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Immobilienpreise in Solothurn

Der Kanton Solothurn verbindet ein moderates Preisniveau mit einer der besten Bahnanbindungen der Schweiz. Zwischen Wasseramt, Olten, Grenchen und dem Schwarzbubenland liegen jedoch Welten.

5'928CHF/m²
Eigentumswohnung
6'060CHF/m²
Haus
20.67CHF/m²
Miete je Monat
4.2%
Bruttomietrendite
293'081
Einwohner

Stand August 2026 · Quelle: RealAdvisor

Der Immobilienmarkt in Solothurn im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet im Kanton Solothurn im August 2026 durchschnittlich 5'928 CHF je Quadratmeter (RealAdvisor, Stand 15. August 2026). Häuser liegen mit rund 6'060 CHF je Quadratmeter nur wenig darüber. Damit gehört Solothurn zu den bezahlbaren Kantonen der Deutschschweiz – und das, obwohl er an vier der wirtschaftsstärksten Regionen des Landes grenzt.

Wie teuer ist Wohneigentum im Kanton Solothurn wirklich?

Der Kantonsdurchschnitt verdeckt mehr, als er zeigt. Die belegte Spanne für Eigentumswohnungen reicht von rund 3'464 bis 9'401 CHF je Quadratmeter, bei Häusern von etwa 3'500 bis 11'991 CHF. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Segment liegt damit fast der Faktor drei. Für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern bedeutet der Durchschnitt rund 593'000 CHF; im Schwarzbubenland zahlen Sie für dieselbe Fläche eher 900'000 CHF, in Grenchen oder im Thal deutlich weniger.

Die Quellen weichen dabei erkennbar voneinander ab. RealAdvisor trennt Wohnungen und Häuser und kommt auf 5'928 beziehungsweise 6'060 CHF je Quadratmeter. homegate weist für den Auswertungszeitraum vom 15. August 2025 bis zum 15. August 2026 einen objektartübergreifenden Median von rund 6'300 CHF aus, mit einer Spanne von 3'800 bis 8'900 CHF, und ImmoScout24 nennt für Häuser 6'346 CHF. Die Unterschiede erklären sich aus der Objektmischung und der Methodik – Angebotsdaten sind keine Transaktionsdaten. Wir führen deshalb die getrennt ausgewiesenen RealAdvisor-Werte als Leitzahlen und nennen die Abweichungen offen, statt sie stillschweigend zu mitteln.

Wer kauft im Kanton Solothurn?

Der Kanton ist ein Eigennutzermarkt. Ende 2025 lebten 293'081 Personen im Kanton Solothurn, 1'674 mehr als ein Jahr zuvor (Amt für Finanzen, Statistikportal Kanton Solothurn). Das Plus von 0,6 Prozent stammt vollständig aus Wanderungsgewinnen; die natürliche Bevölkerungsentwicklung war leicht negativ. Es war zugleich das dritte Jahr in Folge mit abnehmender Wachstumsrate.

Zugezogen wird vor allem aus den teureren Nachbarregionen. Familien, die in Basel, Bern, Zürich oder Aarau arbeiten, finden im Kanton Solothurn Wohnraum zu einem Bruchteil der dortigen Preise – bei Fahrzeiten, die dank des Bahnknotens Olten häufig unter 40 Minuten bleiben. Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger sind ebenfalls vertreten, treffen aber auf zwei Bremsen: die volle Handänderungssteuer von 2,2 Prozent, von der nur Selbstnutzer befreit sind, und ein spürbares Leerstandsrisiko.

Wie viel Wohnraum steht leer?

Am 1. Juni 2025 standen im Kanton Solothurn 2,05 Prozent aller Wohnungen leer. Das ist nach dem Jura mit 3,03 Prozent der zweithöchste Wert der Schweiz und mehr als das Doppelte des Landesmittels von 1,0 Prozent (BWO/BFS). Solothurn und Jura waren die einzigen beiden Kantone über der Zwei-Prozent-Marke, während 15 Kantone unter einem Prozent lagen.

Für den Markt hat das drei Folgen. Erstens haben Mietende echte Auswahl und Verhandlungsspielraum – anders als in Zürich oder Zug, wo Wohnungen faktisch ohne Spielraum vergeben werden. Zweitens dauert die Vermarktung älterer Objekte länger, besonders in Grenchen, im Niederamt und im Thal. Drittens erklärt der entspannte Markt, warum der Kanton auf die Formularpflicht für den Anfangsmietzins verzichtet.

Was bedeutet das Mietniveau für Eigentümerinnen und Eigentümer?

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei rund 20.67 CHF je Quadratmeter und Monat, abgeleitet aus 248 CHF je Quadratmeter und Jahr (RealAdvisor, August 2026). Bei Häusern sind es rund 287 CHF im Jahr, also etwa 23.90 CHF monatlich. Ende 2023 hatte der Wert bei 19.97 CHF gelegen, mit einem Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung in der Stadt Solothurn kostet brutto rund 3'000 CHF im Monat.

Weil die Kaufpreise im Kanton unter dem Landesmittel liegen, das Mietniveau aber vergleichsweise stabil ist, fällt das rechnerische Verhältnis von Miete zu Kaufpreis günstiger aus als in den Zentren. Die konkrete Bruttomietrendite ermittelt der Kennzahlenblock oben auf dieser Seite aus den hinterlegten Marktdaten; sie ist eine Modellgrösse und ersetzt keine Objektkalkulation. Bestehende Mietverhältnisse richten sich zudem nach dem hypothekarischen Referenzzinssatz, den das Bundesamt für Wohnungswesen am 1. Juni 2026 bei 1,25 Prozent bestätigt hat.

Welche Branchen tragen den Markt?

Der Kanton lebt von der Industrie, nicht vom Dienstleistungssektor. Grenchen ist mit Herstellern wie ETA und Breitling ein Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie und verfügt zudem über einen Regionalflughafen; Ende 2024 überschritt die Stadt die Marke von 19'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Olten und das Niederamt sind traditionelle Standorte der Bahn-, Energie- und Logistikwirtschaft, das Gäu ist eine der wichtigsten Logistikachsen des Mittellandes. Diese Struktur hält die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum stabil, macht den Immobilienmarkt aber konjunkturempfindlicher als in Kantonen mit Verwaltungs- oder Finanzschwerpunkt. Wer hier kauft, kauft ein Stück Exportkonjunktur mit.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Der Kanton Solothurn hat die Zinswende von 2022 milder überstanden als die Hochpreisregionen. Über vier Jahre seit Anfang 2022 misst homegate ein Plus von 8,32 Prozent; in den zwölf Monaten bis August 2026 verteuerten sich Eigentumswohnungen um 3,6 Prozent und Häuser um 3,0 Prozent (RealAdvisor).

Was geschah nach der Zinswende 2022?

