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Niederösterreich

Immobilienpreise Baden bei Wien

Die niederösterreichische Kur- und Pendlerstadt südlich von Wien verbindet Thermen, Jugendstil-Altstadt und direkte Bahnanbindung an die Bundeshauptstadt – mit spürbaren Folgen für die Immobilienpreise.

Eingang zum Kurpark in Baden bei Wien mit historischem Baumbestand und Wegen
4.373€/m²
Eigentumswohnung
5.102€/m²
Haus
13,68€/m²
Miete je Monat
3,8%
Bruttomietrendite
25.997
Einwohner

Stand Juli 2026 · Quelle: ohne-makler.at · Mietpreisbremse

Der Immobilienmarkt in Baden bei Wien im Überblick

Eine Eigentumswohnung kostet in Baden bei Wien im Sommer 2026 durchschnittlich 4.373 € je Quadratmeter, ein Haus rund 5.102 € (ohne-makler.at, Stand Juli 2026). Nach den Grössenklassen der Portaldaten reichen die Wohnungspreise von rund 4.121 € bei mittelgrossen Einheiten zwischen 40 und 90 Quadratmetern bis 5.685 € bei kleinen Wohnungen unter 40 Quadratmetern, die in der historischen Innenstadt besonders gefragt sind.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Wohnungspreise damit um rund 5,4 % gestiegen, nachdem sie 2025 mit 4.147 € je Quadratmeter einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht hatten. Die Häuserpreise gaben im gleichen Zeitraum rechnerisch um rund 9,2 % nach, was angesichts der geringen Zahl an Neubauten in Baden auch mit einer veränderten Zusammensetzung der Angebote zusammenhängt: Fällt in einem Quartal ein besonders hochpreisiges Anwesen aus der Vergleichsbasis, verschiebt das den Durchschnitt in einer Stadt dieser Grösse spürbar. Der niederösterreichische Gesamtmarkt zeigt sich davon unabhängig deutlich ruhiger: Die Wirtschaftskammer Niederösterreich verzeichnete für 2026 landesweit nur moderate Zuwächse von rund 1 bis 2 % je Segment – ein Beleg dafür, dass Baden mit seinem kleineren Marktvolumen stärker schwankt als der Landesschnitt.

Getragen wird der Markt vor allem von der Doppelrolle als Kurstadt und Wiener Pendlergemeinde. Baden ist seit dem 19. Jahrhundert als Bäderstadt der Habsburgermonarchie bekannt, mit Thermalquellen, dem grössten Rosengarten Mitteleuropas im Kurpark, dem Casino Baden und einer geschlossen erhaltenen Biedermeier- und Jugendstil-Altstadt rund um den Josefsplatz. Gleichzeitig liegt die Stadt nur rund 26 Kilometer südlich von Wien und ist über die historische Badner Bahn direkt mit der Wiener Innenstadt verbunden, was sie zu einer der etabliertesten Pendlergemeinden im Wiener Umland macht.

Wer kauft und mietet in Baden bei Wien?

Unter den Käuferinnen und Käufern dominieren zwei Gruppen: einerseits Wien-Pendlerinnen und -Pendler, die die kürzere Fahrzeit und die niedrigeren Quadratmeterpreise gegenüber der Bundeshauptstadt nutzen, andererseits Ruhestandsorientierte und Zweitwohnsitz-Interessierte, die von Thermen, Kulturangebot und der geringen Distanz zu Wien profitieren wollen. Von den insgesamt rund 30.500 in Baden gemeldeten Personen führen laut Stadtgemeinde knapp 4.500 lediglich einen Zweitwohnsitz – ein für eine Stadt dieser Grösse ungewöhnlich hoher Anteil, der die Nachfrage nach kleineren, hochwertig ausgestatteten Wohnungen in Zentrumsnähe zusätzlich stützt.

Bei den Mieten liegt Baden bei Wien mit durchschnittlich 13,68 € je Quadratmeter (ohne-makler.at) über dem niederösterreichischen Mittel bei Wohnungen mittlerer Grösse und spiegelt damit die Sogwirkung der Bundeshauptstadt wider: Wer sich Wien selbst nicht leisten will oder kann, weicht in Gemeinden wie Baden aus, was die Mietnachfrage stützt.

