Immobilienpreise Braunau am Inn
Braunau am Inn ist die Bezirkshauptstadt des Innviertels und bildet mit dem bayerischen Simbach am Inn eine Doppelstadt am Inn. Die Grenzlage und die exportstarke Industrie des Bezirks prägen den Wohnungsmarkt.

Stand August 2026 · Quelle: ohne-makler.at · Mietpreisbremse
Der Immobilienmarkt in Braunau am Inn im Überblick
Eine Eigentumswohnung kostet in Braunau am Inn im Jahr 2026 durchschnittlich 2.929 € je Quadratmeter, ein Haus rund 3.097 € (ohne-makler.at, Stand August 2026). Damit liegt die Bezirkshauptstadt des Innviertels spürbar unter dem Preisniveau der Landeshauptstadt Linz und der Zentralraum-Gemeinden, aber über dem Schnitt kleinerer Innviertler Marktgemeinden.
Braunau am Inn ist mit rund 17.534 Einwohnerinnen und Einwohnern (Stand 1. Januar 2026, Statistik Austria) die bevölkerungsreichste Stadt des Innviertels und Sitz der Bezirkshauptmannschaft. Getrennt nur durch die Innbrücke, bildet die Stadt mit dem bayerischen Simbach am Inn eine grenzüberschreitende Doppelstadt – ein Umstand, der den Wohnungsmarkt beidseits der Grenze prägt und zusätzliche Nachfrage von deutscher Seite erzeugt.
Wirtschaftlich zählt der Bezirk Braunau zu den exportstärksten Industrieregionen Oberösterreichs. Zu den grössten Arbeitgebern der Region gehören AMAG in Ranshofen, das mit einem der modernsten Aluminiumwalzwerke Europas direkt im Stadtgebiet liegt, sowie B&R in Eggelsberg, KTM in Mattighofen und Palfinger in Lengau (meinbezirk.at). Diese Industriebasis sichert eine vergleichsweise stabile Kaufkraft und stützt die Nachfrage nach Wohnraum auch dann, wenn die Zinslage schwankt.
Die durchschnittliche Miete liegt 2026 bei rund 8,23 € je Quadratmeter (ohne-makler.at). Auch hier gilt: Bei der überschaubaren Zahl an Inseraten in einer Stadt dieser Grösse schlagen einzelne Objekte stärker auf den Durchschnitt durch als in Landeshauptstädten – Angebots- und Nachfrageschwankungen sind entsprechend deutlicher sichtbar.
Verkehrlich ist Braunau am Inn über die Innkreisbahn an Linz und München angebunden; die Strecke soll bis 2029 elektrifiziert werden. Über die A8 Innkreis Autobahn bis zur Anschlussstelle Ried besteht Verbindung Richtung Linz und Wien. Mit dem Krankenhaus St. Josef, das rund 1.400 Beschäftigte zählt und die medizinische Regelversorgung des Innviertels sicherstellt, sowie der HTL Braunau verfügt die Stadt über wichtige Arbeitgeber- und Bildungsinfrastruktur, die auch für den Wohnungsmarkt relevant ist.
Wer kauft und mietet in Braunau am Inn?
Eigennutzer aus dem Bezirk selbst, Berufspendlerinnen und -pendler zu den Industriestandorten im Innviertel sowie deutsche Interessenten aus dem angrenzenden Bayern prägen die Nachfrage. Für Käuferinnen und Käufer aus dem Raum München oder Salzburg wirkt das Preisniveau diesseits der Grenze oft günstiger als in Simbach selbst. Kapitalanlegerinnen und -anleger sind aktiv, aber in geringerer Zahl als in den Landeshauptstädten.
Wie verlässlich sind die Preisangaben für Braunau am Inn?
Zwei der eingesehenen Portale weichen bei Eigentumswohnungen spürbar voneinander ab: Während ohne-makler.at für 2026 einen Schnitt von 2.929 €/m² ausweist, kommt immobilien-oesterreich.at auf 3.281 €/m² für Wohnungen und einen Gesamtdurchschnitt von 3.491 €/m² über alle Objektarten. Beide Anbieter weisen selbst darauf hin, dass ihre Werte auf Angebotsinseraten beruhen und nicht amtlich anerkannt sind. In einer Stadt dieser Grössenordnung wirken sich einzelne hochpreisige Neubauprojekte oder Altstadt-Sanierungen entsprechend stark auf den Schnitt aus – wer eine konkrete Immobilie einschätzen möchte, sollte diese Spanne als Orientierung, nicht als exakten Wert verstehen.