2022 beendete die Schweizerische Nationalbank die Negativzinsphase, die Hypothekarzinsen zogen binnen weniger Monate deutlich an, und die Nachfrage kühlte in den teuren Kantonen spürbar ab. In Solothurn fiel die Delle flacher aus, weil die Einstiegspreise ohnehin tiefer lagen und die Tragbarkeitsrechnung deshalb seltener am kalkulatorischen Zinssatz scheiterte. Die Zeitreihe oben zeigt für 2022 und 2023 eine Konsolidierung, danach eine stetige Erholung.

Wichtig zur Einordnung: Diese Reihe ist aus dokumentierten Jahresveränderungen zurückgerechnet und gerundet. Der Ausgangswert 2022 stammt aus dem homegate-Vierjahresvergleich, die Folgejahre aus den ausgewiesenen Veränderungsraten für Eigentumswohnungen; die Mietwerte zwischen dem belegten Quartalswert aus dem vierten Quartal 2023 und dem Stand August 2026 sind linear interpoliert. Wir weisen das aus, statt eine Präzision vorzutäuschen, die die Datenlage nicht hergibt.

Warum wuchs Solothurn stärker als der Schweizer Durchschnitt?

2024 verteuerten sich Eigentumswohnungen im Kanton um 3,0 Prozent und Einfamilienhäuser um 1,5 Prozent, während der Schweizer Durchschnitt bei 2,0 beziehungsweise 1,2 Prozent lag (Solothurner Zeitung nach RealAdvisor, März 2025). Die Inflation betrug im selben Zeitraum 1,1 Prozent. Solothurn wuchs also real – und stärker als das Land.

Der Grund ist Ausweichnachfrage. Wenn eine Eigentumswohnung in Basel oder Zürich für viele Haushalte ausser Reichweite gerät, verschiebt sich die Suche in den erreichbaren Ring. Solothurn liegt in diesem Ring gleich mehrfach: nördlich im Schwarzbubenland gegenüber Basel, östlich über Olten gegenüber Aarau und Zürich, südwestlich über Grenchen und die Kantonshauptstadt gegenüber Biel und Bern. Zusätzlich wirkte, dass Neubauten mit ihren höheren Quadratmeterpreisen einen wachsenden Anteil des Angebots stellten und den Durchschnitt anhoben.

Wie haben sich die Mieten entwickelt?

Deutlich verhaltener als die Kaufpreise. Von 19.97 CHF je Quadratmeter und Monat im vierten Quartal 2023 auf rund 20.67 CHF im August 2026 entspricht knapp 3,5 Prozent über fast drei Jahre. Dass die Mieten dem Kaufmarkt nicht folgen, hat einen einfachen Grund: Bei 2,05 Prozent Leerwohnungen fehlt Vermietenden die Marktmacht, Erhöhungen durchzusetzen. Der hypothekarische Referenzzinssatz, seit dem 1. Juni 2026 bei 1,25 Prozent, wirkt in dieselbe Richtung – solange er nicht steigt, gibt es keinen gesetzlichen Anlass für Mietzinserhöhungen aus Zinsgründen.

Was sagen die Quellen, wo sie sich widersprechen?

Sie widersprechen sich in der Höhe, nicht in der Richtung. homegate kommt für den Kanton auf rund 6'300 CHF je Quadratmeter im Median über alle Objektarten, ImmoScout24 auf 6'346 CHF für Häuser, RealAdvisor auf 5'928 CHF für Wohnungen und 6'060 CHF für Häuser. Alle drei zeigen steigende Preise. Die Abweichung von rund sechs Prozent zwischen den Leitzahlen liegt im Rahmen dessen, was unterschiedliche Stichproben und Modellannahmen erzeugen.

Eine amtliche Preisstatistik, die diesen Streit entscheiden könnte, gibt es für den Schweizer Wohnimmobilienmarkt nicht. Preisniveaus stammen hier aus hedonischen Modellen privater Anbieter wie Wüest Partner oder IAZI sowie aus Angebotsdaten der Portale. Amtlich verfügbar sind Bevölkerung, Bau- und Leerwohnungsstatistik – und genau diese Zahlen verwenden wir für die strukturellen Aussagen dieser Seite.

Was heisst das für die kommenden Quartale?

Die Ausgangslage spricht für eine Fortsetzung des moderaten Auftriebs, nicht für einen Sprung. Tiefe Finanzierungskosten, das anhaltende Preisgefälle zu den vier Nachbarregionen und die Erschliessungsqualität rund um Olten stützen; die hohe Leerwohnungsziffer, das abflachende Bevölkerungswachstum und die Abhängigkeit von Uhren-, Logistik- und Bahnindustrie bremsen. Der Prognoseblock weiter unten führt die Szenarien mit ihren Bandbreiten auf. Prognosen bleiben Einschätzungen auf Basis öffentlich verfügbarer Daten.

Preisentwicklung

Preisentwicklung

Kaufpreis (CHF/m²)Miete (CHF/m²)
5'4735'3785'5565'7225'928202020202120222023202420252026

Die Reihe ist aus dokumentierten Jahresveränderungen zurückgerechnet und gerundet: 2022 aus dem homegate-Vierjahresvergleich, 2023 bis 2026 aus den Raten für Eigentumswohnungen. Mietwerte zwischen Q4/2023 und August 2026 sind interpoliert.

Stand: 2026-08-15 · Quelle: RealAdvisor, homegate, HEV SO; 2022–2026

Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus?

Im Kanton Solothurn kostet der Quadratmeter im Einfamilienhaus mit rund 6'060 CHF nur etwa zwei Prozent mehr als in der Eigentumswohnung mit 5'928 CHF (RealAdvisor, August 2026). Dieser geringe Abstand ist eine Solothurner Besonderheit – in den Zentren liegen zwischen beiden Objektarten oft 20 Prozent und mehr.

Warum ist der Quadratmeter im Haus kaum teurer als in der Wohnung?

Weil Bauland im Kanton vergleichsweise verfügbar und günstig ist. In dicht bebauten Kantonen treibt der Bodenanteil den Hauspreis; im Wasseramt, im Niederamt und im Gäu fällt dieser Effekt deutlich schwächer aus. Hinzu kommt, dass ein erheblicher Teil des Solothurner Wohnungsbestands aus den 1960er- bis 1980er-Jahren stammt und im Preis hinter neueren Häusern zurückbleibt. Der Abstand kehrt sich in einzelnen Gemeinden sogar um: In Grenchen liegen Wohnungen mit rund 5'696 CHF je Quadratmeter über den Häusern mit 5'548 CHF, in Zuchwil mit 6'450 gegenüber 6'214 CHF ebenfalls.

Was zahlt man für welche Objektart?

Die Objektartentabelle unten führt die vier gängigen Typen mit Quadratmeterpreis, typischem Einstiegspreis und Merkmal. Für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser liegen belegte Kantonswerte vor; die Angaben zu Reihenhäusern und Doppelhaushälften sind aus den Haus- und Wohnungswerten abgeleitet und bewusst als Spanne ausgewiesen, weil dafür keine getrennte kantonale Statistik existiert.

