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Bayern

Immobilienpreise Nürnberg

Der Veris MarktRadar zeigt Kaufpreise, Mieten und Markttrends für Nürnberg – von der wiederaufgebauten Altstadt bis zu den östlichen Villenvierteln. Alle Zahlen mit Quelle und Datenstand.

Hauptmarkt in der Nürnberger Altstadt mit Frauenkirche und historischer Bebauung
3.749€/m²
Eigentumswohnung
3.723€/m²
Haus
12,98€/m²
Miete je Monat
4,2%
Bruttomietrendite
546.397
Einwohner

Stand Juli 2026 · Quelle: immoportal.com · Mietpreisbremse

Der Immobilienmarkt in Nürnberg im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet in Nürnberg im Juli 2026 durchschnittlich 3.749 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 3.168 bis 4.330 € je nach Lage und Zustand (immoportal.com, Stand 1. Juli 2026). Ein Haus liegt im Schnitt bei 3.723 € je Quadratmeter, mit einer Spanne von 3.065 bis 4.381 €. Damit bleibt Nürnberg trotz spürbarer Preissteigerungen der vergangenen Jahre deutlich günstiger als München, wo Wohnungen mit rund 8.078 € je Quadratmeter mehr als das Doppelte kosten.

Zwischen Neubau und Bestand liegt in Nürnberg eine spürbare Lücke: In gefragten östlichen Stadtteilen wie Erlenstegen oder Mögeldorf erzielen Neubauwohnungen nach Portalauswertungen teils mehr als das Doppelte des Bestandspreises, während unsanierte Altbauten in einfacheren Lagen deutlich darunterbleiben. Für die Gesamtstadt weist immoportal.com keinen separaten Neubau-Durchschnitt aus – die Differenzierung gelingt erst auf Stadtteilebene.

Bei einer Angebotsmiete von 12,98 € je Quadratmeter (immoportal.com) und den genannten Kaufpreisen ergibt sich eine Bruttomietrendite im für bayerische Grossstädte üblichen Bereich – die genaue Kennzahl zeigt das Kennzahlenfeld oben, berechnet aus den aktuellen Marktdaten dieser Seite.

Wie in ganz Bayern durchlief auch der Nürnberger Markt zwischen 2020 und 2022 eine deutliche Boomphase, bevor die Zinswende der Europäischen Zentralbank ab Mitte 2022 Finanzierungen spürbar verteuerte und die Nachfrage bremste. Seit 2024/25 zeichnet sich eine Stabilisierung ab: Wohnungen legten binnen eines Jahres um 2,67 % zu, während Häuser mit −2,17 % noch nachgeben – nach einem schwächeren ersten Quartal 2026 und einer leichten Erholung im zweiten Quartal, wie mehrere Portalauswertungen übereinstimmend zeigen.

Wer kauft aktuell in Nürnberg?

Nachfrager sind vor allem Eigennutzer aus dem Grossraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie Berufspendler, die von der ICE-Anbindung nach München in rund einer Stunde profitieren. Kapitalanleger konzentrieren sich auf kompakte, energetisch sanierte Wohnungen in gut angebundenen Lagen; Familien suchen häufiger im östlichen Stadtgebiet nach Reihen- oder Einfamilienhäusern. Erstkäuferinnen und Erstkäufer weichen bei den derzeitigen Finanzierungskosten verstärkt auf günstigere Stadtteile wie Gostenhof oder Langwasser aus.

Wie stehen Bautätigkeit, Bevölkerung und Vermarktungsdauer?