Welcher Stadtteil passt wozu?

Auch ohne eigene Stadtteil-Datenseiten unterscheiden sich Baden bei Wiens Katastralgemeinden – Baden-Zentrum, Weikersdorf, Leesdorf, Rauhenstein, Mitterberg, Braiten und Gamingerhof – spürbar in Charakter und Zielgruppe.

Rund um den Josefsplatz und die Fussgängerzone im historischen Zentrum dominieren Altbauwohnungen in denkmalgeschützter Bausubstanz, oft in Gehweite zu Kurpark, Theater und Thermen. Diese Lage ist bei Zweitwohnsitz-Interessierten und Ruheständlern besonders gefragt, verlangt aber wegen der historischen Bausubstanz häufig höhere Sanierungskosten.

Weikersdorf im Westen der Stadt gilt mit seinen Villen aus der Gründerzeit und grosszügigen Grundstücken traditionell als eines der gehobenen Wohnviertel Badens und ist bei Familien mit höherem Budget gefragt. Leesdorf, nordöstlich des Zentrums gelegen, ist stärker durchmischt: Hier finden sich sowohl ältere Zinshäuser als auch neuere Wohnanlagen, dazu eine gute Nahversorgung mit Ärzten, Schulen und Supermärkten – ein Grund, weshalb dieser Stadtteil bei jungen Familien und Erstkäuferinnen und -käufern beliebt ist.

Rauhenstein und Mitterberg am Ostrand des Helenentals bieten mit ihrer Hanglage und der Nähe zu Wald und Ruine Rauhenstein ein ruhigeres, grüneres Wohnumfeld, das vor allem Käuferinnen und Käufer anspricht, die ein Einfamilienhaus mit Garten suchen. Braiten und Gamingerhof am südlichen Stadtrand sind dagegen stärker von Einfamilienhaussiedlungen jüngeren Baujahrs geprägt und eher auf Pendlerfamilien mit Auto ausgerichtet, da die Anbindung an die Badner Bahn dort weniger direkt ist.

Welche Lage passt zu welcher Zielgruppe?

Wer auf kurze Wege zu Bahnhof, Kurpark und Innenstadt Wert legt, findet dies am ehesten im Zentrum und in Leesdorf. Wer ein grösseres Grundstück und mehr Ruhe sucht, wird eher in Weikersdorf, Rauhenstein oder Mitterberg fündig, muss dafür aber tiefer in die Tasche greifen oder längere Wege zur Badner Bahn in Kauf nehmen. Für preisbewusste Pendlerfamilien bleiben die südlichen Lagen um Braiten und Gamingerhof meist die zugänglichere Wahl.

Wie haben sich die Preise entwickelt?

Zwischen 2023 und 2026 zeigte der Wohnungsmarkt in Baden bei Wien einen wellenförmigen Verlauf: Nach 4.284 € je Quadratmeter im Jahr 2023 stiegen die Preise 2024 auf 4.482 €, bevor sie 2025 auf 3.996 € zurückfielen und 2026 wieder auf 4.121 € anzogen (jeweils Segment 40 bis 90 Quadratmeter, ohne-makler.at). Der Gesamtdurchschnitt über alle Wohnungsgrössen lag 2025 bei 4.147 € und 2026 bei 4.373 € je Quadratmeter.

Ausschlaggebend für den Rückgang 2025 war die Zinswende der Jahre 2022/23, die Finanzierungen spürbar verteuerte und viele Käuferinnen und Käufer zum Abwarten bewegte. Mit sinkenden Bauzinsen und der gelockerten Eigenmittelvorschrift der KIM-Verordnung kehrte 2026 wieder mehr Nachfrage in den Markt zurück, was sich in den steigenden Preisen niederschlägt. Die Mieten verliefen im selben Zeitraum deutlich ruhiger: von 12,38 € (2023) über 13,89 € (2024) und 13,91 € (2025) auf 13,62 € je Quadratmeter im Jahr 2026 (Segment 40 bis 90 Quadratmeter, ohne-makler.at) – eine für den österreichischen Mietmarkt typische Stabilität, die auch mit dem hohen Anteil regulierter Altbaumieten zusammenhängt.

