Immobilienpreise Uster
Eine Eigentumswohnung kostet in Uster im September 2026 durchschnittlich 10'761 CHF je Quadratmeter, gut ein Drittel weniger als in der Stadt Zürich. Die Leerwohnungsziffer liegt bei 1,40 Prozent.
Stand September 2026 · Quelle: RealAdvisor, Statistisches Amt Kanton Zürich · Mietpreisbremse
Der Immobilienmarkt in Uster im Überblick
Eine Eigentumswohnung kostet in Uster im September 2026 durchschnittlich 10'761 CHF je Quadratmeter, bei einer Spanne von 6'381 bis 21'427 CHF/m² (RealAdvisor, Stand September 2026). Häuser werden im Mittel mit 11'070 CHF/m² bewertet, die mittlere Angebotsmiete liegt bei rund 29,80 CHF je Quadratmeter und Monat. Uster ist mit 37'069 Einwohnerinnen und Einwohnern per Ende 2025 die drittgrösste Stadt im Kanton Zürich und das Zentrum des Zürcher Oberlands. Im Vergleich zur Stadt Zürich kostet der Quadratmeter Wohneigentum hier rund 36 Prozent weniger.
Was kostet eine Wohnung in Uster konkret?
Das Statistische Amt des Kantons Zürich wertet alle notariell beurkundeten Freihandverkäufe aus. Für 2025 weist es in Uster 123 verkaufte Eigentumswohnungen mit einem Medianpreis von 1'100'000 CHF aus. Im Jahr davor waren es 95 Verkäufe zu einem Median von 1'250'000 CHF. Der Rückgang des Medians ist kein Preissturz: Bei rund hundert Verkäufen pro Jahr prägt die Frage, welche Wohnungen gerade gehandelt werden, den Wert stärker als die Marktbewegung. Ein Jahrgang mit vielen grossen Neubauwohnungen hebt den Median, einer mit vielen kleinen Bestandswohnungen senkt ihn. Kantonsweit lag der Median 2025 bei 1'200'000 CHF, Uster liegt damit leicht unter dem Zürcher Mittel.
RealAdvisor beziffert den mittleren Gesamtpreis einer Ustermer Eigentumswohnung auf rund 1'146'000 CHF, ein Einfamilienhaus auf rund 1'744'000 CHF. Die beiden Quellen messen Unterschiedliches: Der Kanton zählt tatsächlich gehandelte Objekte, das Portal bewertet den gesamten Bestand mit einem Modell. Wo die amtliche Zahl vorliegt, hat sie Vorrang; für den Monatsstand und die Bandbreite je Quadratmeter greifen wir auf die Portaldaten zurück und weisen beide Werte aus.
Wie knapp ist das Angebot in Uster?
Am 1. Juni 2026 standen in Uster 248 Wohnungen leer, das entspricht einer Leerwohnungsziffer von 1,40 Prozent (Statistisches Amt Kanton Zürich). Das ist deutlich mehr als im Kantonsmittel von 0,52 Prozent und ein Vielfaches der 0,11 Prozent in der Stadt Zürich. Der Bezirk Uster kommt auf 0,94 Prozent. Uster ist damit einer der wenigen grösseren Zürcher Orte, an denen Mietende eine echte Auswahl haben. Ein wesentlicher Grund sind die zahlreichen Neubausiedlungen der letzten Jahre, deren Erstvermietung Zeit braucht.
Die Kurve verläuft allerdings nicht gerade. 2019 und 2020 lag die Quote bei 2,16 Prozent, sank bis 2021 auf 1,46 Prozent, stieg bis 2024 wieder auf 1,84 Prozent und fiel 2025 auf 1,29 Prozent. Der leichte Anstieg auf 1,40 Prozent im Jahr 2026 folgt dem kantonalen Muster. Leerstand betrifft in Uster vor allem Mietwohnungen in grossen Neubausiedlungen während der Erstvermietung; bei Eigentumswohnungen ist das Angebot schmal. Im September 2026 waren auf RealAdvisor nur 38 Eigentumswohnungen und 19 Häuser zum Kauf ausgeschrieben, gegenüber 73 Mietwohnungen.
Wer kauft in Uster?
Uster zieht vor allem Familien und Paare an, die in der Stadt Zürich arbeiten, sich dort aber kein Wohneigentum leisten können oder wollen. Die S-Bahn erreicht Zürich Hauptbahnhof in rund einer Viertelstunde, dazu kommen der Greifensee, Naherholung und ein vollständiges Schulangebot. Kapitalanleger finden in Uster rechnerisch bessere Bruttomietrenditen als in der Kernstadt: Setzt man die Angebotsmiete von 358 CHF je Quadratmeter und Jahr ins Verhältnis zum mittleren Wohnungspreis, ergeben sich rund 3,3 Prozent, gegenüber knapp 2,9 Prozent in Zürich. Dem steht ein spürbar höherer Leerstand gegenüber, der die Vermietung verlangsamen kann.
Was treibt die Nachfrage?