Ende 2024 lebten nach Angaben der Stadt Nürnberg 546.397 Menschen in der Stadt – rund 2.000 mehr als im Jahr zuvor (Stadt Nürnberg, Daten und Fakten). Das Bayerische Landesamt für Statistik weist für Ende 2025 mit 531.159 Einwohnern eine niedrigere Zahl aus als das städtische Melderegister; die Abweichung ist methodisch bedingt und wird an dieser Stelle transparent gemacht. Zu Bautätigkeit und Leerstandsquote liegen für Nürnberg keine ausreichend aktuellen, belastbaren Zahlen vor, die diese Seite eigenständig beziffern könnte. Als Hochschul- und Messestadt mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule Nürnberg und grossen Arbeitgebern wie Siemens, DATEV und der Nürnberg Messe bleibt die Nachfrage nach Wohnraum strukturell hoch, was sich in überwiegend kurzen bis mittleren Vermarktungszeiten in gefragten Lagen niederschlägt.

Welcher Stadtteil passt wozu?

Zwischen den Nürnberger Stadtteilen liegt ein deutliches Preisgefälle: Während Eigentumswohnungen in Gostenhof im Schnitt rund 3.458 € je Quadratmeter kosten, verlangen Verkäufer in Erlenstegen für vergleichbare Bestandswohnungen häufig 4.100 bis 4.500 €, in Neubauten teils deutlich mehr. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten der hier betrachteten Stadtteile liegt damit ein Aufschlag von rund einem Viertel bis einem Drittel.

Familien mit Gartenwunsch orientieren sich häufig Richtung Mögeldorf, Erlenstegen oder ins südöstliche Zerzabelshof, wo Reihen- und Einfamilienhäuser in ruhiger, grüner Lage zu finden sind. Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Studierende der FAU und der TH Nürnberg finden in St. Johannis und Gostenhof ein dichtes, urbanes Umfeld mit kurzen Wegen. Kapitalanlegerinnen und -anleger richten den Blick oft auf Langwasser, wo grössere Wohnungsbestände und im Vergleich moderate Kaufpreise auf eine breite Mieternachfrage treffen. Wer die Innenstadt mit historischer Bausubstanz und kurzen Wegen sucht, findet in der Altstadt rund um St. Sebald und St. Lorenz ein eng begrenztes, aber sehr gefragtes Angebot.

Stadtentwicklung findet aktuell vor allem im Umfeld bestehender Quartiere statt: Nachverdichtung und Lückenschliessungen prägen den Neubau stärker als grosse neue Baugebiete auf der grünen Wiese, was das Angebot in etablierten Lagen tendenziell knapp hält.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Wie im übrigen Bayern folgte auch Nürnberg dem bundesweiten Muster: einer Boomphase bis 2022, einem spürbaren Rückgang nach der Zinswende und einer beginnenden Stabilisierung seit 2024/25. Für die einzelnen Jahre 2019 bis 2023 liegen für Nürnberg speziell keine ausreichend belastbaren, einheitlich erhobenen Zeitreihen vor – die Grafik unten beschränkt sich deshalb auf die zuletzt gesicherten Werte.

Bei den aktuellen Werten weichen die Portale spürbar voneinander ab: immoportal.com weist für Juli 2026 einen Häuserpreis von 3.723 € je Quadratmeter mit einem Rückgang von 2,17 % gegenüber dem Vorjahr aus, während immoverkauf24 für das zweite Quartal 2026 einen deutlich höheren Schnitt von rund 4.594 € bei einem Plus von 1,58 % nennt. Diese Seite folgt bei den Kennzahlen oben immoportal.com als Quelle mit dem jüngsten einheitlichen Stichtag und macht die Abweichung hier im Text kenntlich, statt sie stillschweigend zu mitteln.

Preisentwicklung

Preisentwicklung

Kaufpreis (€/m²)Miete (€/m²)
3.6523.749131320252026

Nach der Zinswende 2022 und einem bayernweiten Preisrückgang bis 2023/24 zeigen die Wohnungspreise in Nürnberg seit 2025 wieder ein leichtes Plus; belastbare Jahreswerte vor 2025 liegen für Nürnberg spezifisch nicht vor.

Quelle: immoportal.com, Juli 2026

Wohnung oder Haus?

