauspreise um 1,3 Prozent (Neho). Über sechs Monate betrug der Zuwachs 1,9 beziehungsweise 2,0 Prozent, über drei Monate jeweils 1,3 Prozent. Die kurzfristige Dynamik ist also höher als die Jahresveränderung — ein typisches Muster nach einer Phase der Konsolidierung.

Was ist seit der Zinswende passiert?

Die Zinswende ab 2022 hat auch im Aargau die Tragbarkeitsrechnung verändert und die Kaufkraft vieler Haushalte gebremst. Der Kanton hat diese Phase besser überstanden als reine Hochpreisregionen, weil die absoluten Einstiegspreise tiefer sind und weil die Nachfrage nicht aus einer einzelnen Branche, sondern aus drei Arbeitsmärkten gleichzeitig kommt. Seit dem Rückgang des hypothekarischen Referenzzinssatzes auf 1,25 Prozent im September 2025 hat sich die Finanzierungslage wieder entspannt.

Bei Häusern zeigt sich der längere Bogen deutlicher: Über vier Jahre legten die Aargauer Hauspreise nach der Auswertung von homegate um rund 9,2 Prozent zu. Das ist ein moderater Wert, der die Mischung aus solider Nachfrage und anhaltender Bautätigkeit gut abbildet.

Wie stark sind die Preise auf lange Sicht gestiegen?

Über fünf Jahre beträgt der Anstieg rund 20,5 Prozent, über zehn Jahre rund 37,1 Prozent, über zwanzig Jahre rund 77,6 Prozent und über 25 Jahre 87,7 Prozent bei Wohnungen beziehungsweise 85,8 Prozent bei Häusern (RealAdvisor, Stand August 2026). Der Zuwachs verteilt sich also sehr ungleich über die Zeit: Gut die Hälfte des Vierteljahrhundert-Anstiegs fällt in die letzten zehn Jahre.

Die Zeitreihe im Diagramm oberhalb dieses Abschnitts ist bewusst durchgehend auf der RealAdvisor-Basis gerechnet und aus den dort veröffentlichten Wachstumsraten zurückgeführt. Sie zeigt deshalb ein anderes Niveau als die Leitzahl dieser Seite. Wir hätten die Reihe auf das höhere Neho-Niveau skalieren können — das hätte aber zwei Datenbasen vermischt und eine Genauigkeit vorgetäuscht, die keine Quelle hergibt.

Warum weichen die Portale so stark voneinander ab?

Für denselben Kanton und annähernd denselben Zeitraum nennen die Anbieter: 8'307 CHF je Quadratmeter für Wohnungen (Neho, Juni 2026), 8'197 CHF (Lookmove über Acheteur, August 2026), 8'280 CHF (Auswertung Atanos, Mai 2026) und 7'331 CHF (RealAdvisor, August 2026). Bei den Häusern reicht die Spanne von 7'700 CHF (homegate) über 7'754 CHF (Lookmove) und 7'896 CHF (Neho) bis 7'325 CHF (RealAdvisor).

Noch grösser ist der Unterschied beim Zwölfmonatstrend: Neho weist für Wohnungen 0,1 Prozent aus, die Atanos-Auswertung 0,4 Prozent, RealAdvisor dagegen 3,5 Prozent. Die Ursachen sind methodisch: Angebots- gegen Transaktionsdaten, unterschiedliche Flächendefinitionen, unterschiedliche Behandlung von Neubauprojekten und unterschiedlich lange Beobachtungsfenster. Diese Seite folgt der Neho-Basis für die Leitzahlen, weil deren Werte von zwei weiteren Auswertungen gestützt werden, und nennt die Abweichung offen, statt still zu mitteln.

Was bedeutet der Referenzzinssatz für Mietende und Vermietende?

Der hypothekarische Referenzzinssatz liegt seit dem 2. September 2025 bei 1,25 Prozent und wurde am 1. Juni 2026 unverändert bestätigt (Bundesamt für Wohnungswesen). Die nächsten Publikationstermine sind der 1. September und der 1. Dezember 2026. Der Satz ist die zentrale Stellschraube des Schweizer Mietrechts: Sinkt er, können Mietende eine Senkung verlangen; steigt er, können Vermietende eine Erhöhung ankündigen. Er gilt landesweit einheitlich, im Aargau ebenso wie in Zürich oder Basel-Landschaft.

Für den Kaufmarkt wirkt derselbe Zinsrahmen indirekt: Solange Hypotheken günstig bleiben, verschiebt sich die Rechnung zwischen Mieten und Kaufen zugunsten des Kaufens — und die Nachfrage nach Wohneigentum in den Pendlergemeinden bleibt hoch.

Preisentwicklung

Preisentwicklung im Kanton Aargau

Kaufpreis (CHF/m²)Miete (CHF/m²)
4'1285'3476'0847'0837'3310000020062016202120252026

Die Reihe folgt durchgehend der RealAdvisor-Basis und ist aus deren veröffentlichten Wachstumsraten zurückgerechnet: plus 3,5 Prozent in zwölf Monaten, plus 20,5 Prozent in fünf, plus 37,1 Prozent in zehn und plus 87,7 Prozent in 25 Jahren.

Stand: 2026-08-15 · Quelle: RealAdvisor, aus Wachstumsraten, Aug. 2026

Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus?

Im Aargau liegen Wohnungen und Häuser je Quadratmeter näher beieinander als in vielen anderen Kantonen. 8'307 CHF für Eigentumswohnungen stehen 7'896 CHF für Einfamilienhäuser gegenüber (Neho, Juni 2026). Der Unterschied im Gesamtpreis entsteht deshalb vor allem über die Fläche: Ein Haus mit 140 Quadratmetern kostet auch bei tieferem Quadratmeterpreis deutlich mehr als eine Wohnung mit 95 Quadratmetern.

Was kostet eine Eigentumswohnung im Aargau nach Zimmerzahl?

