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Niederösterreich

Immobilienpreise Krems an der Donau

Hochschulstadt und Tor zur Wachau: Krems zählt zu den teuersten Immobilienstandorten Niederösterreichs ausserhalb des Wiener Speckgürtels.

Blick auf die historische Kremszeile in der Altstadt von Krems an der Donau
3.761€/m²
Eigentumswohnung
4.081€/m²
Haus
12,87€/m²
Miete je Monat
4,1%
Bruttomietrendite
25.581
Einwohner

Stand August 2026 · Quelle: immobilien-oesterreich.at · Mietpreisbremse

Der Immobilienmarkt in Krems an der Donau im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet in Krems an der Donau im August 2026 durchschnittlich 3.761 € je Quadratmeter, ein Haus rund 4.081 € (immobilien-oesterreich.at). Aktuelle Angebote reichen von rund 2.200 € je Quadratmeter für sanierungsbedürftige Altbauwohnungen bis über 7.000 € für kleine, hochwertig ausgestattete Einheiten in zentraler Lage. Die durchschnittliche Miete liegt bei 12,87 € je Quadratmeter und Monat (ohne-makler.at, 2026); die daraus rechnerisch ermittelte Bruttomietrendite bewegt sich damit im für niederösterreichische Statutarstädte üblichen mittleren Bereich.

Krems an der Donau gehört neben den Speckgürtel-Gemeinden rund um Wien zu den teuersten Immobilienstandorten Niederösterreichs. Die Stadt ist mit der IMC Fachhochschule Krems und der Universität für Weiterbildung Krems (Donau-Universität) gleich zwei Hochschulstandorten Heimat, was eine konstant hohe Nachfrage nach kleinen Wohnungen von Studierenden, Lehrenden und Pendlern erzeugt. Regionale Immobilienbeobachter bezeichnen Krems deshalb seit Jahren als Immobilien-Sonderfall am niederösterreichischen Markt (NÖN, willhaben).

Unter den Käuferinnen und Käufern mischen sich in Krems drei Gruppen: Eigennutzerinnen und -nutzer, die wegen der Hochschulen, der Landesbehörden oder der guten Bahnanbindung zuziehen, Eltern, die für studierende Kinder kompakte Vorsorgewohnungen erwerben, sowie Kapitalanlegerinnen und -anleger, die auf die stabile Vermietbarkeit in Campus- und Bahnhofsnähe setzen. Diese Mischung aus Eigennutzung und Vorsorgekauf gilt als einer der Gründe, warum sich die Nachfrage in Krems auch in Phasen mit höheren Bauzinsen vergleichsweise robust zeigte.

Auf der Angebotsseite bleibt die historische Altstadt zwischen Krems und Stein durch Ensembleschutz und die Lage im UNESCO-Welterbegebiet Wachau strukturell knapp: Neubau ist hier kaum möglich, saniertes Bestandsobjekt entsprechend gefragt. Neubauaktivität konzentriert sich stattdessen auf Stadtrandlagen wie Lerchenfeld, Rehberg oder das ehemalige Kasernenareal, wo aktuell mehrere Projekte mit insgesamt einigen Dutzend Wohneinheiten entstehen, etwa am Kraxenweg oder im Rahmen des Ensemble-Krems-Projekts nahe der Altstadt.

Amtliche Zahlen zu Leerstand oder Fertigstellungen liegen für Krems nicht separat aufbereitet vor; die allgemeine Baustatistik von Statistik Austria weist für Niederösterreich zuletzt eine leicht rückläufige Zahl an Baubewilligungen aus, was das ohnehin knappe Angebot in der Kremser Altstadt tendenziell zusätzlich verknappt.

Die Bevölkerung ist zuletzt kontinuierlich gewachsen, von rund 24.800 Einwohnerinnen und Einwohnern bei der Volkszählung 2021 auf eine Schätzung von rund 25.580 zu Jahresbeginn 2026 (citypopulation.de). Wien ist von Krems aus mit der Franz-Josefs-Bahn in gut 60 bis rund 85 Minuten erreichbar, je nach Zugkategorie; im Halbstundentakt bestehen Verbindungen sowohl nach Wien als auch nach St. Pölten, was Krems auch für Pendlerhaushalte attraktiv macht, die im Grossraum Wien arbeiten, aber günstiger und ländlicher wohnen möchten.