  • Eigentumswohnung: rund 5'930 CHF je Quadratmeter, Einstieg ab etwa 380'000 CHF für kompakte Bestandswohnungen.
  • Reihenhaus: abgeleitet 5'600 bis 6'100 CHF je Quadratmeter, verbreitet im Wasseramt, im Gäu und im Niederamt.
  • Doppelhaushälfte: abgeleitet 5'800 bis 6'300 CHF je Quadratmeter, typisch für die Agglomerationen Olten und Solothurn.
  • Einfamilienhaus: rund 6'060 CHF je Quadratmeter; der Median für vier Zimmer liegt bei 795'000 CHF, die übliche Spanne bei 560'000 bis 1'198'000 CHF.

Für wen eignet sich welche Objektart?

Wer täglich nach Basel, Bern oder Zürich pendelt, profitiert am stärksten von einer Wohnung in Gehdistanz zum Bahnhof – in Olten, Solothurn, Grenchen oder Dornach. Familien mit Betreuungsbedarf finden im Wasseramt und im Niederamt Reihen- und Doppelhäuser zu Preisen, die in der Agglomeration Zürich nicht einmal für eine Wohnung reichen. Das freistehende Einfamilienhaus mit grossem Umschwung bleibt eine Sache der ländlichen Gemeinden im Thal, im Bucheggberg und im Gäu, wo die Fahrzeiten zum nächsten Zentrum deutlich steigen.

Was kostet Neubau gegenüber Bestand?

Getrennte kantonale Zahlen für Neubau und Bestand liegen nicht in belastbarer Form vor, weshalb wir hier keine Prozentzahl nennen. Belegt ist jedoch die Richtung: Die Solothurner Zeitung führte den überdurchschnittlichen Preisanstieg im Kanton auch darauf zurück, dass Neubauten mit ihren höheren Quadratmeterpreisen einen wachsenden Anteil am Angebot stellen. Wer Bestand aus den 1970er-Jahren mit unsanierter Gebäudehülle kauft, sollte den Sanierungsaufwand von Beginn an in die Tragbarkeitsrechnung nehmen, nicht in die Wunschliste.

Welche Rolle spielt die Energiekennzahl?

Eine grössere als in engen Märkten. Wenn 2,05 Prozent der Wohnungen leer stehen, können Kaufinteressenten ausweichen, statt Kompromisse einzugehen. Objekte mit hohem Heizwärmebedarf, insbesondere Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre in Grenchen, im Niederamt und im Thal, brauchen entsprechend länger oder einen Preisabschlag. Der Kanton führt ein Förderprogramm Energie für Gebäudehülle und Heizungsersatz; belastbare kantonale Zahlen zur Höhe des Preisabschlags gibt es nicht, weshalb wir hier bewusst keine nennen.

Objektarten im Kanton Solothurn im Vergleich

ObjektartPreis je m²EinstiegspreisMerkmal
Eigentumswohnung≈ 5'930 CHF/m²ab ca. 380'000 CHFBestand, 3,5–4,5 Zimmer
Reihenhaus≈ 5'600–6'100 CHF/m²ab ca. 620'000 CHFWasseramt, Gäu, Niederamt
Doppelhaushälfte≈ 5'800–6'300 CHF/m²ab ca. 680'000 CHFAgglomeration Olten/Solothurn
Einfamilienhaus≈ 6'060 CHF/m²ab ca. 560'000 CHFMedian 4 Zimmer 795'000 CHF

Quelle: RealAdvisor & homegate 08/2026; RH/DHH abgeleitet

Welche Lagen und Regionen gibt es?

Der Kanton Solothurn ist kein zusammenhängendes Gebiet, und sein Immobilienmarkt ist es erst recht nicht. Zwischen Dornach im Schwarzbubenland mit rund 9'238 CHF je Quadratmeter und Grenchen mit rund 5'696 CHF liegt der Faktor 1,6 – bei rund 40 Kilometern Luftlinie und einem Kantonsgebiet, das sich dazwischen in zwei Teile trennt.

Was unterscheidet das Schwarzbubenland vom Hauptkantonsgebiet?

Das Schwarzbubenland mit den Bezirken Dorneck und Thierstein liegt nördlich des Juras und damit im Einzugsgebiet von Basel. Wer in Dornach wohnt, fährt nach Basel, nicht nach Solothurn; die Basler Tramlinie endet in Dornach. Entsprechend folgt das Preisniveau dem Basler Markt: Wohnungen liegen bei rund 9'238 CHF, Häuser bei rund 9'270 CHF je Quadratmeter. Die Solothurner Zeitung nennt neben Dornach auch Gempen und Witterswil unter den teuersten Gemeinden des Kantons – alle drei im Schwarzbubenland.

Das Hauptkantonsgebiet südlich des Juras orientiert sich dagegen am Mittelland. Hier bewegen sich die Wohnungspreise zwischen rund 5'636 CHF in Derendingen und knapp 6'944 CHF in der Stadt Solothurn. Für Kaufende heisst das: Ein Kantonsdurchschnitt taugt zur Orientierung, nie zur Kalkulation. Bemerkenswert ist zudem, dass der Bezirk Thierstein 2025 überdurchschnittlich wuchs, der Bezirk Dorneck dagegen leicht verlor.

Warum ist Olten der Schlüssel zum Kanton?

Olten ist der zentrale Knotenpunkt des Schweizer Schienennetzes. Von hier erreichen Sie Bern, Basel, Zürich und Luzern in jeweils rund 30 bis 40 Minuten – vier Wirtschaftszentren von einem einzigen Wohnort aus. Diese Lagegunst ist im Preis nur zum Teil eingepreist: Wohnungen kosten in Olten rund 6'394 CHF, Häuser rund 6'419 CHF je Quadratmeter und damit etwa acht Prozent über dem Kantonsschnitt, aber weit unter dem Niveau aller vier Zielstädte.

Die Statistik bestätigt die Wirkung: Der Bezirk Olten gehörte 2025 zu den drei Bezirken mit überdurchschnittlichem Bevölkerungswachstum. Auch das angrenzende Niederamt mit Gemeinden wie Schönenwerd, Däniken und Gretzenbach sowie das Gäu mit Oensingen – dort liegen Wohnungen bei rund 5'970 CHF je Quadratmeter – profitieren von der Autobahn A1 und den S-Bahn-Verbindungen.

Wie steht es um Solothurn, das Wasseramt und Grenchen?

Die Kantonshauptstadt Solothurn ist mit rund 6'944 CHF je Quadratmeter für Wohnungen und 7'549 CHF für Häuser der teuerste Ort ausserhalb des Schwarzbubenlandes. Die barocke Altstadt, die Aare und ein dichtes Bildungsangebot halten die Nachfrage hoch, obwohl der Bezirk Solothurn 2025 leicht an Bevölkerung verlor. Direkt angrenzend liegt das Wasseramt: Zuchwil kommt auf rund 6'450 CHF je Quadratmeter, Derendingen auf rund 5'636 CHF – Vorortlagen mit kurzem Weg in die Stadt und spürbarem Preisabschlag.