Wie ordnet sich Baden bei Wien im niederösterreichischen Vergleich ein?

Landesweit beschreibt die Wirtschaftskammer Niederösterreich den Markt 2026 als zu einer „vernünftigen Ausgewogenheit ohne Überhitzung oder grobe Ausschläge“ zurückgekehrt, mit Preissteigerungen von rund 1 bis 2 % je Segment und einem Plus von 7 % bei den Transaktionszahlen gegenüber 2024. Baden bei Wien folgt diesem Muster nur bedingt: Als Speckgürtel-Gemeinde mit begrenztem Neubauvolumen reagiert der lokale Markt empfindlicher auf einzelne hochpreisige Verkäufe und Nachfrageschwankungen als der breitere Landesdurchschnitt, was die grösseren Ausschläge bei Wohnungen und Häusern erklärt.

Preisentwicklung

Preisentwicklung

Kaufpreis (€/m²)Miete (€/m²)
4.2844.4823.9964.121121414142023202420252026

Wellenförmiger Verlauf seit der Zinswende 2022/23: Tiefpunkt 2025, seither wieder Erholung bei stabilen Mieten (Segment 40–90 m²).

Quelle: ohne-makler.at, Segment 40–90 m², 2023–2026

Wohnung oder Haus?

Die Wahl zwischen Eigentumswohnung und Haus hängt in Baden bei Wien stark vom Budget und der gewünschten Lage ab. Eigentumswohnungen kosten im Schnitt 4.373 € je Quadratmeter und sind damit günstiger als Häuser mit rund 5.102 € je Quadratmeter – ein Aufschlag von knapp 17 %, der vor allem auf grössere Grundstücksflächen und die begehrten Villenlagen in Weikersdorf und Rauhenstein zurückgeht.

Ein amtlicher Vergleich nach Haustyp liegt für Baden nicht vor; aktuelle Verkaufsangebote zeigen jedoch, dass Doppelhaushälften und Reihenhäuser mit häufig unter 4.000 € je Quadratmeter deutlich günstiger sind als freistehende Einfamilienhäuser, die in guten Lagen 5.000 € je Quadratmeter und mehr erreichen können. Diese Differenz spiegelt vor allem den geringeren Grundanteil je Wohneinheit und die kompaktere Bauweise bei Reihen- und Doppelhäusern wider.

Für wen lohnt sich welche Objektart?

Für Erstkäuferinnen und -käufer sowie kleinere Haushalte bleibt die Eigentumswohnung meist der zugänglichste Einstieg, insbesondere in Zentrumsnähe oder in Leesdorf. Wer ein eigenes Grundstück mit Garten sucht, findet in Reihenhaus- und Doppelhaussiedlungen in Braiten und Gamingerhof ein günstigeres Einstiegssegment als bei freistehenden Häusern, die vor allem in Weikersdorf und im Bereich Rauhenstein am Helenental das obere Preissegment prägen.

Objektartenvergleich Baden bei Wien

ObjektartPreis je m²Typischer EinstiegMerkmal
Eigentumswohnung4.373 € (Ø)ab ca. 300.000 €Spanne 4.121–5.685 €/m² je nach Grösse
Reihenhausca. 3.400–4.000 €ab ca. 380.000 €Kompakteste, meist günstigste Hausform
Doppelhaushälfteca. 3.200–4.500 €ab ca. 400.000 €Mittleres Segment, oft Braiten/Gamingerhof
Einfamilienhaus5.102 € (Ø)ab ca. 550.000 €Freistehend, Weikersdorf/Rauhenstein teurer

Quelle: ohne-makler.at, immmo.at, Jul. 2026

Was ist in Baden bei Wien zu beachten?