Welcher Stadtteil passt wozu?
Braunau am Inn gliedert sich in die Katastralgemeinden Braunau am Inn, Osternberg und Ranshofen sowie zahlreiche Ortsteile wie Neustadt, Haiden, Haselbach, Höft, Laab, Neue Heimat und Scheuhub. Für keinen dieser Stadtteile liegen derzeit eigene, belastbare Marktdaten vor, weshalb der MarktRadar an dieser Stelle noch keine gesonderten Stadtteilseiten führt – die folgende Einordnung beruht auf der bekannten Lage- und Bebauungsstruktur.
Die historische Altstadt rund um den Stadtplatz gilt als das Aushängeschild der Stadt: giebelständige Bürgerhäuser, geschlossene Platzwand, hoher Denkmalschutzanteil. Wohnraum ist hier meist älter, kleinteiliger und unterliegt Sanierungsauflagen, was Eigentumswohnungen in guten Lagen verhältnismässig teuer macht, obwohl der Gesamtbestand begrenzt ist.
Ranshofen, seit 1938 Stadtteil von Braunau, ist historisch vom Aluminiumwerk AMAG geprägt und bietet vor allem Reihenhaus- und Wohnsiedlungen aus der Nachkriegszeit – ein Segment, das für Berufspendlerinnen und -pendler zum Werksgelände und für preisbewusste Käuferinnen und Käufer interessant ist.
Osternberg und die südlichen Ortsteile Richtung Haiden und Laab sind überwiegend von Einfamilienhäusern und jüngeren Siedlungsgebieten geprägt und richten sich an Familien, die Garten und ruhige Wohnlage suchen, ohne auf die Nähe zur Innenstadt zu verzichten. Neue Heimat, ein Geschosswohnungsbaugebiet der Nachkriegszeit, bietet demgegenüber vergleichsweise günstigen Mietwohnraum.
Aktuelle Neubautätigkeit konzentriert sich vor allem auf einzelne Nachverdichtungsprojekte im Siedlungsgebiet, während die Altstadt durch den Ensembleschutz kaum Neubaupotenzial bietet. Das begrenzte Neubauangebot in der Kernstadt ist mit ein Grund, warum einzelne Projekte die Durchschnittswerte in den Portalen so deutlich beeinflussen können.
Welcher Stadtteil eignet sich für Familien?
Osternberg und die Siedlungsgebiete Richtung Haiden gelten wegen Einfamilienhäusern, Gärten und der Nähe zu Schulen und Kindergärten als gefragteste Familienlagen, ohne das Preisniveau der Altstadt zu erreichen.
Wo finden Kapitalanleger vergleichsweise günstigen Bestand?
Ranshofen und Neue Heimat bieten mit ihrem Geschosswohnungsbau der Nachkriegszeit tendenziell günstigeren Wohnraum, allerdings mit entsprechendem Sanierungsbedarf bei älteren Objekten – eine Einzelfallprüfung ersetzt das nicht.
Wie haben sich die Preise entwickelt?
Nach Angaben von immobilien-oesterreich.at ist der durchschnittliche Immobilienpreis in Braunau am Inn über alle Objektarten hinweg von 2.551 €/m² im Jahr 2022 auf 3.491 €/m² im Jahr 2026 gestiegen – ein Zuwachs von rund 37 % innerhalb von vier Jahren, mit Zwischenwerten von 2.759 €/m² (2023), 2.984 €/m² (2024) und 3.228 €/m² (2025).
Anders als in vielen städtischen Zentralräumen zeigt sich in Braunau am Inn damit keine ausgeprägte Korrekturphase nach der Zinswende 2022 – der Bezirk profitierte offenbar von seiner vergleichsweise günstigen Ausgangslage und der stabilen Industriekonjunktur. Für Eigentumswohnungen allein weist ohne-makler.at zwischen 2025 und 2026 sogar einen Sprung von 2.575 auf 2.929 €/m² aus, ein Plus von 13,75 %; bei Häusern stieg der Schnitt im selben Zeitraum um 6,69 % von 2.903 auf 3.097 €/m².