Die Einwohnerzahl mit Hauptwohnsitz stieg von 36'596 Ende 2024 auf 37'069 Ende 2025, ein Plus von 473 Personen oder 1,3 Prozent. Bis Ende Juli 2026 kamen weitere 319 hinzu. Der Ausländeranteil liegt bei 25,5 Prozent, deutlich unter dem Zürcher Stadtwert. Treiber sind die Lage zwischen Zürich und dem Oberland, das Angebot an Familienwohnungen und ein Steuerfuss von 112 Prozent, der im kantonalen Mittelfeld liegt. RealAdvisor misst über zwölf Monate ein Plus von 3,5 Prozent für Wohnungen und 2,4 Prozent für Häuser; über zehn Jahre sind die Wohnungspreise um 47 Prozent gestiegen.
Welcher Stadtteil passt wozu?
Uster ist keine kompakte Stadt, sondern ein Verbund aus einem städtischen Kern und mehreren Aussenwachten. Die Einwohnerdienste führen elf Quartiere. Am meisten Menschen leben in Kirchuster mit 10'932 Personen, gefolgt von Niederuster mit 7'513, Oberuster-Nossikon mit 5'227, Winikon-Gschwader mit 4'136 und Rehbüel-Hegetsberg mit 3'479 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025). Die Aussenwachten Nänikon mit 2'795, Wermatswil mit 1'243, Riedikon mit 752, Sulzbach mit 404, Werrikon mit 363 und Freudwil mit 151 Personen sind dörflich geprägt.
Wo sind die Preise am höchsten?
RealAdvisor weist Preise für die einzelnen Postleitzahlgebiete aus. Am teuersten sind die Hanglagen im Osten: In Wermatswil kostet eine Eigentumswohnung im Mittel 12'583 CHF/m², in Freudwil 12'477 CHF/m². Beide Weiler liegen erhöht mit Weitsicht und haben einen kleinen Bestand, der kaum wächst. Das zentrale Postleitzahlgebiet 8610 mit Kirchuster, Niederuster und Oberuster liegt bei 10'535 CHF/m² für Wohnungen und 11'186 CHF/m² für Häuser. Nänikon folgt mit 10'194 CHF/m².
Am günstigsten sind Sulzbach mit 8'944 CHF/m² und Riedikon mit 9'203 CHF/m² für Wohnungen. Riedikon liegt am Greifensee, aber abseits der S-Bahn; wer hier wohnt, ist auf Bus, Velo oder Auto angewiesen. Innerhalb der Kernstadt sind die Unterschiede zwischen einzelnen Strassen grösser als zwischen den Quartieren: RealAdvisor nennt für die Heusser-Staub-Strasse nahe dem Bahnhof 14'293 CHF/m², für den Herracherweg 7'955 CHF/m².
Welches Quartier passt zu welcher Zielgruppe?
- Kirchuster und Zentrum: kurze Wege zum Bahnhof, zu Einkauf, Stadthaus und Stadtpark. Hier stehen die meisten Neubauwohnungen mit Lift, gefragt bei Paaren, Berufstätigen und älteren Käuferinnen und Käufern, die ihr Haus verkaufen.
- Niederuster: Wohnquartier zwischen Bahnlinie und Greifensee mit Schulhäusern, Mehrfamilienhäusern und Einfamilienhauszonen. Das Quartier ist seit 2021 um rund zehn Prozent gewachsen und für Familien interessant, die den See in Velodistanz wollen.
- Oberuster-Nossikon und Winikon-Gschwader: gemischte Wohnquartiere mit Reiheneinfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern, per Bus oder Velo in wenigen Minuten am Bahnhof Uster. Zusammen zählen sie über 9'300 Einwohnerinnen und Einwohner.
- Rehbüel-Hegetsberg: Hanglage im Osten der Kernstadt, ruhig und stark von Einfamilien- und Reihenhäusern geprägt; seit 2021 um rund zwölf Prozent gewachsen.
- Nänikon und Werrikon: eigener Bahnhof Nänikon-Greifensee, dörflicher Charakter. Nänikon hat 2026 mit 110 Prozent einen tieferen Gesamtsteuerfuss als die übrige Stadt mit 112 Prozent.
- Wermatswil, Freudwil, Sulzbach: ländlich, grosse Parzellen, wenig Angebot. Für Käuferinnen und Käufer, die Aussicht und Ruhe über die Erreichbarkeit stellen.
Wo entsteht Neubau?
Die grösseren Projekte der letzten Jahre konzentrieren sich auf das Zentrum. Mit Kern Süd entstand beim Bahnhof ein neues Stadtquartier mit sechs Bauten und einem zwölfgeschossigen Hochhaus. Auf dem Gerichtsplatzareal wurden 2025 drei Wohnhäuser mit 106 Mietwohnungen fertig, die Siedlung Im Zelg umfasst rund 164 Mietwohnungen. Das nächste Grossprojekt ist das Zeughausareal West: Die Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Winterthur (GWG) hat im Baurecht rund 180 Genossenschaftswohnungen geplant, bezugsbereit frühestens 2031. Im östlichen Teil des Areals baut die Stadt ein Kultur- und Begegnungszentrum.
Wie unterscheiden sich die Mieten?