Die Wahl der Objektart wirkt sich in Nürnberg stark auf den Quadratmeterpreis aus. Eigentumswohnungen kosten im Schnitt 3.749 €, Häuser mit 3.723 € liegen aktuell nur knapp darunter – ungewöhnlich nah beieinander im Vergleich zu vielen anderen bayerischen Städten, wo Häuser meist deutlicher unter den Wohnungspreisen liegen oder sie klar übertreffen.

Reihenhäuser und Doppelhaushälften positionieren sich in der Regel im unteren bis mittleren Bereich der Nürnberger Hausspanne von 3.065 bis 4.381 € je Quadratmeter (immoportal.com) – sie bleiben der günstigste Zugang zum eigenen Haus, vor allem in südlichen und östlichen Stadtteilen wie Langwasser. Freistehende Einfamilienhäuser erreichen die obere Spanne vor allem in gefragten Villenlagen wie Erlenstegen und Mögeldorf, wo Bestandshäuser laut Portalauswertungen häufig 5.000 bis 6.300 € je Quadratmeter erzielen.

Beim Neubau macht sich der energetische Standard stark im Preis bemerkbar: Neubauwohnungen erzielen in gefragten Lagen wie Erlenstegen nach Portaldaten teils mehr als das Doppelte des Bestandspreises, während unsanierte Altbauten mit anstehendem Sanierungsbedarf spürbar darunter gehandelt werden.

Welche Objektart passt zu welchem Budget?

Für kleinere Budgets bleibt die Eigentumswohnung im dichten Stadtgebiet meist der zugänglichste Einstieg. Wer ein Haus mit Garten sucht, findet in Langwasser und Teilen von Zerzabelshof die günstigeren Einstiegspreise innerhalb Nürnbergs, während die Villenlagen im Osten deutlich höhere Budgets voraussetzen.

Objektartenvergleich Nürnberg

ObjektartPreis je m²EinstiegspreisMerkmal
Eigentumswohnung3.749 €ab ca. 130.000 €Übliches Einstiegssegment
Reihenhaus3.065–3.600 €ab ca. 240.000 €Günstigste Hausform
Doppelhaushälfte3.400–4.000 €ab ca. 300.000 €Mittleres Segment
Einfamilienhaus3.723 € (Ø)ab ca. 350.000 €Freistehend, im Osten teurer

Quelle: immoportal.com, Juli 2026

Was ist in Nürnberg zu beachten?

Beim Kauf einer Immobilie in Nürnberg gelten die bayerischen Rahmenbedingungen: 3,5 % Grunderwerbsteuer, rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Käuferanteil an der Maklerprovision – insgesamt etwa 9 bis 10 % des Kaufpreises als Nebenkosten.

Nürnberg gehört seit der ersten bayerischen Mieterschutzverordnung zu den Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt und ist auch in der seit 1. Januar 2026 geltenden Neufassung mit 285 Gemeinden enthalten. Bei Wiedervermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, bei Bestandsverträgen greift eine Kappungsgrenze von 15 % innerhalb von drei Jahren.

Eine Nürnberger Besonderheit betrifft die Altstadt: Nach der weitgehenden Zerstörung 1945 wurde sie in enger Anlehnung an den historischen Stadtgrundriss wiederaufgebaut – viele Gebäude rund um St. Sebald und St. Lorenz stehen heute unter Denkmalschutz, was Sanierungen genehmigungspflichtig macht, aber auch steuerliche Abschreibungsvorteile nach § 7i und § 10f EStG eröffnen kann.

Der grosse Bestand an Nachkriegsbauten aus den 1950er- und 1960er-Jahren bringt in vielen Stadtteilen zusätzlichen energetischen Sanierungsbedarf mit sich; unsanierte Objekte handeln entsprechend unter dem Preisniveau energetisch ertüchtigter Vergleichsobjekte.

Regionale Besonderheiten

Regionale Besonderheiten

Marktstruktur

Wohnungen und Häuser fast auf Augenhöhe

Mit 3.749 € für Wohnungen und 3.723 € für Häuser liegen beide Objektarten in Nürnberg ungewöhnlich nah beieinander – in den meisten bayerischen Städten klafft die Lücke deutlich weiter auseinander.