Warum sind die Preise 2026 so deutlich gestiegen?
Der Bezirk Braunau gehört zu den exportstärksten Industrieregionen Oberösterreichs, was die Kaufkraft stützt. Hinzu kommt die zunehmende Nachfrage aus dem angrenzenden Bayern, wo die Preise in München und dem Umland deutlich höher liegen; das obere Innviertel rückt für Pendlerinnen und Pendler aus dem Raum Salzburg und München zunehmend als leistbare Alternative ins Blickfeld. Gleichzeitig ist das Neubauangebot in der Kernstadt begrenzt, was einzelne Projekte überproportional auf den Durchschnitt durchschlagen lässt.
Ist die Preisentwicklung in Braunau am Inn stabil?
Die Datenlage aus Portalen mit vergleichsweise wenigen Inseraten schwankt in einer Stadt dieser Grösse stärker als in Landeshauptstädten. Käuferinnen und Käufer sollten Einzelwerte deshalb als Orientierung, nicht als punktgenaue Prognose lesen.
Preisentwicklung
Der Immobilienpreis-Schnitt über alle Objektarten ist von 2.551 €/m² (2022) auf 3.491 €/m² (2026) gestiegen, ein Plus von rund 37 % ohne die für viele Zentralräume typische Korrekturphase nach 2022 (immobilien-oesterreich.at).
Quelle: immobilien-oesterreich.at
Wohnung oder Haus?
Eigentumswohnungen kosten in Braunau am Inn 2026 im Schnitt 2.929 €/m², Häuser rund 3.097 €/m² (ohne-makler.at) – eine für österreichische Bezirksstädte typische, aber nicht selbstverständliche Konstellation, in der Häuser je Quadratmeter teurer sind als Wohnungen. Nach Grösse gestaffelt zeigt sich allerdings ein deutliches Gefälle: Kompakte Häuser unter 100 m² erzielen mit rund 3.810 €/m² die höchsten Werte, grössere Objekte über 150 m² liegen bei rund 2.830 €/m².
Wer Wert auf Zentrumsnähe legt, findet vor allem in der Altstadt und deren Randlagen Eigentumswohnungen, während grössere Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser eher in den Aussenbereichen Richtung Haiden, Laab, Höft und Scheuhub verfügbar sind. Reihenhäuser und Doppelhaushälften konzentrieren sich in den Siedlungsgebieten der 1960er- bis 1990er-Jahre, etwa in Ranshofen und Osternberg.
Bei unsaniertem Altbestand aus den 1960er- und 1970er-Jahren wirkt sich der energetische Zustand zunehmend auf den erzielbaren Preis aus: Käuferinnen und Käufer kalkulieren Sanierungskosten für Heizung, Fenster und Dämmung zunehmend in ihr Angebot ein, was die Preisspanne zwischen saniertem und unsaniertem Bestand vergrössert.
Was macht ein Haus in Braunau am Inn teuer oder günstig?
Grundstücksgrösse, Sanierungszustand und Lage zur Grenze bestimmen den Preis massgeblich. Ältere, unsanierte Häuser aus den 1960er- und 1970er-Jahren sind je Quadratmeter deutlich günstiger zu haben als sanierte Neubauten, verursachen aber energetische Nachrüstkosten, die in die Kaufentscheidung einzurechnen sind.
Lohnt sich eine Eigentumswohnung eher als ein Haus?
Das hängt von der Nutzung ab: Eigentumswohnungen sind pflegeleichter und in der Kernstadt fussläufig zu Geschäften und Bahnhof gelegen, Häuser bieten mehr Fläche und Garten, liegen dafür häufiger in den Randlagen. Eine pauschale Empfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Objektartenvergleich Braunau am Inn
| OBJEKTART | PREIS JE M² | EINSTIEGSPREIS | MERKMAL |
|---|---|---|---|
| Eigentumswohnung | 2.929 €/m² | ab rund 175.000 € | Altstadtnähe, kleine Einheiten teurer |
| Reihenhaus | 3.222 €/m² | ab rund 320.000 € | Siedlungslagen Ranshofen, Osternberg |
| Doppelhaushälfte | 3.100 €/m² | ab rund 340.000 € | Mittlere Grundstücke, Randlagen |
| Einfamilienhaus | 2.830 €/m² | ab rund 425.000 € | Grössere Grundstücke, Aussenlagen |
Quelle: ohne-makler.at, Aug 2026
Was ist in Braunau am Inn zu beachten?