Grenchen bildet das andere Ende. Mit rund 5'696 CHF für Wohnungen und 5'548 CHF für Häuser ist die Stadt der günstigste der grösseren Orte des Kantons. Sie überschritt Ende 2024 die Marke von 19'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und ist mit ETA und Breitling ein Zentrum der Uhrenindustrie; hinzu kommt der Regionalflughafen. Der Bezirk Lebern, zu dem Grenchen gehört, wuchs 2025 überdurchschnittlich. Der hohe Bestand an älteren Wohnungen erklärt jedoch, warum Leerstand und Vermarktungsdauer hier über dem Kantonsschnitt liegen.

Wo ist es am günstigsten?

Am unteren Ende der Preisskala steht die Region Thal mit Gemeinden wie Balsthal, Mümliswil-Ramiswil und Laupersdorf sowie die abgelegeneren Orte des Schwarzbubenlandes; die Solothurner Zeitung nennt ausdrücklich Meltingen und Bärschwil. Ebenfalls günstig sind Teile des Bucheggbergs zwischen Solothurn und Bern. Der Preisvorteil hat einen Preis: längere Fahrzeiten, dünnere Nahversorgung und ein Markt, in dem sich ein Verkauf über Monate ziehen kann. Wer hier kauft, sollte eine lange Haltedauer einplanen – wofür die Grundstückgewinnsteuer mit ihrem Besitzesdauerabzug ohnehin einen Anreiz setzt.

Was ist in Solothurn anders als anderswo?

Die Solothurner Eigenheit steht im Steuerrecht: Wer eine Liegenschaft kauft und dauernd selbst bewohnt, zahlt seit 2011 keine Handänderungssteuer. Für alle anderen liegt sie bei 2,2 Prozent – einem der höheren Sätze der Schweiz.

Warum zahlen Selbstnutzer keine Handänderungssteuer?

Der Kanton hat die Befreiung eingeführt, um den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum zu erleichtern. Der Effekt ist beträchtlich. Kauft eine Familie in Zuchwil ein Haus für 850'000 CHF und bezieht es selbst, fallen nur rund 0,2 Prozent Beurkundungs- und rund 0,15 Prozent Grundbuchgebühren an, zusammen etwa 2'975 CHF. Erwirbt dieselbe Liegenschaft eine Kapitalanlegerin, kommen 2,2 Prozent Handänderungssteuer hinzu, also 18'700 CHF, und die Nebenkosten steigen auf rund 21'675 CHF oder 2,55 Prozent.

Zwei Details sind wichtig. Bei Übertragungen an Ehegatten oder Nachkommen halbiert sich der Satz auf 1,1 Prozent. Und wer die Selbstnutzung nachträglich aufgibt, muss mit einer Nachbesteuerung rechnen – die Befreiung ist an die dauernde Eigennutzung geknüpft, nicht an die Absicht im Kaufzeitpunkt. Wer die Steuer trägt, ist zwischen den Parteien frei vereinbar; üblich ist die Übernahme durch die Käuferschaft.

Was bedeutet das Amtsnotariat für Kaufende?

Solothurn kennt das Amtsnotariat: Beurkundet wird durch staatliche Notariate zu gesetzlich fixierten Tarifen. Das unterscheidet den Kanton von Bern, Genf oder dem Tessin mit ihrem freien Notariat, wo Honorare zwischen Notariaten variieren können. Für Kaufende heisst das Planungssicherheit – ein Preisvergleich entfällt, weil es nichts zu vergleichen gibt. Als Richtwert gelten rund 0,2 Prozent für die Beurkundung und rund 0,15 Prozent Grundbuchabgabe.

Die Maklerprovision folgt der Schweizer Praxis: Sie trägt in der Regel die Verkäuferschaft, marktüblich 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Käuferinnen und Käufer zahlen im Normalfall kein Maklerhonorar. Im Kaufnebenkostenrechner auf dieser Seite ist der Käuferanteil deshalb mit null angesetzt.

Wie unterscheidet sich Solothurn von Bern, Aargau, Basel-Landschaft und Jura?

Der Kanton grenzt an sehr unterschiedliche Märkte, und der Vergleich schärft das Bild. Der Aargau erhebt gar keine Handänderungssteuer, sondern nur eine Grundbuchgebühr – ein Vorteil, der Solothurner Kapitalanleger direkt betrifft. Bern kennt das freie Notariat und hat die Formularpflicht für den Anfangsmietzins angeordnet, Solothurn nicht. Basel-Landschaft ist der Referenzmarkt für das Schwarzbubenland und zieht die Preise in Dornach, Gempen und Witterswil nach oben. Der Jura schliesslich weist mit 3,03 Prozent die höchste Leerwohnungsziffer der Schweiz aus – Solothurn folgt mit 2,05 Prozent auf Platz zwei.

Was Solothurn unverwechselbar macht, ist die Kombination: ein Kanton mit Grenzen zu gleich vier Wirtschaftsregionen, moderaten Preisen, entspanntem Wohnungsmarkt und einer Steuerregel, die Eigennutzer bevorzugt und Anleger belastet. Diese Mischung findet sich in der Deutschschweiz kein zweites Mal.

Was gilt bei Grundstückgewinnsteuer, Lex Koller und Eigenmietwert?

Beim Verkauf greift die Grundstückgewinnsteuer, berechnet zum Einkommenssteuertarif von Kanton, Gemeinde und Kirche. Gewinne unter 10'000 CHF bleiben steuerfrei. Ab dem fünften vollendeten Besitzjahr sinkt der steuerbare Gewinn um zwei Prozent je weiteres Jahr, höchstens um 50 Prozent nach 30 Jahren. Einen Spekulationszuschlag bei kurzer Haltedauer kennt Solothurn – anders als viele Kantone – nicht. Bei Ersatzbeschaffung von selbstgenutztem Wohneigentum ist ein Steueraufschub möglich.

Die Lex Koller macht den Erwerb von Wohnliegenschaften durch Personen im Ausland bewilligungspflichtig; ausgenommen ist die Wohnung am tatsächlichen Wohnsitz, und Personen aus EU- und EFTA-Staaten mit Wohnsitz in der Schweiz sowie Inhaberinnen und Inhaber einer Niederlassungsbewilligung C kaufen bewilligungsfrei. Solothurn ist kein Ferienwohnungskanton und hat kein entsprechendes Kontingent. Das Zweitwohnungsgesetz mit seiner 20-Prozent-Schwelle spielt hier praktisch keine Rolle.