Die Auswertung nach Zimmerzahl zeigt ein klares Muster (Lookmove über Acheteur, August 2026): Kleinwohnungen mit einem bis anderthalb Zimmern kosten rund 9'090 CHF je Quadratmeter, Zweizimmerwohnungen 8'510 CHF, Dreizimmerwohnungen 8'165 CHF, Vierzimmerwohnungen 8'287 CHF, Fünfzimmerwohnungen 7'947 CHF und Wohnungen ab sechs Zimmern 7'583 CHF. Je kleiner die Einheit, desto teurer der Quadratmeter — Bad, Küche und Erschliessung verteilen sich auf weniger Fläche.

Für Kaufinteressierte heisst das: Wer primär auf den Quadratmeterpreis schaut, bevorzugt grössere Einheiten. Wer auf den Gesamtpreis und die Tragbarkeit achtet, findet den Einstieg eher bei kleineren Wohnungen — im Raum Brugg und im Zurzibiet beginnen Wohnungsangebote bei rund 450'000 bis 587'000 CHF.

Was kostet ein Haus im Aargau?

Auch bei Häusern sinkt der Quadratmeterpreis mit der Grösse: 8'332 CHF bei drei bis dreieinhalb Zimmern, 8'258 CHF bei vier bis viereinhalb, 7'927 CHF bei fünf bis fünfeinhalb, 7'637 CHF bei sechs bis sechseinhalb und 6'998 CHF ab sieben Zimmern. homegate weist für Aargauer Häuser einen Schnitt von 7'700 CHF je Quadratmeter aus, mit einer Spanne von 4'600 bis 10'800 CHF. Ein Vier-Zimmer-Haus kostet im unteren Segment rund 656'000 CHF, im Median rund 990'000 CHF und im oberen Segment bis über 1'550'000 CHF.

Wie lässt sich das Reihenhaus vom Einfamilienhaus abgrenzen?

Für den Kanton Aargau veröffentlicht keine der greifbaren Quellen getrennte Quadratmeterpreise für Reihenhäuser, Doppelhaushälften und freistehende Einfamilienhäuser. Die Tabelle oberhalb dieses Abschnitts nähert sich der Frage deshalb über die Zimmerzahl an: Reihenhäuser liegen typischerweise im Bereich von vier bis viereinhalb Zimmern, Doppelhaushälften bei fünf bis fünfeinhalb, freistehende Einfamilienhäuser darüber. Die Werte sind als Anhaltspunkt zu lesen, nicht als eigenständige Erhebung; das ist in der Tabelle so ausgewiesen.

Welche Rolle spielt der Zustand der Liegenschaft?

Der Aargauer Bestand ist in weiten Teilen zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren entstanden. Bei diesen Objekten entscheidet der energetische Zustand mittlerweile spürbar über den erzielbaren Preis. Fassade, Fenster, Heizung und Warmwasser sind die Positionen, auf die Käuferinnen und Käufer im Aargau am genauesten schauen, weil ein anstehender Heizungsersatz oder eine Fassadensanierung schnell einen sechsstelligen Betrag ausmacht. Belastbare kantonale Zahlen zum Preisabschlag unsanierter Objekte liegen nicht vor; die Spanne von 4'242 bis 15'994 CHF je Quadratmeter bildet diesen Effekt aber mit ab.

Welche Objektart passt zu welchem Budget?

Mit einem Budget bis rund 700'000 CHF bewegt man sich im Aargau vorwiegend im Wohnungssegment und in den günstigeren Bezirken — Zurzibiet, Teile des Freiamts, Aarburg und Umgebung. Zwischen 700'000 und 1'100'000 CHF öffnet sich das Haussegment ausserhalb der Zentren sowie das Wohnungssegment in Aarau, Lenzburg, Brugg und Rheinfelden. Oberhalb von 1'100'000 CHF liegen freistehende Häuser in Bahnnähe und Wohnungen in Baden, Wettingen, Ennetbaden und auf dem Mutschellen. Der Budgetrechner auf dieser Seite übersetzt diese Grössenordnungen in Quadratmeter, sobald die Gemeindeseiten hinterlegt sind.

Objektarten im Kanton Aargau

ObjektartPreis je m²EinstiegspreisMerkmal
Eigentumswohnung8'307 CHF/m²ab rund 450'000 CHFMedian-Kaufpreis rund 806'000 CHF
Reihenhausrund 8'260 CHF/m²ab rund 656'000 CHFProxy: Häuser mit 4–4,5 Zimmern
Doppelhaushälfterund 7'930 CHF/m²ab rund 685'000 CHFProxy: Häuser mit 5–5,5 Zimmern
Einfamilienhaus7'896 CHF/m²ab rund 990'000 CHFMedian 4-Zimmer-Haus 990'000 CHF

Quelle: Neho, Lookmove, homegate; Aug. 2026

Welche Lagen und Regionen gibt es?

Der Aargau zerfällt in mehrere Teilmärkte, die sich preislich klar unterscheiden und je einem anderen Zentrum zugewandt sind: das untere Limmattal und der Raum Baden Richtung Zürich, das Fricktal Richtung Basel, das Aaretal um Aarau, Lenzburg und Brugg als eigenständige Mitte, das Freiamt im Süden mit Anbindung an Zürich und Zug sowie der Westen um Zofingen und Oftringen Richtung Luzern und Bern.

Was zeichnet Baden, Wettingen und das untere Limmattal aus?

Der Bezirk Baden ist mit 155'798 Einwohnerinnen und Einwohnern der bevölkerungsreichste des Kantons und zugleich der teuerste Teilmarkt. In Wettingen werden Wohnungen zwischen 8'800 und 9'500 CHF je Quadratmeter gehandelt, mit einem ausgewiesenen Schnitt von 9'547 CHF; Ennetbaden erreicht in guten Lagen bis rund 11'200 CHF. Baden selbst liegt im Median bei rund 8'000 CHF je Quadratmeter, eine 4,5-Zimmer-Wohnung wird für etwa 2'370 CHF im Monat vermietet.