RealAdvisor beziffert die mittlere Angebotsmiete für Wohnungen auf 358 CHF je Quadratmeter und Jahr, bei einer Bandbreite von 212 bis 713 CHF. Eine typische Mietwohnung kostet damit rund 3'180 CHF pro Monat. Neubauwohnungen im Zentrum liegen am oberen Ende, ältere Wohnungen in Niederuster und Oberuster deutlich darunter. Häuser werden mit 321 CHF je Quadratmeter und Jahr vermietet, in absoluten Zahlen im Mittel für rund 4'212 CHF monatlich.
Wie haben sich die Preise entwickelt?
Die Preise für Wohneigentum in Uster sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen, aber weniger stürmisch als in der Stadt Zürich. RealAdvisor misst für Eigentumswohnungen ein Plus von 47 Prozent über zehn Jahre und von 19 Prozent über fünf Jahre. In den letzten zwölf Monaten legten Wohnungen um 3,5 Prozent zu, Häuser um 2,4 Prozent. Der Markt wächst also weiter, aber in ruhigem Tempo.
Was zeigen die amtlichen Verkaufspreise?
Der Medianpreis der in Uster verkauften Eigentumswohnungen stieg laut Statistischem Amt des Kantons Zürich von 835'000 CHF im Jahr 2018 auf 1'100'000 CHF im Jahr 2025, ein Plus von 32 Prozent. Der Weg dorthin war unruhig: 974'500 CHF im Jahr 2019, 930'000 CHF im Jahr 2020, dann ein Sprung auf 1'183'000 CHF im Jahr 2021. Es folgten 1'130'000 CHF (2022), 1'150'000 CHF (2023) und der bisherige Höchstwert von 1'250'000 CHF (2024). Mit jährlich 81 bis 130 Verkäufen ist die Stichprobe klein; einzelne Neubauprojekte, die in einem Jahr abverkauft werden, verschieben den Median spürbar.
Bei Einfamilienhäusern ist das Bild ruhiger. Der Median stieg von 1'375'000 CHF im Jahr 2018 über 1'440'000 CHF (2021) und 1'660'000 CHF (2022) auf 1'630'000 CHF im Jahr 2025, ein Plus von rund 19 Prozent. Die Zahl der verkauften Häuser liegt nur bei 33 bis 53 pro Jahr. Der Kanton Zürich insgesamt kam 2025 auf einen Median von 1'590'000 CHF für Einfamilienhäuser und 1'200'000 CHF für Eigentumswohnungen.
Was hat die Zinswende 2022 bewirkt?
Mit dem Anstieg des SNB-Leitzinses ab Juni 2022 verteuerten sich Festhypotheken innert Monaten von rund einem auf über drei Prozent. In Uster führte das nicht zu sinkenden Preisen, wohl aber zu einer Pause: Der Wohnungsmedian bewegte sich zwischen 2021 und 2023 seitwärts, der Hausmedian stieg 2022 noch einmal und verharrt seither um 1,63 bis 1,67 Millionen CHF. Weil Tragbarkeitsrechnungen der Banken ohnehin mit einem kalkulatorischen Zins von rund fünf Prozent arbeiten, hat die Zinswende die Zahl der Käuferinnen und Käufer weniger stark reduziert als die Zahlungsbereitschaft an der Obergrenze. Seit die SNB die Zinsen wieder gesenkt hat, zieht die Nachfrage erneut an.
Wie entwickeln sich die Mieten?
Die Angebotsmieten in Uster stehen bei rund 29,80 CHF je Quadratmeter und Monat. Für bestehende Mietverhältnisse ist der hypothekarische Referenzzinssatz massgeblich, der seit September 2025 bei 1,25 Prozent liegt und am 1. September 2026 bestätigt wurde (Bundesamt für Wohnungswesen). Mietzinserhöhungen wegen des Referenzzinssatzes sind damit derzeit nicht möglich; Anpassungen erfolgen über Teuerung, allgemeine Kostensteigerung oder wertvermehrende Investitionen. Bei Neuvermietungen dagegen können die Mieten steigen, solange der Markt sie trägt. Der Leerstand von 1,40 Prozent setzt diesem Spielraum in Uster engere Grenzen als in Zürich.
Was ist für 2026 und 2027 zu erwarten?
Die grossen Beratungsfirmen rechnen für die Schweiz mit weiter steigenden Eigentumspreisen, getragen von tiefen Zinsen und Zuwanderung. Für Uster sprechen die wachsende Bevölkerung, die Nähe zu Zürich und die schmale Auswahl an Kaufobjekten für eine Fortsetzung des moderaten Anstiegs. Dämpfend wirken der vergleichsweise hohe Leerstand im Mietmarkt und das zusätzliche Angebot aus Neubauprojekten. Das ist eine Beschreibung der Marktlage, keine Prognose im Einzelfall.
Medianpreis verkaufter Eigentumswohnungen
Der Median verkaufter Eigentumswohnungen stieg von 835'000 CHF (2018) auf 1'100'000 CHF (2025), ein Plus von 32 Prozent. Bei 81 bis 130 Verkäufen pro Jahr schwankt der Wert stark; der Höchstwert lag 2024 bei 1'250'000 CHF.
Stand: 2026-09-01 · Quelle: Statistisches Amt Kanton Zürich, Freihandverkäufe STWE (Median je Objekt)
Wohnung oder Haus?