Wie stark treibt der Wein- und Wachau-Tourismus die Nachfrage?

Der Tourismus rund um die Wachau, die Kellergassen und den Weinbau sorgt zusätzlich für Nachfrage nach Zweitwohnsitzen und Ferienwohnungen, insbesondere in Stein und in den Weinbau-Ortsteilen. Das NÖ Grundverkehrsgesetz sieht dabei für den Erwerb von Grund und Boden durch Personen aus Nicht-EU-Staaten eine Genehmigungspflicht der Grundverkehrsbehörde vor; für den reinen Wohnungserwerb gilt diese Beschränkung in der Regel nicht.

Welcher Stadtteil passt wozu?

Innerhalb des Kremser Stadtgebiets unterscheiden sich die Lagen deutlich. Die historische Altstadt rund um die Obere und Untere Landstrasse sowie der benachbarte, denkmalgeschützte Ortsteil Stein mit seinen Kellergassen und Barockfassaden gelten als die gefragtesten und teuersten Adressen, insbesondere Wohnungen am Wachtberg mit Blick auf Donau und Altstadt. Für Familien mit Platzbedarf sind eher die Randlagen wie Lerchenfeld, Rehberg, Egelsee oder Gneixendorf interessant, wo Reihenhäuser und Doppelhaushälften in ruhiger, grüner Umgebung entstehen, teils mit Wohnbauförderung.

Studierende und Berufseinsteiger orientieren sich naturgemäss an der Nähe zu IMC Fachhochschule und Donau-Universität sowie an der guten Anbindung zum Bahnhof Krems, während Kapitalanlegerinnen und -anleger häufig kleine, gut vermietbare Wohnungen in Zentrumsnähe bevorzugen. Für Krems an der Donau existieren aktuell noch keine eigenen Stadtteil-Seiten mit gesonderten Marktdaten; detailliertere Preisunterschiede zwischen den Ortsteilen folgen, sobald für die einzelnen Lagen ausreichend belastbare Zahlen vorliegen.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis über alle Objektarten hinweg ist in Krems an der Donau zwischen 2016 und 2026 nahezu ununterbrochen gestiegen, von rund 1.911 € auf rund 4.001 € (immobilien-oesterreich.at) – eine Verdopplung binnen zehn Jahren. Anders als in weiten Teilen Niederösterreichs, wo die Zinswende 2022 eine mehrjährige Korrekturphase mit rückläufigen Preisen 2023 und 2024 auslöste, liess sich in Krems bislang keine vergleichbar deutliche Delle in den Durchschnittswerten feststellen; Raiffeisen Research beschreibt für Niederösterreich insgesamt, dass die landesweite Phase der Preisrückgänge erst Ende 2024 auslief.

Das allgemeine Finanzierungsumfeld hat sich seit den Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank 2024 und 2025 spürbar entspannt, was die Nachfrage nach Wohnungseigentum österreichweit wieder belebt hat. In Krems kommt hinzu, dass die Mitte 2025 ausgelaufene Kreditvergabe-Verordnung (KIM-VO) die Finanzierung insbesondere für jüngere Käuferhaushalte und Vorsorgewohnungskäufe wieder erleichtert hat, was die überdurchschnittliche Preisdynamik zusätzlich stützen dürfte.

Zum aktuellen Datenstand August 2026 liegt der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei rund 7,7 % für den Gesamtmarkt (immobilien-oesterreich.at); für 2026 rechnet die Raiffeisen-Immobilienresearch landesweit mit einem Plus von rund 4,0 % bei Eigentumswohnungen, was den Kremser Wert als überdurchschnittlich einordnet. Getragen wird die Entwicklung vor allem von der stabilen Nachfrage der beiden Hochschulen, dem knappen Angebot in der denkmalgeschützten Altstadt sowie der Zuzugsdynamik aus dem Grossraum Wien.