Baden ist der einzige Aargauer Ort mit einem eigenständigen, international ausgerichteten Arbeitsmarkt — geprägt von der Energie- und Industrietechnik, dem Kantonsspital und einem dichten Dienstleistungssektor. Wer hier kauft, ist nicht zwingend Pendler. Spreitenbach am östlichen Kantonsrand ist demgegenüber der klassische Limmattal-Standort: Einkaufszentren, Logistik, gute Strassenanbindung und eine im Kantonsvergleich hohe Dichte an Mietwohnungen.

Wie steht Aarau als Kantonshauptort da?

In Aarau kosten Eigentumswohnungen rund 8'233 CHF je Quadratmeter bei einer Spanne von 5'049 bis 14'215 CHF; über zwölf Monate legten sie um 3,6 Prozent zu. Häuser liegen bei rund 8'605 CHF je Quadratmeter mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent — in Aarau ist das Haus je Quadratmeter also teurer als die Wohnung, anders als im Kantonsschnitt. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung wird für rund 2'391 CHF im Monat angeboten. Aarau vereint Verwaltung, Bildung und ein gewachsenes Zentrum und ist damit weniger vom Zürcher Arbeitsmarkt abhängig als der Osten des Kantons.

Was bieten Fricktal, Zurzibiet und die Region Brugg?

Rheinfelden ist der Ankerpunkt des Fricktals: Wohnungen werden dort zwischen 7'787 und 8'125 CHF je Quadratmeter gehandelt, Vier-Zimmer-Einheiten kosten 875'000 bis 1'050'000 CHF, und der Preiszuwachs lag bei 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr — der höchste Wert unter den hier betrachteten Aargauer Zentren. Der Grund liegt auf der Hand: Basel SBB ist in rund einer Viertelstunde erreichbar, das Preisniveau liegt aber unter dem von Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Weiter östlich, im Zurzibiet und in der Region Brugg, beginnt das günstige Segment des Kantons: Einstiegswohnungen werden hier ab rund 450'000 bis 587'000 CHF angeboten. Brugg profitiert vom Bahnknoten und von der Fachhochschule Nordwestschweiz am Campus Brugg-Windisch; das Zurzibiet ist ländlich geprägt und reagiert am stärksten auf Veränderungen der Nachfrage.

Wie entwickelt sich das Freiamt im Süden?

Im Freiamt um Muri und Wohlen liegen die Wohnungspreise zwischen 7'077 und 8'110 CHF je Quadratmeter, mit einem jährlichen Zuwachs von rund 3,18 Prozent. Das obere Freiamt ist der ländlichste Teil dieses Marktes. Ganz anders das Mutschellen-Gebiet am nördlichen Rand des Bezirks Bremgarten: Berikon mit 11'398 CHF und Zufikon mit 10'629 CHF je Quadratmeter gehören zu den teuersten Gemeinden des ganzen Kantons — unmittelbare Folge der kurzen Distanz nach Zürich.

Und der Westen um Lenzburg, Zofingen und Oftringen?

Lenzburg liegt mit rund 8'721 CHF je Quadratmeter über dem Kantonsschnitt; der Median-Kaufpreis beträgt 884'000 CHF, wobei achtzig Prozent der Objekte zwischen 542'000 und 1'530'000 CHF gehandelt werden. Zofingen und Oftringen im Wiggertal bilden das westliche Gegengewicht mit Anbindung an Luzern, Olten und Bern; Aarburg unmittelbar daneben ist mit 6'577 CHF je Quadratmeter einer der günstigsten Standorte im Aaretal.

Am unteren Ende der kantonalen Skala stehen Gemeinden ohne dichten Bahnanschluss wie Veltheim mit 5'108 CHF je Quadratmeter. Der Abstand zu Berikon beträgt damit mehr als das Doppelte — innerhalb desselben Kantons, bei vergleichbarer Bausubstanz und einer Fahrdistanz von rund fünfzig Kilometern.

Was ist in Aargau anders als anderswo?

Drei Dinge unterscheiden den Aargau von seinen Nachbarkantonen: die aussergewöhnlich tiefen Erwerbsnebenkosten, die Abhängigkeit von gleich drei fremden Arbeitsmärkten und eine Bautätigkeit, die dem Preisanstieg regelmässig Gegenwind gibt. Zusammen ergeben sie einen Markt, der weniger volatil ist als jener in Zürich oder Zug, aber empfindlicher auf konjunkturelle Veränderungen in den Nachbarkantonen reagiert.

Warum sind die Kaufnebenkosten im Aargau so tief?

Der Aargau erhebt keine Handänderungssteuer. Er gehört damit zu der kleinen Gruppe von Kantonen — neben Zürich, Zug, Glarus, Schaffhausen, Uri und Tessin —, die auf diese Abgabe verzichten. Erhoben wird stattdessen die Grundbuchabgabe nach dem Gesetz über die Grundbuchabgaben (GBAG, SAR 725.100), eine sogenannte Gemengsteuer. Nach den einschlägigen Übersichten beträgt sie bei einer Handänderung durch Kauf 4 Promille der Kauf- oder Übernahmesumme, mindestens 100 CHF, und wird von der erwerbenden Partei getragen.

Hinzu kommen die Beurkundung des Kaufvertrags und die Kanzleigebühren der Grundbuchämter, geregelt im Dekret über die Grundbuchgebühren (GBGD, SAR 725.110) und in der Verordnung SAR 725.131; marktüblich sind dafür 0,1 bis 0,2 Prozent des Kaufpreises. In der Summe liegen die Erwerbsnebenkosten damit bei etwa einem halben Prozent. Zum Vergleich: In Basel-Landschaft fallen 2,5 Prozent Handänderungssteuer an, in Solothurn 2,2 Prozent, in Luzern 1,5 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 900'000 CHF sind das mehrere zehntausend Franken Unterschied — ein Betrag, der beim Eigenmittelnachweis unmittelbar ins Gewicht fällt.

Einzelne Portale weisen für die Aargauer Grundbuchabgabe deutlich tiefere Werte um 0,15 Prozent aus. Die Angaben widersprechen sich; massgebend ist in jedem Fall die Rechnung des zuständigen Grundbuchamts. Wer genau kalkulieren muss, fragt dort vor der Beurkundung nach.