In Uster liegen Wohnung und Haus je Quadratmeter nahe beieinander: 10'761 CHF/m² für Eigentumswohnungen, 11'070 CHF/m² für Häuser (RealAdvisor, September 2026). Der Unterschied liegt vor allem im Gesamtpreis. Eine Eigentumswohnung kostet im amtlichen Median 1'100'000 CHF, ein Einfamilienhaus 1'630'000 CHF (Verkäufe 2025, Statistisches Amt Kanton Zürich). Das Haus ist damit rund eine halbe Million Franken teurer, bietet aber in der Regel mehr Fläche, einen Garten und keine Stockwerkeigentümergemeinschaft.
Was kostet ein Einfamilienhaus in Uster?
2025 wurden in Uster 47 Einfamilienhäuser freihändig verkauft, zum Median von 1'630'000 CHF. Je Quadratmeter Grundstücksfläche entspricht das 3'635 CHF, gegenüber 3'332 CHF im Kantonsmittel. Die Bewertungsspanne je Quadratmeter Wohnfläche reicht laut RealAdvisor von 6'227 bis 22'833 CHF. Am unteren Ende stehen ältere Reihenhäuser mit Sanierungsbedarf, am oberen Ende neuere oder freistehende Häuser mit Aussicht, etwa in Wermatswil und Freudwil, wo auch die Wohnungspreise am höchsten sind.
Welche Hausformen gibt es?
Das Einfamilienhaus im engeren Sinn ist in Uster verbreiteter als in der Stadt Zürich, doch ein grosser Teil des Angebots sind Reiheneinfamilienhäuser und Doppeleinfamilienhäuser. Sie finden sich in allen grösseren Wohnquartieren der Kernstadt und in Nänikon. Reihenhäuser sind im Gesamtpreis günstiger, weil Parzelle und Fassadenfläche kleiner sind; je Quadratmeter Wohnfläche liegen sie aber nahe am Hauswert von rund 11'000 CHF/m². Für eine separate Preisstatistik nach Hausform ist die Zahl der Verkäufe zu klein; wir nennen daher Richtwerte.
Wie unterscheiden sich Neubau und Bestand?
Neubauwohnungen im Zentrum werden deutlich über dem Mittelwert angeboten, häufig im Bereich von 12'000 bis 14'000 CHF/m², wie die Strassenwerte rund um den Bahnhof zeigen. Bestandswohnungen aus den Siebziger- und Achtzigerjahren liegen darunter, bringen aber einen Erneuerungsfonds mit, dessen Höhe vor dem Kauf zu prüfen ist. Bei Häusern ist der Sanierungsstand noch wichtiger: Heizungsersatz, Dämmung und Fenster können bei einem Bestandshaus rasch mehrere hunderttausend Franken ausmachen. Wer Sanierungen mitfinanzieren will, sollte sie vor der Kreditanfrage beziffern lassen.
Was heisst das für die Wahl?
Wer vor allem Erreichbarkeit sucht, findet in Kirchuster und im Zentrum Wohnungen mit wenigen Gehminuten zur S-Bahn. Wer Platz sucht, bezahlt in Uster für ein mittleres Einfamilienhaus mit 1'630'000 CHF kaum mehr als für eine Dreizimmerwohnung in der Stadt Zürich mit 1'547'500 CHF (Median 2025). Die Tragbarkeit ist der Engpass: Bei einem Kaufpreis von 1'630'000 CHF, 20 Prozent Eigenkapital und einem kalkulatorischen Zins von fünf Prozent plus Nebenkosten und Amortisation braucht ein Haushalt ein Bruttoeinkommen von rund 290'000 CHF. Für eine Wohnung zu 1'100'000 CHF sind es rund 195'000 CHF. Das sind Faustregeln; die Bank rechnet im Einzelfall.
Objektarten im Vergleich
| Objektart | Preis je m² | Einstiegspreis | Merkmal |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnung | 10'761 CHF/m² | Median 1,10 Mio. CHF | 123 Verkäufe 2025, Spanne 6'381-21'427 CHF/m² |
| Reihenhaus | rund 11'000 CHF/m² | meist unter 1,63 Mio. CHF | Kleinere Parzelle, in allen Wohnquartieren |
| Doppeleinfamilienhaus | rund 11'000 CHF/m² | um 1,6 Mio. CHF | Richtwert am Median aller Hausverkäufe |
| Einfamilienhaus | 11'070 CHF/m² | Median 1,63 Mio. CHF | 47 Verkäufe 2025, Spanne 6'227-22'833 CHF/m² |
Quelle: RealAdvisor 9/2026, Kanton Zürich Verkäufe 2025
Was ist in Uster zu beachten?
Wer in Uster kauft oder verkauft, bewegt sich im Zürcher Recht: keine Handänderungssteuer, eine kommunale Grundstückgewinnsteuer nach kantonalem Tarif, Beurkundung beim staatlichen Notariat und die Formularpflicht für den Anfangsmietzins. Dazu kommen städtische Besonderheiten, vor allem die Nutzungsplanung, die gerade neu aufgestellt wird, und der Mehrwertausgleich bei Aufzonungen.
Welche Steuern fallen beim Kauf und beim Verkauf an?