Beim Eigenmietwert steht der Systemwechsel bevor. Die Stimmbevölkerung hat am 28. September 2025 mit 57,73 Prozent zugestimmt; der Bundesrat teilte am 1. April 2026 mit, dass die Abschaffung nach heutigem Stand per 1. Januar 2029 erfolgt, nach einer Übergangsphase bis Ende 2028. Für den Kanton Solothurn mit seinem hohen Anteil selbstgenutzten Wohneigentums ist neben dem Wegfall des Eigenmietwerts vor allem der Wegfall des Unterhaltsabzugs relevant.

Wie finanziert man im Kanton Solothurn?

Nach dem Schweizer Rahmen und nicht nach dem deutschen. Erforderlich sind mindestens 20 Prozent Eigenmittel, davon höchstens die Hälfte aus der zweiten Säule. Die Tragbarkeit rechnen Banken mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 4,5 bis 5 Prozent, zuzüglich rund einem Prozent für Unterhalt und Nebenkosten sowie der Amortisation auf zwei Drittel Belehnung innert 15 Jahren; die Summe soll ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen.

Für ein Einfamilienhaus zum Solothurner Medianpreis von 795'000 CHF bedeutet das rund 159'000 CHF Eigenmittel, davon mindestens 79'500 CHF aus echten Ersparnissen oder der Säule 3a, und ein Bruttoeinkommen in der Grössenordnung von 135'000 CHF. Weil Selbstnutzer von der Handänderungssteuer befreit sind, kommen nur rund 0,35 Prozent Nebenkosten hinzu – ein spürbarer Vorteil gegenüber Kantonen mit voller Handänderungssteuer. Ob SARON- oder Festhypothek passt, hängt von Ihrer Risikofähigkeit ab, nicht vom Kanton; die tiefere absolute Kaufsumme in Solothurn vergrössert allerdings den Spielraum in beide Richtungen.

Regionale Besonderheiten

Was den Kanton Solothurn ausmacht

Marktstruktur

Ein Kanton, zwei Immobilienmärkte

Im Hauptkantonsgebiet liegen die Wohnungspreise zwischen rund 5'636 CHF je Quadratmeter in Derendingen und 6'944 CHF in der Stadt Solothurn. Im Schwarzbubenland, das zur Agglomeration Basel gehört, sind es in Dornach rund 9'238 CHF – über 60 Prozent mehr als in Grenchen.

Infrastruktur & Erreichbarkeit

Olten als Bahnknoten der Schweiz

Olten ist der zentrale Knotenpunkt des Schweizer Schienennetzes: Bern, Basel, Zürich und Luzern in je 30 bis 40 Minuten. Wohnungen kosten hier rund 6'394 CHF je Quadratmeter, weit unter dem Niveau der Zielstädte. Der Bezirk Olten wuchs 2025 überdurchschnittlich.

Nachfrage & Zielgruppen

Zweithöchste Leerwohnungsziffer der Schweiz

Am 1. Juni 2025 standen 2,05 Prozent aller Wohnungen leer – nach dem Jura der zweithöchste Wert der Schweiz und mehr als das Doppelte des Landesmittels. Mietende haben Auswahl, Vermietende brauchen bei älterem Bestand in Grenchen und im Niederamt länger.

Steuern & Abgaben

Handänderungssteuer entfällt für Selbstnutzer

Die 2,2 Prozent entfallen bei dauernd selbstgenutztem Wohneigentum. Für ein Haus in Zuchwil zu 850'000 CHF sinken die Nebenkosten dadurch von rund 21'675 auf etwa 2'975 CHF. Kapitalanleger und juristische Personen tragen den vollen Satz.

Marktstruktur

Industriestandorte Olten und Grenchen

Grenchen ist mit ETA und Breitling ein Zentrum der Uhrenindustrie und überschritt Ende 2024 die Marke von 19'000 Einwohnern; Wohnungen kosten dort rund 5'696 CHF je Quadratmeter. Olten und das Niederamt stehen für Bahn-, Energie- und Logistikwirtschaft.

Bauzonen & Raumplanung

Wachstum verschiebt sich innerhalb des Kantons

Ende 2025 lebten 293'081 Personen im Kanton, 1'674 mehr als ein Jahr zuvor – die dritte Verlangsamung in Folge. Überdurchschnittlich wuchsen die Bezirke Olten, Lebern und Thierstein, während Dorneck und Solothurn leicht verloren.

Stand: 2026-08-15

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Handänderungssteuer
2.2 % des Kaufpreises. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 0.4 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Für Solothurn nicht ausgewiesen.
Befreiung von der Handänderungssteuer bei Selbstnutzung
Die 2,2 Prozent entfallen bei dauernd selbstgenutztem Wohneigentum. Bei Übertragung an Ehegatten oder Nachkommen gilt der halbe Satz von 1,1 Prozent. Wird die Selbstnutzung später aufgegeben, kann nachbesteuert werden.
Amtsnotariat mit gesetzlich fixierten Tarifen
Beurkundet wird im Kanton Solothurn durch staatliche Notariate. Die Tarife sind gesetzlich festgelegt, ein Preisvergleich zwischen Notariaten wie in Bern oder Genf entfällt. Richtwert: rund 0,2 Prozent Beurkundung, rund 0,15 Prozent Grundbuchabgabe.
Keine Formularpflicht für den Anfangsmietzins
Solothurn hat die Formularpflicht nach Art. 270 Abs. 2 OR nicht angeordnet. Mietende können den Anfangsmietzins deshalb nur unter den engeren Voraussetzungen von Art. 270 Abs. 1 OR anfechten, etwa bei persönlicher Notlage.
Grundstückgewinnsteuer ohne Spekulationszuschlag
Der Gewinn wird zum Einkommenssteuertarif erfasst; unter 10'000 CHF bleibt er steuerfrei. Ab dem fünften Besitzjahr sinkt der Gewinn um 2 Prozent jährlich, maximal 50 Prozent nach 30 Jahren. Kurze Haltedauern werden nicht zusätzlich belastet.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500'000 CHF
Grunderwerbsteuer2.2 %11'000 CHF
Notar & Grundbuch0.35 %1'750 CHF
Nebenkosten gesamt2.6 %12'750 CHF
Gesamtaufwand512'750 CHF

Richtwerte für Solothurn. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Miet- und Kaufmarkt

Mietmarkt und Kaufmarkt im Kanton Solothurn

Mietmarkt

Mietmarkt

Ø Angebotsmiete
20.67 CHF/m²/Mt.
Spanne Wohnungen
12.10–32.75 CHF/m²
Leerwohnungsziffer
2,05 % (01.06.2025)
Referenzzinssatz
1,25 % seit 06/2026
Kaufmarkt

Kaufmarkt

Ø Eigentumswohnung
5'928 CHF/m²
Spanne Wohnungen
3'464–9'401 CHF/m²
Ø Einfamilienhaus
6'060 CHF/m²
Trend 12 Monate
+3,6 % / Wohnungen

Solothurn ist einer der wenigen Schweizer Märkte mit spürbarem Angebot: 2,05 Prozent Leerwohnungen verschaffen Mietenden Auswahl, die Kaufpreise liegen unter dem Landesmittel. Dem stehen Leerstandsrisiko und die Konjunkturabhängigkeit der Industriestandorte gegenüber.