Wie funktioniert die Grundstückgewinnsteuer im Aargau?

Beim Verkauf fällt die Grundstückgewinnsteuer auf dem erzielten Grundstückgewinn an. Der Aargau wählt einen proportionalen Tarif, dessen Satz allein von der Besitzesdauer abhängt: 40 Prozent bis zum ersten vollendeten Besitzjahr, dann während der ersten elf Jahre je zwei Prozentpunkte weniger pro Jahr, ab dem zwölften Jahr je einen Prozentpunkt, bis zum Minimum von 5 Prozent ab 25 Besitzjahren. Anders als in vielen Kantonen gibt es keinen separaten Spekulationszuschlag — die Abschreckung kurzfristiger Weiterverkäufe steckt bereits im Anfangssatz von 40 Prozent.

Ab dem elften Besitzjahr lassen sich die Anlagekosten pauschalieren; die Pauschale reicht je nach Haltedauer von 80 Prozent des Verkaufserlöses bis hinunter zu 65 Prozent ab 25 Jahren. Bei Ersatzbeschaffung von dauernd selbstgenutztem Wohneigentum ist ein Steueraufschub möglich, wenn der Erlös innert Frist wieder in eine gleich genutzte Liegenschaft fliesst. Zuständig für Veranlagung und Bezug ist die Gemeinde, in der das Grundstück liegt. Anrechenbar sind unter anderem wertvermehrende Investitionen, das Maklerhonorar und die Handänderungskosten bei Kauf und Verkauf.

Was heisst Pendlerkanton für den Wohnungsmarkt?

Der Aargau hat keine Grossstadt. Er liegt dafür im Schnittpunkt dreier Wirtschaftsräume: Zürich im Osten, Basel im Nordwesten, Bern und Luzern im Südwesten. Aus Baden und Wettingen ist Zürich HB in rund fünfzehn bis zwanzig Bahnminuten erreichbar, aus Rheinfelden Basel SBB in etwa einer Viertelstunde, aus Zofingen sind Olten, Luzern und Bern gut angebunden. Diese Lage ist der zentrale Preistreiber — und zugleich das grösste Risiko des Kantons.

Solange die Beschäftigung in Zürich und Basel wächst, wächst die Aargauer Nachfrage mit. Schwächelt einer dieser Arbeitsmärkte, trifft das den Aargau indirekt, aber merklich — stärker als einen Kanton mit eigenständiger wirtschaftlicher Basis. Das ist der Grund, weshalb sich das Preisgefälle innerhalb des Kantons so klar entlang der Bahnachsen ordnet und nicht entlang der Gemeindesteuerfüsse.

Welche Rolle spielen Lex Koller und das Zweitwohnungsgesetz?

Der Erwerb von Wohnliegenschaften durch Personen im Ausland richtet sich nach dem Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland, kurz Lex Koller. Wer eine Niederlassungsbewilligung C besitzt und die Liegenschaft selbst bewohnt, ist von der Bewilligungspflicht ausgenommen. Der Aargau führt keine kantonalen Kontingente für Ferienwohnungen — er ist kein Fremdenverkehrskanton im Sinne dieser Regelung.

Das Zweitwohnungsgesetz greift nur in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über zwanzig Prozent. Im nicht touristisch geprägten Aargau spielt es nach heutigem Stand praktisch keine Rolle; wer für ein konkretes Objekt Gewissheit braucht, prüft den Eintrag im Wohnungsinventar des Bundesamts für Raumentwicklung. Eine Mietpreisbremse nach deutschem Vorbild kennt die Schweiz nicht, und die kantonale Formularpflicht für den Anfangsmietzins nach Artikel 270 Absatz 2 OR gilt im Aargau nach heutigem Stand nicht.

Wie finanziert man Wohneigentum im Aargau?

Es gelten die schweizweiten Regeln. Mindestens zwanzig Prozent des Kaufpreises sind als Eigenmittel einzubringen, wobei höchstens die Hälfte davon aus der zweiten Säule stammen darf; zehn Prozent müssen also aus echten Ersparnissen, Säule 3a, Schenkung oder Erbvorbezug kommen. Bei einer Aargauer Eigentumswohnung zum Medianpreis von rund 806'000 CHF sind das gut 161'000 CHF Eigenmittel, davon mindestens rund 81'000 CHF ausserhalb der Pensionskasse.

Die Tragbarkeit rechnen Banken mit einem kalkulatorischen Zinssatz von üblicherweise 4,5 bis 5 Prozent, zuzüglich Unterhalt und Nebenkosten von rund einem Prozent des Kaufpreises sowie der Amortisation. Die Hypothek muss innert fünfzehn Jahren auf zwei Drittel der Belehnung zurückgeführt werden. In der Summe sollen die kalkulatorischen Wohnkosten ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Ob eine SARON-Hypothek oder eine Festhypothek gewählt wird, ist eine Frage der Risikotragfähigkeit und des Planungsbedarfs — diese Seite spricht dazu keine Empfehlung aus.

Was ändert der Systemwechsel beim Eigenmietwert?

Der Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung ist politisch beschlossen, das Inkrafttreten steht nach heutigem Stand jedoch noch nicht fest. Bis zur Umsetzung bleiben Eigenmietwert, Schuldzinsabzug und Unterhaltsabzüge unverändert anwendbar. Diese Seite nennt bewusst keine Jahreszahl, weil der Termin von der weiteren Umsetzung auf Bundes- und Kantonsebene abhängt. Wer eine Amortisationsstrategie plant, sollte den Stand vor dem Entscheid mit der kantonalen Steuerverwaltung oder einer Fachperson klären.

Amtliche Grundstücksdaten, Zonenpläne, Gewässerräume, Lärmbelastungskataster und historische Karten stellt der Kanton über das Geoportal des Aargauischen Geografischen Informationssystems bereit. Es ist der erste Anlaufpunkt, wenn zu einer konkreten Parzelle Zonenzugehörigkeit, Bauzonenreserven oder Altlastenverdacht zu prüfen sind.