Gab es auch bei den Mieten eine vergleichbare Entwicklung?

Für den Mietmarkt liegen weniger durchgehende historische Vergleichswerte vor. Für Eigentumswohnungen im Kremser Stadtgebiet wurde bereits 2017 ein Durchschnittspreis von rund 2.692 € je Quadratmeter dokumentiert (willhaben-Auswertung, zitiert nach NÖN) – gegenüber rund 3.761 € im Jahr 2026 entspricht das einem Anstieg von knapp 40 % über neun Jahre, wobei unterschiedliche Erhebungsmethoden einen direkten Vergleich erschweren.

Preisentwicklung

Preisentwicklung seit 2016

1.9112.2152.5682.9773.4513.7164.0012016201820202022202420252026

Der Gesamtdurchschnitt über alle Objektarten hat sich zwischen 2016 und 2026 mehr als verdoppelt; anders als in weiten Teilen Niederösterreichs blieb eine mehrjährige Preiskorrektur in Krems bislang aus.

Stand: 2026-08-01 · Quelle: immobilien-oesterreich.at

Wohnung oder Haus?

Eigentumswohnungen prägen den Kremser Markt zahlenmässig, insbesondere in der Altstadt und in den neueren Wohnanlagen nahe Bahnhof und Hochschulen. Wer mehr Platz und einen eigenen Garten sucht, findet in den Randlagen Reihenhäuser und Doppelhaushälften, die je Quadratmeter meist günstiger sind als freistehende Einfamilienhäuser, dafür aber mit weniger Grundstücksfläche und oft strengeren Bebauungsvorgaben verbunden sind.

Neubauwohnungen erzielen in Krems mit rund 4.350 € je Quadratmeter spürbare Aufschläge gegenüber sanierungsbedürftigem Altbestand ab rund 2.200 €; dazwischen liegen vollrenovierte Bestandswohnungen, die je nach Lage und Ausstattung zwischen 3.500 und 4.500 € erzielen (immosuchmaschine.at).

Freistehende Einfamilienhäuser konzentrieren sich vor allem auf die grüneren, an die Weinberge angrenzenden Stadtteile wie Rehberg, Gneixendorf oder Egelsee; hier bestimmt neben der Wohnfläche vor allem die Grundstücksgrösse den Gesamtpreis. Die folgende Übersicht ordnet die vier Objektarten nach Quadratmeterpreis und typischem Einstiegspreis ein.

Objektartenvergleich Krems an der Donau

OBJEKTARTPREIS JE M²EINSTIEGSPREIS ABMERKMAL
Eigentumswohnung3.761 €/m²140.000 €Altstadt und Neubau nahe Bahnhof gefragt
Reihenhausca. 3.600 €/m²320.000 €Rehberg/Lerchenfeld, oft mit Weinkeller
Doppelhaushälfteca. 3.400 €/m²300.000 €meist Bestand aus 1980er–2000er-Jahren
Einfamilienhaus4.081 €/m²450.000 €Gneixendorf/Egelsee – grosses Grundstück

Quelle: immobilien-oesterreich.at, ImmoScout24, Aug 2026

Was ist in Krems an der Donau zu beachten?

Beim Kauf einer Immobilie in Krems fallen wie überall in Österreich die Grunderwerbsteuer von 3,5 % sowie die Grundbucheintragungsgebühr von 1,1 % des Kaufpreises an, hinzu kommen Kosten der Vertragserrichtung und, bei Einschaltung einer Maklerin oder eines Maklers, die Maklerprovision. Diese Sätze gelten landesweit einheitlich und werden auf Ebene Niederösterreich gepflegt.

Eine Besonderheit ist der UNESCO-Weltkulturerbestatus der Wachau, zu dem auch die Kremser Altstadt und Stein zählen. In der Kernzone gelten strenge Ensemble- und Denkmalschutzauflagen für Fassaden, Dächer und Umbauten, was Sanierungen verteuern, aber auch den Wert entsprechend hergerichteter Altbauten stützen kann.