Wie in ganz Niederösterreich gilt beim Grundstückserwerb durch Personen aus Nicht-EU/EWR-Staaten das NÖ Grundverkehrsgesetz 2007: Die Grundverkehrsbehörde muss den Erwerb genehmigen, insbesondere bei land- und forstwirtschaftlichen Flächen und Freizeitwohnsitzen. EU- und EWR-Bürgerinnen und -Bürger geben lediglich eine Erklärung ab und sind damit inländischen Käuferinnen und Käufern praktisch gleichgestellt.

Eine Besonderheit Badens ist die historische Altstadt rund um den Josefsplatz, für die das Land Niederösterreich Schutzzonen ausgewiesen hat: Innerhalb dieser Zonen sind Abbruch, Fassadenänderungen und bauliche Eingriffe an erhaltenswerter Bausubstanz genehmigungspflichtig. Wer eine Immobilie in der Kernstadt saniert oder umbaut, sollte diese Vorgaben frühzeitig mit dem Stadtbauamt abklären, da sie sowohl die Kosten als auch den Zeitrahmen einer Sanierung beeinflussen.

Für Mietwohnungen in Altbauten mit Baubewilligung vor dem 30. Juni 1953 und mindestens vier Wohnungen im Haus gilt der Richtwertmietzins, der seit 1. April 2026 in Niederösterreich bei 6,92 € je Quadratmeter der Kategorie A liegt. Neubauten und Wohnungen in kleineren Häusern sind davon ausgenommen und lassen sich frei vermieten.

Was sollten Käuferinnen und Käufer energetisch beachten?

Ein grosser Teil der Bausubstanz in der historischen Innenstadt und in Weikersdorf stammt aus der Gründerzeit oder dem frühen 20. Jahrhundert. Unsanierte Altbauten erzielen entsprechend niedrigere Quadratmeterpreise als sanierte Objekte, verursachen dafür aber häufig höhere Folgeinvestitionen in Heizung, Fenster und Dämmung – ein Punkt, den Sie bei der Kalkulation des Gesamtbudgets mit einplanen sollten.

Regionale Besonderheiten

Regionale Besonderheiten

Bauzonen & Raumplanung

Schutzzonen in der historischen Altstadt

Rund um den Josefsplatz hat das Land Niederösterreich Schutzzonen ausgewiesen: Abbruch, Fassadenänderungen und bauliche Eingriffe an erhaltenswerter Bausubstanz sind dort genehmigungspflichtig.

Marktstruktur

Kurstadt mit hohem Zweitwohnsitz-Anteil

Von rund 30.500 in Baden gemeldeten Personen führen knapp 4.500 nur einen Zweitwohnsitz – ein für eine Stadt dieser Grösse ungewöhnlich hoher Anteil, der die Nachfrage nach kleineren, hochwertigen Wohnungen in Zentrumsnähe stützt.

Infrastruktur & Erreichbarkeit

Badner Bahn als Preistreiber

Die historische Badner Bahn verbindet Baden direkt und ohne Umsteigen mit der Wiener Innenstadt. Diese Anbindung macht Baden zu einer der etabliertesten Pendlergemeinden im südlichen Wiener Umland und stützt die Nachfrage nach Wohnungen in Bahnhofsnähe.

Nachfrage & Zielgruppen

Thermen und Kur als Nachfragetreiber im Alter

Die Thermalquellen und das Kur- und Gesundheitsangebot ziehen überdurchschnittlich viele Ruhestandsorientierte an, die in Zentrumsnähe kaufen oder einen Zweitwohnsitz begründen.

Recht & Bewilligungen

NÖ Grundverkehrsgesetz gilt auch in Baden

Wie im gesamten Bundesland benötigen Käuferinnen und Käufer aus Nicht-EU/EWR-Staaten die Genehmigung der Grundverkehrsbehörde, vor allem bei land- und forstwirtschaftlichen Flächen und Freizeitwohnsitzen.