Braunau am Inn bildet mit dem bayerischen Simbach am Inn eine Doppelstadt, getrennt nur durch die Innbrücke. Für den Immobilienmarkt bedeutet die Grenzlage einerseits zusätzliche Nachfrage von deutscher Seite, andererseits eine engere Verflechtung mit dem bayerischen Preisgefüge als in den meisten anderen oberösterreichischen Bezirksstädten.
Die historische Altstadt rund um den Stadtplatz steht mit rund 250 Objekten unter Denkmal- beziehungsweise Ensembleschutz. Sanierungen, Fassadenänderungen und teilweise auch Fensteraustausch bedürfen der Zustimmung der Altstadterhaltung; das verlängert Bauvorhaben und ist bei der Budgetplanung für Käuferinnen und Käufer historischer Bausubstanz einzukalkulieren.
Teile der Innufer-Lagen liegen in Hochwassergefahrenzonen. Das Jahrhunderthochwasser vom Juni 2013 traf den Bezirk Braunau schwer; seither wurden die Hochwasserschutzeinrichtungen entlang des Inn ausgebaut, die sich bei nachfolgenden Hochwasserereignissen bewährt haben. Wer in Ufernähe kauft, sollte den Gefahrenzonenplan der Gemeinde vorab prüfen.
Gilt in Braunau am Inn das Grundverkehrsgesetz?
Für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke greift das Oö. Grundverkehrsgesetz, das den Erwerb durch Ausländerinnen und Ausländer sowie bei grösseren Flächen einer behördlichen Genehmigung unterwirft. Für gewöhnliche Wohnungs- und Hauskäufe innerhalb des Siedlungsgebiets spielt es in der Regel keine Rolle.
Was bedeutet die Nähe zu Simbach am Inn für Käuferinnen und Käufer?
Wer aus Bayern nach Braunau zieht oder investiert, profitiert vom niedrigeren österreichischen Preisniveau, muss aber die österreichischen Kaufnebenkosten – Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragungsgebühr, Vertragserrichtung – sowie steuerliche Meldepflichten in beiden Ländern im Blick behalten. Eine Einzelfallprüfung durch fachkundige Beratung ersetzt diesen Überblick nicht.
Regionale Besonderheiten
Zwei Portale, zwei Preisniveaus
Ohne-makler.at und immobilien-oesterreich.at weichen bei Eigentumswohnungen um rund 350 €/m² voneinander ab – ein Hinweis darauf, wie stark einzelne Inserate den Schnitt einer Stadt dieser Grösse beeinflussen.
Doppelstadt mit Simbach am Inn
Die unmittelbare Grenzlage zum bayerischen Simbach am Inn sorgt für zusätzliche Nachfrage von deutscher Seite und eine engere Verflechtung mit dem bayerischen Markt als in den meisten anderen oberösterreichischen Bezirksstädten.
Industriebasis des Innviertels
AMAG in Ranshofen, B&R in Eggelsberg, KTM in Mattighofen und Palfinger in Lengau zählen zu den grössten Arbeitgebern des Bezirks und sichern eine exportstarke, vergleichsweise krisenfeste Kaufkraft-Basis.
Denkmalschutz prägt die Altstadt
Rund 250 geschützte Objekte rund um den Stadtplatz begrenzen die frei gestaltbare Sanierung, sichern aber das historische Stadtbild, das die Altstadt von den Siedlungsgebieten deutlich abhebt.
Hochwasserschutz nach 2013
Nach dem Jahrhunderthochwasser 2013 wurden die Schutzeinrichtungen entlang des Inn ausgebaut und haben sich bei späteren Hochwasserereignissen im Bezirk bewährt.