Regionale Besonderheiten

Was den Aargauer Markt prägt

Steuern & Abgaben

Kaufnebenkosten unter einem Prozent

Der Aargau erhebt keine Handänderungssteuer. Stattdessen fällt die Grundbuchabgabe an, bei Kauf nach den einschlägigen Übersichten 4 Promille der Kaufsumme, mindestens 100 CHF. Mit Beurkundung und Kanzleigebühren von 0,1 bis 0,2 Prozent liegen die Erwerbsnebenkosten bei rund einem halben Prozent. In Basel-Landschaft sind allein 2,5 Prozent fällig, in Solothurn 2,2 Prozent.

Steuern & Abgaben

Grundstückgewinnsteuer sinkt mit der Besitzesdauer

Der Satz beginnt bei 40 Prozent des Grundstückgewinns bis zum ersten vollendeten Besitzjahr und sinkt in den ersten elf Jahren um je zwei Prozentpunkte, danach um je einen, bis zum Minimum von 5 Prozent ab 25 Besitzjahren. Ab dem elften Jahr sind die Anlagekosten pauschalierbar, mit 65 bis 80 Prozent des Verkaufserlöses.

Nachfrage & Zielgruppen

Pendlerkanton zwischen drei Wirtschaftsräumen

Der Aargau hat keine eigene Grossstadt, liegt aber zwischen Zürich, Basel und Bern. Aus Baden und Wettingen erreicht man Zürich HB in 15 bis 20 Bahnminuten, aus Rheinfelden Basel SBB in rund 15 Minuten. Die Nachfrage hängt deshalb stärker vom Arbeitsmarkt der Nachbarkantone ab als von der lokalen Beschäftigung.

Marktstruktur

Preisgefälle vom Limmattal ins Freiamt

Zwischen der teuersten und der günstigsten Gemeinde liegt in den Angebotsdaten mehr als der Faktor zwei. Berikon wird mit 11'398 CHF, Zufikon mit 10'629 CHF, Ennetbaden mit 10'946 CHF und Wettingen mit 9'547 CHF je Quadratmeter ausgewiesen. Am unteren Ende stehen Aarburg mit 6'577 CHF und Veltheim mit 5'108 CHF.

Bauzonen & Raumplanung

Rege Bautätigkeit, spürbarer Leerstand

Mit 348'656 Wohnungen per Ende 2024 und 196 Gemeinden in elf Bezirken gehört der Aargau zu den baufreudigen Kantonen. Die Leerwohnungsziffer sank innert Jahresfrist von 1,30 auf 1,18 Prozent, liegt damit aber weiterhin über dem gesamtschweizerischen Wert von rund 1,08 Prozent.

Recht & Bewilligungen

Kein Formularzwang beim Anfangsmietzins

Eine Mietpreisbremse nach deutschem Vorbild kennt die Schweiz nicht. Einzelne Kantone verlangen, den Anfangsmietzins auf amtlichem Formular offenzulegen (Art. 270 Abs. 2 OR); im Aargau gilt das nach heutigem Stand nicht. Wirksam bleibt der Referenzzinssatz, seit 2. September 2025 bei 1,25 Prozent.

Stand: 2026-08-16 · Quelle: Kanton Aargau, BWO, Atanos, RealAdvisor

Recht & Kosten

Recht, Steuern und Kosten im Aargau

Mietpreisbremse
Für Aargau nicht ausgewiesen.
Grundbuchabgabe statt Handänderungssteuer
Rechtsgrundlagen sind das Gesetz über die Grundbuchabgaben (GBAG, SAR 725.100), das Dekret über die Grundbuchgebühren (GBGD, SAR 725.110) und die Verordnung über die Kanzleigebühren der Grundbuchämter (SAR 725.131). Die verbindliche Abrechnung erstellt das zuständige Grundbuchamt.
Grundstückgewinnsteuer beim Verkauf
Der Satz richtet sich allein nach der Besitzesdauer und reicht von 40 Prozent im ersten Jahr bis 5 Prozent ab 25 Jahren. Zuständig für Veranlagung und Bezug ist die Gemeinde, in der das Grundstück liegt. Wertvermehrende Investitionen, Maklerhonorar und Handänderungskosten sind anrechenbar.
Lex Koller beim Erwerb aus dem Ausland
Personen im Ausland benötigen für den Erwerb von Wohnliegenschaften eine Bewilligung. Wer über eine Niederlassungsbewilligung C verfügt und die Liegenschaft selbst bewohnt, ist davon ausgenommen. Der Aargau kennt keine kantonalen Kontingente für Ferienwohnungen.
Eigenmietwert im Systemwechsel
Der Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung ist politisch beschlossen. Das Inkrafttreten steht nach heutigem Stand noch nicht fest; bis dahin bleiben Eigenmietwert, Schuldzinsabzug und Unterhaltsabzüge unverändert anwendbar.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Miet- und Kaufmarkt

Mieten oder kaufen im Aargau

Mietmarkt

Mietmarkt

Angebotsmiete
rund 17 CHF/m²/Mt.
4,5-Zimmer-Wohnung
rund 1'950 CHF/Mt.
Leerwohnungsziffer
1,18 % (2025)
Referenzzinssatz
1,25 % seit 09/2025
Kaufmarkt

Kaufmarkt

Eigentumswohnung
8'307 CHF/m²
Spanne Wohnungen
4'242–15'994 CHF/m²
Einfamilienhaus
7'896 CHF/m²
Trend 12 Monate
+0,1 % Wohnungen

Der Aargau ist ein Markt mit tiefen Erwerbsnebenkosten und einem Preisniveau rund acht Prozent unter dem Schweizer Wohnungsdurchschnitt. Die Mietseite bleibt mit einer Leerwohnungsziffer von 1,18 Prozent knapp, ist aber weniger eng als in Zürich und Zug.

Stand: 2026-06-30 · Quelle: Neho, RealAdvisor, Atanos; Stand Aug. 2026

Marktprognose

Wie geht es weiter?