Der Kanton Zürich hat die Handänderungssteuer per 1. Januar 2005 abgeschafft; beim Kauf fällt deshalb keine Steuer auf den Kaufpreis an. Beim Verkauf erhebt die Stadt Uster die Grundstückgewinnsteuer auf den Gewinn nach kantonalem Tarif von 10 bis 40 Prozent. Ab fünf vollen Besitzjahren gibt es 3 Prozent Ermässigung pro Jahr, ab 20 Jahren maximal 50 Prozent. Wer innert eines Jahres weiterverkauft, zahlt einen Zuschlag von 50 Prozent, innert zwei Jahren 25 Prozent. Wertvermehrende Investitionen und die Kaufnebenkosten mindern den steuerbaren Gewinn; Belege sollten daher über die ganze Besitzdauer aufbewahrt werden.
Für die laufende Besteuerung gilt 2026 ein Gesamtsteuerfuss von 112 Prozent, zusammengesetzt aus 94 Prozent für die politische Gemeinde und 18 Prozent für die Sekundarschule; in Nänikon sind es 110 Prozent. Das Budget 2026 der Stadt sieht einen Aufwand von 328,7 Millionen CHF und Nettoinvestitionen von 31,6 Millionen CHF vor.
Wie läuft die Beurkundung in Uster ab?
Im Kanton Zürich beurkundet das staatliche Notariat, für Uster das Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Uster. Die Beurkundung kostet 1 Promille, der Grundbucheintrag ein weiteres Promille des Kaufpreises, dazu kommen Gebühren für die Errichtung von Schuldbriefen. Bei einem Kaufpreis von 1'100'000 CHF sind das rund 2'200 CHF plus Schuldbriefkosten. Käufer und Verkäufer tragen die Gebühren üblicherweise je zur Hälfte, haften aber solidarisch. Einen Maklerzwang gibt es nicht.
Welche mietrechtlichen Regeln gelten?
Eine Mietpreisbremse wie in Deutschland gibt es in der Schweiz nicht. Im Kanton Zürich gilt jedoch die Formularpflicht für den Anfangsmietzins (Art. 270 Abs. 2 OR): Die Vermieterschaft muss den Vormietzins und den Grund einer Erhöhung auf dem amtlichen Formular angeben. Mietende können den Anfangsmietzins innert 30 Tagen bei der Schlichtungsbehörde des Bezirks Uster anfechten. Für laufende Mietverhältnisse gilt der Referenzzinssatz von 1,25 Prozent. Wer eine vermietete Wohnung kauft, übernimmt den bestehenden Mietvertrag; Kündigungen wegen Eigenbedarfs sind möglich, aber an Fristen und Härtefallprüfungen gebunden.
Was ändert sich planungsrechtlich?
Uster erneuert gerade seine Nutzungsplanung. Am 14. Juni 2026 hiessen die Stimmberechtigten den neuen kommunalen Richtplan mit 57,8 Prozent Ja-Stimmen gut; er ersetzt den Richtplan von 1986 und legt fest, wo die Stadt nach innen wachsen soll. Bereits am 13. April 2026 hatte der Gemeinderat eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung festgesetzt, die vor allem die harmonisierten Baubegriffe des Kantons übernimmt. Die eigentlichen Aufzonungen in Wohnzonen folgen in einem weiteren Schritt und brauchen die Genehmigung des Kantons. Wer eine Parzelle mit Ausbaupotenzial besitzt oder kaufen will, sollte die Entwürfe verfolgen.
Seit dem 25. März 2022 erhebt Uster einen kommunalen Mehrwertausgleich: Bei Auf- und Umzonungen werden 30 Prozent des Mehrwerts nach Abzug eines Freibetrags von 100'000 CHF fällig, für Grundstücke ab 1'200 m². Die Abgabe wird erst mit der Baufreigabe eines Projekts fällig. Geschützte Bauten wie die beiden Zeughäuser auf dem Zeughausareal schränken Umbauten zusätzlich ein; vor dem Kauf eines älteren Hauses empfiehlt sich ein Blick in das kommunale Inventar.
Wie viel Eigenkapital brauche ich?
Banken finanzieren in der Regel höchstens 80 Prozent des Kaufpreises. Von den übrigen 20 Prozent müssen mindestens 10 Prozent hartes Eigenkapital sein, also Erspartes, Säule 3a oder Schenkungen, nicht Pensionskassengeld. Die zweite Hypothek, also der Teil über zwei Drittel des Belehnungswerts, ist innert 15 Jahren zu amortisieren. Die Tragbarkeit rechnet mit einem kalkulatorischen Zins von rund fünf Prozent, zuzüglich Nebenkosten und Amortisation; die Summe darf ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Für eine Wohnung zum Median von 1'100'000 CHF sind also mindestens 220'000 CHF Eigenmittel nötig.
Wer darf in Uster kaufen, und was ändert der Eigenmietwert?
Personen mit Wohnsitz im Ausland brauchen nach der Lex Koller für den Kauf von Wohneigentum eine Bewilligung, die für reine Anlageobjekte nicht erteilt wird. Bürgerinnen und Bürger aus EU- und EFTA-Staaten mit Wohnsitz in der Schweiz sowie Personen mit Niederlassungsbewilligung C kaufen bewilligungsfrei; mit Bewilligung B ist eine selbst bewohnte Wohnung erlaubt. Das Zweitwohnungsgesetz greift in Uster nicht. Mit der Annahme der Vorlage zum Systemwechsel am 28. September 2025 fällt der Eigenmietwert auf selbst bewohntem Wohneigentum weg, nach heutigem Stand frühestens 2028, voraussichtlich ab 1. Januar 2029; gleichzeitig entfällt der Abzug für Hypothekarzinsen weitgehend.