Recht und Kosten kompakt
- Grunderwerbsteuer
- 3,5 % des Kaufpreises — Satz von Oberösterreich. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,6 % zu Buche.
- Mietpreisbremse
- Gilt in Braunau am Inn. Richtwertmietzins nur für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (meist vor 1945 errichtet); Neubauten und Häuser sind frei vermietbar.
- Bodenrichtwerte
- WKO-Immobilienpreisspiegel Oberösterreich ↗
- Denkmalschutz in der Altstadt
- Rund 250 Objekte rund um den Stadtplatz stehen unter Denkmal- beziehungsweise Ensembleschutz. Sanierungen und Fassadenänderungen bedürfen der Zustimmung der Altstadterhaltung.
- Hochwassergefahrenzonen am Inn
- Teile der Innufer-Lagen liegen in Hochwassergefahrenzonen; das Jahrhunderthochwasser 2013 traf den Bezirk schwer. Vor dem Kauf ufernaher Objekte lohnt der Blick in den Gefahrenzonenplan der Gemeinde.
- Oö. Grundverkehrsgesetz
- Für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke greift das Oö. Grundverkehrsgesetz mit Genehmigungspflichten für Ausländerinnen und Ausländer sowie grössere Flächen. Gewöhnliche Wohnungs- und Hauskäufe sind davon in der Regel nicht betroffen.
- Grenzlage zu Simbach am Inn
- Braunau am Inn und das bayerische Simbach am Inn bilden eine Doppelstadt, getrennt nur durch die Innbrücke. Käuferinnen und Käufer aus Deutschland sollten österreichische Kaufnebenkosten und Meldepflichten in beiden Ländern einplanen.
Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Was kostet der Kauf zusätzlich?
| Kaufpreis | 500.000 € | |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % | 17.500 € |
| Notar & Grundbuch | 2,6 % | 13.000 € |
| Maklerprovision (Käuferanteil) | 3,6 % | 18.000 € |
| Nebenkosten gesamt | 9,7 % | 48.500 € |
| Gesamtaufwand | 548.500 € |
Richtwerte für Oberösterreich. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.
Miet- und Kaufmarkt Braunau am Inn
Mietmarkt Braunau am Inn
- Ø Miete
- 8,23 €/m²
- Marktbreite
- eingeschränkt
Kaufmarkt Braunau am Inn
- Ø Wohnung
- 2.929 €/m²
- Ø Haus
- 3.097 €/m²
- Entw. ggü. Vorjahr
- +13,75 %
Braunau am Inn liegt bei Kauf- wie Mietpreisen unter dem Schnitt der Landeshauptstadt Linz, verzeichnete 2026 aber einen der stärksten Preisanstiege unter den Innviertler Bezirksstädten.
Quelle: ohne-makler.at
Verkaufschancen
- Preisentwicklung 12 Monate
- +13,75 %
- Bevölkerungsentwicklung
- 17.534, wachsend
- Marktbreite
- gering
- Grenznähe zu Bayern
- Zuzug aus Bayern
Quelle: ohne-makler.at, citypopulation.de
Für Eigentümer
Die Nachfrage in Braunau am Inn wird von der stabilen Industriekonjunktur des Bezirks und der Grenznähe zu Bayern gestützt, während das Angebot an Eigentumswohnungen in der Kernstadt überschaubar bleibt. Eine marktbasierte Ersteinschätzung zeigt, wo Ihre Immobilie im aktuellen Preisgefüge steht.
Ersteinschätzung anfordernHäufige Fragen
Was kostet eine Eigentumswohnung in Braunau am Inn?
Eine Eigentumswohnung kostet in Braunau am Inn im Jahr 2026 durchschnittlich 2.929 € je Quadratmeter (ohne-makler.at). Je nach Grösse und Lage reicht die Spanne von rund 2.650 € bis über 4.300 € je Quadratmeter, wobei kleinere Einheiten unter 40 m² überproportional teuer sind.
Was kostet ein Haus in Braunau am Inn?
Ein Haus kostet in Braunau am Inn 2026 im Schnitt rund 3.097 € je Quadratmeter (ohne-makler.at). Kompakte Häuser unter 100 m² erzielen mit rund 3.810 €/m² die höchsten Werte, grössere Objekte über 150 m² liegen bei rund 2.830 €/m².