Recht & Bewilligungen

Wiederaufbau prägt den Denkmalschutz

Die nach 1945 rekonstruierte Altstadt rund um St. Sebald und St. Lorenz steht grossflächig unter Denkmalschutz – Sanierungen sind genehmigungspflichtig, können aber steuerlich begünstigt sein.

Nachfrage & Zielgruppen

Hochschul- und Messestadt

FAU Erlangen-Nürnberg, Technische Hochschule Nürnberg und die Nürnberg Messe sorgen für einen stetigen Zustrom an Studierenden und Fachkräften, der die Nachfrage in zentrumsnahen Lagen stabil hält.

Infrastruktur & Erreichbarkeit

Rund eine Stunde nach München

Die ICE-Verbindung nach München dauert etwa eine Stunde – das macht Nürnberg für Pendlerinnen und Pendler attraktiv, ohne die Münchner Kaufpreise zu erreichen.

Recht & Bewilligungen

Mietpreisbremse seit der ersten Stunde

Anders als viele bayerische Gemeinden, die erst 2026 hinzukamen, gilt die Mieterschutzverordnung für Nürnberg bereits seit deren erster Fassung.

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Grunderwerbsteuer
3,5 % des Kaufpreises — Satz von Bayern. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,0 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Gilt in Nürnberg. Seit 1.1.2026 Teil der 285 bayerischen MiSchuV-Gemeinden – Nürnberg war bereits in der Vorgängerfassung als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt eingestuft.
Bodenrichtwerte
BORIS-Bayern
Denkmalschutz in der Altstadt
Grosse Teile der wiederaufgebauten Altstadt um St. Sebald und St. Lorenz unterliegen dem Denkmalschutz mit Genehmigungspflicht für Sanierungen.
Angespannter Wohnungsmarkt
Nürnberg gilt seit der ersten Mieterschutzverordnung als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt – mit Kappungsgrenze und Kündigungssperrfrist bei Umwandlung.
Kommunale WBG Nürnberg
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBG bewirtschaftet einen grossen Bestand an bezahlbarem Wohnraum und prägt den Mietmarkt in mehreren Stadtteilen.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuch2,0 %10.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %17.850 €
Nebenkosten gesamt9,1 %45.350 €
Gesamtaufwand545.350 €

Richtwerte für Bayern. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Miet- und Kaufmarkt

Miet- und Kaufmarkt Nürnberg

Mietmarkt

Mietmarkt Nürnberg

Ø Miete
12,98 €/m²
Mietpreisbremse
Seit 1.1.2026
Gute Lagen
bis 16,00 €/m²
Kaufmarkt

Kaufmarkt Nürnberg

Ø Wohnung
3.749 €/m²
Ø Haus
3.723 €/m²
Trend Wohnung
+2,67 %

Kaufpreise für Wohnungen und Häuser liegen in Nürnberg nah beieinander, während die Mieten seit Jahren spürbar steigen. Ob Kauf oder Miete näherliegt, hängt von Eigenkapital, Nutzungsdauer und Stadtteil ab – eine pauschale Einordnung ersetzt das nicht.

Quelle: immoportal.com

Verkaufschancen

Verkaufschancen

58/ 100
Ausgeglichen
schwierigsehr gut
Nachfrage Wohnungen
+2,67 % / 12 Monate
Nachfrage Häuser
-2,17 % / 12 Monate
Zielgruppenbreite
Breit gefächert
Preisspanne Wohnung
3.168 bis 4.330 €/m²
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Quelle: immoportal.com, Juli 2026

Für Eigentümer

Für Eigentümer

In gefragten Lagen wie St. Johannis oder Erlenstegen finden gut aufgestellte Wohnungen und Häuser meist innerhalb weniger Wochen Käufer, während einfachere Lagen und sanierungsbedürftige Objekte spürbar länger am Markt bleiben und mehr Verhandlungsspielraum bieten.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Nürnberg?