Grundtendenz: steigendHorizont: 12–24 Monate

Die Portale erwarten für 2026 einen leichten Preisanstieg: rund 3,5 Prozent bei Eigentumswohnungen und 2,5 Prozent bei Einfamilienhäusern. Getragen wird das vom tiefen Referenzzinssatz und der Pendlernachfrage. Gegen den Trend wirken hohe Bautätigkeit und Sanierungslasten im Altbestand.

Basisszenario
0 bis +3 % je Jahr
Wahrscheinlichkeit rund 55 %

Der Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent, die Zuwanderung in die Agglomerationen Baden, Aarau und Rheinfelden hält an. Preise steigen moderat weiter, das Gefälle zwischen Limmattal und Freiamt bleibt bestehen.

Optimistisch
+3 bis +6 % je Jahr
Wahrscheinlichkeit rund 25 %

Sinkende Hypothekarzinsen und ein knappes Angebot an Einfamilienhäusern in Bahnnähe treffen auf zusätzliche Nachfrage von Haushalten, die aus dem Kanton Zürich ausweichen. Besonders Baden, Wettingen und Lenzburg reagieren.

Konservativ
−3 bis 0 % je Jahr
Wahrscheinlichkeit rund 20 %

Steigende Zinsen oder eine schwächere Beschäftigung in den Nachbarkantonen dämpfen die Nachfrage. Die hohe Bautätigkeit trifft dann auf weniger Käuferinnen und Käufer, zuerst in peripheren Gemeinden des Zurzibiets und des Freiamts.

Einflussfaktoren

  • Tiefer Referenzzinssatz · stützend · 1,25 % seit September 2025, stützt die Tragbarkeit
  • Pendlernachfrage aus Zürich und Basel · stützend · Preisabstand zum Kanton Zürich bleibt gross
  • Knappes Bauland in Baden und Aarau · stützend · Verdichtung ersetzt Neubau auf der grünen Wiese
  • Hohe Bautätigkeit im Kanton · belastend · Leerwohnungsziffer 1,18 % über dem Landesmittel
  • Sanierungsbedarf im Altbestand · belastend · Unsanierte Objekte werden stärker abgewertet
  • Systemwechsel beim Eigenmietwert · neutral · Wirkung offen, Inkrafttreten nicht terminiert

Prognosen sind Einschätzungen auf Basis öffentlich verfügbarer Daten – keine Anlageberatung.

Stand: 2026-08-16 · Quelle: Atanos, RealAdvisor, BWO; Aug. 2026

Häufige Fragen zum Immobilienmarkt Aargau

Was kostet eine Eigentumswohnung im Kanton Aargau?

Eine Eigentumswohnung kostet im Kanton Aargau im Juni 2026 durchschnittlich 8'307 CHF je Quadratmeter (Neho). Der Median liegt bei 8'113 CHF, die Spanne reicht von 4'242 bis 15'994 CHF je Quadratmeter. Der mittlere Transaktionspreis einer Aargauer Eigentumswohnung beträgt rund 806'000 CHF (RealAdvisor, August 2026). Wo im Kanton Sie kaufen, entscheidet stärker über den Preis als jede andere Eigenschaft der Wohnung.

Wie teuer ist der Aargau im Vergleich zur übrigen Schweiz?

Aargauer Eigentumswohnungen liegen mit 8'307 CHF je Quadratmeter rund acht Prozent unter dem gesamtschweizerischen Wohnungsdurchschnitt von rund 9'003 CHF (Juni 2026). Bei Einfamilienhäusern ist der Abstand geringer: 7'896 CHF im Aargau gegenüber rund 7'957 CHF landesweit. Der eigentliche Kostenvorteil des Kantons liegt weniger im Kaufpreis als bei den Erwerbsnebenkosten von nur rund einem halben Prozent.

Was kostet ein Haus im Kanton Aargau?

Ein Einfamilienhaus kostet im Aargau im Juni 2026 durchschnittlich 7'896 CHF je Quadratmeter (Neho), homegate weist für August 2026 rund 7'700 CHF bei einer Spanne von 4'600 bis 10'800 CHF aus. Ein typisches Vier-Zimmer-Haus liegt im Median bei rund 990'000 CHF; das untere Segment beginnt bei etwa 656'000 CHF, das obere reicht über 1'550'000 CHF hinaus. Der mittlere Transaktionspreis für Häuser beträgt rund 1'172'000 CHF.

Was kostet ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte im Aargau?

Für den Aargau veröffentlicht keine der greifbaren Quellen getrennte Preise nach Hausform. Über die Zimmerzahl als Näherung ergeben sich rund 8'258 CHF je Quadratmeter für Häuser mit vier bis viereinhalb Zimmern, wie sie für Reihenhäuser typisch sind, und rund 7'927 CHF bei fünf bis fünfeinhalb Zimmern (Lookmove, August 2026). Diese Werte sind ein Anhaltspunkt, keine eigenständige Erhebung.

Welche Gemeinde im Aargau ist am teuersten?

Am teuersten sind die zürichnahen Gemeinden auf dem Mutschellen und im Raum Baden: Berikon wird mit 11'398 CHF und Zufikon mit 10'629 CHF je Quadratmeter ausgewiesen, Ennetbaden mit rund 10'946 CHF und Wettingen mit 9'547 CHF (Auswertungen Mai bis August 2026). Alle diese Gemeinden liegen an der Grenze zum Kanton Zürich oder unmittelbar am Zentrum Baden.

Wo ist Wohneigentum im Aargau am günstigsten?

Am unteren Ende der Skala stehen periphere Gemeinden ohne dichten Bahnanschluss: Veltheim wird mit 5'108 CHF und Aarburg mit 6'577 CHF je Quadratmeter ausgewiesen (Stand Mai 2026). Auch im Zurzibiet und in der Region Brugg beginnen Wohnungsangebote bereits bei rund 450'000 bis 587'000 CHF. Zwischen Berikon und Veltheim liegt damit mehr als der Faktor zwei.

Was kostet eine Wohnung in Aarau?