Gilt in Krems an der Donau die Mietpreisbremse?

Eine bundesweite Mietpreisbremse wie in Deutschland kennt das österreichische Recht nicht. Für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes – meist vor 1945 errichtete Häuser mit mehr als zwei Mietgegenständen, wie sie in der Kremser Altstadt und in Stein häufig vorkommen – gilt der Richtwertmietzins, der in Niederösterreich seit 1. April 2026 bei 6,92 € je Quadratmeter (Kategorie A, vor Zu- und Abschlägen) liegt (Mietervereinigung Österreich, ORF.at). Neubauten und Wohnungen ausserhalb des Vollanwendungsbereichs sind frei vermietbar.

Was gilt beim Grundstückskauf für Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft?

Nach dem NÖ Grundverkehrsgesetz 2007 benötigen Personen aus Nicht-EU/EWR-Staaten für den Erwerb von Grund und Boden grundsätzlich eine Genehmigung der Grundverkehrsbehörde; das betrifft vor allem land- und forstwirtschaftliche Flächen sowie unbebaute Grundstücke. Der reine Erwerb von Eigentumswohnungen ist davon in der Regel nicht betroffen, eine rechtliche Einzelfallprüfung ersetzt diesen Überblick jedoch nicht.

Nach den schweren Donauhochwassern 2002 und 2013 wurden die Hochwasserschutzanlagen entlang der Kremser Donaulände ausgebaut. Für Neubauten in donaunahen Lagen empfiehlt sich dennoch eine Prüfung der jeweiligen HQ100-Gefahrenzone, da diese Bauauflagen und Versicherungskonditionen beeinflussen kann.

Regionale Besonderheiten

Regionale Besonderheiten

Nachfrage & Zielgruppen

Hochschulstandort mit doppeltem Nachfrageimpuls

IMC Fachhochschule und Donau-Universität sorgen mit zusammen rund 10.500 Studierenden und Teilnehmenden für eine konstant hohe Nachfrage nach kleinen Wohnungen und WG-Zimmern in Campusnähe.

Marktstruktur

Wachau-Tourismus stützt den Zweitmarkt

Der Tourismus rund um Wein, Kellergassen und das UNESCO-Welterbe Wachau erzeugt zusätzliche Nachfrage nach Zweitwohnsitzen und Ferienwohnungen, vor allem in Stein.

Bauzonen & Raumplanung

Altstadt unter Ensembleschutz

Die Kernzone der Wachau mit Altstadt und Stein unterliegt strengem Denkmal- und Ensembleschutz; Neubau ist hier kaum möglich, was das Angebot strukturell knapp hält.

Infrastruktur & Erreichbarkeit

Gute Bahnanbindung nach Wien und St. Pölten

Die Franz-Josefs-Bahn verbindet Krems im Halbstundentakt mit Wien und St. Pölten, was die Stadt auch für Pendlerhaushalte aus dem Grossraum Wien attraktiv macht.

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Grunderwerbsteuer
3,5 % des Kaufpreises — Satz von Niederösterreich. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,6 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Gilt in Krems an der Donau. Richtwertmietzins nur für Altbauten vor 1945 (u. a. Altstadt/Stein); Neubauten frei vermietbar.
UNESCO-Welterbe Wachau
Altstadt und Stein liegen in der Kernzone des Weltkulturerbes; Umbauten an Fassaden und Dächern unterliegen Ensemble- und Denkmalschutzauflagen.
Grundverkehr bei Grundstücken
Für Grund und Boden gilt das NÖ Grundverkehrsgesetz 2007; Personen aus Nicht-EU/EWR-Staaten benötigen dafür meist eine Genehmigung der Grundverkehrsbehörde.
Richtwertmietzins in der Altstadt
Für Altbauten vor 1945 im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes gilt der Richtwertmietzins, in Niederösterreich seit April 2026 bei 6,92 €/m² (Kategorie A).