Was Uster vom Rest des Kantons unterscheidet
Leerstand deutlich über dem Kantonsmittel
Am 1. Juni 2026 standen in Uster 248 Wohnungen leer, 1,40 Prozent des Bestands. Der Kanton kommt auf 0,52 Prozent, der Bezirk Uster auf 0,94 Prozent. Betroffen sind vor allem Mietwohnungen in grossen Neubausiedlungen während der Erstvermietung.
Neuer Richtplan nach 40 Jahren
Am 14. Juni 2026 nahmen die Stimmberechtigten den kommunalen Richtplan mit 57,8 Prozent an; er ersetzt den Plan von 1986. Die BZO-Teilrevision vom April 2026 übernimmt die harmonisierten Baubegriffe, Aufzonungen folgen in einem weiteren Schritt.
Mehrwertausgleich von 30 Prozent
Seit März 2022 schöpft Uster bei Auf- und Umzonungen 30 Prozent des Mehrwerts ab, nach einem Freibetrag von 100'000 CHF und für Grundstücke ab 1'200 m². Fällig wird die Abgabe erst mit der Baufreigabe eines Projekts.
Stadt aus Kern und Aussenwachten
Uster besteht aus elf Quartieren von Kirchuster mit 10'932 bis Freudwil mit 151 Einwohnern. Die Weiler Wermatswil und Freudwil sind mit über 12'400 CHF/m² die teuersten Lagen, Sulzbach und Riedikon mit unter 9'300 CHF/m² die günstigsten.
Zeughausareal als nächstes Grossprojekt
Auf dem Zeughausareal West plant die Genossenschaft GWG im Baurecht rund 180 Wohnungen, Bezug frühestens 2031. Daneben baut die Stadt ein Kultur- und Begegnungszentrum mit Sälen, Restaurant und Kino.
Stand: 2026-09-01
Recht und Kosten kompakt
- Mietpreisbremse
- Gilt in Uster. Keine Mietpreisbremse: Im Kanton Zürich gilt die Formularpflicht für den Anfangsmietzins (Art. 270 Abs. 2 OR). Referenzzinssatz 1,25 %.
- Bodenrichtwerte
- GIS-Browser Kanton Zürich ↗
- Formularpflicht für den Anfangsmietzins
- Im Kanton Zürich muss die Vermieterschaft den Anfangsmietzins auf amtlichem Formular mitteilen und begründen (Art. 270 Abs. 2 OR). Mietende können ihn innert 30 Tagen bei der Schlichtungsbehörde anfechten.
- Grundstückgewinnsteuer mit Besitzdauerrabatt
- Uster erhebt die Grundstückgewinnsteuer nach kantonalem Tarif von 10 bis 40 Prozent. Ab fünf Besitzjahren sinkt sie um 3 Prozent pro Jahr, bei Verkauf innert eines Jahres gilt ein Zuschlag von 50 Prozent.
- Gesamtsteuerfuss 112 Prozent
- Für 2026 gilt in Uster ein Gesamtsteuerfuss von 112 Prozent, davon 94 Prozent Stadt und 18 Prozent Sekundarschule. In der Aussenwacht Nänikon beträgt er 110 Prozent.
- Lex Koller und Eigenmietwert
- Personen mit Wohnsitz im Ausland brauchen für Wohneigentum eine Bewilligung. Der Eigenmietwert fällt nach heutigem Stand voraussichtlich ab 2029 weg, zugleich der Schuldzinsabzug weitgehend.
Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Mietmarkt und Kaufmarkt im Vergleich
Mietmarkt
- Angebotsmiete Mittel
- 29,80 CHF/m² p. M.
- Typische Monatsmiete
- 3'180 CHF
- Leerwohnungsziffer
- 1,40 %
- Mietinserate 9/2026
- 73 Wohnungen
Kaufmarkt
- Median Wohnung 2025
- 1'100'000 CHF
- Median Haus 2025
- 1'630'000 CHF
- Trend 12 Monate
- +3,5 % Wohnungen
- Kaufinserate 9/2026
- 57 Objekte
Uster ist für Mietende einer der entspannteren Märkte im Kanton, mit 1,40 Prozent Leerstand. Der Kaufmarkt bleibt schmal: Im September 2026 standen 57 Kaufobjekten 73 Mietwohnungen gegenüber, und die Preise steigen weiter um rund 3 Prozent im Jahr.
Stand: 2026-09-01 · Quelle: RealAdvisor, Statistisches Amt Kanton Zürich
Verkaufschancen in Uster
- Preistrend 12 Monate
- +3,5 %
- Bevölkerungswachstum 2025
- +473 Personen
- Kaufangebot Portal
- 57 Objekte
- Steuerfuss 2026
- 112 %
- Leerwohnungsziffer
- 1,40 %
Stand: 2026-09-01
Aus Verkäufersicht
Wer in Uster verkauft, trifft auf ein schmales Kaufangebot und eine wachsende Bevölkerung; gepflegte Familienwohnungen und Reihenhäuser finden meist rasch Interessenten. Preisentscheidend sind Lage zur S-Bahn, Aussicht und Sanierungsstand. Konkurrenz entsteht vor allem durch Neubauwohnungen im Zentrum.