Recht & Kosten

Recht und Kosten kompakt

Grunderwerbsteuer
3,5 % des Kaufpreises — Satz von Niederösterreich. Notar und Grundbuch schlagen mit rund 2,6 % zu Buche.
Mietpreisbremse
Gilt in Baden bei Wien. Richtwertmietzins NÖ seit 1.4.2026: 6,92 €/m² (Kategorie A) für Altbauten im MRG-Vollanwendungsbereich (vor 1953, mind. 4 Wohnungen).
Schutzzonen Altstadt
Für die historische Innenstadt rund um den Josefsplatz gelten Schutzzonen: Bauliche Eingriffe an erhaltenswerter Substanz sind genehmigungspflichtig (Land Niederösterreich).
Richtwertmietzins Niederösterreich
Seit 1. April 2026 gilt in Niederösterreich ein Richtwert von 6,92 € je Quadratmeter (Kategorie A) für Altbauten im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes.
Ortstaxe als anerkannter Kurort
Die Stadtgemeinde Baden erhebt als anerkannter Kurort eine Ortstaxe auf Nächtigungen, relevant für touristisch oder als Zweitwohnsitz genutzte Objekte.

Informativ, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Kaufnebenkosten

Was kostet der Kauf zusätzlich?

Kaufpreis500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuch2,6 %13.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,6 %18.000 €
Nebenkosten gesamt9,7 %48.500 €
Gesamtaufwand548.500 €

Richtwerte für Niederösterreich. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — im Einzelfall weichen Notar- und Grundbuchkosten ab.

Miet- und Kaufmarkt

Miet- und Kaufmarkt Baden bei Wien

Mietmarkt

Mietmarkt Baden bei Wien

Ø Miete Baden
13,68 €/m²
Ø Miete Niederösterreich
13,68 €/m²
Ø Miete Österreich
15,18 €/m²
Kaufmarkt

Kaufmarkt Baden bei Wien

Ø Wohnung
4.373 €/m²
Ø Haus
5.102 €/m²
Entwicklung Wohnung ggü. Vorjahr
+5,4 %

Baden bei Wien ist bei Mieten mit 13,68 €/m² teurer als der niederösterreichische Schnitt bei mittelgrossen Wohnungen, bei Kaufpreisen liegt es mit 4.373 €/m² im gehobenen Segment der Bezirks-Landgemeinden. Die Nähe zu Wien treibt beide Marktseiten; ob Kauf oder Miete näher liegt, hängt von Eigenkapital und geplanter Nutzungsdauer ab.

Quelle: ohne-makler.at, Jul. 2026

Verkaufschancen

Verkaufschancen in Baden bei Wien

Ohne eigene Zeitreihe zur Vermarktungsdauer lässt sich für Baden kein exakter Score berechnen. Die folgenden Indikatoren ordnen die Verkaufslage dennoch ein.

Preisentwicklung Wohnungen
+5,4 % ggü. Vorjahr
Preisentwicklung Häuser
−9,2 % ggü. Vorjahr
Transaktionsdynamik NÖ
+7 % Verkäufe
Nachfrage Zweitwohnsitz/Kur
hoch
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Quelle: WKO NÖ, ohne-makler.at, Jul. 2026

Für Eigentümer

Für Eigentümer

Verkäuferinnen und Verkäufer profitieren aktuell von der wieder anziehenden Nachfrage nach Wohnungen und der Doppelrolle Badens als Kur- und Pendlerstadt. Bei Häusern ist die Marktlage uneinheitlicher: Hochpreisige Objekte in Weikersdorf oder am Helenental-Rand benötigen oft mehr Geduld als kompakte Reihenhäuser, für die weiterhin rege Nachfrage besteht.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Baden bei Wien?

Eine Eigentumswohnung kostet in Baden bei Wien im Sommer 2026 durchschnittlich 4.373 € je Quadratmeter (ohne-makler.at, Stand Juli 2026). Kleinere Wohnungen unter 40 Quadratmetern in der Innenstadt liegen mit rund 5.685 € deutlich darüber, mittelgrosse Einheiten zwischen 40 und 90 Quadratmetern mit rund 4.121 € darunter.

Was kostet ein Haus in Baden bei Wien?

Ein Haus kostet in Baden bei Wien im Schnitt rund 5.102 € je Quadratmeter (ohne-makler.at). Freistehende Einfamilienhäuser in gefragten Lagen wie Weikersdorf oder am Helenental-Rand erreichen häufig mehr als 5.000 €, kompakte Reihen- und Doppelhäuser liegen laut aktuellen Angeboten oft unter 4.000 €.