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuch2,6 %13.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,6 %18.000 €
Nebenkosten gesamt9,7 %48.500 €
Gesamtaufwand548.500 €

Richtwerte für Niederösterreich. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Miet- und Kaufmarkt

Miet- und Kaufmarkt Krems an der Donau

Die folgende Übersicht stellt Miet- und Kaufmarkt in Krems einander gegenüber und ordnet die Preisentwicklung der letzten zwölf Monate ein.

Mietmarkt

Mietmarkt Krems

Ø Miete
12,87 €/m²
Miete 40–90 m²
12,84 €/m²
Miete über 90 m²
11,36 €/m²
Kaufmarkt

Kaufmarkt Krems

Ø Wohnung
3.761 €/m²
Ø Haus
4.081 €/m²
Entwicklung ggü. Vorjahr
+7,7 %

Krems ist Vorsorgewohnungs- und Pendlermarkt zugleich: Die stabile Nachfrage der Hochschulen stützt den Mietmarkt, während das knappe Altstadtangebot die Kaufpreise treibt. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung ist damit nicht verbunden.

Stand: 2026-08-01 · Quelle: ohne-makler.at, immobilien-oesterreich.at

Verkaufschancen

Verkaufschancen

Die Einschätzung beruht auf Preisentwicklung, Nachfrageindikatoren und Angebotsknappheit in Krems an der Donau und ersetzt keine Objektbewertung.

65/ 100
Gut
schwierigsehr gut
Preisentwicklung 12 Monate
+7,7 %
Nachfrage Hochschulen/Pendler
hoch
Angebot Altstadt/Stein
knapp
Vermarktungsdauer (AT)
210 Tage
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Stand: 2026-08-01 · Quelle: immobilien-oesterreich.at, SELFIMMO

Für Eigentümer

Für Eigentümer

Wer in Krems verkauft, profitiert aktuell von knappem Angebot in der Altstadt und stabiler Nachfrage durch Hochschulen und Zuzug aus dem Grossraum Wien. Ein realistischer Startpreis und die Vermarktung im Frühjahr oder Herbst verkürzen erfahrungsgemäss die Vermarktungsdauer.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Krems an der Donau?

Eine Eigentumswohnung kostet in Krems an der Donau im August 2026 durchschnittlich 3.761 € je Quadratmeter (immobilien-oesterreich.at). Je nach Lage und Zustand reicht die Spanne von rund 2.200 € für sanierungsbedürftige Altbauwohnungen bis über 7.000 € für kleine, hochwertig ausgestattete Einheiten in Zentrumsnähe.

Was kostet ein Haus in Krems an der Donau?

Ein Haus kostet in Krems an der Donau im Schnitt rund 4.081 € je Quadratmeter (immobilien-oesterreich.at). Reihenhäuser und Doppelhaushälften in Randlagen wie Rehberg oder Lerchenfeld liegen meist darunter, freistehende Einfamilienhäuser mit grösserem Grundstück in Gneixendorf oder Egelsee eher darüber.

Welche Lage ist in Krems am teuersten, welche am günstigsten?

Am teuersten sind die historische Altstadt und der denkmalgeschützte Ortsteil Stein, besonders Lagen am Wachtberg mit Donau- und Altstadtblick. Günstiger und familientauglicher sind Randlagen wie Lerchenfeld, Rehberg, Egelsee oder Gneixendorf, wo mehr Reihen- und Einfamilienhäuser mit Garten entstehen.

Steigen oder fallen die Preise in Krems an der Donau?

Die Preise steigen: Der Gesamtdurchschnitt legte von 2025 auf 2026 um rund 7,7 % zu, von 3.716 € auf 4.001 € je Quadratmeter (immobilien-oesterreich.at). Damit setzte sich in Krems der seit 2016 fast ununterbrochene Aufwärtstrend fort, während viele andere niederösterreichische Regionen 2023/24 eine Korrektur durchliefen.

Wie hoch ist die Miete je Quadratmeter in Krems an der Donau?