Ersteinschätzung anfordernHäufige Fragen zum Immobilienmarkt Uster
Was kostet eine Eigentumswohnung in Uster?
Im September 2026 durchschnittlich 10'761 CHF je Quadratmeter, bei einer Spanne von 6'381 bis 21'427 CHF/m² (RealAdvisor). Amtlich lag der Median der 2025 verkauften Wohnungen bei 1'100'000 CHF je Objekt, ermittelt aus 123 Verkäufen (Statistisches Amt Kanton Zürich).
Was kostet ein Einfamilienhaus in Uster?
Der Median der 47 im Jahr 2025 verkauften Einfamilienhäuser lag bei 1'630'000 CHF (Statistisches Amt Kanton Zürich). RealAdvisor bewertet Häuser im September 2026 mit 11'070 CHF je Quadratmeter Wohnfläche, die Spanne reicht von 6'227 bis 22'833 CHF/m².
Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Uster?
Sie steigen moderat. In den zwölf Monaten bis September 2026 legten Wohnungen um 3,5 Prozent und Häuser um 2,4 Prozent zu (RealAdvisor). Über zehn Jahre beträgt das Plus bei Wohnungen 47 Prozent. Der amtliche Wohnungsmedian schwankt wegen kleiner Fallzahlen von Jahr zu Jahr.
Wie hoch ist die Miete pro Quadratmeter in Uster?
Die mittlere Angebotsmiete für Wohnungen liegt bei 358 CHF je Quadratmeter und Jahr, also rund 29,80 CHF im Monat (RealAdvisor, September 2026). Eine typische Mietwohnung kostet damit etwa 3'180 CHF monatlich, ein Mietshaus rund 4'212 CHF.
Wie hoch ist die Leerwohnungsziffer in Uster?
Am 1. Juni 2026 standen 248 Wohnungen leer, das sind 1,40 Prozent des Bestands (Statistisches Amt Kanton Zürich). Das ist fast dreimal so viel wie im Kantonsmittel von 0,52 Prozent und deutlich mehr als im Bezirk Uster mit 0,94 Prozent. 2025 lag die Quote bei 1,29 Prozent.
Welches Quartier in Uster ist am teuersten?
Am teuersten sind die erhöht gelegenen Weiler Wermatswil mit 12'583 CHF/m² und Freudwil mit 12'477 CHF/m² für Eigentumswohnungen. Das Zentrum mit Kirchuster, Niederuster und Oberuster liegt bei 10'535 CHF/m², Nänikon bei 10'194 CHF/m² (RealAdvisor, September 2026).
Wo sind Wohnungen in Uster am günstigsten?
In Sulzbach mit 8'944 CHF/m² und in Riedikon mit 9'203 CHF/m² (RealAdvisor). Beide Aussenwachten liegen abseits der S-Bahn. Innerhalb der Kernstadt sind die Unterschiede zwischen einzelnen Strassen grösser als zwischen den Quartieren.
Wie viele Einwohner hat Uster?
Ende 2025 zählte Uster 37'069 Personen mit Hauptwohnsitz, 473 mehr als ein Jahr zuvor. Ende Juli 2026 waren es 37'388 (Einwohnerdienste Stadt Uster). Uster ist nach Zürich und Winterthur die drittgrösste Stadt im Kanton Zürich.
Wie hoch ist der Steuerfuss in Uster?
2026 beträgt der Gesamtsteuerfuss 112 Prozent, davon 94 Prozent für die Stadt und 18 Prozent für die Sekundarschule. In Nänikon sind es 110 Prozent. Der Steuerfuss blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Uster rechnen?
Mit rund zwei Promille des Kaufpreises für Beurkundung und Grundbucheintrag beim Notariat Uster, dazu Kosten für Schuldbriefe. Eine Handänderungssteuer gibt es im Kanton Zürich seit 2005 nicht mehr. Bei 1'100'000 CHF Kaufpreis sind das rund 2'200 CHF plus Schuldbriefkosten.
Wie hoch ist die Grundstückgewinnsteuer in Uster?
Sie folgt dem kantonalen Tarif von 10 bis 40 Prozent auf den Gewinn. Ab fünf vollen Besitzjahren sinkt sie um 3 Prozent pro Jahr, ab 20 Jahren um maximal 50 Prozent. Bei Verkauf innert eines Jahres gilt ein Zuschlag von 50 Prozent, innert zwei Jahren von 25 Prozent.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Wohnung in Uster?
Mindestens 20 Prozent des Kaufpreises, davon 10 Prozent hartes Eigenkapital ausserhalb der Pensionskasse. Für eine Wohnung zum Median von 1'100'000 CHF sind das 220'000 CHF. Nach der Tragbarkeitsregel braucht der Haushalt zudem ein Bruttoeinkommen von rund 195'000 CHF.
Gibt es in Uster eine Mietpreisbremse?