Welche Lage ist in Baden bei Wien am teuersten, welche am günstigsten?

Am teuersten sind die Villenlagen in Weikersdorf und die Hangkanten von Rauhenstein und Mitterberg am Helenental. Günstiger sind die Siedlungslagen in Braiten und Gamingerhof am südlichen Stadtrand, wo Reihen- und Doppelhäuser jüngeren Baujahrs überwiegen.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Baden bei Wien?

Die Wohnungspreise sind 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 5,4 % gestiegen, nachdem sie 2025 einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht hatten. Häuserpreise gaben im gleichen Zeitraum rechnerisch um rund 9,2 % nach – auch bedingt durch das geringe Verkaufsvolumen einzelner hochpreisiger Objekte.

Wie hoch ist die Miete in Baden bei Wien?

Die durchschnittliche Angebotsmiete in Baden bei Wien liegt bei rund 13,68 € je Quadratmeter (ohne-makler.at) und damit über dem Wert vergleichbarer Wohnungsgrössen im niederösterreichischen Landesschnitt.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Baden bei Wien?

Die Bruttomietrendite ergibt sich rechnerisch aus Kaufpreis und Miete und fällt angesichts der vergleichsweise hohen Kaufpreise moderat aus. Sie ersetzt keine Einzelfallprüfung und ist keine Anlageempfehlung.

Mit welchen Kaufnebenkosten muss ich in Baden bei Wien rechnen?

Wie in ganz Niederösterreich fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer, rund 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr, Kosten für die Vertragserrichtung sowie üblicherweise 3,6 % Maklerprovision an. Insgesamt liegen die Kaufnebenkosten damit meist bei rund 9 bis 10 % des Kaufpreises.

Gilt in Baden bei Wien die Mietpreisbremse?

Eine flächendeckende Mietpreisbremse wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Für Altbauten mit Baubewilligung vor dem 30. Juni 1953 und mindestens vier Wohnungen gilt stattdessen der Richtwertmietzins, der in Niederösterreich seit 1. April 2026 bei 6,92 € je Quadratmeter (Kategorie A) liegt.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilie in Baden bei Wien?

Banken verlangen üblicherweise mindestens die Kaufnebenkosten von rund 9 bis 10 % als Eigenkapital, häufig zusätzlich 10 bis 20 % des Kaufpreises. Bei einer durchschnittlichen Eigentumswohnung in Baden bedeutet das schnell einen sechsstelligen Betrag.

Wie lange dauert der Verkauf einer Wohnung in Baden bei Wien?

Belastbare Zahlen zur durchschnittlichen Vermarktungsdauer liegen für Baden nicht vor. Die wieder anziehende Nachfrage nach Wohnungen deutet auf eine im niederösterreichischen Vergleich zügige Vermarktung in gefragten Lagen hin, während hochpreisige Häuser tendenziell mehr Zeit benötigen.

Wie viele Menschen leben in Baden bei Wien?

Baden bei Wien hat laut Stadtgemeinde rund 26.000 Hauptwohnsitze; zusammen mit rund 4.500 Zweitwohnsitzen kommen insgesamt rund 30.500 Personen auf die Stadt (Stand 31. Dezember 2024).

Warum ist Baden bei Wien als Kurstadt bekannt?

Baden ist seit dem 19. Jahrhundert eine der bekanntesten Kurstädte der Habsburgermonarchie, mit Thermalquellen, dem Kurpark mit einem der grössten Rosengärten Mitteleuropas, dem Casino Baden und einer geschlossen erhaltenen Biedermeier-Altstadt. Dieses Kur- und Kulturangebot zieht bis heute überdurchschnittlich viele Ruhestandsorientierte und Zweitwohnsitz-Interessierte an.

Wie ist Baden bei Wien an Wien angebunden?

Die historische Badner Bahn verbindet Baden direkt und ohne Umsteigen mit der Wiener Innenstadt, zusätzlich bestehen Bahn- und Autobahnverbindungen über die A2 und die S6. Diese Anbindung macht Baden zu einer der etabliertesten Pendlergemeinden im südlichen Wiener Umland.