Die durchschnittliche Miete liegt 2026 bei rund 12,87 € je Quadratmeter und Monat (ohne-makler.at). Kleinere Wohnungen zwischen 40 und 90 m² kosten mit rund 12,84 €/m² etwas mehr als grössere Einheiten über 90 m² mit rund 11,36 €/m².

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Krems an der Donau?

Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und wird auf dieser Seite automatisch ausgewiesen; bei einem Kaufpreisniveau von rund 3.761 €/m² und einer Miete von rund 12,87 €/m² bewegt sie sich im für niederösterreichische Statutarstädte üblichen mittleren Bereich. Das ist eine beschreibende Einordnung, keine Anlageempfehlung, und ersetzt keine Einzelfallprüfung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Krems an der Donau rechnen?

Wie in ganz Niederösterreich fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer und 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr an, dazu Kosten der Vertragserrichtung und bei Maklereinschaltung die Maklerprovision. Insgesamt liegen die Kaufnebenkosten meist bei rund 8 bis 10 % des Kaufpreises.

Gilt in Krems an der Donau die Mietpreisbremse?

Eine flächendeckende Mietpreisbremse wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes, meist vor 1945 errichtet und in der Kremser Altstadt sowie in Stein häufig, gilt der Richtwertmietzins – in Niederösterreich seit April 2026 bei 6,92 € je Quadratmeter (Kategorie A).

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Krems an der Donau?

Banken verlangen in Österreich in der Regel mindestens 20 % Eigenkapital des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten von rund 8 bis 10 %. Bei einer 70-m²-Wohnung zum Kremser Durchschnittspreis von rund 3.761 €/m² entspricht das einem Kaufpreis von rund 263.000 € und einem Eigenkapitalbedarf von grob 75.000 bis 80.000 €.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Krems an der Donau?

Für Eigentumswohnungen wird in Österreich landesweit mit einer Vermarktungsdauer von rund 6 bis 9 Monaten gerechnet; für Krems liegen keine gesonderten Zahlen vor. Ein realistischer Startpreis und die Vermarktung im Frühjahr oder Herbst gelten allgemein als wirksamste Hebel für einen zügigeren Verkauf.

Warum ist Krems an der Donau teurer als andere Städte im Waldviertel?

Neben den Speckgürtel-Gemeinden rund um Wien zählt Krems zu den teuersten Standorten Niederösterreichs. Regionale Immobilienbeobachter führen das auf die Doppelrolle als Hochschul- und Wachau-Tourismusstandort zurück und bezeichnen Krems seit Jahren als Immobilien-Sonderfall (willhaben, zitiert nach NÖN).

Welche Rolle spielen IMC Fachhochschule und Donau-Universität für den Wohnungsmarkt?

Die IMC Fachhochschule Krems mit rund 3.100 und die Universität für Weiterbildung Krems mit rund 7.400 Studierenden bzw. Teilnehmenden erzeugen eine konstante Nachfrage nach kleinen Wohnungen und WG-Zimmern in Campusnähe. Das stützt vor allem das Mietsegment und die Preise für kompakte Eigentumswohnungen als Vorsorgeobjekte.

Was macht Stein an der Donau als Wohnlage besonders?

Stein an der Donau ist der historische, denkmalgeschützte Ortsteil westlich der Kremser Altstadt mit barocker Bausubstanz und Kellergassen. Die Lage direkt an der Donau und im UNESCO-Welterbegebiet Wachau macht sanierte Altbauten hier besonders gefragt, begrenzt durch den Ensembleschutz aber gleichzeitig das Neubauangebot.

Gibt es beim Grundstückskauf in Krems Beschränkungen für ausländische Käuferinnen und Käufer?

Nach dem NÖ Grundverkehrsgesetz 2007 benötigen Personen aus Nicht-EU/EWR-Staaten für den Erwerb von Grund und Boden grundsätzlich eine Genehmigung der Grundverkehrsbehörde, insbesondere bei land- und forstwirtschaftlichen sowie unbebauten Flächen. Der reine Kauf einer Eigentumswohnung ist davon in der Regel nicht betroffen.

Wie wirkt sich der UNESCO-Welterbestatus der Wachau auf die Immobilienpreise in Krems aus?