Nein, die Schweiz kennt keine Mietpreisbremse. Im Kanton Zürich gilt aber die Formularpflicht für den Anfangsmietzins nach Art. 270 Abs. 2 OR. Mietende können den Anfangsmietzins innert 30 Tagen bei der Schlichtungsbehörde anfechten. Der Referenzzinssatz liegt bei 1,25 Prozent.
Wie hoch ist die Mietrendite in Uster?
Rechnerisch ergibt sich aus Angebotsmiete und mittlerem Wohnungspreis eine Bruttorendite von rund 3,3 Prozent, gegenüber knapp 2,9 Prozent in der Stadt Zürich. Dem steht ein höherer Leerstand von 1,40 Prozent gegenüber. Das beschreibt die Marktlage und ist keine Anlageempfehlung.
Was bedeutet der neue Richtplan für Uster?
Am 14. Juni 2026 nahmen die Stimmberechtigten den kommunalen Richtplan mit 57,8 Prozent an. Er ersetzt den Plan von 1986 und legt fest, wo Uster nach innen wachsen soll. Die konkreten Aufzonungen folgen in einer weiteren Revision der Bau- und Zonenordnung.
Wie funktioniert der Mehrwertausgleich in Uster?
Seit März 2022 schöpft Uster bei Auf- und Umzonungen 30 Prozent des Mehrwerts ab, nach Abzug eines Freibetrags von 100'000 CHF und für Grundstücke ab 1'200 m². Die Abgabe wird erst mit der Baufreigabe eines konkreten Projekts fällig.
Welche Neubauprojekte gibt es in Uster?
Im Zentrum entstanden Kern Süd mit Hochhaus sowie 2025 das Gerichtsplatzareal mit 106 Mietwohnungen; die Siedlung Im Zelg umfasst rund 164 Mietwohnungen. Auf dem Zeughausareal West plant die Genossenschaft GWG rund 180 Wohnungen, Bezug frühestens 2031.
Dürfen Ausländer in Uster eine Immobilie kaufen?
Personen mit Wohnsitz in der Schweiz aus EU- und EFTA-Staaten sowie mit Niederlassungsbewilligung C kaufen frei. Mit Bewilligung B ist eine selbst bewohnte Wohnung erlaubt. Personen mit Wohnsitz im Ausland brauchen nach der Lex Koller eine Bewilligung, die für Anlageobjekte nicht erteilt wird.
Was ändert die Abschaffung des Eigenmietwerts?
Die Vorlage wurde am 28. September 2025 angenommen. Nach heutigem Stand entfällt der Eigenmietwert frühestens 2028, voraussichtlich ab 1. Januar 2029. Gleichzeitig fällt der Abzug für Hypothekarzinsen auf selbst bewohntem Eigentum weitgehend weg.
Wie gut ist Uster an Zürich angebunden?
Mehrere S-Bahn-Linien verbinden Uster mit Zürich Hauptbahnhof in rund einer Viertelstunde. Nänikon hat mit dem Bahnhof Nänikon-Greifensee eine eigene Haltestelle. Laut Raiffeisen dauert der Weg nach Zürich mit dem Auto rund 30 Minuten, von Tür zu Tür mit dem öffentlichen Verkehr rund 37 Minuten.
Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Datenstand
Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand September 2026 (RealAdvisor, Statistisches Amt Kanton Zürich). Sie werden quartalsweise überprüft.
- Q3/2026 · Ersterfassung Uster, Datenstand September 2026
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Weiterführende Seiten
Quellen
- RealAdvisor – Immobilienpreise Uster · abgerufen 23.9.2026
- RealAdvisor – Immobilienpreise 8610 Uster · abgerufen 23.9.2026
- Statistisches Amt Kanton Zürich – Freihandverkäufe inkl. Medianpreisen seit 2007 · abgerufen 23.9.2026
- Statistisches Amt Kanton Zürich – Leerwohnungsziffer und Wohnungsleerstände · abgerufen 23.9.2026
- Kanton Zürich – Leerwohnungsziffer bleibt tief (August 2026) · abgerufen 23.9.2026
- Kanton Zürich – Leerwohnungszahlen · abgerufen 23.9.2026
- Stadt Uster – Bevölkerungsstatistiken · abgerufen 23.9.2026
- Stadt Uster – Budget 2026 · abgerufen 23.9.2026
- Stadt Uster – Teilrevision der Nutzungsplanung festgesetzt · abgerufen 23.9.2026
- Stadt Uster – Mehrwertausgleich · abgerufen 23.9.2026
- Stadt Uster – Kommunale Richtplanung Stadtraum 2035 · abgerufen 23.9.2026
- SP Uster – 57,8 Prozent Ja zum kommunalen Richtplan · abgerufen 23.9.2026
- GWG – Zeughausareal West Uster · abgerufen 23.9.2026
- Seewarte – Gerichtsplatzareal Uster · abgerufen 23.9.2026
- Im Zelg Uster – Mietwohnungen · abgerufen 23.9.2026
- Raiffeisen – Gemeindeinfo Uster · abgerufen 23.9.2026
- BWO – Hypothekarischer Referenzzinssatz · abgerufen 23.9.2026
- Notariate Kanton Zürich – Gebühren · abgerufen 23.9.2026
- RealAdvisor – Grundstückgewinnsteuer Kanton Zürich · abgerufen 23.9.2026