Stand: 2026-08-15 · Quelle: RealAdvisor, BWO, BFS

Marktprognose

Wie geht es weiter?

Grundtendenz: steigendHorizont: 12–24 Monate

Wohnungen verteuerten sich bis August 2026 um 3,6 Prozent, Häuser um 3,0 Prozent – mehr als im Schweizer Mittel. Tiefe Zinsen, das Preisgefälle zu Basel, Bern und Zürich sowie der Bahnknoten Olten stützen; Leerstand und flaueres Bevölkerungswachstum bremsen.

Basisszenario
+1 bis +3 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 55 %

Zinsniveau und Zuwanderung bleiben stabil. Der Preisauftrieb schwächt sich leicht ab und konzentriert sich auf die gut erschlossenen Gemeinden im Bezirk Olten, im Wasseramt und im Schwarzbubenland. Älterer Bestand in Grenchen und im Thal tritt auf der Stelle.

Optimistisch
+3 bis +5 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 25 %

Sinkende Hypothekarzinsen und weiter steigende Preise in Basel und Zürich lenken zusätzliche Nachfrage in den Kanton. Der Leerstand baut sich ab, insbesondere im Niederamt und in Dornach. Neubauprojekte werden vor Fertigstellung vermarktet.

Konservativ
-2 bis 0 % p. a.
Wahrscheinlichkeit 20 %

Ein konjunktureller Rückschlag in der Uhren- und Exportindustrie trifft Grenchen und das Thal überdurchschnittlich. Steigende Zinsen und mehr Leerstand verlängern die Vermarktungsdauer; unsanierter Bestand mit schwacher Energiekennzahl verliert zuerst.

Einflussfaktoren

  • Preisgefälle zu Basel, Bern und Zürich · stützend · Dornach 9'240, Grenchen 5'700 CHF/m² – Ausweichnachfrage
  • Bahnknoten Olten · stützend · Bern, Basel, Zürich, Luzern in 30 bis 40 Minuten
  • Tiefer Referenzzinssatz · stützend · 1,25 % seit Juni 2026 – günstige Tragbarkeit
  • Leerwohnungsziffer 2,05 Prozent · belastend · Zweithöchster Wert der Schweiz, Mieterseite im Vorteil
  • Abflachendes Bevölkerungswachstum · belastend · +0,6 % in 2025, dritte Verlangsamung in Folge
  • Industrieabhängigkeit Grenchen und Thal · neutral · Uhren und Export – konjunkturempfindliche Nachfrage

Prognosen sind Einschätzungen auf Basis öffentlich verfügbarer Daten – keine Anlageberatung.

Stand: 2026-08-15 · Quelle: Veris Redaktion auf Basis RealAdvisor, BWO, BFS

Häufige Fragen zum Immobilienmarkt im Kanton Solothurn

Was kostet eine Eigentumswohnung im Kanton Solothurn?

Eine Eigentumswohnung kostet im Kanton Solothurn im August 2026 durchschnittlich 5'928 CHF je Quadratmeter (RealAdvisor, Stand 15. August 2026). Die belegte Spanne reicht von rund 3'464 bis 9'401 CHF je Quadratmeter. homegate weist für denselben Zeitraum einen objektartübergreifenden Median von rund 6'300 CHF je Quadratmeter aus, was an der abweichenden Objektmischung liegt. Für eine 100 Quadratmeter grosse Wohnung ergibt der Kantonsdurchschnitt rund 593'000 CHF.

Was kostet ein Haus im Kanton Solothurn?

Ein Einfamilienhaus kostet im Kanton Solothurn im August 2026 rund 6'060 CHF je Quadratmeter, mit einer Spanne von etwa 3'500 bis 11'991 CHF (RealAdvisor). homegate und ImmoScout24 nennen für ein Haus mit vier Zimmern einen Medianpreis von 795'000 CHF bei einer üblichen Spanne von 560'000 bis 1'198'000 CHF, Auswertungszeitraum 15. August 2025 bis 15. August 2026. Häuser sind im Kanton damit je Quadratmeter nur wenig teurer als Wohnungen – ein Muster, das sich von den Zentren unterscheidet.

Welche Gemeinde ist am teuersten, welche am günstigsten?

Am teuersten ist das Schwarzbubenland im Einzugsgebiet Basel: In Dornach liegen Wohnungen bei rund 9'238 CHF je Quadratmeter (RealAdvisor, August 2026). Als teuerste Gemeinden nennt die Solothurner Zeitung unter Berufung auf RealAdvisor zudem Feldbrunnen, Gempen und Witterswil. Am günstigsten sind die Region Thal sowie Gemeinden wie Meltingen und Bärschwil; unter den grösseren Orten liegt Grenchen mit rund 5'696 CHF je Quadratmeter am unteren Ende. Der Faktor zwischen Dornach und Grenchen beträgt rund 1,6.

Steigen oder fallen die Preise im Kanton Solothurn?

Sie steigen. In den zwölf Monaten bis August 2026 verteuerten sich Eigentumswohnungen um 3,6 Prozent und Häuser um 3,0 Prozent (RealAdvisor). Für 2024 hatte die Solothurner Zeitung ein Plus von 3,0 Prozent bei Wohnungen und 1,5 Prozent bei Häusern ausgewiesen – jeweils über dem Schweizer Mittel von 2,0 beziehungsweise 1,2 Prozent. homegate misst über vier Jahre seit Anfang 2022 ein Plus von 8,32 Prozent. Der Kanton wächst damit stetig, aber ohne die Sprünge der Hochpreisregionen.

Wie hoch ist die Miete je Quadratmeter im Kanton Solothurn?

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei rund 20.67 CHF je Quadratmeter und Monat, abgeleitet aus 248 CHF je Quadratmeter und Jahr (RealAdvisor, August 2026). Für Häuser sind es rund 287 CHF im Jahr, also etwa 23.90 CHF monatlich. Ende 2023 lag der Wert bei 19.97 CHF je Quadratmeter und Monat, mit einem Plus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung in der Stadt Solothurn kostet brutto rund 3'000 CHF im Monat.

Lohnt sich eine Kapitalanlage im Kanton Solothurn?

Rechnerisch fällt die Bruttomietrendite im Kanton höher aus als in den Schweizer Zentren, weil die Kaufpreise mit rund 5'928 CHF je Quadratmeter unter dem Landesmittel liegen, das Mietniveau von 20.67 CHF je Quadratmeter aber vergleichsweise stabil ist. Dem stehen zwei Risiken gegenüber: die Leerwohnungsziffer von 2,05 Prozent, der zweithöchste Wert der Schweiz, und die volle Handänderungssteuer von 2,2 Prozent, von der nur Selbstnutzer befreit sind. Dies ist eine Marktbeschreibung, keine Anlageempfehlung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich im Kanton Solothurn rechnen?