Welche Lage ist am teuersten, welche am günstigsten?
Die höchsten Quadratmeterpreise erzielen sanierte Objekte in der denkmalgeschützten Altstadt rund um den Stadtplatz. Günstigeren Bestand finden Käuferinnen und Käufer eher in Ranshofen und im Geschosswohnungsbaugebiet Neue Heimat, wo ältere Siedlungen aus der Nachkriegszeit dominieren.
Steigen oder fallen die Preise in Braunau am Inn?
Die Preise steigen: Laut immobilien-oesterreich.at kletterte der Gesamtdurchschnitt von 2.551 €/m² (2022) auf 3.491 €/m² (2026), ein Plus von rund 37 % in vier Jahren. Für Eigentumswohnungen allein weist ohne-makler.at zwischen 2025 und 2026 einen Anstieg von 13,75 % aus.
Wie hoch ist die Miete je Quadratmeter in Braunau am Inn?
Die durchschnittliche Miete für Wohnungen in Braunau am Inn liegt 2026 bei rund 8,23 € je Quadratmeter (ohne-makler.at). Bei der geringen Zahl an Inseraten in einer Stadt dieser Grösse schwanken die Werte zwischen einzelnen Erhebungen jedoch spürbar.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Braunau am Inn?
Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und liegt in Braunau am Inn im mittleren Bereich verglichen mit anderen oberösterreichischen Bezirksstädten. Die stabile Industriebasis des Bezirks stützt die Nachfrage, ersetzt aber keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.
Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Braunau am Inn rechnen?
Wie in ganz Österreich fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer, rund 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr sowie Kosten für Vertragserrichtung und in der Regel Maklerprovision an. In Summe liegen die Kaufnebenkosten üblicherweise bei rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.
Gilt in Braunau am Inn die Mietpreisbremse?
Eine flächendeckende Mietpreisbremse wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet, gilt der Richtwertmietzins; Neubauten und Häuser sind frei vermietbar.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Braunau am Inn?
Banken verlangen in Österreich in der Regel mindestens 20 % Eigenkapital zuzüglich Kaufnebenkosten. Bei einer 70-m²-Wohnung zum Durchschnittspreis von rund 205.000 € entspricht das einem Eigenkapitalbedarf von grob 60.000 bis 65.000 € einschliesslich Nebenkosten.
Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Braunau am Inn?
Belastbare, veröffentlichte Zahlen zur durchschnittlichen Vermarktungsdauer liegen für Braunau am Inn nicht vor. In vergleichbaren oberösterreichischen Bezirksstädten mit ähnlich überschaubarem Angebot bewegt sich die Vermarktungsdauer erfahrungsgemäss im Bereich weniger Monate, abhängig von Lage und Zustand.
Wie viele Menschen leben in Braunau am Inn?
Braunau am Inn hat laut Statistik Austria zum 1. Januar 2026 rund 17.534 Einwohnerinnen und Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Stadt des Innviertels. Nach jahrzehntelanger Stagnation ist die Bevölkerung seit rund 2011 spürbar gewachsen.
Was macht Braunau am Inn zu einer Doppelstadt mit Simbach am Inn?
Braunau am Inn und das bayerische Simbach am Inn sind nur durch die Innbrücke getrennt und bilden faktisch eine grenzüberschreitende Doppelstadt. Das sorgt für zusätzliche Nachfrage von deutscher Seite und für eine engere Verflechtung mit dem bayerischen Wohnungsmarkt als in den meisten anderen oberösterreichischen Bezirksstädten.
Welche Arbeitgeber prägen den Immobilienmarkt in Braunau am Inn?
Zu den grössten Arbeitgebern des Bezirks zählen AMAG in Ranshofen, B&R in Eggelsberg, KTM in Mattighofen und Palfinger in Lengau (meinbezirk.at). Die exportstarke Industriebasis des Innviertels sichert Kaufkraft und stützt die Nachfrage nach Wohnraum auch ausserhalb der Kernstadt.
Was ist beim Kauf einer Immobilie in der Altstadt von Braunau am Inn zu beachten?