Eine Eigentumswohnung kostet in Nürnberg im Juli 2026 durchschnittlich 3.749 € je Quadratmeter (immoportal.com). Die Spanne reicht von rund 3.168 € in einfacheren Lagen bis 4.330 € in gefragten Vierteln wie St. Johannis oder Erlenstegen.

Was kostet ein Haus in Nürnberg?

Ein Haus kostet in Nürnberg im Schnitt 3.723 € je Quadratmeter (immoportal.com, Juli 2026), mit einer Spanne von 3.065 bis 4.381 €. Damit liegen Häuser derzeit nur knapp unter dem Preisniveau von Eigentumswohnungen – ungewöhnlich nah beieinander.

Welche Lage ist in Nürnberg am teuersten, welche am günstigsten?

Am teuersten sind die östlichen Villenlagen Erlenstegen und Mögeldorf mit Bestandswohnungen um 4.100 bis 4.500 € je Quadratmeter. Am günstigsten unter den hier betrachteten Stadtteilen ist Gostenhof mit rund 3.458 € je Quadratmeter.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Nürnberg?

Wohnungen sind in den zwölf Monaten bis Juli 2026 um 2,67 % teurer geworden, Häuser dagegen um 2,17 % günstiger (immoportal.com). Andere Portale wie immoverkauf24 zeigen für Häuser ein Plus – die Quellen weichen hier spürbar voneinander ab.

Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in Nürnberg?

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 12,98 € je Quadratmeter (immoportal.com, Juli 2026), in guten Lagen bei rund 16,00 €. Der städtische Mietenspiegel weist für Bestandsmieten einen niedrigeren Wert von 10,33 € netto kalt aus.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nürnberg?

Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und liegt in Nürnberg im für bayerische Grossstädte üblichen Bereich. Als Hochschul- und Messestadt ist die Nachfrage nach Mietwohnungen strukturell hoch. Das ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Nürnberg rechnen?

In Nürnberg fallen wie in ganz Bayern 3,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 2 % Notar- und Grundbuchkosten sowie üblicherweise 3,57 % Maklerprovision für den Käuferanteil. Insgesamt sind das etwa 9 bis 10 % des Kaufpreises.

Gilt in Nürnberg die Mietpreisbremse?

Ja. Nürnberg gehört seit der ersten bayerischen Mieterschutzverordnung zu den Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt und ist auch in der seit 1. Januar 2026 geltenden Neufassung mit 285 Gemeinden enthalten.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Nürnberg?

Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital, häufig zusätzlich 10 bis 20 % des Kaufpreises. Bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung zum Nürnberger Durchschnittspreis entspricht das schnell einem sechsstelligen Betrag.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Nürnberg?

Das hängt stark von Lage und Zustand ab: In gefragten Vierteln wie St. Johannis oder Erlenstegen finden gut aufgestellte Objekte häufig innerhalb weniger Wochen Käufer, in einfacheren Lagen kann sich der Prozess über mehrere Monate hinziehen.

Wie viele Menschen leben in Nürnberg?

Ende 2024 lebten nach Angaben der Stadt Nürnberg 546.397 Menschen in der Stadt (Stadt Nürnberg, Daten und Fakten). Das Bayerische Landesamt für Statistik weist für Ende 2025 mit 531.159 eine abweichende, niedrigere Zahl aus – die Differenz ist methodisch bedingt.

Welche Stadtteile eignen sich für Familien?

Familien mit Gartenwunsch orientieren sich häufig Richtung Mögeldorf, Erlenstegen oder Zerzabelshof, wo Reihen- und Einfamilienhäuser in ruhiger, grüner Lage zu finden sind, allerdings zu spürbar höheren Preisen als im Stadtdurchschnitt.

Wo lohnt sich der Einstieg für Kapitalanleger in Nürnberg?