In Aarau kosten Eigentumswohnungen rund 8'233 CHF je Quadratmeter bei einer Spanne von 5'049 bis 14'215 CHF; über zwölf Monate legten sie um 3,6 Prozent zu (RealAdvisor, August 2026). Häuser liegen mit rund 8'605 CHF je Quadratmeter darüber, ihr Zwölfmonatstrend beträgt 3,2 Prozent. Aarau ist damit leicht teurer als der Kantonsschnitt, aber deutlich günstiger als Wettingen oder Ennetbaden.

Was kostet eine Wohnung in Baden und Wettingen?

In Wettingen werden Eigentumswohnungen zwischen 8'800 und 9'500 CHF je Quadratmeter gehandelt, mit einem ausgewiesenen Schnitt von 9'547 CHF. Baden liegt im Median bei rund 8'000 CHF je Quadratmeter, das benachbarte Ennetbaden erreicht in guten Lagen bis rund 11'200 CHF (Stand Juli 2026). Eine 4,5-Zimmer-Wohnung wird in Baden für etwa 2'370 CHF im Monat vermietet.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise im Aargau?

Sie steigen leicht. Über zwölf Monate bis Juni 2026 veränderten sich die Wohnungspreise um 0,1 Prozent und die Hauspreise um 1,3 Prozent (Neho); über sechs Monate betrug der Zuwachs 1,9 beziehungsweise 2,0 Prozent. RealAdvisor weist für denselben Zeitraum höhere Werte von 3,5 und 3,1 Prozent aus. Wir nennen beide Zahlen, statt sie zu mitteln — die Methodik der Anbieter unterscheidet sich.

Wie stark sind die Preise im Aargau langfristig gestiegen?

Über fünf Jahre stiegen die Aargauer Preise um rund 20,5 Prozent, über zehn Jahre um 37,1 Prozent, über zwanzig Jahre um 77,6 Prozent und über 25 Jahre um 87,7 Prozent bei Wohnungen sowie 85,8 Prozent bei Häusern (RealAdvisor, August 2026). Bei Häusern allein weist homegate für die letzten vier Jahre einen Anstieg von rund 9,2 Prozent aus.

Wie hoch ist die Miete je Quadratmeter im Aargau?

Eine 4,5-Zimmer-Wohnung mit rund 115 Quadratmetern wird im Aargau für etwa 1'950 CHF im Monat angeboten, das entspricht rund 17 CHF je Quadratmeter und Monat (Auswertung Juli 2026). RealAdvisor weist mit 294 CHF je Quadratmeter und Jahr einen höheren Wert aus, rechnerisch rund 24,50 CHF im Monat. Die Abweichung dürfte auf Flächendefinition und Objektmix zurückgehen.

Was kostet eine 4,5-Zimmer-Wohnung im Aargau zur Miete?

Im Kantonsschnitt rund 1'950 CHF im Monat. In den Zentren liegt der Wert höher: In Aarau werden für eine 4,5-Zimmer-Wohnung rund 2'391 CHF verlangt, in Baden rund 2'370 CHF (Stand Juli 2026). Es handelt sich um Angebotsmieten aus Inseraten, nicht um Bestandesmieten — laufende Mietverhältnisse liegen in der Regel darunter.

Lohnt sich eine Kapitalanlage im Kanton Aargau?

Das hängt vom Objekt ab; diese Seite gibt keine Empfehlung. Ausgangslage: Kaufpreise von 8'307 CHF je Quadratmeter, Angebotsmieten um 17 CHF je Quadratmeter und Monat, eine Leerwohnungsziffer von 1,18 Prozent und Erwerbsnebenkosten von nur rund einem halben Prozent. Die daraus rechnerisch abgeleitete Bruttomietrendite zeigt der Kennzahlenblock oben. Gegenläufig wirken die hohe Bautätigkeit und der Sanierungsbedarf im älteren Bestand.

Wie hoch ist die Leerwohnungsziffer im Kanton Aargau?

Die Leerwohnungsziffer sank innert Jahresfrist von 1,30 auf 1,18 Prozent. Sie liegt damit weiterhin über dem gesamtschweizerischen Wert von rund 1,08 Prozent. Bezugsgrösse ist ein Wohnungsbestand von 348'656 Einheiten per Ende 2024 (Statistik Aargau). Der Aargauer Mietmarkt ist damit angespannt, aber nicht so ausgetrocknet wie jener in Zürich oder Zug.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich im Aargau rechnen?

Mit rund einem halben Prozent des Kaufpreises — einem der tiefsten Werte der Schweiz. Der Aargau erhebt keine Handänderungssteuer; es fallen die Grundbuchabgabe sowie Beurkundungs- und Kanzleigebühren von 0,1 bis 0,2 Prozent an. Bei einem Kaufpreis von 900'000 CHF sind das grössenordnungsmässig rund 5'000 CHF. Der Rechner auf dieser Seite zeigt die Aufteilung; verbindlich ist die Rechnung des Grundbuchamts.

Zahlt man im Kanton Aargau eine Handänderungssteuer?

Nein. Der Aargau gehört zu den wenigen Kantonen ohne Handänderungssteuer, neben Zürich, Zug, Glarus, Schaffhausen, Uri und Tessin. Erhoben wird stattdessen die Grundbuchabgabe nach dem Gesetz über die Grundbuchabgaben (GBAG, SAR 725.100). Zum Vergleich: In Basel-Landschaft beträgt die Handänderungssteuer 2,5 Prozent, in Solothurn 2,2 Prozent und in Luzern 1,5 Prozent.

Wie hoch ist die Grundbuchabgabe im Kanton Aargau?

Nach den einschlägigen Übersichten beträgt sie bei einer Handänderung durch Kauf 4 Promille der Kauf- oder Übernahmesumme, mindestens 100 CHF, und wird von der erwerbenden Partei getragen. Einzelne Portale weisen tiefere Werte um 0,15 Prozent aus; die Angaben widersprechen sich. Rechtsgrundlagen sind GBAG (SAR 725.100), GBGD (SAR 725.110) und die Verordnung SAR 725.131. Verbindlich ist die Rechnung des zuständigen Grundbuchamts.