Rund 250 Objekte in der Altstadt von Braunau am Inn stehen unter Denkmal- beziehungsweise Ensembleschutz. Sanierungen und Fassadenänderungen bedürfen der Zustimmung der Altstadterhaltung, was Bauvorhaben verlängern kann und bei der Budgetplanung zu berücksichtigen ist.
Sind Grundstücke in Braunau am Inn von Hochwasser betroffen?
Teile der Innufer-Lagen in Braunau am Inn liegen in Hochwassergefahrenzonen; das Jahrhunderthochwasser vom Juni 2013 traf den Bezirk schwer. Seither wurden die Hochwasserschutzeinrichtungen entlang des Inn ausgebaut, Interessenten sollten den Gefahrenzonenplan der Gemeinde vor dem Kauf prüfen.
Wie ist Braunau am Inn verkehrstechnisch angebunden?
Braunau am Inn liegt an der Innkreisbahn zwischen Neumarkt-Kallham und der deutschen Grenze mit Anschluss Richtung München und Linz; die Strecke soll bis 2029 elektrifiziert werden. Über die A8 Innkreis Autobahn bis zur Anschlussstelle Ried besteht Anschluss Richtung Linz und Wien.
Gilt in Braunau am Inn das Grundverkehrsgesetz?
Für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke greift das Oö. Grundverkehrsgesetz, das den Erwerb durch Ausländerinnen und Ausländer sowie grössere Flächen einer behördlichen Genehmigung unterwirft. Für gewöhnliche Wohnungs- und Hauskäufe innerhalb des Siedlungsgebiets spielt es in der Regel keine Rolle.
Welcher Stadtteil eignet sich für Familien in Braunau am Inn?
Osternberg und die Siedlungsgebiete Richtung Haiden gelten wegen Einfamilienhäusern, Gärten und der Nähe zu Schulen als gefragte Familienlagen. Für schulpflichtige Kinder sind unter anderem die HTL Braunau und mehrere Pflichtschulen fussläufig oder mit dem Stadtbus erreichbar.
Wie hat sich die Bevölkerung in Braunau am Inn entwickelt?
Die Einwohnerzahl stagnierte zwischen 1981 und 2011 bei rund 16.200 bis 16.300, stieg danach aber bis 2021 auf rund 17.500 und liegt 2026 bei 17.534 (Statistik Austria via citypopulation.de). Der Zuwachs der vergangenen Dekade stützt die Nachfrage nach Wohnraum.
Warum unterscheiden sich die Immobilienpreis-Angaben verschiedener Portale für Braunau am Inn?
Ohne-makler.at weist für Eigentumswohnungen 2026 einen Schnitt von 2.929 €/m² aus, immobilien-oesterreich.at kommt auf 3.281 €/m² – beide Anbieter räumen ein, dass ihre Werte auf Angebotsinseraten beruhen, nicht amtlich sind, und in einer Stadt dieser Grösse von einzelnen Objekten stark beeinflusst werden.
Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Datenstand
Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand August 2026 (ohne-makler.at). Sie werden quartalsweise überprüft.
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Weiterführend
Quellen
- ohne-makler.at – Immobilienpreise Braunau am Inn 2026 · abgerufen 11.8.2026
- ohne-makler.at – Mietspiegel Braunau am Inn 2026 · abgerufen 11.8.2026
- immobilien-oesterreich.at – Quadratmeterpreise Braunau am Inn · abgerufen 11.8.2026
- citypopulation.de – Braunau am Inn Einwohnerzahlen · abgerufen 11.8.2026
- meinbezirk.at – Grösste Arbeitgeber im Bezirk Braunau · abgerufen 11.8.2026
- Wikipedia – Denkmalgeschützte Objekte Braunau am Inn · abgerufen 11.8.2026
- Wikipedia – Innkreisbahn · abgerufen 11.8.2026
- ÖBB-Bahnhöfe – Braunau am Inn · abgerufen 11.8.2026
- braunau.at – Krankenhaus St. Josef Braunau · abgerufen 11.8.2026
- flatwise.at – Immobilienmarkt Oberösterreich 2026 · abgerufen 11.8.2026
- Wikipedia – Ranshofen (Gemeinde Braunau) · abgerufen 11.8.2026
- nachrichten.at – Hochwasser in Braunau · abgerufen 11.8.2026