Kapitalanlegerinnen und -anleger richten den Blick häufig auf Langwasser und Gostenhof, wo grössere Wohnungsbestände und im Stadtvergleich moderate Kaufpreise auf eine breite Mieternachfrage treffen – rein beschreibend, ohne Empfehlung.

Warum liegen Häuser und Wohnungen in Nürnberg preislich so nah beieinander?

Nürnberg hat im Vergleich zu vielen anderen bayerischen Grossstädten einen kleineren Bestand an freistehenden Einfamilienhäusern innerhalb der Stadtgrenzen; das begrenzte Angebot hält die Hauspreise auf einem Niveau nahe dem der Wohnungen.

Was ist bei denkmalgeschützten Immobilien in der Nürnberger Altstadt zu beachten?

Grosse Teile der nach 1945 wiederaufgebauten Altstadt um St. Sebald und St. Lorenz stehen unter Denkmalschutz. Sanierungen sind genehmigungspflichtig, können aber steuerliche Abschreibungsvorteile nach § 7i und § 10f EStG eröffnen.

Wie gut ist Nürnberg an München angebunden?

Die ICE-Verbindung zwischen Nürnberg und München dauert rund eine Stunde. Das macht Nürnberg für Pendlerinnen und Pendler interessant, ohne dass die Kaufpreise auch nur annähernd das Münchner Niveau erreichen.

Welche Arbeitgeber prägen den Nürnberger Immobilienmarkt?

Siemens, DATEV, die Nürnberg Messe sowie die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Technische Hochschule Nürnberg sorgen für einen stabilen Zustrom an Fachkräften und Studierenden und stützen damit die Wohnungsnachfrage.

Wie verlässlich sind die Kaufpreisangaben für Nürnberg?

Die Portale weichen teils deutlich voneinander ab: immoportal.com nennt für Häuser 3.723 € je Quadratmeter mit sinkender Tendenz, immoverkauf24 rund 4.594 € mit steigender Tendenz. Diese Seite folgt immoportal.com als Hauptquelle und macht Abweichungen im Text kenntlich.

Was macht die Wohnungsbaugesellschaft WBG in Nürnberg?

Die städtische WBG Nürnberg bewirtschaftet einen grossen Bestand an bezahlbarem Wohnraum und prägt damit den Mietmarkt in mehreren Stadtteilen, insbesondere in grösseren Siedlungen wie Langwasser.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand Juli 2026 (immoportal.com). Sie werden quartalsweise überprüft.

  • Q3/2026 · Erstveröffentlichung mit Marktdaten Stand Juli 2026 (immoportal.com, Stadt Nürnberg).
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Weiterführend

Quellen

  1. immoportal.com – Immobilienpreise Nürnberg · abgerufen 9.8.2026
  2. immowelt – Immobilienpreise Nürnberg · abgerufen 9.8.2026
  3. immowelt – Ratgeber: Warum Nürnberg 2026 für Käufer attraktiv bleibt · abgerufen 9.8.2026
  4. immoverkauf24 – Immobilienpreise Nürnberg · abgerufen 9.8.2026
  5. Stadt Nürnberg – Mietenspiegel · abgerufen 9.8.2026
  6. Stadt Nürnberg – Daten und Fakten · abgerufen 9.8.2026
  7. aktuelle-einwohnerzahl.de – Einwohnerzahl Nürnberg (Landesamt-Quervergleich) · abgerufen 9.8.2026
  8. Bayerisches Landesportal – Mieterschutzverordnung 2026 · abgerufen 9.8.2026
  9. Verkündungsplattform Bayern – BayMBl. 2025 Nr. 558 · abgerufen 9.8.2026
  10. mietergenie.de – Mietpreisbremse Nürnberg · abgerufen 9.8.2026
  11. miet-check.de – Mietpreise nach Stadtteil Nürnberg · abgerufen 9.8.2026
  12. immowelt – Immobilienpreise St. Johannis · abgerufen 9.8.2026
  13. immowelt – Immobilienpreise Gostenhof · abgerufen 9.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ — keine Anlageberatung.
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