Was sind Schutzzonen in Baden bei Wien und was bedeuten sie für Käufer?

Für die historische Innenstadt rund um den Josefsplatz hat das Land Niederösterreich Schutzzonen ausgewiesen. Innerhalb dieser Zonen sind Abbruch, Fassadenänderungen und bauliche Eingriffe an erhaltenswerter Bausubstanz genehmigungspflichtig, was Sanierungskosten und -zeitrahmen beeinflussen kann.

Welcher Stadtteil eignet sich für Familien in Baden bei Wien?

Leesdorf und die südlichen Siedlungslagen in Braiten und Gamingerhof gelten wegen guter Nahversorgung, Schulen und vergleichsweise moderater Preise als familienfreundlich. Weikersdorf bietet mehr Platz und Grün, liegt preislich aber im oberen Segment.

Was kostet ein Grundstück in Baden bei Wien?

Für Bauland im Bezirk Baden werden nach Angaben von Marktbeobachtern im Schnitt rund 193 € je Quadratmeter genannt. Innerhalb der Stadt Baden selbst liegen die Preise für die wenigen verfügbaren Grundstücke aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Flächen meist deutlich darüber.

Gibt es in Baden bei Wien eine Kurtaxe oder Ortstaxe?

Als anerkannter Kurort erhebt die Stadtgemeinde Baden eine Ortstaxe auf touristische Nächtigungen. Für Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre Immobilie touristisch vermieten oder als Zweitwohnsitz nutzen, kann das bei der Kalkulation der Nebenkosten relevant sein.

Wie unterscheidet sich Baden bei Wien preislich von Wien selbst?

Mit durchschnittlich 4.373 € je Quadratmeter für Eigentumswohnungen liegt Baden bei Wien deutlich unter dem Preisniveau der Bundeshauptstadt, wo Wohnungen je nach Lage 4.000 bis über 18.000 € je Quadratmeter kosten. Dieser Preisabstand bei gleichzeitig guter Bahnanbindung ist einer der zentralen Gründe für die Pendlernachfrage nach Baden.

Welche Rolle spielt der Tourismus für den Immobilienmarkt in Baden bei Wien?

Mit rund 1.300 Gewerbebetrieben, 16 Hotels und Pensionen sowie zahlreichen Heurigen und Gastronomiebetrieben ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der auch die Nachfrage nach kleineren Wohnungen zur touristischen Vermietung und nach Zweitwohnsitzen stützt.

Stand der Daten

Alle Angaben sind Durchschnitts- bzw. Angebotswerte mit dem angegebenen Datenstand und ersetzen keine Objektbewertung. Die Bruttomietrendite ist rechnerisch ermittelt. Informativ — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.

Datenstand

Datenstand

Die Zahlen auf dieser Seite haben den Stand Juli 2026 (ohne-makler.at). Sie werden quartalsweise überprüft.

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Weiterführend

Quellen

  1. ohne-makler.at – Immobilienpreise Baden 2026 · abgerufen 10.8.2026
  2. ohne-makler.at – Mietspiegel Baden 2026 · abgerufen 10.8.2026
  3. Stadtgemeinde Baden – Baden in Zahlen · abgerufen 10.8.2026
  4. Engel & Völkers – Immobilienpreise Niederösterreich · abgerufen 10.8.2026
  5. IMMMO – Immobilien im Bezirk Baden · abgerufen 10.8.2026
  6. Mietervereinigung Österreichs – Richtwert und Richtwertmiete · abgerufen 10.8.2026
  7. Land Niederösterreich – Schutzzonen in der Stadt Baden · abgerufen 10.8.2026
  8. WKO Niederösterreich – Immobilienpreisspiegel 2026 · abgerufen 10.8.2026
  9. Dagobert Invest – Standortbeschreibung Baden bei Wien · abgerufen 10.8.2026
Redaktion: Veris RedaktionFachlich geprüft von: Veris RedaktionZuletzt aktualisiert: Informativ — keine Anlageberatung.
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