Die Kernzone der Kremser Altstadt und Stein liegt im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau und unterliegt strengen Ensemble- und Denkmalschutzauflagen für Fassaden und Umbauten. Das verknappt das Neubauangebot in diesen Lagen strukturell und stützt tendenziell den Wert entsprechend sanierter historischer Bausubstanz.

Wie ist Krems an der Donau an Wien angebunden?

Die Franz-Josefs-Bahn verbindet Krems mehrmals täglich und im Halbstundentakt mit Wien und St. Pölten; je nach Zugkategorie dauert die Fahrt nach Wien zwischen rund 60 und 85 Minuten. Das macht Krems auch für Pendlerhaushalte interessant, die im Grossraum Wien arbeiten.

Welche Neubauprojekte gibt es aktuell in Krems an der Donau?

Mehrere kleinere Wohnbauprojekte befinden sich 2026 in Bau oder Fertigstellung, etwa ein Projekt mit rund 16 Einheiten nahe der Altstadt mit geplantem Abschluss Ende 2026 sowie ein Neubau mit zehn hochwertigen Einheiten am Kraxenweg, angekündigt für das zweite Quartal 2026 (wohnnet.at, ImmoScout24).

Wie viele Menschen leben in Krems an der Donau?

Krems an der Donau zählt laut Schätzung zum 1. Januar 2026 rund 25.580 Einwohnerinnen und Einwohner (citypopulation.de) und ist damit die 20.-grösste Stadt Österreichs. Bei der Volkszählung 2021 waren es rund 24.800 – die Bevölkerung wächst damit kontinuierlich.

Was ist beim Erhalt der historischen Bausubstanz in der Kremser Altstadt zu beachten?

Gebäude in der Altstadt und in Stein unterliegen häufig dem Denkmalschutz oder den Vorgaben des Weltkulturerbe-Ensembleschutzes. Umbauten an Fassaden, Fenstern und Dächern bedürfen in der Regel einer Abstimmung mit der Stadt bzw. dem Bundesdenkmalamt, was Sanierungen aufwendiger, aber auch wertsteigernd machen kann.

Wie wirkt sich der energetische Zustand auf die Preise unsanierter Altbauten in Krems aus?

Unsanierte Altbauten in der Kremser Altstadt und in Stein erzielen wegen des hohen Sanierungs- und Heizkostenaufwands sowie strenger Denkmalschutzauflagen häufig spürbare Preisabschläge gegenüber vergleichbaren sanierten Objekten. Gleichzeitig begrenzt der Ensembleschutz die energetische Sanierung in vielen Fällen auf Massnahmen im Gebäudeinneren.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand August 2026 (immobilien-oesterreich.at). Sie werden quartalsweise überprüft.

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Weiterführend

Quellen

  1. immobilien-oesterreich.at – Quadratmeterpreise Krems an der Donau · abgerufen 10.8.2026
  2. ohne-makler.at – Mietspiegel Krems an der Donau · abgerufen 10.8.2026
  3. immosuchmaschine.at – Eigentumswohnungen Krems an der Donau · abgerufen 10.8.2026
  4. citypopulation.de – Krems an der Donau (Einwohner) · abgerufen 10.8.2026
  5. NÖN – „Krems ist ein Immobilien-Sonderfall“ (willhaben-Auswertung) · abgerufen 10.8.2026
  6. Raiffeisen Research – Fokus Immobilien Niederösterreich (April 2025) · abgerufen 10.8.2026
  7. RIS – NÖ Grundverkehrsgesetz 2007 · abgerufen 10.8.2026
  8. ORF.at – Neue Richtwerte: Altbaumieten dürfen wieder erhöht werden · abgerufen 10.8.2026
  9. Universität für Weiterbildung Krems – Campus Krems · abgerufen 10.8.2026
  10. wohnnet.at – Neubauprojekte Krems an der Donau · abgerufen 10.8.2026
  11. rail.cc – Zugverbindung Krems–Wien · abgerufen 10.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ — keine Anlageberatung.
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