Bei Selbstnutzung fallen nur rund 0,35 Prozent an: etwa 0,2 Prozent Beurkundung durch das Amtsnotariat und rund 0,15 Prozent Grundbuchabgabe. Bei einem Kaufpreis von 850'000 CHF sind das rund 2'975 CHF. Kaufen Sie als Kapitalanlegerin, Kapitalanleger oder juristische Person, kommen 2,2 Prozent Handänderungssteuer hinzu – zusammen rund 21'675 CHF oder 2,55 Prozent. Die Maklerprovision trägt in der Regel die Verkäuferschaft.

Gilt im Kanton Solothurn die Formularpflicht für den Anfangsmietzins?

Nein. Solothurn hat die Formularpflicht nach Art. 270 Abs. 2 OR nicht angeordnet – anders als etwa Zürich, Bern, Basel-Stadt, Luzern, Zug, Freiburg, Neuenburg, Waadt und Genf. Der Grund liegt im entspannten Markt: Mit 2,05 Prozent Leerwohnungen am 1. Juni 2025 lag der Kanton weit über der Schwelle, ab der Kantone eine solche Pflicht üblicherweise auslösen. Anfechtungen des Anfangsmietzinses sind nur unter den engeren Voraussetzungen von Art. 270 Abs. 1 OR möglich.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für einen Kauf im Kanton Solothurn?

Mindestens 20 Prozent des Kaufpreises, davon höchstens die Hälfte aus der zweiten Säule. Bei einem Einfamilienhaus zum Medianpreis von 795'000 CHF sind das 159'000 CHF, davon mindestens 79'500 CHF aus echten Eigenmitteln oder Säule 3a. Bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung zum Kantonsdurchschnitt von rund 593'000 CHF sind es 118'600 CHF. Da Selbstnutzer von der Handänderungssteuer befreit sind, kommen nur rund 0,35 Prozent Nebenkosten hinzu, die aus Eigenmitteln zu tragen sind.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung im Kanton Solothurn?

Belastbare kantonale Zahlen zur Vermarktungsdauer liegen nicht vor; der Kanton veröffentlicht keine amtliche Statistik dazu. Als Anhaltspunkt dient die Leerwohnungsziffer von 2,05 Prozent per 1. Juni 2025 – der zweithöchste Wert der Schweiz. In gut erschlossenen Lagen wie Zuchwil, Dornach oder Olten geht die Vermarktung erfahrungsgemäss zügiger als im Thal oder bei unsaniertem Bestand in Grenchen. Verhandlungsspielraum besteht vor allem bei älteren Objekten mit schwacher Energiekennzahl.

Wie hoch ist die Handänderungssteuer im Kanton Solothurn?

Sie beträgt 2,2 Prozent des Kaufpreises. Entscheidend ist die Solothurner Ausnahme: Wer die Liegenschaft dauernd selbst bewohnt, ist seit 2011 befreit. Bei Übertragungen an Ehegatten oder Nachkommen halbiert sich der Satz auf 1,1 Prozent. Volle 2,2 Prozent zahlen Kapitalanleger, Zweitwohnungskäufer und juristische Personen. Wer die Selbstnutzung nachträglich aufgibt, muss mit einer Nachbesteuerung rechnen. Wer die Steuer trägt, ist frei vereinbar; üblich ist die Käuferschaft.

Wie funktioniert die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Solothurn?

Der Gewinn aus dem Verkauf einer privaten Liegenschaft wird zum Einkommenssteuertarif von Kanton, Gemeinde und Kirche erfasst. Gewinne unter 10'000 CHF bleiben steuerfrei. Ab dem fünften vollendeten Besitzjahr sinkt der steuerbare Gewinn um 2 Prozent je weiteres Jahr, maximal um 50 Prozent nach 30 Jahren Besitzesdauer. Anders als viele Kantone kennt Solothurn keinen Spekulationszuschlag bei kurzer Haltedauer. Bei Ersatzbeschaffung von selbstgenutztem Wohneigentum ist ein Steueraufschub möglich.

Warum ist Dornach so viel teurer als Grenchen?

Dornach liegt im Schwarzbubenland, dem nördlich abgetrennten Kantonsteil im Einzugsgebiet Basel, und profitiert vom dortigen Preisniveau: rund 9'238 CHF je Quadratmeter für Wohnungen gegenüber rund 5'696 CHF in Grenchen (RealAdvisor, August 2026). Das ist ein Faktor von etwa 1,6. Grenchen ist dagegen ein Industriestandort im Solothurner Hauptgebiet mit hohem Bestand an älteren Wohnungen und entsprechend höherem Leerstand. Der Kanton ist deshalb als zwei getrennte Märkte zu lesen.

Was kostet eine Wohnung in Olten?

In Olten kosten Eigentumswohnungen rund 6'394 CHF je Quadratmeter und Häuser rund 6'419 CHF (RealAdvisor, August 2026). Damit liegt Olten rund 8 Prozent über dem Kantonsschnitt, aber deutlich unter Basel, Bern und Zürich, die alle in 30 bis 40 Bahnminuten erreichbar sind. Der Bezirk Olten gehörte 2025 zu den drei Bezirken mit überdurchschnittlichem Bevölkerungswachstum, was auf anhaltende Pendlernachfrage hindeutet.

Was kostet eine Wohnung in der Stadt Solothurn?

In der Stadt Solothurn liegen Eigentumswohnungen bei rund 6'944 CHF je Quadratmeter, Häuser bei rund 7'549 CHF (RealAdvisor, August 2026). Die Kantonshauptstadt ist damit nach Dornach und den Gemeinden Feldbrunnen, Gempen und Witterswil einer der teuersten Standorte des Kantons. Bemerkenswert: Der Bezirk Solothurn verzeichnete 2025 einen leichten Bevölkerungsrückgang, während die Bezirke Olten, Lebern und Thierstein zulegten.

Wie hoch ist die Leerwohnungsziffer im Kanton Solothurn?

Am 1. Juni 2025 standen 2,05 Prozent aller Wohnungen leer – der zweithöchste Wert der Schweiz nach dem Jura mit 3,03 Prozent und mehr als das Doppelte des Landesmittels von 1,0 Prozent (BWO/BFS). Solothurn und Jura waren die einzigen Kantone über der Zwei-Prozent-Marke, während 15 Kantone unter 1,0 Prozent lagen. Für Mietende bedeutet das echte Auswahl, für Eigentümerinnen und Eigentümer längere Vermarktungszeiten bei älterem Bestand.

Wie viele Menschen leben im Kanton Solothurn?