Gilt im Kanton Aargau eine Mietpreisbremse?

Nein, eine Mietpreisbremse nach deutschem Vorbild kennt das Schweizer Recht nicht. Auch die kantonale Formularpflicht für den Anfangsmietzins nach Artikel 270 Absatz 2 OR gilt im Aargau nach heutigem Stand nicht. Wirksam bleibt der hypothekarische Referenzzinssatz: Sinkt er, können Mietende eine Senkung des Mietzinses verlangen. Er liegt seit dem 2. September 2025 bei 1,25 Prozent.

Wie hoch ist der hypothekarische Referenzzinssatz 2026?

Der Referenzzinssatz liegt seit dem 2. September 2025 bei 1,25 Prozent und wurde am 1. Juni 2026 unverändert bestätigt (Bundesamt für Wohnungswesen). Die nächsten Publikationstermine sind der 1. September und der 1. Dezember 2026. Der Satz gilt landesweit einheitlich, im Aargau ebenso wie in Zürich, Solothurn oder Basel-Landschaft.

Wie hoch ist die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Aargau?

Sie beträgt 40 Prozent des Grundstückgewinns bis zum ersten vollendeten Besitzjahr und sinkt danach: in den ersten elf Jahren um je zwei Prozentpunkte, ab dem zwölften Jahr um je einen Prozentpunkt, bis zum Minimum von 5 Prozent ab 25 Besitzjahren (Kanton Aargau). Ab dem elften Jahr lassen sich die Anlagekosten mit 65 bis 80 Prozent des Verkaufserlöses pauschalieren. Zuständig ist die Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

Wer zahlt im Aargau die Maklerprovision?

In der Schweiz und damit auch im Aargau trägt die Provision üblicherweise die verkaufende Partei. Marktüblich sind 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Für Käuferinnen und Käufer fällt sie in der Regel nicht an. Beim Verkauf ist das Maklerhonorar bei der Grundstückgewinnsteuer als Anlagekosten anrechenbar.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Wohnung im Aargau?

Mindestens 20 Prozent des Kaufpreises, wovon höchstens die Hälfte aus der zweiten Säule stammen darf. Bei einer Aargauer Eigentumswohnung zum Medianpreis von rund 806'000 CHF sind das gut 161'000 CHF, davon mindestens rund 81'000 CHF aus echten Ersparnissen, Säule 3a, Schenkung oder Erbvorbezug. Hinzu kommen die Kaufnebenkosten von rund einem halben Prozent, die nicht über die Hypothek finanziert werden.

Wie wird die Tragbarkeit im Aargau gerechnet?

Nach den schweizweiten Bankregeln, nicht nach kantonalem Recht. Angesetzt wird ein kalkulatorischer Zinssatz von üblicherweise 4,5 bis 5 Prozent, dazu Unterhalt und Nebenkosten von rund einem Prozent des Kaufpreises sowie die Amortisation. Die Hypothek muss innert 15 Jahren auf zwei Drittel der Belehnung zurückgeführt werden. Die kalkulatorischen Wohnkosten sollen ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung im Aargau?

Eine amtliche Statistik zur Vermarktungsdauer führt der Kanton Aargau nicht. Als Anhaltspunkt dient die Leerwohnungsziffer von 1,18 Prozent, die über dem Landesmittel von rund 1,08 Prozent liegt: In den Zentren Baden, Wettingen, Aarau und Rheinfelden ist die Nachfrage hoch, in peripheren Gemeinden des Zurzibiets und des oberen Freiamts ist der Käuferkreis kleiner und die Vermarktung entsprechend länger.

Dürfen Personen aus dem Ausland im Aargau eine Wohnung kaufen?

Das richtet sich nach dem Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (Lex Koller). Wer eine Niederlassungsbewilligung C besitzt und die Liegenschaft selbst bewohnt, braucht keine Bewilligung. Der Aargau führt keine kantonalen Kontingente für Ferienwohnungen, da er kein Fremdenverkehrskanton im Sinne dieser Regelung ist.

Wo finde ich amtliche Grundstücksdaten zum Kanton Aargau?

Über das Geoportal des Aargauischen Geografischen Informationssystems (AGIS). Dort finden Sie Zonenpläne, Gewässerräume, Lärmbelastungskataster, aktuelle und historische Karten sowie Abfragen zu einzelnen Parzellen. Der Link steht im Rechtsblock dieser Seite. Für Grundbuchauszüge ist das zuständige Grundbuchamt anzufragen, für die Grundstückgewinnsteuer die Gemeinde.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand Juni 2026 (Neho, RealAdvisor, homegate). Sie werden quartalsweise überprüft.

  • Q3/2026 · Erstveröffentlichung, Datenstand Juni 2026
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Quellen

  1. Neho — Quadratmeterpreis Kanton Aargau · abgerufen 16.8.2026
  2. RealAdvisor — Immobilienpreise Kanton Aargau · abgerufen 16.8.2026
  3. RealAdvisor — Immobilienpreise Aarau · abgerufen 16.8.2026
  4. homegate — Immobilienpreise Kanton Aargau · abgerufen 16.8.2026
  5. Kanton Aargau — Aargau in Zahlen · abgerufen 16.8.2026
  6. Kanton Aargau — Grundbuchabgaben und Gebühren · abgerufen 16.8.2026
  7. Kanton Aargau — Grundstückgewinnsteuer · abgerufen 16.8.2026
  8. BWO — Hypothekarischer Referenzzinssatz · abgerufen 16.8.2026
  9. Atanos — Immobilienpreise Aargau 2026 · abgerufen 16.8.2026
  10. Atanos — Wohnungspreise im Aargau, Regionen im Vergleich · abgerufen 16.8.2026
  11. Acheteur/Lookmove — Immobilienbewertung Kanton Aargau · abgerufen 16.8.2026
  12. Kanton Aargau — AGIS Geoportal, Online-Karten · abgerufen 16.8.2026
  13. Grundheim — Handänderungssteuer nach Kanton · abgerufen 16.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ — keine Anlageberatung.
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