Ende 2025 lebten 293'081 Personen im Kanton Solothurn, 1'674 mehr als ein Jahr zuvor – ein Plus von 0,6 Prozent (Amt für Finanzen, Statistikportal Kanton Solothurn). Es war das dritte Jahr in Folge mit abnehmender Wachstumsrate. Das Wachstum stammt vollständig aus Wanderungsgewinnen; die natürliche Bevölkerungsentwicklung war leicht negativ. Überdurchschnittlich wuchsen die Bezirke Olten, Lebern und Thierstein, während Dorneck und Solothurn leicht verloren.

Wo finde ich amtliche Grundstücksdaten im Kanton Solothurn?

Über die Grundstücksinformation des Amts für Geoinformation unter geo.so.ch. Ein Klick auf eine Parzelle zeigt Gemeinde, Grundbuchkreis, Nummer und Fläche. Ergänzend führt der Kanton die amtliche Vermessung und den ÖREB-Kataster, aus dem sich öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen ablesen lassen. Ein amtliches Preisportal nach deutschem Vorbild gibt es in der Schweiz nicht – Preisniveaus stammen aus Markt- und Portaldaten.

Gilt das Zweitwohnungsgesetz im Kanton Solothurn?

Praktisch nicht. Das Zweitwohnungsgesetz untersagt neue Zweitwohnungen nur in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil über 20 Prozent; das ARE veröffentlicht die Anteile jeweils Ende März. Solothurn ist ein Agglomerations- und Industriekanton ohne touristische Zweitwohnungsschwerpunkte, weshalb der Neubau von Erstwohnungen unbeschränkt möglich bleibt. Anders als in den Bergkantonen spielt das Thema hier für die Kaufentscheidung keine Rolle.

Was ändert sich mit der Abschaffung des Eigenmietwerts?

Nach heutigem Stand entfällt der Eigenmietwert per 1. Januar 2029; der Bundesrat hat dies am 1. April 2026 mitgeteilt, nachdem die Stimmbevölkerung am 28. September 2025 mit 57,73 Prozent zugestimmt hatte. Bis Ende 2028 gilt eine Übergangsphase, in der Eigenmietwert, Schuldzinsabzug und Unterhaltsabzug im bisherigen Rahmen anwendbar bleiben. Für den Kanton Solothurn mit seinem hohen Anteil selbstgenutzten Wohneigentums ist der Wegfall des Unterhaltsabzugs die relevanteste Folge.

Wie funktioniert die Tragbarkeitsrechnung beim Kauf im Kanton Solothurn?

Banken rechnen mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 4,5 bis 5 Prozent, dazu 1 Prozent Unterhalt und Nebenkosten sowie die Amortisation auf zwei Drittel Belehnung innert 15 Jahren. Die Summe soll ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Für ein Haus zum Solothurner Medianpreis von 795'000 CHF mit 20 Prozent Eigenmitteln ergibt das kalkulatorische Kosten von rund 45'000 CHF im Jahr und damit ein erforderliches Bruttoeinkommen von etwa 135'000 CHF.

SARON- oder Festhypothek – was ist im Kanton Solothurn üblich?

Beides ist verbreitet und die Wahl hängt nicht vom Kanton ab, sondern von Ihrer Risikofähigkeit. Die SARON-Hypothek folgt dem kurzfristigen Geldmarktsatz und schwankt vierteljährlich; die Festhypothek sichert den Satz über zwei bis zehn Jahre. Beim moderaten Solothurner Preisniveau – ein Haus zum Median von 795'000 CHF gegenüber deutlich höheren Beträgen in Zürich oder Zug – fällt die absolute Zinsbelastung geringer aus, was den Spielraum für eine Festhypothek vergrössert.

Zahlt im Kanton Solothurn der Käufer oder der Verkäufer den Makler?

In der Regel die Verkäuferschaft. Marktüblich sind 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Käuferinnen und Käufer zahlen im Normalfall kein Maklerhonorar – anders als in Deutschland, wo die Provision seit 2020 hälftig geteilt wird. Abweichende Vereinbarungen sind zulässig und müssen im Maklervertrag festgehalten werden. Im Kaufnebenkostenrechner dieser Seite ist der Käuferanteil deshalb mit null angesetzt.

Können Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Solothurn Immobilien kaufen?

Ja, mit Einschränkungen nach der Lex Koller. Personen aus EU- und EFTA-Staaten mit Wohnsitz in der Schweiz sowie Inhaberinnen und Inhaber einer Niederlassungsbewilligung C kaufen bewilligungsfrei. Wer aus einem Drittstaat stammt und keine Bewilligung C besitzt, braucht grundsätzlich eine kantonale Bewilligung; ausgenommen ist der Erwerb einer Wohnung am tatsächlichen Wohnsitz. Solothurn ist kein Ferienwohnungskanton und verfügt über kein Ferienwohnungskontingent.

Wie wirkt sich eine schlechte Energiekennzahl auf den Preis aus?

Unsanierter Bestand mit hohem Heizwärmebedarf lässt sich im Kanton Solothurn spürbar schwerer vermarkten als in engen Märkten, weil Kaufinteressenten bei 2,05 Prozent Leerwohnungen ausweichen können. Betroffen sind vor allem Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre in Grenchen, im Niederamt und im Thal. Der Kanton führt ein Förderprogramm Energie; belastbare kantonale Zahlen zum Preisabschlag unsanierter Objekte liegen nicht vor, weshalb hier bewusst keine Prozentzahl genannt wird.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand August 2026 (RealAdvisor). Sie werden quartalsweise überprüft.

  • Q3/2026 · Ersterfassung; Wohnungspreise +3,6 %, Häuser +3,0 % gegenüber Vorjahr
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Quellen

  1. RealAdvisor – Immobilienpreise Kanton Solothurn · abgerufen 16.8.2026
  2. homegate – Immobilienpreise Kanton Solothurn · abgerufen 16.8.2026
  3. ImmoScout24 – Immobilienpreise Kanton Solothurn · abgerufen 16.8.2026
  4. Kanton Solothurn, Amt für Finanzen – Bevölkerung per 31.12.2025 · abgerufen 16.8.2026
  5. BWO – Leerwohnungsziffer 2025 (1,0 Prozent, Kantonswerte) · abgerufen 16.8.2026
  6. BWO – Hypothekarischer Referenzzinssatz · abgerufen 16.8.2026
  7. Steueramt Kanton Solothurn – Grundstückgewinnsteuer · abgerufen 16.8.2026
  8. Steuerbuch Kanton Solothurn – Besitzesdauerabzug · abgerufen 16.8.2026
  9. Amt für Geoinformation SO – Grundstücksinformation · abgerufen 16.8.2026
  10. EFD – Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung · abgerufen 16.8.2026
  11. Solothurner Zeitung – Wohnraum im Kanton Solothurn wird teurer · abgerufen 16.8.2026
  12. Standortförderung Kanton Solothurn – Mietpreise im Kanton · abgerufen 16.8.2026
  13. tabellio – Notarkosten Hauskauf Kanton Solothurn · abgerufen 16.8.2026
  14. ARE – Zweitwohnungen und Wohnungsinventar · abgerufen 16.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ — keine Anlageberatung.
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